Posts by Menetriesi

    Moin,

    wie versprochen, anbei eine kleine Auswertung der Monographie zum Genus Bombycopsis von Joannou & Krüger:

    Zu den bislang durch Aurivilius anerkannten 12 Arten wurden 68 neue Arten durch J&K hinzugefügt.

    Es werden also insgesamt 80 Arten des Genus Bombycopsis behandelt.Es wurden dabei Gruppeneinteilungen vorgenommen die überwiegend auf der Struktur der männlichen Genitalen beruhen. ("based mostly on male genitalia structure")

    Der Schwerpunkt der Publikation insgesamt liegt dabei eindeutig auf den männlichen Genitalpräparaten.

    Zu B. tenera gibt es im Tafelteil des Werks eine einzige Abbildung (Fig. Nr. 60; Holotype aus Kamerun von 1912). Siehe Anhang.

    Die Beschreibung dazu, ist wie bei fast allen aufgeführten Arten sehr ausführlich. Eine sichere Bestimmung zu dem eingestellten Bild mittels der Publikation von J&K ist jedoch dennoch keineswegs möglich. Zu Einen sind auf dem eingestellten Bild wesentliche Merkmale nicht erkennbar, zum Anderen sind etliche Beschreibungsmerkmale schlichtweg nicht auf das abgebildete Tier zutreffend.


    Unabhängig davon, wird in der Diagnosis zu B. tenora explizit darauf hingewiesen, dass eine sichere Bestimmung nur mittels eines Genitalpräparates möglich ist.

    Erwähnenswert ist zudem, dass für Kamerun eine ganze Reihe von Bombycopsis-Arten gelistet wird. Für B. tenera z.B. gibt es auch einen gesicherten Nachweis aus der zentralafrikanischen Republik, d.h. im Umkehrschluss müssten dann auch noch die in den Anrainerstaaten von Kamerun vorkommenden Arten berücksichtigt werden. Geographischer Schwerpunkt der Arbeit von J&K ist Ost- und Südafrika. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass in West- und Zentralafrika noch Arten vorkommen die im Werk von J&B nicht erfasst wurden.

    Somit ist bei der Bestimmung auch kein Ausschlussverfahren auf Grund des Verbreitungsgebietes anwendbar. Es bleibt dabei, - eine sichere Bestimmung allein auf Grund des Fotos ist nicht möglich.

    Von nicht sachbezogenen Kommentaren bitte ich abzusehen.

    LG

    Andreas


    Anbei noch einmal Deine und meine Kommentare zu dem geposteten Bild - das spricht ja wohl für sich selbst.

    Da wird sich John Graham sicherlich gefreut haben, dass Du ihm bescheinigt hast, ein guter Entomologe zu sein... Was für eine Auszeichnung...

    Neubeschreibungen pinseln in erster Linie das Selbstwertgefühl. Vom wissenschaftlichen Wert her gesehen, eher zweitrangig.


    Policeman 24. Mai 2020

    das Männchen (bisher unbekannt - alle Veröffentlichungen bisher falsch) ist noch interessanter


    Menetriesi 25. Mai 2020

    Schönes Stück, gratuliere!

    Abbildungen von Männchen gibt es z.B. in der LepSocAfrica (Vol. 30 /2019) Der Artikel ist im Researchgate abrufbar:

    https://www.researchgate.net/p…80_Lepidoptera_Hepialidae

    (Der link lässt sich leider nicht in einem Rutsch durchschreiben, bitte die Leerstellen zusammenziehen).

    Letztes Jahr wurde bei Drouot 1 Pärchen aus der Le Moult-Sammlung für eine Phantasiesumme versteigert. Die Bilder dazu sind im Internet noch abrufbar.


    Policeman 25. Mai 2020

    Das sind alles Weibchen - selbst der führende HEPIALIDE-Forscher John Grehan hat ein Weibchen als Männchen in der Homepage abgebildet.

    Habe versucht ihn zu kontaktieren, aber keine Antwort erhalten.

    Das Tier ist an manchen Stellen im Cape-Südafrika häufig und schädlich.


