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Feldsteiner

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1

Saturday, February 13th 2010, 5:34pm

Schmetterlinge spannen

Hallo
ich habe da was gefunden, schon mal so Schmetterlinge gespannt. Das schaut so einfach aus.



Schauts euch mal an.


Gruss Roland

blue-morpho

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2

Saturday, February 13th 2010, 6:07pm

Das mit den Löchern in den Flügeln würde ich auch nicht haben woolen.

.....eine wirklich gute Präparations-Anleitung gibt es hier zu sehen:
(leider nur in Englisch)

Präparationstechnik.pdf

Aber im Laufe der Zeit entwickelt wohl jeder seine individuelle Methode.

Max K.

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3

Saturday, February 13th 2010, 6:48pm

Ich finde das Video schon interessant,
ich denke auch dass es nur wegen der vielen Übung des Mannes
so einfach aussieht und die Löcher in den Flügel will ich auch nicht.
Trotzdem Danke für das Video.
Max
Max Käfer :winken:

sphinx

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4

Saturday, February 13th 2010, 8:48pm

Hallo Leute. Frank hat ja einen Link mit verschiedenen Präparationstechniken eingestellt.
Unter anderem wird da auch eine Methode vorgestellt, die Falter auf dem Rücken zu präparieren.
Was haltet ihr davon? Gibt es da Erfahrungen?

MfG Werner

Max K.

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5

Saturday, February 13th 2010, 9:09pm

Hallo sphinx,
ich habe zwar noch keine Falter auf dem Rücken präpariert,
aber ich finde es gar nicht so schlecht.
Man müsste es selbst mal ausprobieren.
Vor allem ist es auch gut, wenn der Falter auf der
Flügelrückseite eine Auffällige Zeichnung hat.
Was meint ihr?
Gruß Max
Max Käfer :winken:

Feldsteiner

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6

Saturday, February 13th 2010, 10:24pm

Hi
was soll das bringen mit der Rückenmethode?? Okay, wenn ein Falter auffällige Unterseiten hat, nur scheint dies hier nicht der Zweck zu sein.
Was meint ihr dazu? Neigen sich die Flügel nicht nach einiger Zeit nach unten, dann hängen sie ja.

Gruss Roland

sphinx

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7

Saturday, February 13th 2010, 11:33pm

Das ist der Knackpunkt, an den ich auch gedacht habe: Spannt man den Falter auf dem Rücken, so sind die Flügel nicht in leichter V Stellung, sondern völlig plan. Sie könnten dann ja "absacken".
Deswegen noch mal die Frage an alle Spann-Profis und "Vielspanner": Gibt es Erfahrungen mit dieser Methode?
Ich frage deshalb, weil es nicht allzu routinierten Sammlern eben oft passiert, daß man am Präparat geringe Spuren vom Spannen sieht. Wenn ich das richtig sehe, könnte man das ja mit dieser Methode vermeiden?

Feldsteiner

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8

Sunday, February 14th 2010, 3:04pm

Hallo zusammen,
ich habe nun die Methode vom Video ausprobiert. Mit einer 0er Nadel ging das sehr gut, für meinen Teil werde ich dieses Verfahren weiter anwenden. Das Loch ist so klein, mir fällt das nicht auf.
Mal schauen wie der Falter aussieht wenn ich ihn abgespannt habe.

Gruss Roland

PS: Hat von euch schon mal jemand eine Köderfalle gebaut?

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9

Sunday, February 14th 2010, 3:14pm

Hallo,

also ganz ehrlich: bis vor 2 Jahren hab ich ganz genauso gespannt, wirklich absolut identisch!
Heute hat sich das ein klein wenig verändert- bei kleineren Faltern steche ich die Flügel nicht durch, sondern ziehe nur mit der Nadelspitze in den vordersten Adern.
Bei größeren Nachtfaltern, (Attacus zum Beispiel) mache ich es aber immer noch so - verwende zum ziehen aber einer 0er Nadel - wie Roland schon sagte, die Löcher sieht man kaum.
Der Trick ist einfach, wirklich genau die Ader zu treffen - bei Attacus nicht schwer (am Gelenk teilweise extrem dick). Da möcht ich mal einen von euch sehen, der mir dann das Loch von meiner Nadel zeigen kann... man sieht das absolut nicht.

Lucas

RaiHoff

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10

Monday, February 15th 2010, 5:35pm

Schmetterlinge spannen

Hallo liebe Leute,

ich finde diese Art des spannens absolut besch..........sen.

Wenn ich schon sehe, wie dieser Typ den Falter herumnudelt bis er endlich die Nadel durch hat. Ein Profi ist das sicher nicht.

Auch die Löcher, und wenn sie noch so klein sind, haben im Flügel nichts zu suchen. Bei getrockneten Faltern kommt es schon mal vor, daß die Spannandel durch den Flügel sticht, aber bei frischen Faltern und auch bei den meisten getrockneten, kann man mit der Spannadel problemlos an den Flügeladern ansetzen. Bei besonders störrischen Faltern hilft auch eine kleine Injektion mit Salmiakgeist sehr gut. Allerdings kann man die so behandelten Falter nur noch schlecht korrigieren, wenn beim ersten Mal etwwas nicht zur Zufriedenheit erzielt wurde. Man braucht halt eine ruhige Hand dazu (und das Glas Wein sollte man auf die Zeit nach dem Spannen verschieben.)

