Attacus Atlas Raupen Sterben

  • Hallo an alle, ich versuche momentan das 3 mal Attacus Raupen zu ziehen und hab irgendwie kein Glück. Die ersten Male war es wohl schon zu spät im Jahr und der Liguster war anscheinend nicht mehr so toll (hatte schon Frost abbekommen) Aber was jetzt momentan ist weiß ich nicht und hoffe auf eure Erfahrung. Bilder kann ich erst später schicken da ich das Handy wo liegen lassen habe. Es fängt immer damit an das die Raupen sich nicht mehr richtig mit dem Nachschieber festhalten und auch kaum bewegen. Vom wenigen fressen mal abgesehen. Zwei oder drei sehen so aus als ob die nicht mehr Kacken weil sie immer dunkler werden. Und sind dann gestorben.

    Ich hatte so die Vermutung das ich die nicht luftig genug gehalten hab und hatte sie deswegen vor ein paar Tagen von einem Acryl-Terra (mit aber ringsrum Luftlöchern) in ein Aerium getan. Es sind noch ca. 10 Raupen. Es sind auch alle größen dabei L2- L5 ca. Um die Luftfeuchtigkeit höher zu halten hab ich am Boden Zewa das ich ansprühe. Die Raupen selber sind aber am vom Boden weg im geäst welches im Wasser steht.

    Vielleicht hat jemand eine Vermutung? Wollte so gern Attacus mal von Raupe an haben 🙁

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  • Hi Kathleen,


    Versuche doch das nächste mal die Zucht Anfangs bis L2 mit Liguster und wechsle dann auf Flieder oder Esche, wobei bei mir mit Flieder die Zuchten von A.atlas super funktionierten.

    Wegen Luftfeuchtigkeit habe ich unten im Aerarium eine Plastikdose 20x20x8 cm mit Deckel und Wasser gefüllt, der Deckel ausgeschnitten und mit Gaze bespannt, damit die Feuchtigkeit entweichen kann., zusätzlich zu im Wasser gestellten Flieder/Liguster.


    Viel Erfolg beim nächsten mal.

    Josef

  • Wobei eigentlich das Trachten dahin gehen sollte so wenig wie möglich Feuchtigkeit im Zuchtbehälter zu haben.

    Jegliches Anfeuchten, oder noch "besser" Ansprühen ist unnötig und erhöht das Risiko von Erkrankungen beträchtlich.

    Ich habe noch nie eine Zucht an zu wenig Feuchtigkeit eingehen sehen.

    Wenn etwas deswegen passiert dann immer wegen ZUVIEL Feuchtigkeit.

    Selbst die ach so "versoffene" Grasglucke kann man komplett ohne irgendwelches Anfeuchten erfolgreich halten.

    Ich frage mich seit Jahrzehnten erfolglos woher diese Idee mit dem "notwendigen" Anfeuchten immer wieder und unausrottbar herkommt...

  • Hallo liebe Gemeinde.


    Man kann aber auch das nicht verallgemeinern, ich hab auch schon (vorallem junge Raupenstadien) vertrocknen sehen. Man kennt die Umstände nicht. Ich sage immer die Dosis macht das Gift. Ich halte meine Raupen aber auch eher trockener als feucht. Feuchtigkeit, Wärme und mangelnde Ventilation ist ein guter Nährboden für Keime und tötet nach meiner Erfahrung fast jede Raupe auf Dauer.


    Meine Attacus atlas fressen seit Anfang an Efeu. Gesprüht wurden sie am Anfang, keine Ahnung vielleicht 3x in 2 Wochen und jetzt gar nicht mehr und es ist gefühlt furztrocken aber sie kommen gut damit klar.


    Liebe Grüße


    Sandra

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  • Grundsätzlich rate ich auch vom Sprühen ab. Das wichtigste ist dass das Futter nicht vertrocknet und die Tiere immer gutes und frisches Grünzeug da haben. Ich hatte allerdings vor ein paar Jahren den Fall dass bei mir ein Kleines Nachtpfauenauge Eier gelegt hat. Die Hälfte dieser Eier hat ein Kollege bekommen. Die Jungraupen schlüpften dann und sind direkt nach dem Schlupf alle eingegangen. Die andere Hälfte der Eier habe ich behalten und die frisch geschlüpften Raupen leicht besprüht. Sie haben etwas getrunken und sich danach normal entwickelt. Zumindest in dem Fall sieht es so aus als würde das sprühen wichtig gewesen sein. Außer bei Arten aus trockenen Regionen ist es meiner Meinung nach nicht verkehrt die frisch geschlüpften Raupen einmalig leicht zu besprühen.

    Beste Grüße,

    David

  • Da haben wir es, jeder hat seine Erfahrungen und kann darüber berichten. Ich hatte von Reinhold als Ersatz 60 Eier von pavonia bekommen. 40vRaupen waren geschlüpft. Kein anfeuchten der Eier oder Raupen, nur frisches Futter. Im Urlaub auf dem Campingplatz gab es aber recht wenig. Erst recht keine Kirsche. Ohne irgendwelches anfeuchten im luftigen Kasten haben sich alle Raupen eingesponnen. Eine hat aber nur eine dünne Kokonebene geschafft und die letzte Häutung dann nicht mehr. Also 99% Teilerfolg der geschlüpften Raupen bis zur Verpuppung ohne Wassernebel oder ähnliches. Hier muss jeder seine Erfahrung machen. Mal schauen was nächstes Jahr schlüpft. Und jetzt meine Idee: die Kokons werden im Käfig mit feinen Maschen im Gartenhaus gelagert und dann ab und zu einmal angespüht. In der Natur dürften die Kokons auch Regen abbekommen.

    Gruss Dirk

  • vielen dank für die antworten. es ist also alles ein wenig erfahrungssache… ich habe die ersten eher trocken gehalten. deswegen dachte ich jetzt ich probiere es mit eher höherer luftfeuchtigkeit und ohne besprühen… ich hab von 20raupen noch 3 😞 mit allen anderen arten hab ich noch keine großartigen probleme gehabt. auch hab ich meine totenköpfchen am selber liguster groß gezogen. ich verstehs einfach nicht ☹️

  • Hallo "Laurelin", das ganze ist leider nicht zu ändern. Schade für die ganze Arbeit die Du da rein gesteckt hast. Ich wäre auch enttäuscht.

    Ich lese, dass der Liguster im Wasser stand. Hier kann ich nur schreiben, wie ich es mache. Sicher kein Heilmittel aber es war bisher erfolgreich. Versuche doch einmal einen Moosischwamm (grün) zu wässern und diesen in eine Plastikschale einzulassen. Achte darauf, dass zwischen der Schalenwand und dem Moosischwamm keine Lücke entsteht. Hier fällt sonst Raupenkot rein. Tägliches säubern ist Pflicht. Den Moosischwamm wöchentlich wechseln. Die Ligusterzweige in den Moosischwamm stecken und täglich austauschen. Achte auf Raupen, die sich häuten. Die einzelnen Raupenstadien würde ich trennen und den Besatz verringern.


    Viel Erfolg und lass Dich nicht von Fehlschlägen entmutigen.

    Gruss Dirk

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