    Menetriesi 26. Mai 2020

    Etwas seltsam, es gibt seit langem Beschreibungen des Männchens (lange orangefarbene Haare auf der Flügelunterseite)

    Wie Du schreibst ist die Art auch nicht so selten. Da wird es doch sicherlich auch Genitalpräparate oder andere Untersuchungen bezüglich der Geschlechterdetermination geben. Wie kommst Du auf die Idee, dass sich alle Hepialidenspezialisten da täuschen?


    Policeman 27. Mai 2020

    Ganz einach (lange oange.... haben nur Weibchen)

    Alles was ich an Bildern, Tieren und Veröffentlichungen gefunden habe zeigt "dürre" Weibchen.

    Genitalpräparate gibt es nicht vom Männchen.

    In Südafrica gibt es . 500 Tagfaltersammler und nur extrem wenige Nachtfalterspezialisten

    Die beiden führenden Entomologen, Martin Krüger und J. Joannou kannte ich persönlich (beidekürzlich verstorben) und Hermann Staude macht nur Geometridae.

    Europäer fahren zu dieser Zeit nicht hin (Wetter mäßig, Hai im Wasser, keine Sehenswürdigkeiten).

    Gegend ist auch nicht ganz sicher (hatte Einbrecher im Zimmer).

    Werde vermutl. selbst eine Veröffentlichung schreiben,falls weiterhin die dafür zuständigen Spezilisten nicht antworten.

    Aha, dachte ich mir doch, dass das nichts war mit der großen Sensation des "neu entdeckten" L. venus Männchens". Aber erst alle wissenschaftlichen Schriftsätze als grundsätzlich falsch darstellen und dem größten Hepialidae-Spezialisten weltweit unterstellen, er könne kein Männchen von einem Weibchen unterscheiden. Das Mindeste wäre hier gewesen, eine Richtigstellung einzustellen. Aber das lässt Dein Ego ja nicht zu, Fehler einzugestehen. Sowas ist nur noch peinlich. X/

    Im Übrigen zeugt es von einem besonders miesen Charakter, wenn man versucht wissenschaftliche Lorbeeren für Neubeschreibungen allein für sich einzuheimsen. Warum unterschlägst Du beständig, dass Du bei "Deinen" Neubeschreibungen nur Co-Author von Dr. Eitschberger bist? Die Schriftsätze zur Neubeschreibung hat mit Sicherheit er aufgesetzt. Du hast vermutlich nur ein paar erweiterte Angaben zum Fundort etc. beigesteuert und Dr. Eitschberger hat Dich gefälligkeitshalber als Co-Author mit aufgenommen.


    (Gepostetes Foto vom 20. Mai 2020 eines Leto venus (female) eingestellt von Policeman)


    Was ist eigentlich aus dem Leto venus Männchen geworden, dass Deiner Meinung nach, bislang der Wissenschaft unbekannt ist und das selbst der anerkannt größte Hepialidae Spezialist John Grehan falsch bestimmt hat? Gut 2 Jahre sind jetzt vergangen, da wirst Du doch dein Männchen zwischenzeitlich präpariert haben?

    Oder hast Du fälschlicherweise geglaubt Neoleto stevei wäre das Männchen von Leto venus? ^^


    https://www.actias.de/easymedi…-hepialidae-wurzelbohrer/

    Wer im Glashaus sitzt...


    Nachstehend ein Resümee zu deinem vorgeblichen Fachwissen anhand von Dir in den letzten 2-3 Jahren abgegebenen Posts zu Bestimmungsanfragen die klassische Fehlbestimmungen waren.

    So wie es aussieht, ist ca. jede dritte "Bestimmungsexpertise" von Dir schlichtweg falsch. Es wird sicherlich eine erhebliche Dunkelziffer an weiteren Fehlbestimmungen geben, da sich niemand die Mühe gemacht hat, Deine Angaben (bei denen Du Dich zumeist lediglich auf Deine profunden Fachkenntnisse bzw. Deine Referenzsammlung berufst ) nachzuprüfen.


