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Nase123

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1

Sunday, July 3rd 2011, 11:00am

Falter zum Bestimmen

Hallo

hätte da einen Falter zum bestimmen, er kam gesten abend ans Licht.



Viele Grüße

Martin

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First Name: Andy

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2

Sunday, July 3rd 2011, 11:14am

Hi Martin,

das ist die Pyramideneule (Amphipyra pyramidea).
Schwäbische Grüße, Andy :winken:

Nase123

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3

Sunday, July 3rd 2011, 12:30pm

Vielen dank Andy :thumbsup:

Neina

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4

Monday, July 4th 2011, 11:26pm

Wer kennt diese Art?


Kann mir bitte jemand sagen, welche Art das hier ist?
Danke schon mal im Voraus!

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First Name: Tomáš

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5

Tuesday, July 5th 2011, 12:47pm

Hi, that's Sphinx ligustri ( Ligusterschwärmer ).



Best regards Tomáš Princ

moe

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6

Tuesday, July 5th 2011, 12:57pm

Hallo Jana,

Tomáš hat den Falter schon bestimmt, da es ein Weibchen ist und wie ich im Bild sehen kann auch schon Eier abgelegt hat hier noch ein Hinweis:

Die Raupen fressen hauptsächlich auf Liguster. Sie nehmen auch andere Pflanzen an, hab ich aber nie ausprobiert, weil's Liguster (bei mir) wie Sand am Meer gibt. Flieder und Esche gehen wohl auch. Noch ein Tipp: Wenn Du die Raupen züchten möchtest, behalt nicht zu viele, maximal 30. Die fressen Dir am Schluß sonst die Haare vom Kopf ;)

Wo/wie hast Du das Weibchen denn eigentlich gefunden?

Neina

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7

Tuesday, July 5th 2011, 10:43pm

Habe den Falter bei mir im Garten (Südniedersachsen) an nem Stapel Brennholz sitzend gefunden.

soil74

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8

Wednesday, July 6th 2011, 9:24am

Esche scheint die ursprüngliche Futterpflanze zu sein.
Die ist auch sehr ergiebig.

moe

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9

Wednesday, July 6th 2011, 4:19pm

Hallo Sven,

Du hast das schonmal irgendwo geschrieben, andere haben wiedersprochen, ich werde langsam neugierig! Hast Du eventuell Belege für diese These?

Würde mich interessieren, danke Dir!

Schöne Grüße,
der moe

TOX 2001

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10

Wednesday, July 6th 2011, 9:17pm

Der Ligusterschwärmer bevorzugt wohl alle diese Pflanzen als Nahrungsquelle für seine Raupen: Ich habe sie sowohl an Liguster als auch an Flieder als auch an Esche gefunden. Sie sind auch alle verwandt - es sind alles Ölbaumgewächse.

Saturn

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11

Wednesday, July 6th 2011, 9:20pm

In meinem Garten ist mir schonmal eine Raupe über den Weg gerannt, wo eigentlich nur Forsythie in unmittelbarer Nähe stand. Scheint also durchaus auch belegt zu werden.

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12

Wednesday, July 6th 2011, 11:08pm

An Forsythie habe ich auch mal eine erwachsene L5 Raupe gefunden.

LG Insektenfan
3 Personen sind in einem Raum. Wenn 4 Personen den Raum verlassen, muss 1 wieder reinkommen, damit der Raum leer ist. :D

soil74

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13

Thursday, July 7th 2011, 2:46pm

Auf die These mit der Esche bin ich gekommen in der Annahme (und ich glaube, die ist richtig), dass weder Flieder noch Liguster echte heimische Pflanzen sind. Nur der gemeine Liguster ist als in Europa heimisch beschrieben (Wiki), wo auch immer das sein soll.
Forsythie ist nichts ungewöhnliches, sogar Lonicera wird belegt. Holunder halte ich aber für ein Gerücht. Ich würde gerne wissen, ob die Raupen auch an Jasmin leben
Meine kleinen Ligusterschwärmerraupe ziehe ich gerade an eingetopften Eschen. Später bekommen sie Forsythie, Esche oder Flieder, die habe ich da.

moe

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14

Thursday, July 7th 2011, 3:16pm

Hallo Sven,

ich dachte jetzt eher an Literaturbelege, wissenschaftliche Artikel oder ähnliches. Ansonsten fürchte ich, ist Deine Theorie leider nicht haltbar.

wo auch immer das sein soll.

