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Inge

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1

Wednesday, July 11th 2007, 10:32am

Was bedeutet die Abkürzung leg.?

Hallo Zusammen,

ich habe mal eine Frage zur Beschriftung/Etikettierung von Sammlungen,
was bedeutet die Abkürzung leg. ?

Ich kenne die Abkürzung von den Etiketten, die mein Vater verwendet hat (leider weiß er auch nicht mehr was das heißt, er ist ja auch schon älter), da steht es vor seinem Namen und auch auf Seiten, die mit Sammlungen/Tütenfaltern zu tun haben, habe ich leg. gesehen.

Kann mir jemand sagen, was das heißt? Vielleicht legal oder legitim?
Viele Grüße
Inge

simon

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2

Wednesday, July 11th 2007, 10:41am

RE: Was bedeutet die Abkürzung leg.?

Hallo,

leg. bedeutet soweit ich weiß "gesammelt (von)" (Abkürzung von lat. legit glaube ich)
----------------------------
Viele Grüße
Simon Chen

This post has been edited 1 times, last edit by "simon" (Jul 11th 2007, 10:41am)


Inge

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3

Wednesday, July 11th 2007, 12:20pm

RE: Was bedeutet die Abkürzung leg.?

Hallo Simon,

hmm, aha, das "gesammelt von" ergibt Sinn. Passt als "leg." auch besser auf die Etiketten (wegen der Kürze ;-)

Danke für die Info!
Viele Grüße
Inge

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4

Wednesday, July 11th 2007, 12:29pm

Abkürzungen

Museen und wissenschaftliche Sammlungen verwenden
durchwegs folgende Abkürzungen:


FOFundort
FJFundjahr
AJAcquisitionsjahr, Erwerbsjahr
leg.gesammelt von
det.bestimmt von
don.gespendet von

Inge

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Thursday, July 12th 2007, 12:16pm

RE: Abkürzungen

Hallo Papa Papillon!

Wußte bisher noch nicht, das es auch noch andere Abkürzungen gibt, sehr interessant.
Gibt es vielleicht eine Art Anleitung, wie man eine wissenschaftliche Sammlung aufbaut? Im Moment ist das noch nicht so aktuell bei mir, aber im Winter will ich endlich mal die Schmetterlinge, die ich von meinem Vater übernommen habe und meine bis dahin gekauften Tütenfalter und gez. Exemplare auf Vordermann bringen. :fröhlich:
Viele Grüße
Inge

Jakob

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Monday, November 7th 2011, 5:54pm

Hallo,
Gelten die Abkürzungen auch für Molluscen und überhaupt andere Präparate?

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7

Monday, November 7th 2011, 8:21pm

Moin,

Käfer (Coleoptera) der deutschen Käferfauna - kerbtier.de

Auf "Werkzeug" klicken, dann auf Glossar. Da werden sie geholfen.

Dinge wie "FJ", "AJ" und "FO" ganz schnell wieder streichen. Wer wissenschaftlich sammelt, sollte möglichst ausschreiben und lieber ein paar Etiketen mehr verwenden. Wer mal alte Sammlungen bearbeitet hat, der weiß, wieviel Arbeit die Unsitte der Kürzel es macht sie zu entschlüsseln, und dass man oft genug nicht mehr dahinter kommt, was gemeint ist und somit Daten verloren gehen. . Kürzel helfen nur, wenn sie allgemein und am besten noch international anerkannt sind und verwendet werden. Dazu gehört det. = determinativ (bestimmt von), cf. = confer (vergleiche, Hinweis auf Unsicherheit bei Bestimmung), t. = teste (Bestimmung überprüft von), vid. = hat gesehen (also auch überprüft von) und einige mehr. Davon unabhängig sind Angaben wie FO und FJ Humbug. Fundort und Fundjahr ergeben sich aus ordentlichen Etiketten, auch ohne das Kürzel.

Viele Grüße

Klaas

P.S.: Wer Spaß dran hat, kann ja mal das Rätsel der Bedeutung folgender Kürzel lösen: OO, Brgl., Strk. . Wenn ich lang genug suche, finde ich mit Sicherheit noch mehr.

Edit: Die entsprechenden Kürzel haben allgemeine Gültigkeit. Nur die hier gemachten Angaben "FJ", "FO" und "AJ" dürften maximal Lepidopterologenspezifisch sein, wenn denn überhaupt.

gfp

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8

Monday, November 7th 2011, 10:40pm

Hallo Klaas,

na dann rate ich mal: Oberösterreich, Burgenland und Steiermark. :grinsen:

Grüße

Franz

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Wednesday, November 9th 2011, 4:27pm

Moin Franz,

da hast Du natürlich voll getroffen. Die Frage ist nur, wie lange die Abkürzungen gut gehen. Ich musste über alle drei ein paar Minütchen nachdenken, bis es bei mir schnackelte, denn üblicherweise wird auf einem Etikett erstmal A für Österreich angegeben (was ich schon für heikel halte) und dann OO für Oberösterreich. Zumal, wenn schon, dann OÖ..., gelle. Aber vielleicht wird trotzdem verständlich, was ich meinte bei der Verwendung von Kürzeln auf Fundortetiketten. Vorallem, wenn man sich mal Gedanken macht, ob ein Entomologe, der beispielsweise eine Gattung weltweit bearbeitet, mit diesen Kürzeln was anfangen kann, wenn er in Asien lebt, oder Amerika oder sonst wo weit ab vom Schuß. Man sollte aus meiner Sicht immer dran denken, dass möglicherweise mal jemand mit "meinen" Präparaten arbeitet, der nicht der deutschen Sprache mächtig ist. ;)

Viele Grüße

Klaas