Welche heimischen Pflanzen könnte man noch setzen?

  • Hallo,


    langsam fängt die Gartensaison wieder an und wir haben uns gefragt, was wir denn alles neues setzen könnten. Natürlich mit dem Fokus auf heimischen Pflanzen oder Europäischen. Muss auch nichts mit besonderen Blüten sein, sondern besonders Nahrungspflanzen sind mir auch wichtig. Ich würde nämlich so viel wie möglich abdecken wollen. Sowohl für heimische Schmetterlinge, als auch Europäische die ich mal züchten will/werde.


    Ich kann ja mal einen Einblick auf ein paar Arten geben die wir bereits haben:

    Zitrone, Pfirsich, Pflaume, Apfel, Kirsche, Mandel, Kumquat, Feige, Olive, Blutahorn, Tulpenbaum, Trompetenbaum, Johannisbeeren, Brom- und Himbeere, Japanische Quitte, Blaubeere, Lorbeer, Tanne, Trauerweide, Schmetterlingsflieder, diverse Wolfsmilchsarten, Flieder, Schwertlilie, Rosen und Hundsrose, Möhre, Radieschen, Kohlrabi, Kartoffel, Tomate, Oleander, Walnuss, Sanddorn, Blutnuss, Eukalyptus, Buchsbaum, diverse Kräuter, Blumen und vieles mehr. Dann natürlich noch was auf Wiese wächst.


    Jedoch ist mir das eindeutig zu wenig und die Bereiche sind nicht weit genug gefächert! Ich merke ständig wenn ich mir eine Art ansehe, dass ich deren Nahrungspflanze nicht habe. Maulbeere zum Beispiel. Aber der Fokus soll erstmal heimisch liegen. Hat da wer irgendwelche Ideen?


    Wir wollten beispielsweise um den Schmetterlingsflieder einen Teil geflochten Holz machen, so ca. 50 cm hoch. Dahinter dann Schmetterlingsblütenpflanzen. Die andere Hälfte dann mit den Steinen zum Pflanzen. Da müssen wir noch mehr besorgen. Da sollen dann Nahrungspflanzen rein. Ich dachte Beispielsweise an mehr Wolfsmilch. Aber weil da mindestens noch 2 hinkommen, sind ja 3 weitere Arten setzbar. Welche würden denn passen?

    (Im Hintergrund sieht man auch mein Lichtfangtuch. Leider ist derzeit fast nichts los 🤭)


    Da ist ja auch noch Platz und das ist nur ein kleiner Teil von unserem Vorgarten und der hinter der Scheune. Wir haben noch einen größeren der fast leer ist. Aber der Hauptfokus liegt hier auch erstmal auf den gezeigten Bereichen.

    Hoffentlich könnt ihr mir helfen :).


    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

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  • Pinus sylvestris - ganz wichtig für Winterzuchten, Rhamnus frangula für die Zitronenfalterzucht, Urtica dioica und U. ureus für Tagpfauenauge, kleiner Fuchs u.a., Cirsium oleraceum - ganz wichtige Falterpflanze, Betula pendula, Prunus spinosa und,und, und,...

    Davon haben wir alles außer Rhamnus sp. Das hatte ich bereits vorgeschlagen, aber die Anmerkung von meinem Opa dass der über 3 m wird, fand meine Oma nicht so ansprechend. Aber vielleicht setze ich ihn mal heimlich irgendwo hin. Da wo es nicht auffällt. Der Rest wächst bei uns oder von unseren Nachbarn über den Zaun. Also wären die Arten auch abgehakt. Schlehe jedoch nicht. Das bezweifle ich auch das die sich das anschaffen wollen. Weil die sich so stark ausbreitet. Aber zum Glück haben wir da einige Hecken bei uns im Ort. Also vom besorgen her geht das noch. Aner irgendwann vielleicht mal. In näherer Zeit aber eher nicht.


