Hallo zusammen,
zunächst habt Ihr alle mal recht. Es kommt jedoch darauf an welche Codepage Ihr verwendet. Mit der <ALT> und Nummer aus dem Nummerblock kann man alle Zeichen, der jeweiligen Codepage auf dem Bildschirm darstellen. Mit der Egal (US oder GB) - Englischen Codepage (ich glaube es ist die 437) lockt Ihr aber zum Beispiel keine Umlaute (wie äöü oder ß etc.) auf dem Bildschirm. Sieht sich ein User der diese Codepage verwendet zum Beispiel eine Webpage oder Worddokument, in der diese Umlaute verwendet wurden, an, sieht er an diesen Stellen meißt nicht interpretierbare Zeichen.
Deshalb wurde die Codepage 850 bzw. die Collation Latin-1 entworfen, die auch das Zeichen fürs englische Pfund und das Eurozeichen gleichzeitig aufnehmen hätte können. Das Problem der ASCII Code hat nur ein begrenzte Adressierungsmöglichkeit und die Anzahl der darstellbaren Zeichen ist begrenzt. Deshalb werden Codepages heute fast immer mit der Erweiterung UTF-8 verwendet, die kann außer von DOS Rechnern, von allen anderen Betriebsystemen (Außer OS390 / MVS und OS400, diese nutzen EBCDIC kein ASCII) interpretiert werden. UTF-16 ist eine weitere Erweiterung des darstellbaren Zeichensatzes, nur das kann, meines Wissens, bislang nur Windows interpretieren. Selbst mit dieser Erweiterung ist es aber immer noch nicht möglich, Kyrillische, Lateinische, Koreanische und auch noch z.B. Chinesische Schrift auf einer Website oder in einem Dokument am Bildschirm darzustellen. 8)
Bitte aber nicht verwundert sein, wenn dann solch ein Zeichen Mix z.B. einer Webseite auf dem Drucker ausgegeben wird. Das kann es schon mal sein der der Drucker das Außergewöhnliche Zeichen als <CR> oder <LF> oder ... interpretiert und jede Menge leere Seiten oder ein ganz wirres Muster ausdruckt.
Viele liebe Grüße
Franz