Eine etwas "komisch" formulierte Aussage. Widerspricht sich das nicht? Wenn sie genetisch festgelegt ist, schließt das eine Wahlmöglichkeit doch automatisch aus.
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Die Farbgebung der Puppen ist genetisch festgelegt. Die Raupen können sozusagen zwischen einer grünen und einer braunen Puppenhülle wählen.
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Die Menschen können sozusagen zwischen einer blau eingefärbten und einer braun eingefärbten Iris wählen."
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Was die Vererbung und angeht, sollte man zwischen Genotypus und Phänotypus unterscheiden. Selbst wenn im Genotypen die Veranlagung zu etwas vorhanden ist, heißt das nicht, dass sie sich auch im Phänotypen ausprägt. Deswegen ja auch dominant und rezessiv.
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Wenn ich schreibe, dass bei einem Lebewesen ein gewisses Merkmal genetisch vorgegeben ist (so z.B. die blauen Augen), dann meine ich natürlich den Phänotypus - denn das ist ja das, worauf es hier gerade ankommt: um die sichtbare Ausprägung.
Nein, das würde es keinesfalls heißen - deswegen sollst du ja auch zwischen Genotypus und Phänotypus unterscheiden. Nur weil beide parental Individuen grün sind, heißt das ja noch lange nicht, dass die Nachkommen es auch sind. Was wir sehen ist der Phänotypus, also müssen wir das auch erstmal als Grundlage unserer Überlegungen nehmen. Dass Umwelteinflüsse einen dermaßen signifikanten Unterschied in der Färbung ausmachen ist wohl auch schon deshalb auszuschließen, weil die Puppen von denen wir hier gerade die ganze Zeit reden, wohl die selben Umwelteinflüsse hatten - ausser wir kriegen noch zusätzliche Infos zu Temperaturgefälle innerhalb des Behälters o.ä.. Also läuft es wieder auf reine Genetik hinaus.
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Das würde ja bedeuten, dass die Nachkommen von zwei Tieren, die aus grünen Puppen geschlüpft sind auch nur grüne Puppen ausbilden.
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Ich denke, dass der Phänotypus durch den Genotypus definitiv festgelegt ist, und keine "Wahl" erlaubt.
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Nur weil beide parental Individuen grün sind, heißt das ja noch lange nicht, dass die Nachkommen es auch sind.
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Ich denke auch, dass die Färbung schlicht und ergreifend die normale genetische Varianz widerspiegelt. Wenn sich einige Puppen als Blatt tarnen können, und manche als Stängel, dann ist die Wahrscheinlichkeit wohl höher, dass einige überleben, als wenn sie sich nur als Blatt oder nur als Stängel tarnen könnten.
Klar kann ich das, gerne doch:
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Ich denke, dass der Phänotypus durch den Genotypus definitiv festgelegt ist, und keine "Wahl" erlaubt.
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Nur weil beide parental Individuen grün sind, heißt das ja noch lange nicht, dass die Nachkommen es auch sind.
Kannst du mir mal diese beiden Aussagen in Einklang bringen? Wenn du zum einen sagst, dass der Genotyp den Phänotyp bestimmt, aber dann behauptest das die Nachkommen von Tieren mit grünen Puppen wieder braune Puppen ausbilden können. Wie soll das funktionieren? Ich meine wie stellst du dir ein entsprechendes Vererbungsschema vor?
Doch, die kenne ich ganz gut. Dass der Phänotypus durch äußere Einflüsse mitbestimmt wird, ist mir durchaus klar. Diesen Faktor hatte ich aber oben bereits ausgeklammert, da sie alle den selben Umwelteinflüssen ausgesetzt waren. Also hatte ich das als Ursache für mich ausgeschlossen.
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Leute, ihr schmeißt da mit Fachausdrücken um Euch, scheinbar ohne deren Definition und Bedeutung zu kennen.
Sollte das auch bei diesen Puppen so zutreffen, dann müssten sie alle einen anderen "Hintergrund" vor der Verpuppung gehabt haben.
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Mithin ist der die Puppenfärbung bestimmende Einfluß
der verschiedenen Umgebungsfarben auf die im sensiblen
Stadium befindlichen Raupen bedingt durch den bestimmten
Ablauf des Reaktionszustandes in diesem Stadium, die
spezifische Wirkung der Strahlengattungen auf den Reaktions-
zustand der Tyrosinase und die bestimmte Zeitdauer des
empfindlichen Stadiums bis zur Verpuppung. Diese Vorgänge
sind so ineinander abgestimmt, daß eine Farbanpassung
der Puppen an die Umgebungsfarben resultiert.
So wirkt weiße Umgebung durch die hyperalkaleszierenden
ultraroten Strahlen hemmend auf die Melaninbildung ein, wie
auch durch die starke Lichtintensität entgrünend, so daß die
hellsten Puppen entstehen; schwarze Umgebung fördert durch
die alkaleszierenden ultravioletten Strahlen die Melaninbildung
und ergibt die dunkelsten Puppen; gelbe Umgebung bringt
durch die ansäuernde Wirkung der gelben Strahlen die Tyro-
sinase auf das Minimum der Wirksamkeit, so daß die
geringste Melaninbildung resultiert, hingegen wird in Gelb
und Grün das Grün am stärksten geschützt und es entstehen
grüne Puppen. Finsternis verschiebt den normalen Reaktions-
ablauf nicht; die Folge ist eine mittlere Ausbildung aller
Pigmente, daher entstehen unter diesen Bedingungen mittlere
Puppen.
Da es in der Natur weder orangefarbige noch hochrote
noch himmelblaue oder andere farbige Flächen gibt, die keine
gleichgerichtete Farbänderung den Puppen induzieren, so ist
im Freien die Farbanpassung eine vollkommene, denn es ent-
stehen bei den in Betracht kommenden Umgebungen, wie auf
weißem Gestein, weißen Birkenstämmen, ferner auf getünchten
Kalkwänden durch die reflektierten weißen Strahlen weißliche
Puppen, auf dunklen Stämmen, braunen Felsen, ebenso auf
schwarz gestrichenen Latten durch die reflektierten ultra-
violetten Strahlen schwärzliche Puppen, auf grünen Blättern
durch die reflektierten gelben Strahlen grüne Puppen.
, haben die Blätter geschmeckt oder waren sie zu bitter 8| , und vieles andere, dann könnten doch auch die Umstände genau auf der"Schlüsselreizgrenze" liegen und die Puppen konnten sich frei entscheiden, ob sie braun oder grün werden wollten? Das ist Freiheit! 8o