    Aber schonmal eine große Hilfe. Dankeschön ^^

  • Hallo Finn


    Wer sagt denn, dass ihr den Faulbaum so hoch werden lassen müsst? Wir haben in der Schule etwa zehn Stück davon gesetzt. Je nach Standort sind sie jetzt drei Meter hoch oder eben nur einen. Dort wo sie nicht in die Höhe wachsen sollen, werden sie kürzer gehalten. Trotzdem sind jetzt sämtliche Sträucher gut besetzt mit Zitronenfaltereiern.


    Gruss


    Bernhard

  • Hallo Finn

    Das ist alles sehr,sehr schön,aber findet sich noch eine kleine Stelle für ein Sandarium !?

    Schöne Osterfeiertage wünscht dir Bifi ( DIETER ) aus Brandenburg

    Genau, es ist auch an die Wildbienen und weitere Krabbler zu denken! Kleiner Aufwand, überraschend grosser Effekt.

    Habe ich gerade am Mittwoch über unserer neu errichteten Sandstein-Trockenmauer zeigen dürfen.

  • Eine Trauerweide hast Du ja schon. Was hältst Du von einer Salweide? Die Blätter dienen vielen Arten als Futterpflanze der Raupe. Wenn die Kätzchen blühen, hast Du noch Nahrung für Schmetterlinge und andere Insekten. Gerade zu der Jahreszeit, wenn es an Blüten mangelt. Die Sträucher lassen sich gut aus abgeschnittenen Zweigen ziehen. Wenn der Busch nicht zu groß werden soll, kannst Du ihn ja zurückschneiden. Wenn die Kätzchen anfangen zu blühen, kann man auch die Frühjahrseulen am Licht finden, die sich vorher von den Kätzchen Nektar gesaugt haben.


    Gruß

  • Vielleicht wäre auch die Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) etwas für euch. Eine Kornelkirsche blüht sehr füh im Jahr und bietet mit Weiden erste Nahrung. Felsenbirnen geben gutes Futterlaub, blühen schön und haben im Herbst eine tolle rote Blattfarbe. Holunder, Weißdorn, obwohl der mir vom Geruch nicht so zusagt.


    Einheimische Blumen, wenn du sie noch nicht hast: Natternkopf, Borretsch, Ysop, Steinkraut, Herbstaster, Leinkraut...mehr fällt mir gerade nicht ein.😅

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  • Eine Trauerweide hast Du ja schon. Was hältst Du von einer Salweide? Die Blätter dienen vielen Arten als Futterpflanze der Raupe. Wenn die Kätzchen blühen, hast Du noch Nahrung für Schmetterlinge und andere Insekten. Gerade zu der Jahreszeit, wenn es an Blüten mangelt. Die Sträucher lassen sich gut aus abgeschnittenen Zweigen ziehen. Wenn der Busch nicht zu groß werden soll, kannst Du ihn ja zurückschneiden. Wenn die Kätzchen anfangen zu blühen, kann man auch die Frühjahrseulen am Licht finden, die sich vorher von den Kätzchen Nektar gesaugt haben.


    Gruß

    Das habe ich mir auch schon überlegt. Man hat die in meiner Nähe leider alle komplett abgeholzt. Und da sie mir derzeit beim Köderfang die "Beute" wegnehmen, muss ich einen langen Abendspaziergang machen um zu den nächsten zu kommen. In der Zeit könnte etwas beim Lichtfang kommen und wieder wegfliegen. Dauert eine halbe Stunde bis ich wieder an meinem Platz bin.

    Also Saalweide finde ich auch äußerst interessant. Vielleicht sogar in der Mischung mit Espe. Aber wenn ich Saalweide anpflanzen würde, müsste ich nicht mehr so weit laufen.


    Danke für den Tipp.

