Humoristische Entomologen-Stories

    Ach ja, mein Sohn hat mit 14/15 v.urticae und A. io Raupen gefunden ( sehr viele im Gegensatz zu den letzten Jahren ) und große Kartons mit den Raupen befüllt und massenhaft Brennesseln. Die haben einen guten Appetit.

    Eines Tages kam die Mutter einer seiner Mitschüler und meinte dann: "Na, demnächst habt ihr noch mehr von denen, wo die so viele Eier legen"

    Was die wohl mit den Eiern meinte?

    Also die Falter wurden dann freigelassen, manch einen habe ich wohl dann später bei Spaziergängen gesehen.

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    Part V. (T)-rauschendorf die Erste

    Nach vielen anstrengenden entomologische Vorträgen, wendeten wir uns am Abend dem kameradschaftlichen

    und bes (inn?) lichen Teil der Veranstaltung zu. Es wurde ausgibig gespeist und noch mehr getrunken.

    Viele Freundschaften wurden geschlossen und erneuert und einige lüpften kräftig ihr Glas.

    So gegen 03.00 h schickte ich die Letzten ins Bett und startete mit der Frühstücksvorbereitung.

    Ein Mann kam vom Schlafsaal herunter, setzte sich mit verklärtem Blick an den Stammtisch und betrachtete

    seine Schuhe. Er hatte einen braunen und einen schwarzen Schuh an.

    Kurze Zeit später kam ein weiterer Mann die Treppe herunter.

    Auch er setzte sich an den Stammtisch.

    Auch er hatte einen schwarzen und einen braunen Schuh an.

    Begeistert sahen sich nun beide ihr Schuhwerk an.

    Dann sagte der Hinzugekommende zum anderen : "Bei dir kauft wohl auch die Frau die Schuhe ???"

    Alkohol kann glücklich machen - zumindest ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen

    Ich habe mal ein lustiges Bild, welches an dieses Forum gelehnt ist. Bitte mit Humor nehmen 😉:

    Da dies ja der "Spaß-Thread" ist, denke ich mal das passt ins Thema. Falls es wem nicht gefällt, kann man es ja löschen.

    Eine schöne Weihnachtszeit euch noch :grinning_face_with_smiling_eyes::smiling_face_with_halo:.

    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

    Part VI. (T)-Rauschendorf die nächste

    zur fortgeschrittenen Stunde in Trauschendorf, saßen wir alle in der Runde und tauschten Erfahrungen aus.

    Ein Profi-Händler, der schon einige Bier zuviel hatte, protzte mit einem Erlebnis. Er saß in den Philippinen in

    einer Bar, als eine angeblich 4-5 Meter lange Königskobra in den Gastraum geschlängelt kam. Alle Gäste rannten

    nach hinten davon, aber er als einziger blieb am Tresen und trank weiter.

    Einer unserer lustigsten "Österreicher" mischte sich nun ins Gespräch.

    Er sagte, dass es früher nur die Königskobra auf den Philippinen gab.

    Aber diese große Königscobra in der Bar war ein kräftiges Weibchen.

    Sie biß den am Tresen sitzenden Entomologen, schüttelte sich und mußte sofort kotzen.

    Seitdem gibt es die Speikobra auf den Philippinen.

    Das Gelächter war groß.

    Der grieskämige, alte Policeman wünscht allen die ihn mögen und sogar denen die ihn nicht mögen,

    alles bloß kein r u h i g es Fest und endlich ein Neues Jahr, indem wir wieder reisen dürfen, wohin wir wollen.

    bleibt "negativ"

    Policeman

    Äthiopisch orthodoxe Weihnachten

    Zum wiederholten Male befand ich mich in südlichen Äthiopien. Ich war der einzige Gast im Dorfe DORZE. 2600m NN.

    Meine Köchin erklärte mir, dass die Äthiopier heute, am 06. Januar, Weihnachten feiern.

    Da sie ihr Mann verlassen und sie alleine für ihre 6 und 8 Jahre alten Töchter sorgen mußte, beschloß ich,

    ein Festmahl für die Feier zu besorgen. Ich ging mit ihr auf den "Markt" und kaufte den größten Gockel,

    den ich dort kriegen konnte. Am Heimweg traf ich einige meiner "Helferlein" und sie erzählte allen,

    dass ich das Tier gekauft habe und sie nur für die Beilagen sorgen müßte.