Bitte nimm's mir nicht übel, aber der wächst doch wirklich überall und jede Seite, die sich mit Pflanzen beschäftigt gibt ihn als einheimisch an. Siehe z. B. diesen Link zur Verbreitung von Ligustrum vulgar in Deutschland.

Schöne Grüße,
der moe

Jakob (Unangemeldet)

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15

Thursday, July 7th 2011, 6:11pm

Hallo,
Liguster könnte zu den Archäobionten gehören.
Die "Eschen als ursprüngliche Nahrungspflanze" Theorie habe ich irgendwo schon mal gelesen oder gehört, dummerweise weiß ich nicht mehr wo.

Saturn

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16

Thursday, July 7th 2011, 7:50pm

Sicher, dass Ligustrum vulgare nicht heimisch ist? Ich dachte, das ist er im Gegensatz zu Ligustrum ovalifolium...

saischel

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17

Friday, July 8th 2011, 6:38am

Hallo,

nach Oberdorfer hat der Gewöhnliche Liguster scheinbar seine Hauptverbreitung im nördlichen Mittelmeerraum BIB - Steckbriefe Gefäßpflanzen aber möglicherweise hat ja vielleicht auch der Ligusterschwärmer seinen Verbreitungsschwerpunkt dort?

Gruß, Sascha

Grunsven

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18

Thursday, July 14th 2011, 9:51am

In the Netherlands it is considered indigenous (Heimisch). It is more widespread in southern Europe but here it is also quite common, especially in the dunes.

soil74

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19

Thursday, July 14th 2011, 10:34am

Wieder mal der sinnvollste, weil weiterbringendste Beitrag zum Thema von Sascha!

Wenn Zitate gewünscht werden:
"In Schleswig-Holstein und Teilen von Niedersachsen ist ein "Rückzug" der Art in ihre Primärlebensräume, nämlich Bruch-, Hartholzaue und Bach-Eschenwälder mit reichlicher Eschennaturverjüngung zu beobachten; die Raupen entwickeln sich dort an jungen Eschen." (aus "Nachtfalter" von Weidemann und Köhler, Naturbuchverlag, 1996, Originalzitat von Wegner, der Autor läßt sich anhand des Literaturverzeichnisses aber nicht eindeutig zuordnen). Woher Wegner seine Information allerdings bezieht, steht da nicht. Vielleicht ist es auch nur seine Meinung. Meine erste (und bislang einzige) freilebende Ligusterschwärmer fand ich vor zig Jahren auf einem Weg in der Nähe von Eschen. Vielleicht hat mich das geprägt. :)

Wäre jetzt wirklich interessant herauszubekommen, wo der Liguster herkommt. Dass er überall hier rumsteht, kann man nicht als Beweis gelten lassen, dass er hier heimisch ist. Kastanie steht ja auch überall rum und Kartoffeln wachsen auf jedem Acker. Und wenn ich rausgucke, dann sehe ich einen großen Ginkgo Baum. Hierzu würde ein weiterer Literaturverweis ganz gut passen: Harry Potter lebt im Privet Drive 4 (Privet=Liguster). Damit ist genauso wenig bewiesen, dass der Liguster z.B. in England heimisch ist.
Ein weiteres Argument, das dafür spricht, dass ligustri (wenn er hier heimisch ist) möglicherweise eher zur Esche passt: Er erscheint mir an Eschenblättern besser getarnt.
Und eine Beobachtung: Gewächse, die in einer Umgebung nicht "heimisch" sind, haben in der Regel wenige Nutznießer. Außer dem Ligusterschwärmer würde mir jetzt außer dem Ölkäfer keine andere Insektenart einfallen, die primär an Liguster frißt. Allerdings gilt das auch für die Esche. Wenn man sich dagegen Eiche oder Weide anschaut...