  • Zitrone, Pfirsich, Pflaume, Apfel, Kirsche, Mandel, Kumquat, Feige, Olive, Blutahorn, Tulpenbaum, Trompetenbaum, Johannisbeeren, Brom- und Himbeere, Japanische Quitte, Blaubeere, Lorbeer, Tanne, Trauerweide, Schmetterlingsflieder, diverse Wolfsmilchsarten, Flieder, Schwertlilie, Rosen und Hundsrose, Möhre, Radieschen, Kohlrabi, Kartoffel, Tomate, Oleander, Walnuss, Sanddorn, Blutnuss, Eukalyptus, Buchsbaum

    Ist ja nicht viel heimisches dabei ^^


    Hängt natürlich stark davon ab was man so züchtet, aber die mit Abstand häufigsten Futterpflanzen, die man eigentlich auch ständig braucht sind Weide (am besten Salweide und eine schmalblättrige Weidenart z.B. Korbweide), Pappel (Zitter- und/oder Schwarzpappel), Eiche und Schlehe. Da gehen so extrem viele Arten dran, dass man damit nichts falsch machen kann, egal ob als Zuchtvorrat oder um ein Refugium für Schmetterlinge zu bieten. Besonders da Weiden- und Pappeln immer mehr zurückgehen (danke Forstwirtschaft) und Schlehenhecken auch nicht mehr überall zum gewohnten Bild gehören (danke Landwirtschaft). Wenn man irgendwo wohnt wo es sich anbietet, kann ich noch Ulme empfehlen. Leider auch im Rückgang und Nahrungspflanze für den Ulmenzipfelfalter und einige Nachtfalterarten. Die schon genannte Heckenkirsche ist auch nicht schlecht, wahlweise auch das Geißblatt. Letzteres vor allem auch als Nektarpflanze für Schwärmer. Beide werden aber auch von einigen Nachtfalterarten gefressen und natürlich vom Kleinen Eisvogel.


    Abseits von den Bäumen und Gehölzen sind krautige Pflanzen eigentlich viel wichtiger und werden gerne vernachlässigt. Da gibt es natürlich eine riesige Auswahl an Möglichkeiten. Vielleicht das banalste, aber übersehbarste zuerst: Eine Ecke mit ungemähtem Gras. Es gibt massig Arten die an Gräser gehen und auch wenn es dämlich klingt Gras zu pflanzen wo schon Gras ist, ist das eine sehr gute Idee. Das Gras was in den meisten Rasensaaten drin ist, ist nämlich nicht besonders toll und Gras ist nicht gleich Gras. Ein gutes Allzweckgras ist Festuca ovina oder irgendeine andere Festuca-Art. Daneben zum Beispiel noch Anthoxanthum odoratum, Deschampsia cespitosa und Bromus erectus. Die Liste ist beliebig erweiterbar, an Gewässerrändern könnten zum Beispiel noch Carex-Arten gut passen. Was dann finde ich nicht fehlen darf sind Skabiosen (Scabiosa) und/oder Witwenblumen (Knautia). Sowohl fressen einige Arten an den Blättern, als auch sind es sehr gute Nektarblüten, vor allem auch für Wildbienen. Vor allem für Bläulinge aber auch für andere Arten lohnt sich eine gute Auswahl an Fabacaea z.B. Lathyrus pratensis, Lotus corniculatus, Coronilla varia, Vicia, Onobrychis evtl. Hippocrepis und vieles mehr. Faulbaumbläulinge gehen neben Faulbaum auch gerne an Blutweiderich (besonders an Gewässerrändern). Viele andere Arten nehmen den auch gern als Nektarpflanze. Veilchen-Arten wären was für Perlmuttfalter. Weidenröschen könnten mit Glück Weinschwärmer anziehen schaden aber auch für Zuchten nicht. Die Liste könnte natürlich noch beliebig fortgeführt werden. Es gibt so viele heimische Arten, dass einem die Möglichkeiten so schnell nicht ausgehen. Deswegen bekomme ich immer die Krise wenn ich die überall angepriesenen Blühstreifen sehe. Meistens eine Katastrophe der Artenauswahl.


    Grüße Dennis

  • Ist ja nicht viel heimisches dabei ^^

    Wir haben das aus dem Gewächshaus geräumt. Da sind mir auf die Schnelle nur diese und ein paar wenige andere eingefallen. Natürlich haben wir auch mehr heimische wie Nachtkerze, Weidenrösschen, Disteln etc.