Aber jeder wie er meint.



Viele Grüße



Rainer

Joe

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11

Tuesday, February 16th 2010, 8:42am

Hallo
Ein Profi ist das sicher nicht.
Naja - wie man es nimmt.
Gary Hevel ist Mitarbeiter am Smithsonian National Museum of Natural History, Department of Entomology (USNM Entomology Collections) - siehe hier (klick!).
Aber so ganz eng scheint er die Sache nicht zu sehen.

Bei Tieren, die sich leicht spannen lassen, sind die Löcher im Flügel tatsächlich nicht nötig!
Andererseits - bei problematischen Tieren stellen sie einen sehr vertretbaren Kompromiss dar. Wenn ich einen "störrischen" Falter habe, der schwer zu spannen ist und dessen Flügel immer wieder zurück wollen, dann fixiere ich die Flügel auch mit einer dünnen Nadel (Gr. 00 od. 0) hinter der Costal- oder Subcostal-Ader (allerdings durch den Spannstreifen). Das kleine Loch ist meist nicht zu sehen und kein Vergleich zu dem Schaden, der entstehen kann, wenn man die Flügel immer wieder nachkorrigieren muss. Aber dieses Verfahren ist eine Ausnahme.

Zur Methode mit der Unterseite nach oben:
Dieses Verfahren haben einige von Euch missverstanden. Auch hier werden die Falter später "richtig herum" - d.h. mit der Oberseite nach oben - in den Kasten gesteckt. Der Knackpunkt ist, dass man sich das Spannbrett sparen kann, da man keine Rinne für den Körper braucht.
Nach meiner Meinung dürfte dieses Verfahren nur bei frisch toten, sehr leicht präparierbaren Faltern Erfolg versprechen und kann bestenfalls ein Notbehelf sein.
- der Falter steckt mit dem Nadelkopf nach unten im Schaumstoff, was zunächst gewisse Probleme bereitet, den Kopf in den Schaumstoff zu bringen, danach dürfte die Nadel nicht wirklich fest stecken.
- durch das Fehlen der Rinne des Spannbrettes ist das Tier nicht ausreichend gegen Verdrehen während des Spannens gesichert.
- die Insektennadel ragt relativ weit mit der Spitze nach oben heraus (ca. 2/3 ihrer Länge) - denn sie muss ja später weit genug in die Steckfläche des Insektenkastens gesteckt werden, damit der Falter fest steckt und auch das (die) Etikett(en) aufnehmen. Dadurch besteht aber die Gefahr, dass man während des Präparierens unbeabsichtigt gegen die Nadelspitze stößt, wobei das Präparat verrutschen könnte.
- schließlich der Hauptgrund, weshalb mir dieses Verfahren sehr suspekt ist (Sphinx hatte schon darauf hingewiesen): durch die plane Präparation der Flügel besteht die Gefahr, dass diese später absinken.

Selbst bei sehr großen Faltern, wo herkömmliche Spannbretter gewisse Schwierigkeiten bereiten - worauf Claude weiter oben hinweist - würde ich nur ungern auf dieses Verfahren zurückgreifen. Man kann sich auch Spannbretter entsprechender Größe herstellen lassen oder selbst bauen (siehe hier - klick).


Da aber im Verlauf dieses Threads darauf eingegangen wurde, doch noch ein kurzer Hinweis zu Präparaten, die mit der Unterseite nach oben in der Sammlung stecken.
Dieses Verfahren war vor einiger Zeit üblich. Bei größeren Serien von Faltern wurde oft ein Tier "verkehrt herum" in die Sammlung gesteckt. Zum einen hat das natürlich einen gewissen Schauwert, da die Unterseiten einiger Arten sehr schöne, teils filigrane Zeichnungen aufweisen. Andererseits wird die Unterseite oft auch zu Bestimmungszwecken herangezogen - man denke dabei z.B. an einige Bläulinge oder Perlmutterfalter.
Präpariert wurden die Falter auf einem ganz normalen Spannbrett - nur mit der Ventralseite nach oben. Eine Alternative dazu waren die Glasbodenkästen, bei denen man die Unterseite der ganzen Sammlung ansehen konnte.
Sowohl diese Kästen als auch die Methode, einige Falter mit der Unterseite nach oben in die Sammlung zu stecken sind inzwischen aber etwas aus der Mode gekommen.

Viele Grüße
Joachim

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12

Thursday, September 2nd 2010, 10:27pm

Oh mein Gott,

ich habe mir gerade das Video angesehen! Das ist eine unglaublich schlampige Art einen Falter zu behandeln!
Am Anfang ist mir fast schlecht geworden als ich gesehen habe wie der Herr Präparator das Tier herumwarf. Bei empfindlichen Arten wären die Schuppen der Flügel schon nach wenigen Sekunden draufgegangen. Bei sehr alten Tütenfaltern oder sowieso schon beschädigten Tieren wären womöglich die Schwänze abgerissen! Kleinen Tieren wären die Beine abgegangen!