    Offensichtlich fühlten sich alle beim Wort "Beilagen" und "Festmahl" persönlich angesprochen.

    Kurze Zeit nach dem Schlachten trafen immer mehr Leute ei uns ein. Sie hatten Kartoffel, falsche Banane, Knoblauch,

    Bohnen .... dabei und als der Gockel endlich gebraten und zerstückelt war, waren es 18 Personen.

    Ich bekam die beiden Schenkel, jeder ein kleines Stück Fleisch, nur die beide kleinen Mädchen bekamen nichts mehr.

    Ich nahm die beide Füsse und gab sie den Mädchen.

    Für mich und meine Figur war es sowieso besser etwas diätisch zu essen.

    Als ich sah. wie beide Kinder das Beinchen begeistert abnagten, war für mich auch Weihnachten.

    • Official Post

    Wow! Manfred das war eine schöne Geschichte! Du kommst so weit herum das ist grossartig!

    Hier noch was von mir: Marokko 2001...Am abend vor unserem Ausflug erzählte unser Reiseführer Saied uns gruselige Geschichten über Kamelspinnen und Insekten die in Schlafsäcke krabbelten und einen annagten......er war vorher Soldat und hatte einiges auf Lager...schlafen konnte ich nicht in dieser Nacht.

    Auf dem Weg von Agadir nach Marrakesh fuhren wir durch die Wüste. 6 Touristen 2 Touriführer und einen ganzen Kofferraum voll mit Wasser. Es war ein 3 tägiger Ausflug um das Land und die Leute kennenzulernen.

    Etwa Mittags am ersten Tag musste ich nach stundenlangem Fahren ganz nötig "Pippi".....

    Saied unser Führer zeterte das Frauen ständig pieseln müssten und wir einen Zeitplan einhalten müssten um pünktlich bei der Karawanserei um 18h anzukommen denn die Wüstennächte sind eisig.....und gefährlich......

    Ich sagte" jaja...ich weis...ich muss aber wirklich" Saied meinte: Das hast du letztes Mal auch gesagt und dann überall rumgegeguckt!!!!"

    Nein sagte ich mach ich nicht. Also hielt er an einem Felsen mit einem Busch an. Der war so etwa 50 Meter vom Fahrzeug entfert in der Wüste eine Strasse gab es nicht. Also rannte ich zum Felsen riss meine Klamotten runter und erleichterte mich.....wie man das so kennt...es läuft und läuft...ich schaute mich nervös um denn ich hatte das Gefühle beobachtet zu werden. Und da sah ich es!!! etwa 10 cm neben mir sass halb unterm Stein eine riesige Spinne!!!!!!😱😱😱😱und die krabbelte langsam auf mich zu..und ich dachte sofort an Saied's Stories..(damals hatte ich noch Ekel und Angst vor Spinnen) und es lief und lief....und lief....

    Ungeachtet der Tatsache das ich mich anstrullen könnte sprang ich auf zog meine Hose hoch und schrie.... .Hose auf halb 8 Haare zerzaust vom Busch in dem ich hängen blieb rannte ich so schnell wie noch nie im Leben.....Die Gruppe kam aus dem Auto und fragte was los sei. Ich stotterte Spi.....Spi....Spinne!!!!!!! Riesig!!!!! Ich tanzte und hüpfte wie wild auf und ab wie ein tollwüter Derwisch (Saied's Beschreibung) und untersuchte mich ob die Spinne auf mir sass.....nichts.

    Da stand ich....zerzaust angepieselt und Klamotten halb an mitten in der Wüste....alle fingen an zu lachen und Saied meinte: Da hast du aber Glück gehabt das sie dich nicht gefressen hat!!!!

    🤣🤣🤣🤣ich sage euch das war der grösste Schreck meines Lebens!!! Aber ich lache noch heute darüber🤣🤣🤣

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    An Euch - als ich 1983 Regenwald sehen wollte wahr ich blutiger Anfänger . Ich war damals 19 Jahre alt und erfüllte mir einen Kindheitstraum. Ich hatte 4 Geschwister und meine Mama war alleinerziehend. Ich wollte wie Mowgli aus dem Dschungelbuch von Walt Disney im Regenwald schlendern. Ursprünglich wollte ich nach Papua Neuguinea aber dort gibt es Kannibalen und meine Mama bat mich das ich jedes andere Land zu besuchen aber ich sollte nicht zu den Menschenfressern reisen!!