    Hängt natürlich stark davon ab was man so züchtet, aber die mit Abstand häufigsten Futterpflanzen, die man eigentlich auch ständig braucht sind Weide (am besten Salweide und eine schmalblättrige Weidenart z.B. Korbweide), Pappel (Zitter- und/oder Schwarzpappel), Eiche und Schlehe. Da gehen so extrem viele Arten dran, dass man damit nichts falsch machen kann, egal ob als Zuchtvorrat oder um ein Refugium für Schmetterlinge zu bieten. Besonders da Weiden- und Pappeln immer mehr zurückgehen (danke Forstwirtschaft) und Schlehenhecken auch nicht mehr überall zum gewohnten Bild gehören (danke Landwirtschaft). Wenn man irgendwo wohnt wo es sich anbietet, kann ich noch Ulme empfehlen. Leider auch im Rückgang und Nahrungspflanze für den Ulmenzipfelfalter und einige Nachtfalterarten. Die schon genannte Heckenkirsche ist auch nicht schlecht, wahlweise auch das Geißblatt. Letzteres vor allem auch als Nektarpflanze für Schwärmer. Beide werden aber auch von einigen Nachtfalterarten gefressen und natürlich vom Kleinen Eisvogel.

    Also Geißblatt und Heckenkirsche klingt super! Das werde ich definitiv weiterleiten oder mache es selber 8o .

    Und das mit den Weiden und Pappeln kotzt mich auf gut Deutsch an! Wir haben in meinem Ort nur 4 Schwarzpappeln und relativ wenige Weiden. An die meisten komme ich auch gar nicht dran. Die nächsten mussten ja auch unbedingt abgesägt werden ;( . Die standen in der Ecke und hätten niemanden gestört! FURCHTBAR!!!



    Abseits von den Bäumen und Gehölzen sind krautige Pflanzen eigentlich viel wichtiger und werden gerne vernachlässigt. Da gibt es natürlich eine riesige Auswahl an Möglichkeiten. Vielleicht das banalste, aber übersehbarste zuerst: Eine Ecke mit ungemähtem Gras. Es gibt massig Arten die an Gräser gehen und auch wenn es dämlich klingt Gras zu pflanzen wo schon Gras ist, ist das eine sehr gute Idee. Das Gras was in den meisten Rasensaaten drin ist, ist nämlich nicht besonders toll und Gras ist nicht gleich Gras. Ein gutes Allzweckgras ist Festuca ovina oder irgendeine andere Festuca-Art. Daneben zum Beispiel noch Anthoxanthum odoratum, Deschampsia cespitosa und Bromus erectus. Die Liste ist beliebig erweiterbar, an Gewässerrändern könnten zum Beispiel noch Carex-Arten gut passen. Was dann finde ich nicht fehlen darf sind Skabiosen (Scabiosa) und/oder Witwenblumen (Knautia). Sowohl fressen einige Arten an den Blättern, als auch sind es sehr gute Nektarblüten, vor allem auch für Wildbienen. Vor allem für Bläulinge aber auch für andere Arten lohnt sich eine gute Auswahl an Fabacaea z.B. Lathyrus pratensis, Lotus corniculatus, Coronilla varia, Vicia, Onobrychis evtl. Hippocrepis und vieles mehr. Faulbaumbläulinge gehen neben Faulbaum auch gerne an Blutweiderich (besonders an Gewässerrändern). Viele andere Arten nehmen den auch gern als Nektarpflanze. Veilchen-Arten wären was für Perlmuttfalter. Weidenröschen könnten mit Glück Weinschwärmer anziehen schaden aber auch für Zuchten nicht. Die Liste könnte natürlich noch beliebig fortgeführt werden. Es gibt so viele heimische Arten, dass einem die Möglichkeiten so schnell nicht ausgehen.

