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First Name: Hans

Country: Deutschland

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Wednesday, December 14th 2011, 7:30pm

Gynanisa maja - SATURNIIDAE

Zuchtbericht über Gynanisa maja (Klug, 1836), SATURNIIDAE

Vorkommen: Die Art ist über weite Teile Südafrikas verbreitet. Das Verbreitungsgebiet reicht nordwärts bis Angola und Zambia, jedoch fehlt die Art in südwestlichen Trockenzonen und Zonen mit winterlichen Regenfällen.

Am 14.06.2010 erhielt ich über ein actias-Mitglied 15 Eier dieser Art. Leider erfolgte keine Mitteilung über das Ablegedatum.

16.06.2010: aus den Eiern schlüpfen 13 Räupchen, Futterversuch mit Eiche und Apfel.

20.06.2010: nach zögerlichem Versuchen wird Eiche gut angenommen

25.06.2010: noch 12 Räupchen, Eiche wird jetzt sehr gut angenommen (Haltung bisher in kleiner , geschlossener Plastikbox)

02.07.2010: die Raupen sind jetzt fast alle in L3, werden an gewässertes Futter gesetzt

08.07.2010: erste Häutungen zu L4, die Tuberkel am Kopf sind jetzt grösser

10.07.2010: Raupen sind jetzt alle in L4, es zeigen sich jetzt Silberflecken am Rücken und an den Seiten. Jetzt ist Aufmerksamkeit geboten: wenn das Futter zur Neige geht, verlassen die Raupen die Äste und wandern in die Wohnung ab ! Daher erfolgte die Haltung jetzt in 10-Liter-Eimern, mit Gaze abgedeckt.

12.07.2010: erste Häutungen zu L5. Die Silberflecken werden jetzt wieder weniger.

Ende Juli 2010: nach jeweils nur kurzer Wanderphase gehen alle Raupen in die Erde. Die Erdschicht (leicht feucht) war nur ca. 5 cm hoch, dennoch verpuppten sich bis zum 14.08. fast alle Raupen problemlos, lediglich 1 Raupe ging ein. Das Ergebnis waren 7 männliche und 4 weibliche Puppen.

Die Aufbewahrung der Puppen erfolgte jetzt in einem beheizten Terrarium (23° Lufttemperatur, 70-80% rel. Luftfeuchte), auf nasser Erde liegend, die Puppen wurden täglich kräftig besprüht.

Der Schlupf der Falter erfolgte dennoch sehr unregelmässig:
06.12.2010: 1 m
30.12.2010: 1 w
06.01.2011: 1 w
07.01.2011: 1 w
22.07.2011: 1 m
10.08.2011: 1 w
13.08.2011: 2 w
Die geschlüpften Falter wurden jeweils bei ca. 17° kühler gestellt, in der Hoffnung, durch einen bald schlüpfenden Falter anderen Geschlechts eine Paarung erreichen zu können.
Bei den 3 zuletzt geschlüpften Faltern waren dann die Voraussetzungen erfüllt, Paarung wurde jedoch nicht beobachtet. Auch eine Handpaarung führte nicht zu dem gewünschten Resultat.
Die beiden Weibchen legten dann bis zum 19.08. insgesamt ca. 210 Eier ab, die jedoch leider nicht befruchtet waren.

Bild 1: L2
Bild 2: L3
Bild 3: L4
Bild 4: L4
Bild 5: L5
Bild 6: L5
Bild 7: Männl. Falter
Bild 8: Weibl. Falter
Bild 9: Weibl. Falter bei der Eiablage
fossilien51 has attached the following images:
  • 1 - L2.jpg
  • 2 - L3.jpg
  • 5 - L4.jpg
  • 6 - L4.jpg
  • 8 - L5.jpg
  • 10 - L5.jpg
  • 12 - m.jpg
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  • 18 - w.jpg

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