    Das Schlimmste ist dabei Deine ausgeprägte Arroganz - Bestimmungsanfragen beantwortest du grundsätzlich mit "Das ist ein XY" - eine solche Einleitung bedeutet, diese Bestimmung ist zu 100% sicher und es gibt keinerlei Zweifel daran. Wenn man sich bei einer Bestimmung nicht absolut sicher ist, dann schreibt man "ich vermute, es könnte oder verweist nur auf den Genus etc." - so wie es alle anderen Forumsmitglieder handhaben. Dazu gehört auch, dass man keine ad hoc Antworten in schnoddriger Schreibweise verfasst, ohne vorher ein Minimum an Recherche betrieben zu haben. Ein solches Gebärden widerspricht allen Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens.



    Fehlbestimmung...(auch ohne klaren Fundort eindeutig keine M. russiae ssp. japygia)


    Fehlbestimmung...


    Falscher Genus falsche Art, mangelnde geographische Kenntnisse...

    (Du bist doch selbsternannter Spezialist für Lasiocampidae, wie kann man da eine Erebidae/Lymantriinae mit einer Lasiocampidae verwechseln?)


    Zitat: "P. cheiranthi scheidet ziemlich sicher aus..." (war klar ersichtlich Pieris cheiranthi...)


    Zitat: "eine Lasiocampidae - vermutlich ein Prozessionsspinner (pinivora/pityocmpa/pocessionea)"

    Haha, die Prozessionsspinner gehören jetzt also zu den Lasiocampidae...(sollte ein Spezialist eigentlich wissen)


    Fehlbestimmung...


    Fehlbestimmung (aber sich im thread abschliessend selbst als "Superentomologe" feiern...)


    Fehlbestimmung...


    Mir ist erst jetzt nach der kleinen Auswertung klar geworden, wie dilettantisch deine taxonomischen Kenntnisse sind und ärgere mich maßlos, dass ich deine Antworten auf meine eigenen Bestimmungsanfragen größtenteils ungeprüft akzeptiert habe. Insbesondere, da ich zwischenzeitlich Dublettenmaterial mit vermutlich falschen Artnamen an andere Sammler abgegeben habe.


    Kurze Stellungnahme zu Bombycopsis tenera (Lasiocampidae_Kamerun_Obout - Name?


    - Deine Posts zu diesem Thread sind konfus, du warst nicht in der Lage Bestimmungsmerkmale zu benennen, ich zweifle deine Bestimmung an -zumindest bis ich die Abhandlung von Joannou & Krüger gelesen habe, oder von einem Experten die Bestimmung bestätigt bekomme.


    In diesem Zusammenhang ein Zitat aus deinem Post: "Nach meinen bisherigen Feststellungen haben Joannou und Krüger super gearbeitet"

    Wie anmassend und überheblich kann man eigentlich sein, als Hobbyentomologe über eine wissenschaftliche Arbeit von renommierten Spezialisten zu urteilen?


    Zu Streblote panda:

    (RE: Streblote panda aus Zentralafrika ?)


    Der Thread ist noch nicht abgeschlossen, eine Bestimmung ist nicht erfolgt.

    Es gab die Vermutung, dass es sich um Streblote panda handeln könnte. (Der Betreff des Threads ist mit einem Fragezeichen versehen). Deine Beiträge bestehen im wesentlichen darin, die Richtigkeit bzw. Kompetenz von anderen Kollegen und Literaturhinweisen in Frage zu stellen. (Zitat: "Diese Angaben sind eindeutig falsch") wie üblich ohne dies zu begründen.


    Allen anderen Forumsmitgliedern wünsche ich einen schönen Sonntag! :)


    PS: Sorry an Nicole, dass Dein Thread in eine andere Richtung abgedriftet ist. Ich hoffe immer noch, dass sich ein Moderator erbarmt und verschiebt die letzten Posts an eine sinnvollere Stelle.

    Haha, ist Dein Ego wieder mal angekratzt? :P

    Ich habe vor darauf zu antworten - Moderator bitte die letzten Posts zu diesem thread an einen sinnvolleren Ort verschieben

    Von Nordbayern ist nirgends die Rede - Niederbayern ist immer noch Ostbayern.

    Der größte Teil des bayerischen Waldes befindet sich in Niederbayern. In der Vergangenheit gab es dort etliche Nachweise von matronula.

