Totenkopfschwärmer

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    Graue Raupen hatte ich auch schon. Die sind gar nicht so selten. Hab leider gerade kein Bild da. Nur grüne hatte ich noch nie, da ich die Tiere drinnen züchte. Wie zuvor erwähnt glaube ich dass nur Freilandtiere grün werden. Selten sind Mischvarianten also halb gelb, halb braun. Davon hatte ich auch mal ein paar.

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    Graue Raupen hatte ich auch schon. Die sind gar nicht so selten. Hab leider gerade kein Bild da. Nur grüne hatte ich noch nie, da ich die Tiere drinnen züchte. Wie zuvor erwähnt glaube ich dass nur Freilandtiere grün werden. Selten sind Mischvarianten also halb gelb, halb braun. Davon hatte ich auch mal ein paar.

    Ich hab mit den mischvarianten bewusst gezüchtet und tatsächlich ein paar mehr im Anschluss gehabt. Aber die grauen hab ich so noch nie gesehen…wenn du mal wieder graue hast, wäre es der Wahnsinn wenn du dich an mich zurück erinnerst, mit denen würde ich gern züchten.

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    Die Färbung hängt sehr stark von den Lichtverhältnissen ab. Je heller und länger das Licht umso heller die Tiere. Bei strikter Dunkelhaltung finden sich viele braune.

    Ich züchte Austr. Gespenstheuschrecken. Bei diesen läßt sich ebenfalls durch eine Kombination von verschiedenen Triggern die extreme Flechtenform auslösen. Bei entsprechender Haltung ergibt sich eine 80-90% ige Umschaltung von braun nach türkis.

    Die Färbung der Totenkopfraupen ist ein phänotypisches Merkmal. D.h., alle Färbungen sind genetisch möglich, die farbliche Ausprägung ist dann eine Frage der Umgebung. Also ist die Färbung nicht genotypisch abhängig.

    Ich habe bei meiner letzten atropos-Generation die meisten meiner Raupen in der braunen Form gehabt, da sie sehr dunkel gehalten wurden. Jetzt, in der nächsten Generation sind bis auf 2 alle wieder schön gelb.

    Selbstverständlich kann man versuchen, aus dem phänotypischen Braun eine Form zu züchten, die immer braune Raupen hervorbringt. Ich vermute jedoch, daß dies nicht gelingen wird, da dazu ja das Farbgen geändert werden müßte. Beziehungsweise die Priorität der Farbe Gelb im Farbgen. Und da die Auswahl der Farbe von den komplexen Zuchtumständen(Futterpflanze, Dauer und Intensität des Lichtes, Umgebungsfarbe, usw.) abhängt wäre das kaum möglich.

    Züchtet man mit Kunstfutter ergibt sich für die Färbung der Raupen, daß sie deutlich blasser sind als normal. Dieses Phänomen geht darauf zurück, daß Carotine und andere Farbstoffe im Kufu nicht enthalten sind. Auf die Färbung der Falter allerdings hat das keinen Einfluss.

    Die grauen (türkisfarbenen) Raupen sind eventuell auch nur eine der Möglichkeiten der Färbung der Raupen. Da würde es sich lohnen, die Umstände so zu variieren, daß man gezielt türkisfarbene Raupen erzielt. Meine Vermutung ist: viel und lange Licht, eventuel UV-Beleuchtung, türkisfarbenes Ausschlagen des Zuchtbehälters. Futter so präsentieren, daß die Blattunterseite dem Licht zugewandt ist. Werde ich in der nächsten Generation ausprobieren.

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    Interessant. Das würde sich ja mit meinen Beobachtungen decken. Jedoch halte ich die Raupen eigentlich immer gleich, aber der Anteil dunkler Tiere variiert stark. Etwa 40% war das höchste was ich mal hatte. Da waren auch 3 Mischformen dabei. Bei der letzten Zucht hatte ich gar keine braunen Raupen. Eine genetische Vorzugsfarbe halte ich daher für wahrscheinlich. Das könnte dann ja vielleicht durch Züchtung beeinflusst werden. Die angesprochene Schwierigkeit erkenne ich aber auch. Auch interessant ist, dass man bei Oleanderschwärmern die Farbe durch die Futterqualität beeinflussen kann. Gewässertes saftiges Futter führt zu quasi 100% grünen Raupen. Schnittfutter, welches natürlich recht schnell trocken wird, führte bei mir zu 50 / 50 grünen und braunen Raupen. In beiden Fällen gab es Liguster zu fressen.

    Beste Grüße,

    David

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