Hallo Rudi & Heiner und alle Daphnis nerii-Liebhaber!
Vielen Dank nochmal für die guten und detaillierten Erklärungen.
Allamanda und Diplandenia gab es leider in keiner örtlichen Gärtnerei mehr.
Als erstes möchte ich eine Warnung vor der Sundevilla-Pflanze aussprechen. Ich hatte tatsächlich ein Ei
unbeabsichtigt(ehrlich) übersehen. Aber an der Blüte entdeckte ich schnell den Lochfraß der L1 Raupe. Die fand ich dann wenige cm darüber auf einem jungen Blatt, und zwar TOT.
Das wollte ich natürlich prüfen, habe also heimlich dann noch ein L1 Räupchen, welches frisch geschlüpft war, rangesetzt. Kurze Zeit später war auch dieses TOT.
Es kann zwar Zufall gewesen sein, aber ich setzte erstmal nichts mehr ran.
Ich vermute, dass die Sundevilla einfach zu viel von ihrem Hundsgiftsaft abgibt, oder der zu klebrig für die Raupe ist. (<-- Kann das sein?) Der Saft von Oleander scheint jedenfalls um einiges dünner. Die Sundevilla war, wie gesagt, zwei Jahre in unserem Besitz und wurde nie gespritzt, nur im Frühjahr mit Langzeitdünger versehen.
Desweiteren wollte ich noch weitere Pflanzen ausprobieren. Für Flieder ist die Jahreszeit zu weit fortgeschritten, er sieht nicht mehr gut aus. Dafür stand die Forsythie noch excellent mit frischen Trieben dar. 3mal mit Oleandertee besprüht, haben auch 7 Raupen sich daran gesetzt, aber davon sind 4 gestorben, die restlichen habe ich sofort entfernt. --> hätte gleich auf Heiner hören sollen, aber die Pflanze war noch so schön grün, hingegen der Liguster zeigt leichte Verfärbung bei den frischen Trieben.
Ebenfalls war der Verlust auf Ligustrum vulgare eindeutig zu hoch. Wurde ebenfalls mit Oleandertee behandelt, auch von den Raupen teils zögerlich teils nicht angenommen, und ein paar Raupen haben sogar schon Wachstum gezeigt. Aber nachdem auch hier 4-5 Raupen von 20 gestorben waren, hat es mir gereicht. Ich habe überall herumtelefoniert und ein Baumarkt vor Ort hatte noch Oleanderbüsche, die 1,80 hoch sind, im Frühjahr aus Holland kamen, jetzt noch blühen und hier in Deutschland angeblich nie behandelt wurden.
Den Raupen jedenfalls schmeckt es allerbestens, wie zu erwarten, war eine "Umgewöhnung" gar kein Problem.
Die Tipps mit dem Rückschnitt habe ich übrigens weitergegeben, mal schauen