    Als kaufte ich mir ein Flugticket und flog im März 1984 im alter von von 20 Jahren nach Madagaskar für 6 Wochen. In Perinet im Osten sah ich das erste Mal Regenwald und freute mich das ich meinen Traum erfüllen konnte. Dort im Regenwald sah ich andere Falter als in der Hauptstadt Antanrivo wo ich zunächst die ersten Tropisches Allerlerlei in der ersten Woche sammelte. In Perinet am ersten Tag lernte ich Gunter Gottlebe kennen einen deutschen Auswanderer der sich mit seiner Familie einige Jahre davor niederlies. Zunächst zeigte mir Gunter den Indri den größten Lemuren in Madagaskar der in Perinet sein Biotop hat. Danach reiste ich mit Gunter an die Ostküste wo er mich auf einer Menschenleeren Insel aussetzte - Nosy Faho mit seinen Boot wo im Korallenriff schnorchelte. Danach reiste ich zu seinen Wochenendhaus and der Ostküste und dann nach Perinet. Dort war ich eine Woche und sah einige Falter bestimmt 10 -20 an Straßenlaternen die ich sicher für Noctuidae hielt und jeden Morgen gegenüber von meinen Hotel beobachtete.

    Gunter ermöglichte es mir das größte Primarurwald Gebiet Madagaskar sehen zu dürfen das Cap Masoala wo wir mit (seine Familie und Freunde von Ihm) mit seinen Boot hinfuhren. Dort wahre wir u.a mit Hochseeangeln beschäftigt. Ich hatte ein Zelt und Schlafsack mitgenommen von Zuhause und konnte so auch im Regenwald übernachten mit Gunter und den Freunden waren wir zu 7. Das werde ich nicht vergessen.

    Nach der zweiten Madagaskar Reise im Jahr 1986 spezialisierte ich mit mich auf Tropische Sphingidae und kauft mir das Buch Sphingidae Mundi von Abrera das damals heraus gegeben wurde. Beim Blätter im Buch beim ersten Mal wo ich mir alle Tiere genau anschaute viel mir ein Sphingidae auf wo ich mir sicher war das ich dieses Tier 1984 in Madagaskar in Perinet sah und ich für einen Noctuidae hielt. Da las ich im Textteil - Confinded in Madagaskar bei der Art Ceridia nigricans. Genau diese Art fehlt mir bis heute in beiden Sammlungen die ich bis heute habe. Viele versuche an diese Art zu kommen in den Jahren waren bisher ohne Erfolg.

    Soweit eine Geschichte von Mir - Grüße Michi

    Manchmal verpaßt man was, manchmal nicht

    Bei einer Herbstreise nahe der syrischen Grenze, leuchteten wir mit Generator und 500 Watt Quecksilberdampflampe

    in einem Flußbett in der Osttürkei (jetzt Kriegsgebiet).

    Es war sehr warm und der Wind kam aus der syrischen Wüste.

    Nach Einbruch der Dämmerung begann es zu "schneien". Viele große Schneeflocken wirbelten durch die Luft.

    Der Anflug von geschätzt 1 Million Utetheisa pulchela hatte begonnen.

    Nach wenigen Minuten bog sich der Leuchtschirm und alles war mehrschichtig mit Faltern besetzt.

    Rasch füllte ich unsere Gläser und dann brachen wir das Leuchten ab und gingen ins Bett (Auto).

    Am nächsten Morgen war der ganze Spuk verschwunden.

    Die Überbleibsel räumten Ameisen und Vögel auf.

    Beim Eintüten bemerkte ich, das ich eine GELBE Form gefangen hatte.

    Mir war das Glück mal wieder hold.

    Am folgenden Abend bereiteten wir uns natürlich auf den "Riesenanflug" vor, spannten mehrere Betttücher ...

    stellen 3 Türme auf und wollten natürlich noch mehr GELBE fangen.

    Es kam gar NICHTS außer ein paar Noctuidae und Mikros.

    Karibikkreuzfahrt von Rudi K. aus Dachau.

