Posts by Diabrotica

    Hallo Lukas,


    ich habe diese Art mal im Labor gezüchtet. Da allerdings auf Lärche und auf Kunstdiät. Die Kunstdiät ist etwas schwierig, Lärche hat aber zum Beispiel auch sehr gut funktioniert.


    Wenn du jetzt Eier haben solltest müssen die allerdings erst die Diapause absolvieren. Die sollte mindestens 3 Monate im Kühlschrank (am besten im leichten Wasserbad) dauern! Danach sollten die Räupchen schnell schlüpfen. Dann wie gesagt am besten mit Lärche füttern - das wird allerdings schwierig in 3-4 Monaten. Sie nehmen aber auch Fichte und Kiefer an...


    Schöne Grüße
    Thomas K.

    Hallo,


    naja wenn du jemals intensiveren Kontakt mit den Brennhaaren haben solltest, dann wirst du sicher anders drüber denken. So spaßig ist das nicht. Und in allen Ortschaften und in Menschennähe sollte man schon eine Bekämpfungsmaßnahme durchführen, denn manche Menschen reagieren nunmal nicht nur mit Juckreiz und einfachen Ausschlag...


    Schöne Grüße
    Thomas K.

    Hallo Gianluca,


    ohne genauere Details wird dir keiner sagen können was für ne Art dein Nachbar da hat. Es sieht nach einer langnadligen und 5-nadligen Kiefer aus aber da gibts mehrere. Die häufigste ist aber die Weymouths-Kiefer (Pinus strobus)...


    Schöne Grüße
    Thomas K.

    Hallo Enrico,


    nach was riecht denn der Schrank? Lindan, Mandelöl oder was anderes? Frag mal das Museum was die alles in den Schrank gepumpt haben... es gibt einige Sachen, die du nicht tagtäglich einatmen solltest...
    Ich denke auch nicht, dass du den Geruch raus bekommst. Wenn du den tatsächlich in der Wohnung aufstellen willst würde ich ihn eher auf den Müll schmeißen, auch wenn es schade um den sicherlich schönen Schrank wäre.


    Schöne Grüße
    Thomas K.

    Hallo,


    ich habe leider von 3 Faltern keine genaue Bestimmung. Vielleicht kann mir jemand helfen.


    Bild 1 (Fundort: Auburn, Pennsylvania, USA):

    Ich denke es handelt sich um Samia cecropia, aber wollte das bestätigt wissen.


    Bild 2 (Fundort: Dakota, USA)

    Es müssten beide Falter zu einer Art gehören, aber welcher??


    Schöne Grüße
    Thomas K.

    okay dann hier etwas ausführlicher:


    der hier beschriebene Vorgang eignet sich besonders gut für:
    - fast alle im Holz lebenden Larven von Käfern (vor allem Bockkäfer usw.)
    - die meisten Hautflüglerlarven und -puppen
    - auch für fast alle Käferlarven, die eine rein-weiße Farbe aufweisen
    Nicht geeignet für farbige Schmetterlingsraupen - hier ist der Raupenofen oder die Gefriertrocknung zu empfehlen


    Für den Abkochvorgang brauch man:
    - beheizbares Wasserbad mit Kolbenhalter
    - kleinen bis mittleren Erlenmeyerkolben
    - 70 bis 90 prozentigen Alkohol
    - Rückflusskühler, damit der Alkohol nicht so schnell verdunstet, wenn man den nicht hat sollte man den Raum sehr gut lüften, was sonst aber auch zu empfehlen wäre


    Abkochvorgang selber:
    - Alkohol im Wasserbad erhitzen und dann die Larven/Puppen einwerfen (am besten lebend, so schrecklich wie das klingt - bringt wohl bessere Ergebnisse - kann aber auch gefroren passieren)
    - die Larven/Puppen dürfen keinerlei Verletzungen aufweisen, sonst kann man das Präparat schon vergessen
    - dann ungefähr 1 bis 1,5 Stunden kochen lassen und danach den Alkohol langsam abkühlen lassen und dann austauschen. Den Vorgang sollte man je nach Größe der Larven etwa 3 bis 4 mal wiederholen.


    Alkoholreihe:
    - die Larven aus dem Alkohol legt man nun in 99% Alkohol, wenn man hat ist der 99,9% sogar besser
    - nach etwa 24 Stunden dann in eine Mischung (50:50) aus dem hochprozentigen Alkohol und reinem Xylol (bekommt man im Fachhandel und ist nicht gerade gesundheitsfördernd)
    - nach weiteren 24 Stunden wiederum für 24 Stunden dann in reinem Xylol
    - danach langsam trocknen (Fensterbank oder ähnliches)
    - die Larven/Puppen sehen nach dem Xylol sehr eigenartig aus - nicht wundern, das schöne reine Weiß kommt dann erst bei der Trocknung


    Mit dieser Methodik kann man etwa 60-80 % gute Resultate erzielen, das hängt vor allem mit dem Zustand der Larven vor dem Kochen zusammen (Ernährungszustand, wenn die Larve vielleicht vor der Häutung steht usw.).
    Die Methodik ist auch bedingt für Schmetterlingsraupen geeignet, da muss man aber teilweise die Raupen dann nach färben, was sehr umständlich ist.


    Ich hänge mal ein Foto an von Wespenlarven, die ich mal mit der Methodik präpariert habe.




    Schöne Grüße
    Thomas K.

    Hallo,


    Neben der hier schon erwähnten Gefriertrocknung gibt es noch eine sehr gute Möglichkeit Larven und Puppen von Hautflüglern zu präparieren. Bei den Hautflüglern würde ich eh nichts anderes machen, weil gerade hier die Gefriertrocknung keine guten Ergebnisse bringen.


    Also andere Möglichkeit: Abkochen der Larven/Puppen und anschließende Alkoholreihe:
    Kurze Beschreibung:
    - Kochen der Larven in 70 % Alkohol für etwa 4 Stunden (zwischendurch mindestens zweimal den Alkohol wechseln) im Wasserbad
    - danach 24 Stunden in 99 % Alkohol
    - danach 24 Stunden in Gemisch aus 99% Alkohol und Xylol
    - danach 24 Stunden in reines Xylol
    - danach trocknen


    Im Prinzip dient der Abkochvorgang der Stabilisierung des Gewebes und die Alkoholreihe für die Entwässerung.


    Wenn du genauere Angaben brauchst kannst du mich gerne per Mail kontaktieren...


    Ansonsten das Buch was dir auf jeden Fall weiter hilft: Piechocki/Händel: "Makroskopische Präparationstechnik - Band II - Wirbellose"


    Schöne Grüße
    Thomas K.

    Hallo Inge,


    also als mögliche Schädlinge können natürlich noch diverse Speckkäfer-Arten in Frage kommen.
    z.B.:
    Anthrenus verbasci
    Anthrenus museorum
    Trogoderma spec.
    Attagenus spec.
    Rheesa spec.
    usw.


    Deine Nexamotte-Papierchen interessieren die Jungs allerdings überhaupt nicht. Die Tipps von Jasius sind da auf jeden Fall angebracht!


    Schöne Grüße
    Thomas K.