Hallo!
Irgendwie komme ich mir vor wie im falschen Film! Aber das ist nicht das erste Mal hier.
Ich bin kein Freund von
inflationärer Benennung von Unterarten bei einigen Arten sowie deren Formen; halte sie
sehr oft schlicht und einfach für überflüssig und lediglich als einen Versuch der Profilierung des jeweiligen Autors. Wenn aber die Unterscheide eindeutig und sehr auffällig sind, wie am Bsp. der P.memnon-Weibchen, sehe ich darin schon eine gewisse Berechtigung.
Auf welcher Grundlage basiert die Behauptung von Luckyluke, daß es keine Regel bei der Ausbildung von geschwänzten und ungeschwänzten P. memnon gibt und sie völlig wahllos verteilt sind? Das ist so sicher falsch, könnte allerdings bei Nachzuchten z.B. aus Schmetterlingshäusern den Anschein haben. (Du relativierst ja deine Aussage selbst, indem du "angeblich" schreibst.) Ich habe mehrfach Zuchten von in der Natur gefangenen P.memnon durchgeführt und hatte nie eine wahllose Verteilung.
Die Form distantianus wird in vielen Bestimmungswerken als solche aufgeführt und hat m.M.n. (s.o.) auch ihre Berechtigung.
Zur Frage von Luckyluke: Zur Bestimmung von thail. Tagfaltern benutze ich neben einigen kleinen, trotzdem teilweise feinen, "Bilderbüchern" die Bände von Pinratana "Butterflies in Thailand" 1-6 und die 1st. Edition von "Butterflies of Thailand", zusammengestelt von Pisuth Ek-Amnuay.
Sollte ich zukünftig die Unterart oder Form weglassen, würde es mich allerdings freuen, wenn sich dann nicht ein Schlaumeier meldet, der sogar die Unterart/Form kennt.
MfG, spinne