    In den 90er Jahren reiste mein Freund Rudi K. aus Dachau mit dem Schiff Aida in einer Kreuzfahrt in die Karibik. An der Bordlampe des Schiffes im Hafen der Dom. Rep. sammelte er 6 Sphingidae die er mir überreichte nach seiner Reise mit den Worten - vielleicht ist ja was besonderes darunter. Ich spannte irgendwann danach die Tiere und sortierte diese Tiere in meiner Sammlung ein. Ein Tier konnte ich nicht so recht bestimmen und steckte es zu einer Serie von Xylophanes tersa. Als ich 2000 das Buch kaufte Hawk Moths of the World von Ian Kitching und Jean Marie Cadiou sah ich auf eine der Farbtafeln einen Sphingidae den ich denke in meiner Sammlung zu haben. Ich schaute meine Serie von Xylophanes tersa an und sah da ein Tier das nicht zu der Serie passt. Die Art heißt Xylphanes clarki und das Tier schaut genauso aus wie das Tier von Rudi. Als ich 2004 meine erste Sphingidae Sammlung an Jean Marie Cadiou verkaufte erzählte mir Jean Marie das mein Tier das 6. Tier weltweit bekannte Tier ist das in 100 Jahren gesammelt wurde.

    Heute ist das Tier im Natural History Museum in London wo ein Teil der Cadiou SAmmlung hin kam nach seine Ableben im Jahr2007. Dort lagert meine erste Sammmlung.

    • Official Post

    Karibikkreuzfahrt von Rudi K. aus Dachau.

    In den 90er Jahren reiste mein Freund Rudi K. aus Dachau mit dem Schiff Aida in einer Kreuzfahrt in die Karibik. An der Bordlampe des Schiffes im Hafen der Dom. Rep. sammelte er 6 Sphingidae die er mir überreichte nach seiner Reise mit den Worten - vielleicht ist ja was besonderes darunter. Ich spannte irgendwann danach die Tiere und sortierte diese Tiere in meiner Sammlung ein. Ein Tier konnte ich nicht so recht bestimmen und steckte es zu einer Serie von Xylophanes tersa. Als ich 2000 das Buch kaufte Hawk Moths of the World von Ian Kitching und Jean Marie Cadiou sah ich auf eine der Farbtafeln einen Sphingidae den ich denke in meiner Sammlung zu haben. Ich schaute meine Serie von Xylophanes tersa an und sah da ein Tier das nicht zu der Serie passt. Die Art heißt Xylphanes clarki und das Tier schaut genauso aus wie das Tier von Rudi. Als ich 2004 meine erste Sphingidae Sammlung an Jean Marie Cadiou verkaufte erzählte mir Jean Marie das mein Tier das 6. Tier weltweit bekannte Tier ist das in 100 Jahren gesammelt wurde.

    Heute ist das Tier im Natural History Museum in London wo ein Teil der Cadiou SAmmlung hin kam nach seine Ableben im Jahr2007. Dort lagert meine erste Sammmlung.

    Wow! Was für eine Ehre! Grossartig👍👍👍

    Wow! Was für eine Ehre! Grossartig👍👍👍

    Als ich 2015 im NHM in London war sah ich meine 1. Sammlung einsortiert im Hauptmagazin. Einige meiner Tiere konnte ich klar meiner Sammlung erkennen und zuordnen die Teilweise Einzelstücke im Magazin sind wie ein Paratpyus von Daphnis kitchingi den ich 1988 in Madagaskar sammelte. Meine Sammlung wieder zu sehen so war eine Freude. Für mich war es von den Emotionen als ob ich in der Fussballweltmeisterschaft im Endspiel das entscheidende Tor geschossen habe. Aus diesen Grund kommt auch meine 2. Sammlung ins NHM London nach meinen Ableben als Schenkung da ich meine 2 Sammlungen zusammenbringen möchte. Ich will mein Lebenswerk nicht zerstückeln und erlebte es von 2 Freunden das diese Sammlungen meiner Freunde verrotten in dem Sammlungszimmer und vielleicht Speckkäfer ein Festmahl haben.

    das Essen ist meine große Leidenschaft oder schafft Leiden

    Mein Vater war Inhaber eines Stukkateurgeschäftes. Im Juni/juli hatten sie den Auftrag einen Gasthof-

    Ausflugsgastätte am/im Weidener-Moor neu herunterzuweißeln. Nach Erledigung half ich beim Abbau

    des Gerüstes, um mein Taschengeld aufzubessern. Dabei wurde mir klar. dass das Haus jetzt weiß

    strahlte und die Eingangsseite eine tolle Leuchtmöglichkeit für das Moor bot.