moe

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20

Thursday, July 14th 2011, 1:04pm

An die Kartoffel musste ich übrigens auch schon denken ;) Futterpflanze Nummer 1 des Totenkopfs, aber definitiv nicht heimisch. Insofern ist meine Aussage tatsächlich kein Beweis, das stimmt. Die Tarnung ist auf jeden Fall auch ein interessanter Ansatz, wobei ich nicht beurteilen kann, ob potentielle Fressfeinde eine vergleichbare visuelle Wahrnehmung haben wie wir. Das letzte Argument geht wohl unentschieden aus zwischen Esche und Liguster.

Du scheinst mir fest davon überzeugt zu sein, dass Liguster hier nicht schon immer heimisch ist, ich bin mir mittlerweile umgekehrt recht sicher, dass er das schon ist. Grund:

Liguster ist eine eher schnellwachsende Pflanze, die Verbreitung der Samen erfolgt durch Vögel. Dadurch breitet er sich ziemlich schnell aus (siehe Liguster als invasive Pflanze in N-Amerika und Australien), was an sich nichts heißt. Auf jeden Fall ist er aber heimisch in einem Gebiet, dass auf dem Landweg mit Mitteleuropa verbunden ist und sollte er bei uns irgendwann mal nicht heimisch gewesen sein, hätte er es in kürzester Zeit auf natürlichem Weg geschafft, sich hierher auszubreiten. Auch wenn er es tatsächlich mal nicht gewesen sein sollte, ist der Zeitraum sicher in vielen Millionen Jahren zu messen.

Ich glaube daher nicht, dass Esche bei uns die alleinige Original-Futterpflanze ist, aber warum sollten nicht Liguster und Esche beides Hauptnahrungsquellen sein? Schließlich ist die Art ja polyphag. Und dass es Naturräume gibt, in denen er Esche bevorzugt, könnte ich mir schon auch vorstellen.

Interessante Diskussion auf jeden Fall!! Wenn auch völlig weg von der eigentlich Überschrift, könnte ein Moderator ja vielleicht mal verschieben?

PS. Sven, hat die "Raupe" (oder ist es eher ein Mini-Krokodil?) in Deinem Profilbild einen wissenschaftlichen Namen? ;) Cooles Bild!

soil74

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21

Thursday, July 14th 2011, 10:17pm

... Die Tarnung ist auf jeden Fall auch ein interessanter Ansatz, wobei ich nicht beurteilen kann, ob potentielle Fressfeinde eine vergleichbare visuelle Wahrnehmung haben wie wir.


Liguster ist eine eher schnellwachsende Pflanze, die Verbreitung der Samen erfolgt durch Vögel. Dadurch breitet er sich ziemlich schnell aus (siehe Liguster als invasive Pflanze in N-Amerika und Australien), was an sich nichts heißt. Auf jeden Fall ist er aber heimisch in einem Gebiet, dass auf dem Landweg mit Mitteleuropa verbunden ist und sollte er bei uns irgendwann mal nicht heimisch gewesen sein, hätte er es in kürzester Zeit auf natürlichem Weg geschafft, sich hierher auszubreiten. Auch wenn er es tatsächlich mal nicht gewesen sein sollte, ist der Zeitraum sicher in vielen Millionen Jahren zu messen.

