Liebe FreundeInnen,
ich habe zwar einige Bilder in Trauschendorf geschossen, konnte diese aber leider vorerst nicht importieren, da sich zwischen Fotoapparat und PC ein Knopf eingeschlichen hatte, den ich erst gestern gelöst bekam.
Leider konnte ich von der Börse in Weiden selbst keine Bilder machen, da der Dusel von der vorausgegangenen Nacht es verhindert hat, soll heißen, mein Foroapparat war irgendwo, aber leider nicht dort, wo ich ihn gesucht hätte. Erst daheim dann, beim Auspacken, meldete er sich unter dem Autositz zurück.
Aber das hat ohnehin Paul, einer unserer symphatischen Jungentomologen, bestens erledigt.
Weiden/Trauschendorf war wieder mal ein Erlebnis der "besonderen Art". Im Nachhinein gesehen, weiß ich eigentlich nicht, welcher Tag für mich wichtiger bzw. angenehmer war: jener in Trauschendorf oder jener in Weiden. Ich tendiere aber zu Ersterem.
Viele altbekannte und neue Gesichter konnte man sehen, nette, lustige aber auch "hochwissenschaftliche" Gespräche wurden geführt und Worte wie "Kameradschaft" und "Freundschaft" wurden groß geschrieben und waren stets präsent.
Ganz toll und unüberbietbar gut gelungen war wieder die Organistation und Bewirtung durch die Familie Ströhle. Schmankerl für den Gusto aber auch für den großen Hunger waren in Hülle und Fülle vorhanden. Ein Kuchen- und Tortenbuffet, wie man es selten sieht, war bereitgestellt. Ein reichhaltiges und bestens sortiertes Getränkeangebot ließ ebenfalls nicht den geringsten Wunsch offen. Selbst nach Mitternacht wurden wir von der Küche noch mit einem Berg frisch gekochter Wiener Würstel mit Senf und reschem Brot überrascht. Alles in allem eine Fünf-Sterne-Küche mit einem zehn-Sterne-Personal.
Wie es möglich ist, so viele Gäste mit einem derart reichhaltigen und hervorragend zubereitetem Speisenangebot, Getränken wie in einem Wirtshaus und noch dazu Quartier zu einem derart niedrigen Preis zu versorgen, ist mir ein Rätsel. Da müssen schon sehr viel Liebe und Enthusiasmus dahinterstecken.
Grundsätzlich bin ich absolut kein Börsianer. Trauschendorf/Weiden ist aber etwas anderes. In Trauschendorf treffen sich Freunde und nicht nur Händler.
Ich hoffe, nächstes Jahr wieder dabei sein und mich im Kreise so vieler gleichgesinnter Kameraden wohlfühlen zu können.
Manfred Ströhle mit seinem charmanten Damengespann danke ich, und ich darf annehmen, wohl im Namen aller Anwesenden reden zu dürfen, ganz ganz herzlich für die viele Arbeit, die sie auf sich genommen haben und die spürbare Gastfreundlichkeit und Freundlichkeit, die uns entgegengebracht wurden.
FORTSETZUNG FOLGT
Nette Grüße
Heinz aus Österreich

Der Organisator und Gastgeber, Manfred Ströhle, manchmal auch genannt, der"wahnsinnige Policeman".
Als ich ihn fragte, was denn das schwarze, große Runde vorne an seinem Körper wäre, ob es sich wohl um einen Delikatessenladen handeln würde, meinte er ganz verschmitzt: "Du siehst dich ja nur leid, weil du dir so etwas Schönes nicht leisten kannst".