Hei Remo.
Das funktioniert
gelegentlich von Anfang an bestens.
Dazu solltest du den L1 die weichen Triebspitzen (die obersten 10 cm) vom ovalifolium anbieten. Ligustrum vulgare zB wird nur äusserst ungern genommen.
Dabei ist es allerdings manchmal auch abhängig davon, wovon sich die Elterntiere als Raupen ernährt haben.
Wirklich ziemlich problemlos geht es, wenn du 2-3 ausgereifte Oleanderblätter quer in Streifen schneidest und in einem Kaffeepot mit heißem Wasser überbrühst. Im Endeffekt genauso, wie man einen Tee zubereitet.
Das ganze lässt du auskühlen, holst dann mit einer Gabel die meisten Blattstreifen wieder raus und tunkst die ovalifolium-Triebe, die du als Futter verwenden möchtest, in den Oleandertee. Die Flüssigkeit an den Blättern
komplett antrocknen lassen und dann die Raupen an dieses Futter setzen. Die geschnittenen ovalifolium-Triebe kannst du während des Antrocknens in einer Vase frisch halten.
Oder du sprühst mit einem Zerstäuber deinen Oleandertee gleich auf die Ligusterpflanzen, an denen du die nächsten Tage dein Futter für die L1/L2 holen wirst.
Durch den Oleandergeschmack auf den Blättern nehmen die L1 in der Regel den ovalifolium problemlos an. Beim nächsten Futterwechsel nochmal das gleiche und danach kannst du unbehandelten ovalifolium verfüttern.
So geht es am problemlosesten.
Den Oleandertee kannst du im Kühlschrank abgedeckt ohne weiteres 3-5 Tage aufbewahren.
Viel Glück mit der nerii-Zucht
Rudi