PS. Sven, hat die "Raupe" (oder ist es eher ein Mini-Krokodil?) in Deinem Profilbild einen wissenschaftlichen Namen? ;) Cooles Bild!
Beides kluge Gedanken! Die hatte ich auch schon, aber Du warst am Zug.
Allerdings: Es kann sein, dass da, wo Liguster herkommt, Vögel existieren, die Ligusterbeeren fressen und auch hier in Deutschland und damit für Verbreitung sorgen. Aber dazwischen? Ist da wirklich ein Kontinuum?
Naja, schon alles nur spekulativ. Ich wüßte jetzt aber auch keine Methode, die Wahrheit herauszufinden. Vielleicht alte Schriften oder fossile Ausgrabungen?
Ich könnte jetzt ein weitere Fass aufmachen und hinterfragen, ob die Futterpflanze Nr.1 von atropos die Kartoffel ist. Schließlich trägt er als Artname den Gattungsnamen der Tollkirsche (Atropa belladonna, auch wenn es grammatisch nicht ganz hin kommt). Der Totenkopf ist einer der krassesten Falter und Insekten, die ich kenne.

p.s.: Du kennst wohl Krokodilio machaon nicht?

Hermes

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22

Thursday, July 14th 2011, 10:31pm

Besserwisser-Modus "ein":

Quoted

.....aber warum sollten nicht Liguster und Esche beides Hauptnahrungsquellen sein? Schließlich ist die Art ja polyphag.
Oligophag und nicht polyphag!

Link: Lexikon der Biologie > oligophag

Seras
Alfons

Besserwisser-Modus "aus"

TOX 2001

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23

Friday, July 15th 2011, 1:50am

Ich könnte jetzt ein weitere Fass aufmachen...
Ja, mach doch! Immerhin ist das hier sowieso eine große Themaverfehlung. Ursprünglich ging es doch nur um die Bestimmung einer Pyramideneule.

...und hinterfragen, ob die Futterpflanze Nr.1 von atropos die Kartoffel ist. Schließlich trägt er als Artname den Gattungsnamen der Tollkirsche (Atropa belladonna, auch wenn es grammatisch nicht ganz hin kommt). Der Totenkopf ist einer der krassesten Falter und Insekten, die ich kenne.

Man könnte darüber reden warum die Raupe "einer der krassesten Falter" eine Pflanze frißt, die in seiner Heimat ursprünglich gar nicht vorkam, ob es im tropischen Afrika auch so etwas wie Tollkirschen gibt oder von was sich die Raupen dort ernähren. Ich bin gespannt auf eine aufschlußreiche Diskussion...

P.S.: (@ soil74) Coole Raupe, die Du da hast! Wie lange mußtest Du daran arbeiten bis das Bild fertig war? Viele Grüße - TX

moe

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24

Friday, July 15th 2011, 12:39pm

@soil74: An fossile Funde hab ich sogar auch schon kurz gedacht, ich sehe schon, wir haben durchaus die gleichen Ideen. Ich denke mal, recht viel weiter werden wir mit unserem Wissen vermutlich nicht mehr kommen. Aber das Graben werde ich jetzt nicht extra anfangen ;)

@Hermes:
Auch bei mir Besserwisser-Modus ON (sehr lustige Einleitung :) )
Ich kenne den Begriff oligophag zwar, muss aber zugeben, dass ich ihn diesmal nur unbewusst im Hinterkopf schlummern hattem also insofern ein berechtiger Hinweis darauf. Allerdings machst Du hier gleich das nächste Fass auf, ich würde den Ligusterschwärmer nämlich weiterhin als polyphag oder allenfalls als Grenzfall zwischen oligo- und polyphag bezeichnen.
Siehe diese interessante Diskussion, die der Rudi im lepiforum angestossen hat (polyphag/oligophag wird trotz des Titels auch ausführlich besprochen):
Begriffsbestimmung monophag / oligophag
Auch das schweizerische Buch Schmetterlinge (bzw. Tagfalter) und ihre Lebensräume beschreibt im Glossar oligophag als sich von Pflanzen einer Gattung ernährend. Der Ligusterschwärmer ernährt sich aber sogar von Pflanzen verschiedener Familien/Ordnungen und so gering ist die Zahl der verschiedenen Arten, die er frisst auch gar nicht (PITTAWAY - S. ligustri)
Die Grenzen zwischen den Begriffen sind natürlich fließend, was eine klare Zuordnung manchmal sicher unmöglich macht.
Besserwisser-Modus OFF

Und zum Totenkopf: Ich meinte damit Hauptnahrungspflanze bei uns, das habe ich nicht genau genug geschrieben. Wer den Namen von wem hat, ist wohl kaum noch zu beantworten. Ich könnte mir auch vorstellen dass beide unabhängig voneinander nach Atropos benannt sind, beide Arten wurden schon von Linné nach dieser mythologischen Gestalt benannt.

