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First Name: Marc

Country: Schweiz

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1

Monday, February 2nd 2009, 5:56pm

Hundert Arten steigen in die Höhe

Tropen-Schmetterlinge ziehen in kühle Gebiete

Auf der größtenteils zu Indonesien zählenden Insel Borneo hat der Klimawandel viele Insekten vertrieben.
Die Tiere wandern in höhergelegene und kühlere Regionen, berichtet ein Wissenschaftlerteam um I-Ching Chen von der University of York (Großbritannien) in den Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).
Am Mount Kinabalu seien mehr als 100 Arten tropischer Schmetterlinge im Schnitt um fast 70 Höhenmeter gewandert.
Dies zeige, dass der Klimawandel tropische Arten beeinflusst.
Die Forscher hatten Daten von Insektenfunden aus 42 Jahren ausgewertet.

Erschienen im Hamburger Abendblatt
Gemeldet von Andreas Völckers

  • "Klaas Reißmann" is male

Posts: 428

First Name: Klaas

Country: Deutschland

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2

Tuesday, February 10th 2009, 11:40am

Zum einen stellt sich die Frage, wer so blauäugig war anzunehmen, dass der Klimawandel keinerlei Auswirkungen auf die tropischen Arten hat. Zum anderen stellt sich die Frage, ob die massive Zerstörung der Biotope der letzten 42 Jahre dabei berücksichtigt wurde. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass die wichtigen Teilareale, in denen die benötigten Bedingungen stimmten, längst zerstört wurden. Immerhin sind Schmetterlinge oft sehr gut flugfähige Insekten, die durchaus weitab ihrer Bruthabitate erscheinen können.

Wieder so ein Fall von: "Wer hat diese Statistik gefälscht?" soll heißen, dass man den Bericht hierzu kennen müßte, um zu beurteilen, ob uns das erschrecken sollte oder nicht.

Viele Grüße

Klaas

Archie

Unregistered

3

Tuesday, February 10th 2009, 5:18pm

Ich glaube, daß der werte Herr Ching Chen die Umweltzerstörungen am Mount Kinabalu überhaupt nicht berücksichtigt hat. Bereits bei unserer letzten Reise im Jahre 1992 zum Mount Kinabalu war rings um den Berg - bis zur Nationalparkgrenze - der tropische Wald abgeholzt. Dort wuchs nur noch spärliches Gestrüpp. Den armen Viechern bleibt ja schließlich gar nichts anderes, als in höhere Gebiete - nämlich in den Nationalpark - wo die Flora noch einigermaßen in Ordnung war, auszuweichen. Und 70 Höhenmeter sind ja wohl in den Tropen auch nicht so viel.

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