    So simpel das man nicht darauf kommt! Aber dazu muss ich sagen, dass wir viele davon schon haben, wie Blutweiderich, Hornklee, Weidenröschen usw. Und Rasen lassen wir, im Gegensatz zu einigen Nachbarn, auch stehen. Ebenfalls kümmere ich mich auch drum das Klee und Blütenpflanzen stehenbleiben. Aber mehr schadet nicht. Was mir aber besonders gefällt sind die Skabiosen. Das finde ich auch ein Spitzenvorschlag. Das werde ich so definitiv arrangieren! Und das mit den Grassamen ist auch interessant. Wusste ich so noch gar nicht.


    Deswegen bekomme ich immer die Krise wenn ich die überall angepriesenen Blühstreifen sehe. Meistens eine Katastrophe der Artenauswahl.

    Man kennts.


    Mit freundlichen Grüßen

    Finn Küchenmeister

  • Die mit großem Abstand beste und haltbarste schmalblättrige Weide ist immer noch die Bruchweide Salix fragilis

    Das stimmt, das finde ich auch. Wobei ich finde dass Korbweiden relativ ähnlich sind und keinen riesigen Unterschied machen. Manche haben vielleicht etwas sehr große Blätter, das wird dann eventuell zum Problem, kann aber auch vorteilhaft sein, je nachdem.

    Wir haben das aus dem Gewächshaus geräumt. Da sind mir auf die Schnelle nur diese und ein paar wenige andere eingefallen.

    Sollte auch kein Vorwurf sein, war nur in Anspielung auf den Titel "welche heimischen Pflanzen könnte man noch pflanzen" und war nicht so ganz ernst gemeint.


    Heckenkirsche und Geißblatt ist so ziemlich das Gleiche... Alles nur Trivialnahmen für Lonicera- Arten...

    Da benutzt man einmal Trivialnamen... es ging mir um Lonicera xylosteum und Lonicera periclymenum (die vielleicht falsch oder zumindest abweichend von der ursprünglichen Bezeichnung oft als "Heckenkirsche" als Verkürzung von "Roter Heckenkirsche" und "Geißblatt" als Verkürzung von "Wald-Geißblatt" genannt werden). Deswegen sind Trivialnamen doof.


    Grüße Dennis

  • Heckenkirsche und Geißblatt ist so ziemlich das Gleiche... Alles nur Trivialnahmen für Lonicera- Arten...

    Wieder diese Deutschen Trivialnamen... Habe ich schon damals im Biologieunterricht Thema Blütenpflanzen nie verstanden. Man hat uns immer angemeckert wenn wir statt Wilder Hahnenfuß Butterblume oder bei Wiesen-Schaumkraut Fleischblume gesagt haben. Am Ende ist dies sowieso unwichtig, da nur die wissenschaftlichen Namen wichtig sind. :nixweiss:


    Aber wir sind hier ja professioneller Unterwegs 8o . (Ich muss mir aber auch mal mehr wissenschaftliche Pflanzennamen aneignen. Bei Bäumen und einigen Hecken und so klappt es, aber dann hört es auf).

  • https://insektenlifestyle.com
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  • Als Futter allerdings ist Lonicera tartarica den anderen Arten vorzuziehen. .. Ergiebig, robust und extrem gutes und zartes Futter. Beginnt sehr früh auszutreiben (heuer schon Ende Februar)

    Wie fast alle Lonicera beginnt sie Richtung Mai an zu blühen, anschließen härten die Blätter aus und die Qualität lässt rasch nach. Mit entsprechendem Schnitt lässt sich allerdings ein zweiter Trieb von hochwertigem Futter erzielen.

    Oder man steigt ab dem Zeitpunkt auf Schneebeere um die ebenfalls gutes Futter bietet. Nachteil: Schneebeere treibt deutlich später aus und ist weniger ergiebig als L. tartarica.

    Gerade für frühe Zuchten wie Aporophyla-Arten, Polymixis oder auch glareosa ist tartarica deswegen unübertroffen.

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