    Ich bat den Wirt um Erlaubnis, welcher zusagte, und da Samstag war, kam ich am Abend mit meinem

    Vater zurück, plazierte eine 400 Watt Quecksilberdampflampe in der Mitte der Hauswand und ging

    in den Gasrtaum. Ein Bierlein und ein schönes Steak sollten der Einstieg zu einem tollen Leuchtabend

    werden. Als ich gerade fertig mit dem Speisen war, kam der Wirt auf uns zu und meinte lächelnd

    dass er uns etwas draußen zeigen möchte. Ich dachte, dass bestimmt ein großer Schwärmer oder

    dergleichen angeflogen war und lief hinaus.

    Dort aber saß mehr als 1 Schwärmer. Die gesamte Hauswand war SCHWARZ und der Wirt sagte

    zu meinem Vater, der wenig begeistert dreinschaute, am Montag könnt ihr euer Gerüst wieder aufbauen

    und alles neu streichen.

    Da zu diesem Zeitpunkt keine Großaufträge anstanden fuhr ich schon vor Schulbeginn mit meinem

    Vater am Montag um 05.00 h zur Gastwirtschaft. Ich wollte den Schaden selbst begutachten und

    bei der Renovierung jeden Nachmittag helfen.

    Die Wand war bei unserer Ankunft blitzsauber und strahlend weiß.

    Vögel hatten sauber aufgeräumt.

    Weil der Wirt viel Verständis gezeigt hatte, gingen wir am Abend OHNE Lampe nochmals Steakessen.

    PS: seit vielen Jahren hatte ich zu Hause keinen solchen Anflug mehr

    Da es jetzt vermehrt um Massenanflüge geht und ich SEHR viel Zeit habe (Krankenhaus - Dummheit wird oft grausam bestraft) gebe ich auch mal ein eindrucksvolles Erlebnis zum Besten.

    Auf diversen Autoreisen nach Westafrika hatte ich in Küstennähe immer wieder Hyles livornica beobachtet, die offenbar auf der Wanderung gen Norden waren. Eines Abends in Mauretanien hatten wir die Strandpiste zur Übernachtung verlassen und saßen gemütlich in meinem schrottreifen Renault Master beisammen. Die Beleuchtung bestand aus einem 5W - Birnchen, das am Kabel von der Decke baumelte. Der ständige Wind legte sich und es wurde plötzlich sehr warm. Und es flogen Unmengen Linienschwärmer durch die offene Schiebetür, es waren weit mehr als 100. Ihr könnt euch vorstellen, was das für ein Gebrumm ist. Einen Großteil konnten wir noch am selben Abend rausschmeißen, am nächsten Morgen noch mal ca.20, aber auch in den nächsten Tagen tauchten immer wieder etliche aus irgendwelchen Ecken und Ritzen auf.

    Guten Rutsch wünscht

    Thomas

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    Als ich 14 Jahre alt war im Jahr damals 1978 begann ich mit dem Sammeln. Ich wohnte in Münchener Westen und zog von dort aus zu meinen ersten Exkursionen im Westen. Für den "Nachtfang" zog ich mit einer Taschenlampe bewaffnet los. In der Nähe von einen Kieswerk in Obermenzing wo ich wohnte leuchtete ich die Sträucher mit der Taschenlampe im Lichtkegel nach Faltern. An einer bestimmten Stelle im den Kiesbergen wuchsen einige Kartoffeln. Es war Juni 1978 und ich erkannte im Lichtkegel einen großen Falter. Da dieser über den Kartoffel flog dachte ich an einen Wanderfalter den Totenkopffalter. Mein Puls stieg und ich war nervös - ein Schlag mit dem Käscher und der Falter war im Käscher. Ich leuchtete auf den Käscher nachdem ich das Tier tötete und erkannte ein Abendpfauenauge. Das Tier war 10 cm groß und als ich meine erste Sammlung 2004 verkaufte konnte ich mich nicht vom dem Tier trennen. Heute in meiner zweiten Sammlung ist das Tier gekennzeichnet als mein ersten gesammelter Sphingidae. Das Tier ist unbezahlbar.

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