Zillertal und andere Teile Tirols sind eine gute Wahl für einen Urlaub. Es gibt dort wunderbare Orte zu besuchen. Ich war vor 2 oder 3 Jahren dort und war von einigen der Orte wirklich beeindruckt. Und für eine Wanderung ist es ein perfekter Ort. Ich war mit der ganzen Familie dort, also habe ich keine schwierigeren Routen genommen. Und eine weitere gute Sache waren die Preise der Hotels in der Gegend. Ich empfehle euch, auf Websites wie https://www.hotelspecials.de/kurzurlaub zu schauen. Man findet dort wirklich gute Angebote für spektakuläre Orte. Ich werde die Reise nächstes Jahr wiederholen.
Posts by Michael23
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Wohin reisen Sie im Winter?
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Hallo Martin,
das erkläre ich dir gerne. Du brauchst für solche Aufnahmen folgendes:
- ein Objektiv, das für den extremen Nahbereich abgestimmt ist. Die Aufnahmen entstanden mit einem LM Macroscope. Die genaue Bezeichnung ist leider nicht auf dem Objektiv aufgedruckt, darum kann ich sie dir nicht sagen. Du findest die österreichische Firma LM im Internet. Im Grunde handelt es sich beim LM Makroscope schon um eine Art Mikroskopaufsatz.
- wenn du wesentlich weniger Geld für ein nahezu gleichwertiges Produkt ausgeben möchtest, empfehle ich das 25 mm LAOWA F 2.8 Ultra Macro 2,5-5X, made in china.
- zu dem Objektiv brauchst du (nicht zwingend) eine Stacking-Schiene und ein festes, schweres Stativ. So etwas gibt's bei der amerikanischen Firma Cognisys. Kostet ca. 800 EUR, lohnt sich aber, wenn du dich für die Welt der kleinsten Insekten interessierst. man kann dort unheimlich viel entdecken, wie du auf den Fotos ja gesehen hast (feinste Härchen auf den Flügeln, usw.).
- Focus-Stacking bedeutet, dass du mehrere Aufnahmen von ein und demselben Objekt aus verschiedenen Abständen machst. Diese Aufnahmen werden anschließend von einem Computerprogramm zusammengesetzt, so dass du quasi mehrere Schärfenebenen aufaddierst, angefangen von der Fußspitze bis zum Flügelende. Ich erkläre das bloß, falls du noch nie von dieser Technik gehört hast. Eine günstige Stacking Software ist zum Beispiel Helicon Fokus. Die habe ich verwendet.
- So, und jetzt kommen wir zum schwierigsten Teil des Handwerks: Das Insekt sollte sich beim Fotografieren unbedingt ruhig verhalten, weil die Stacking-Software ansonsten an ihre Grenzen gelangt. Das erreichst du - wie du dir schon denken kannst - am besten in einer kühlen Umgebung zur richtigen Tageszeit.
Bei solch extrem kleinen Insekten wie der Erzwespe musst du alle diese Schritte beachten. Doch jetzt die gute Nachricht. Du kannst auch extrem viel erreichen, indem du dir einfach das Laowa Objektiv besorgst und damit experimentierst - auch ganz ohne Fokus-Stacking. Dann erhältst du lebendigere Bilder mit etwas weniger Schärfentiefe, die aber auch sehr interessant sein können. Damit du die Ergebnisse siehst, habe ich dir im Anhang einige Fotos der winzigen Goldwespen Omalus puncticollis, Pseudomalus auratus und Omalus pusillus (alle det. Oliver Niehuis) beigefügt. Die sind zwar größer als die Erzwespe, aber nicht viel. Die Aufnahmen (außer von pusillus) stammen aus einem kleinen Projekt von mir, in dem ich die Goldwespenfauna meines Gartens (explizit für Wildbienen angelegt) erforscht habe. Ich werde Ende des Jahres darüber berichten. Ich muss den Artikel lediglich noch ein wenig überarbeiten. Dazu bin ich bis jetzt noch nicht gekommen.
Danke für den Rat
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Weiß jemand, was das ist? Ich dachte erst, ein Taubenschwänzchen, weil ich das bei mir (Ratzeburger See auf der Seite Mecklenburg-Vorpommern) schon öfter beobachtet habe, aber dieser Falter sieht anders aus…
so schön
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Hallo Chris,
vielen Dank für das feedback. Die Ichneumonidae sind mit wahrscheinlich weit über 3000 westpaläarktischen Arten eine sehr große und sehr diverse Gruppe, was Morphologie und Biologie angeht. Daher sind bei vielen Arten die Wirtsbeziehungen recht gut erforscht, bei vielen anderen völlig unbekannt. Hinz z.B. hat Jahrzehnte der Zucht von Ichneumoninen gewidmet und konnte auf diese Weise viele taxonomische Probleme klären (z.B. die Zuordnung der oft kaum bestimmbaren Männchen zu ihren Weibchen in der Gattung Ichneumon). Er weist auch darauf hin, dass die Hauptschwierigkeit dabei ist, Wirt und Parasitoid zeitgleich verfügbar zu haben. Abgesehen davon, dass man vielen Arten sowieso nur zufällig und mit viel Glück begegnet (da Ichneumoniden meist sehr versteckt leben, dazu sehr scheu und sehr schnell sind), muss man sich also in den Gruppen der Wirtstiere (meist Lepidoptera, Symphita, Araneae, Diptera, Hymenoptera) möglichst auch auskennen....
Nach Anfängen mit anderen Hautflüglern (alles ausser Apidae), beschäftige ich mich nun seit knapp fünf Jahren ausschliesslich mit den Ichneumonidae (auch Braconidae, aber eher am Rande). Letztes Jahr habe ich mit Zuchtversuchen an Pieris brassicae-Puppen begonnen und konnte mehrere Pimplinae-Arten (idiobionte Endoparasitoide) bei der Eiablage beobachten und erfolgreich ziehen. Mit koinobionten Parasitoiden ist es noch viel schwieriger zu Ergebnissen zu kommen, da der Wirt oft am Anfang der Entwicklung parasitiert wird (wie bei der bekannten Brackwespe Cotesia glomerata, die die Jungraupen nur so lange ansticht, wie sie noch keine pflanzliche Nahrung zu sich nehmen.)
I.xanthorius ist meine erste erfolgreiche Ichneumoninen-Zucht.
Viele Grüße,Liste der Casinos mit hoher Gewinnchance
Martin
Danke für die Antwort. Ich habe auch nur nach einer Antwort auf diese Frage gesucht
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