This post has been edited 1 times, last edit by "Mondspinner" (Jan 27th 2011, 9:43pm)
Stimmt, Arnd, diese Versuche hatte ich auch im Hinterkopf. In diesem Falle kann man allerdings deutlich erkennen, dass unter der alten Raupenhaut eine entwickelte Puppe angelegt ist. Somit bleibe ich bei meiner und unterstütze deine zweite These.
Diese Versuche sind extrem interessant und ich träume schon länger davon, einmal selbst Riesenraupen "zu produzieren"
Naja, gerade bei großen Zuchten tritt schon rein statistisch immer mal wieder der Fall auf, dass so etwas passiert, also sollte es wohl irgendwann schon jeder kennen, das ist richtig.Warum dieses Getöse?
This post has been edited 1 times, last edit by "moe" (Jan 28th 2011, 9:56pm)
kennt doch jeder Züchter
This post has been edited 1 times, last edit by "Mondspinner" (Jan 28th 2011, 10:43pm)
Quoted
Tracheen kann die Luft ausgehen![]()
[...] Tracheen sind auf kleine Distanzen viel leistungsfähiger als unsere Blutgefäße, doch mit zunehmender Länge geht ihnen buchstäblich die Luft aus. Bei größeren Insekten müssten die Tracheen größer sein, doch im Insektenkörper mit seinem starren Außenskelett ist nicht unbeschränkt Platz vorhanden. Deshalb muss es eine maximale Größe für Insekten geben. Und die könnte sich mit dem Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre ändern.
Mehr Sauerstoff - größere Insekten?![]()
[...] vor etwa 300 Millionen Jahren, im späten Karbon und frühen Perm, war die Sauerstoffkonzentration tatsächlich größer. Sie betrug etwa 35 Prozent, heute sind es 21. Die Erde wurde damals von wahren Rieseninsekten bevölkert. Die Urlibelle Meganeura monyi mit einer Flügelspannweite von 70 Zentimetern zum Beispiel war größer als so mancher heutige Vogel.
Bei 16 Zentimetern ist Schluss![]()
Die Wissenschaftler untersuchten vier heute lebende Käferarten und ihre Tracheen mittels Röntgenaufnahmen. Die Atemwege von ausgestorbenen Insekten zu untersuchen war nicht möglich, denn die Tracheensysteme erhalten sich nicht in den Fossilien. Je größer ein Insekt ist, desto mehr Platz brauchen die Tracheen. Der Platzbedarf nimmt mit der Größe unverhältnismäßig stark zu. Besonders in den filigranen Beinchen der Käfer können die Tracheen nicht ewig weiterwachsen.
Anhand ihrer Daten konnten die Forscher errechnen, dass kein heutiger Käfer länger als 16 Zentimeter sein kann. Und tatsächlich: Der größte lebende Käfer, Titanus giganteus, misst höchstens 17 Zentimeter.
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