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Ich bevorzuge eher die europäischen Arten. Sicher gibt es unter den Exoten - besonders bei den tropischen Faltern - riesige und spektakuläre Exemplare, aber wenn man bedenkt, daß an den Orten des Vorkommens auf Grund der Häufigkeit und des Artenreichtums die Existenz großer und bunter Falter quasi normal ist, relativiert sich das Ganze wieder.
Mein Favorit bei den Faltern ist der
Charaxes jasius jasius LINNAEUS, 1766 (Erdbeerbaumfalter). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich (mit einigen Ausnahmen) nur über die Küstenregionen des Mittelmeeres und ist meines Wissens der einzige Vertreter der Nymphaliden-Unterfamilie Charaxinae in Europa, die mit zahlreichen Arten hauptsächlich in tropischen Gebieten verbreitet ist. Der schnelle Flieger ist in seinen Habitaten nicht selten aber schwer zu finden, wenn man nicht seine Vorlieben für bestimmte Plätze kennt.
. . . . . . . . . . . .Erdbeerbaumfalter (Charaxes jasius jasius LINNAEUS, 1766),
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Was die Raupen betrifft habe ich eigentlich keinen echten Favoriten, denn es gibt mehrere Arten mit interessanten Larven. Zu den schönsten gehören zum Beispiel die Raupen von
Dasychira pudibunda pudibunda LINNAEUS, 1758 - dem Streckfuß (von der Ruhehaltung der Falter) oder auch Rotschwanz (vom Haarbüschel auf dem Analsegment der Raupe) genannt. Sie sind nicht besonders groß, haben aber eine tolle Behaarung mit dichten Haarbüscheln auf dem Rücken. Beeindruckend ist auch das sehr reine Tiefschwarz in den Nackenfalten zwischen den Segmenten, das während der Schreckstellung der Raupe sichtbar wird.
. . . . . . . .Streckfuß (Dasychira pudibunda pudibunda LINNAEUS, 1758), gelbe Version . . . . . . . . . .
. . . . . . . Streckfuß (Dasychira pudibunda pudibunda LINNAEUS, 1758), braune Version . . . . . . . . .
. . . . . . . Streckfuß (Dasychira pudibunda pudibunda LINNAEUS, 1758), Schreckstellung . . . . . . . . .
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