Wenn der Kompost schon gefroren ist, ist guter Rat teuer! Meist ist aber im Inneren durch die Faulprozesse eine höhere Temperatur, im Herbst graben sich die Käfer so tief ein, dass der Frost sie nicht erwischt.
Nein, im Ernst. Du könntest halt bei nächster sich bietender Gelegenheit, wenn kein Frost mehr da ist, das Tier einfach etwas eingraben und locker Laub darüber geben. Die Tiere wissen sich dann sicher selber gut zu helfen und graben sich tiefer ins Substrat ein.
Und wenn das Tier vorher stirbt, ist das halt die Natur!
Wollte Dir auf keinen Fall Angst machen mit dem Schutzstatus! Wenn Du keine Gelegenheit hast, das Tier sicher draußen unterzubringen, würdest Du es also töten durch das Aussetzen! Das ist sicher nicht im Sinne des Bartschgv! Dann lass es lieber, wie es ist und freu Dich an dem Kerlchen.
Ich kann Dir übrigens wirklich empfehlen, wenn Dir der Käfer so zusagt, es vielleicht einmal mit der Brut einer afrikanischen Rosenkäferart (Z.B. Eudicella smithii bertherandi oder andere) zu versuchen, die sind als Larven in der 3. Haut(L3)relativ leicht zu bekommen, preiswert und leicht zu halten, die Tiere sind sehr agil und wirklich wunderschön.
Unter
http://www.coleoptera-xxl.de/
finden sich diverse Käferarten, die ich selber schon mit Geduld und Erfolg gezogen habe, und an den Käfern hat man mehrere Wochen seine Freude.
Hier kommt man auch nicht in Gewissenskonflikte, denn die Tiere würden bei uns nicht überleben, wenn man sie aussetzte. Zudem sind diese Arten nicht unter Schutz gestellt und werden oft in großer Zahl nachgezogen. Und Informationen über die Brut finden sich im Internet etwa im Käferforum:
(
http://kaeferforum.com/wbb/ )

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Viel Spaß noch mit dem "Goldenen"
Gruß
Arnd