Auch fiel mir auf daß die verwendeten Stecknadeln entgegen des laufenden Komentars keineswegs Glaskopfnadeln waren, sondern schöne große und genormt gleiche Plastikköpfe aufwiesen. Glasköpfe sind NIE dermaßen gleichförmig und schon aus Gewichtsgründen auch nie so groß.

Im Freien zu präparieren ist das allerletzte... wie schnell sch***t einem ein Vogel oder ein Insekt auf das Präparat oder läßt eine Böe in einem kritischen Moment die Flügel zerreißen! Von plötzlichen Wetterumschwüngen und Regen rede ich besser erst gar nicht...

Die Flügel wurden auch nicht ausreichend abgedeckt bzw. es wurden nicht genug Nadeln verwendet um ein Verformen bei der Trocknung zu verhindern. Man kann deutlich sehen wie das Papier von den Flügelspitzen hochgehoben wird. Es ist des weiteren ausgemachter Blödsinn einen Falter wahllos einfach irgendwo mittig auf einem Spannbrett zu platzieren. Was ist, wenn nur kurz darauf drei weitere Falter zum Präparieren anfielen?

FAZIT: Der Mann hat kein Auge für Details und gibt kein gutes Beispiel ab. Hochwertige Präparationen sind mit seiner Methode Glückssache. Als Lehrvideo ungeeignet, weil auch das Drumherum und vermeintlich unwichtige Kleinigkeiten beim Lernprozeß eine große Rolle spielen können. Seine Erklärungen fallen zu kurz (siehe Aufweichbox oder Fühler) und Löcher in den Flügeln sind bei einfachen Präparationen wie fangfrischen großen Papilio-Arten ein Zeichen von Respektlosigkeit dem Tier gegenüber. Ich behandele auch tote Tiere mit Respekt und meine das sich diese Haltung auch am Präparat ablesen läßt. Hier wird eine Art zu präparieren vorgeführt, die sich für Massenpräparationen für Großsammlungen eignen mag; ästhetisch anspruchsvoll ist das Ergebnis aber nicht! :daumennein:

Schaut Euch um Himmels Willen nicht sein Video zur "Präparation" von Käfern an, welches man auf der selben Videoplattform auch noch finden kann. Außer Ihr wollt mal lachen...


ich bin jetzt etwas sauer daß der Typ damit unter Umständen auch noch seine Brötchen verdient,
angefressene Antje
Wenn Sie etwas aus Ihrer Sammlung aussortieren, dann werfen Sie es bitte nicht weg - schicken Sie es
mir (selbst wenn es sich nur um zerfressene Flügel handelt)!

Gerne präpariere ich Ihnen Tiere nach Wunsch (auch im Austausch gegen Tütenfalter).

This post has been edited 1 times, last edit by "leporello" (Sep 3rd 2010, 1:18am) with the following reason: Ergänzung


Colllias

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13

Friday, September 3rd 2010, 9:15am

Oh mein Gott,
ich habe mir gerade das Video angesehen! Das ist eine unglaublich schlampige Art einen Falter zu behandeln!
Schaut Euch um Himmels Willen nicht sein Video zur "Präparation" von Käfern an, welches man auf der selben Videoplattform auch noch finden kann. Außer Ihr wollt mal lachen...


Hallo Antje,

von dir lerne ich gerne etwas dazu, kannst du nicht mal deine Anleitung hier reinstellen.

Viele Grüsse

Roland

  • "leporello" is female

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14

Saturday, September 4th 2010, 2:43pm

An alle Interessierten,

da ich jetzt schon mehrere Anfragen auch per mail oder PN hatte werde ich in den nächsten Wochen einen sehr ausführlichen Bericht zu meiner Pepsin-Aufweichmethode und dem Spannen auf dem Magnetbrett anfertigen.
Sobald er fertig ist stelle ich den Bericht bei actias hinein.

viele Grüße,
Antje
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  • "urticaner73" is male

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First Name: Mario

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15

Saturday, September 4th 2010, 3:20pm

Mal ne blöde Frage: Was ist ein Magnetspannbrett, was hat es für Vorteile. Hab wirklich noch nie was davon gehört.

Gruß Mario

  • "leporello" is female

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16

Saturday, September 4th 2010, 3:51pm

Hallo Mario,

schau mal in meine Galerie, dort erkläre ich kurz was es mit den praktischen "Blechbrettern" auf sich hat und wie man sich ein solches bauen kann. Auch die Vorteile lege ich in der Bildbeschreibung dar. Einziger Nachteil sind die Anschaffungskosten für die Magnete.
Ansonsten vertröste ich Dich auf meinen ausführlichen Bericht der in ein paar Wochen hier veröffentlicht wird. Dort werde ich lang und breit jedes Detail erklären ;)


Grüße,
Antje
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