    Die abgebildete Raupe ist für mich weder eindeutig matronula noch menthastri.

    Moin,

    es ist anzunehmen, dass die Fette und Öle bereits größtenteils im lebenden Exemplar vorhanden sind. Verstärkt wird dies dann noch durch den Zersetzungsprozess. Irgendwann bahnt sich dann die Flüssigkeit ihren Weg nach außen, wenn auf Grund der Lagerung des Exemplars der Hinterleib spröde wird.

    LG

    Andreas

    Moin,

    das Risiko, dass Morphos einen öligen Hinterleib bekommen, ist meiner Erfahrung nicht sonderlich hoch. Bei ca. jedem 10. Exemplar ist eine leichte Absonderung von Flüssigkeit feststellbar. (Dies manchmal erst nach Jahren) Bei Weibchen ist der Anteil höher.

    Das Abtrennen der Abdomen bei Morphos ist eine alte Tradition, deren Sinn schon oft diskutiert wurde. Insbesondere, wenn die abgetrennten Abdomen dem Falter nicht mehr beigefügt werden.

    In früheren Zeiten waren Morpho sehr viel hochpreisiger als heute. Man wollte daher wohl eine Schädigung der seltenen Exemplare um jeden Preis vermeiden.

    Präparierte Morpho haben anatomisch bedingt die Besonderheit, dass das Abdomen sehr eng an den Hinterflügeln anliegt. Austretende Fette oder Öle "versauen" dann die Flügel umgehend und oft irreparabel.

    Ein Bad in Waschbenzin, dass bei Sphingiden, Cossiden etc. 100%igen Erfolg zeigt, funktioniert bei Morphos nur mäßig.

    Ich glaube nicht, dass die Nahrungsaufnahme der Images einen sonderlich großen Einfluss auf die spätere Absonderung von Ölen hat. Ich hatte schon Saturniden (die ohnehin keine Nahrung aufnehmen können) jahrelang in der Sammlung stecken und plötzlich traten unerhörte Mengen fetthaltiger Flüssigkeit aus, die handtellergroße Flecken in der Steckfläche verursachten.

    Der Aufwand bei Morphos ein abgetrenntes Abdomen zu entfetten und danach wieder anzukleben ist gering und bei seltenen Arten aus o.a Gründen anzuraten. Bei Arten die in Massen gezüchtet werden um später in Bilderrahmen verscherbelt zu werden, sollten kleine Makel verschmerzbar sein. ;)

    LG

    Andreas

    Moin,

    Trauschendorf ist mitten in der Pampa und ab vom Schuss.

    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln an einem Abend nicht zu machen.

    Fährt man mit dem eigenen Vehikel dorthin, wäre Abstinenz angesagt oder man muss vor Ort übernachten. Beides sagt mir nicht zu.

    München unter der Woche ist eine gute Idee. Nachmittags Stadtbummel und abends eine Brotzeit mit ein paar Weißbier...

    Was daran so teuer sein soll, erschließt sich mir nicht.

    Falls der eine oder andere Jungentomologe sein Taschengeld zusammenhalten muss, dann ist er von mir herzlich eingeladen.

    Es ist auch kein Geheimnis, dass es eine ganze Reihe von Actias-Mitgliedern gibt, die aus bekannten Gründen um keinen Preis nach Trauschendorf und/oder Weiden fahren würden. :P

    Also, auf nach München!

    Hi Hannes,

    sehr wahrscheinlich Eier einer Tachinidae-Art (Schmarotzerfliegen).

    Im Gegensatz zu Schlupfwespen wird dabei das Wirtstier nicht angestochen, sondern die Eier werden darauf oder in der Nähe abgelegt.

    Die in den Eiern befindlichen Larven sind kurz nach Ablage bereits schlupfreif. Die eigentliche Parasitierung geht dann zügig von statten. :(

    LG

    Andreas

    Interesting - I had sent 40 pupae of C. lindia (country of origin Pakistan) to a breeder in Hungary at the end of 2020. A few months later I received a positive feedback, he would like to continue the breeding because the sent pupae came from 2 different pairs.

    I also exclude that some imagines were intentionally released into the wild. Breeding material of C. lindia was difficult to obtain in the past.