Schöne Grüße,
der diskussionswütige moe ;)

PS. Ahh, DAS ist also die berühmte K. machon (SOIL, 2011) Raupe? Jetzt werde ich richtig neugierig. wie sehen denn die Falter aus?

soil74

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25

Saturday, July 16th 2011, 1:16pm

PS. Ahh, DAS ist also die berühmte K. machon (SOIL, 2011) Raupe? Jetzt werde ich richtig neugierig. wie sehen denn die Falter aus?
klein wenig wie ein Flugsaurier. Hab jetzt grad kein Bild hier. Sag bloß, den kanntest Du nicht!

Totenkopf = krass, weil
Verhalten: Raupen knacken, Falter zirpen und gehen in Bienenstöcke
Aussehen, Größe
Totenkopf auf dem Rücken
Mythen und Sagen ranken sich nicht nur um den Falter sondern auch seine giftigen Futterpflanzen (Hexensalben, etc.)
welcher andere Falter hat mehr an Spektakel zu bieten?

Roland12

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26

Saturday, July 16th 2011, 2:57pm

Hallo zusammen,

nun verstehe ich das Entomologen gerne mal vom Rest der Menschheit als "etwas anders " betitelt werden.

Viele Grüse Roland

saischel

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27

Saturday, July 16th 2011, 5:42pm

Falter zirpen


Ich hatte im Frühjahr ein seltsames Erlebnis, seitdem vermute ich daß mehrere Schwärmerarten zirpen können!

Es hat sich folgendes zugetragen: Ich hatte meine Abendpfauenaugen-Puppen über Winter in Zeitungspapierröllchen in einem mit Sägespänen gefüllten Kochtopf untergebracht, Deckel drauf und nur alle paar Wochen die Späne (wenn sie trocken waren) etwas mit Wasser besprüht (wie von A. U. E. Aue in dem Buch "Handbuch für den praktischen Entomologen" beschrieben). Im Frühjahr war ich mir unsicher wann die richtige Zeit ist die Puppen in einen Schlupfkasten zu überführen und habe dann beschlossen es Anfang Mai zu tun. Dann eines Tages, es war der 19. April, ich war gerade auf der Terrasse mit meinen Pflanzen beschäftigt, als ich neben mir ein leises aber deutlich wahrnehmbares Zirpen hörte, ich habe mich umgesehen und versucht herauszufinden woher es kommt und was da so zirpt. Es kam aus dem Kochtopf mit den Puppen - häää? - ich nahm den Deckel ab und wer schaute mich da ganz aufgeregt an - ein frisch geschlüpftes Abendpfauenaugen-Männchen! Es hatte offensichtlich versucht irgendwie aus seinem Gefängnis zu kommen und hat dabei wohl vor Aufregung gezirpt (es war eine Rille entlang des Topfrandes direkt unter dem Deckel getreten. Gott sei Dank waren seine Flügel noch nicht entfaltet - Schweineglück daß ich gerade in diesem Moment auf der Terrasse war - so gab es dann glücklicherweise einen makellosen überlebenstüchtigen Falter "Fotos in der Galerie").

Also zumindest Abendpfauenaugen (Männchen?) können auch zirpen!


Liebe Grüße, Sascha

soil74

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28

Sunday, July 17th 2011, 6:24pm

nun verstehe ich das Entomologen gerne mal vom Rest der Menschheit als "etwas anders " betitelt werden.
Häh?

saischel

Unregistered

29

Monday, July 18th 2011, 6:51am

Genau das Selbe habe ich mich auch gefragt, Sven! ?(