    Wird das Geschäft weiter geführt?

    Es hieß doch letztens das der Herr Fiebig in die ewigen entomologischen Jagdgründe eingegangen ist?

    Herr Fiebig (R.I.P.) ist letztes Jahr gestorben. Das Ladengeschäft in Berlin war dann noch bis Ende letzten Jahres geöffnet.

    Seit Anfang diesen Jahres gibt es die Firma Fiebig-Lehrmittel Berlin nicht mehr. Der Lager- bzw. Warenbestand wurde von der Firma LehrmittelBerlin in Potsdam übernommen und ausschließlich als online-Shop betrieben. Die Produktpalette ist jetzt etwas abgespeckt. Ob der online-Shop Zukunft hat, oder nur zum Abverkauf des Warenbestands dient scheint unklar.

    LG

    Andreas (Menetriesi)

    Moin,

    ich will den Post jetzt nicht ausufern lassen. Zudem möchte ich mir die Publikation von Joannou & Krüger zu diesem Thema nochmal zu Gemüte führen.

    B. tenerea gibt es als Art erst seit 2009. Unter welchem Artnamen liefen denn die in Kamerun gesammelten Tiere vor 2009?


    Zur Quelle der Fundorte:

    Lagos = Entomologische Nachrichten und Berichte – 11: 25 - 27 (Zuchtbericht von Franz Peking)

    Abidjan = Afromoths, Fundort des 4. abgebildeten Exemplars (♂, Ivory Coast, Man Mt, Tounkoui, 07°27'15 © coll. P. Basquin, © De Prins J. & W.)


    Gruß

    Andreas

    Als kurzer Nachtrag:

    für B. nigrovittata gibt es Nachweise aus Gabun und Nigeria (Lagos)

    B. bipars wird für Elfenbeinküste und Kamerun gelistet.

    Eine interessante Frage: Da 2009 der Genus grundlegend revidiert wurde und sich in eine Vielzahl neuer Arten aufgespalten hat, müsste doch Alles was vor 2009 gesammelt wurde, nachbestimmt werden? B. tenera wurde z.B 2009 nach einem Typusexemplar beschrieben, dass im Jahr 1912 gesammelt wurde.

    Die Verbreitungsgebiete der einzelnen Arten müssten dann ebenfalls neu bzw. ergänzend erfasst werden.

    LG

    Andreas

    Hast du AFROMOTH eingesehen ? Da sind Bilder von nigrovittata.

    Wie schon oben angeführt - B. n. kommt nicht in Kamerun vor.

    Habitus ist verschieden.

    Nach meinen bisherigen Feststellungen haben Joannou und Krüger super gearbeitet.

    Dort findest du alle deine Fragen beantwortet.

    Die Abhandlung von Frau Krüger (Uni Pretoria) habe ich, - allerdings derzeit nicht greifbar, da ich z.Z. in Afrika unterwegs bin. Wie bereits erwähnt, hatte ich mehrfach Bombycopsis in der Gegend von Obout gefunden, die sehr den Exemplaren auf dem eingestellten Bild ähneln. Die Exemplare wurden seinerzeit vom Kollegen P. Darge als B. decora = nigrovittata bestimmt.


    Unabhängig von B. nigrovittata - Du hast doch die Art auf Basis des Fotos sicher bestimmt. Ein Pärchen in Kopula, viele entscheidende Merkmale nicht sichtbar.

    Von Genitalpräparaten mal ganz abgesehen. Wie hast Du denn die Art B. tenera bestimmt - doch nicht allein auf Grund Ausschlussverfahren der Verbreitungsgebiete? Es muss doch da ein sicheres Unterscheidungsmerkmal zu den anderen Arten des Genus Bombycopsis geben?

    Das habe ich auch nicht erwartet oder erbeten, dass Du die Bestimmungsschlüssel für 80 Arten einstellst.

    Aber wie kommst Du darauf, dass es ausgerechnet B. temera ist? Zur Bestimmung steht ja nur das 1 Foto zur Verfügung.

    Also musst Du doch an einem bestimmten markanten Merkmal erkannt haben, um welche Art es sich handelt? ;)