Posts by derFalk

    Hallo Jannes,


    Nach meinen Erfahrungen kann man den Mittleren und kleinen Weinschwärmer nur an Weidenröschen (Epilobium angustifolium, parviflorum) halten. Den Oleanderschwärmer versorgt man am besten mit Oleander , alles andere ist Ersatz- und Ausweichfutter vor allem mit Immergrün (Vinca minor oder major )hatte ich beim Oleanderschwärmer noch keinen Erfolg.Liguster geht auch, würde aber Oleander den Vorzug geben,auch wenn die arme Kübelpflanze etwas leiden muss.


    Gruß Falk

    Vielen herzlichen Dank an all die Züchter welche sich bei mir gemeldet haben.


    Vor allem für die ausführlichen Zuchtinformationen, welche per Mail bei mir eingetroffen sind .


    Besonderen Dank an Andreas Steiger und Helmut Schreiber.


    Heute, bei dem Sauwetter, hat sich keiner von der Flurbereinigung sehen lassen, die Sträucher sind erst mal noch stehen geblieben. Das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen. Leider hab ich erst am Wochenende wieder Zeit.
    So bleibt mir nichts als zu hoffen das bis dato noch einige Heckenkirschen stehen gelassen wurden, welche ich nach Camilla‘s Geschwisterchen absuchen kann, um sie vor dem Feuertod (zumindest vorläufig) zu retten. Da nicht viel Zeit bleibt, werde ich mir das mühseelige absuchen einzelner Ästchen wohl sparen und gleich schweres Geschütz auffahren, indem ich den Klopfschirm mitnehme. Da Camilla nicht mehr in ihrem Hibernarium war als ich sie fand hoffe ich, das dies bei den anderen auch der Fall ist.


    Gruß und nochmal Danke
    Falk

    Von Matthias :


    Quote

    Gibt es konkrete sachliche Fakten/Beweise eines wirbellosen Tieres, dass auf Grund des Sammelns an das Existenzminimum oder sogar zum Aussterben gebracht wurde und dessen Habitat noch vollständig erhalten ist?


    Ja, das glaube ich schon. In meiner alten Heimat, im Vogtland, wurde 1986 ein Geheimtipp, nur durch Mundpropaganda weitergetragen. Es handelte sich dabei um ein Vorkommen des Hochmoorgelblings, Colias palaeno.
    Grade an Wochenenden gaben sich da so um die 10-20 Sammler die Hand.


    Das kleine Hochmoor ist nach wie vor intakt, in den 50’ger Jahren hatte man das Torfstechen eingestellt. Den Falter gibt es Heute zumindest da nicht mehr.


    Es liegt also schon auch bei uns Sammlern eine gewisse Verantwortung.


    Natürlich ist das Grundübel die Vernichtung der Lebensräume, da sind wir uns sicher einig.


    Gruß Falk

    Hallo Steve,


    die L . quercus leben bei uns in einem luftigen Gazekäfig, im Freien, an einer geschützten Stelle. Auch leichte Nachtfröste wurden problemlos überstanden.
    Das Futter ist eingetopft, so bleibt es frisch und knackig, deshalb braucht man sich auch kaum darum zu kümmern.


    Bis jetzt haben wir keine Verluste zu verzeichnen. :daumenja:
    Bei Treibzucht im Zimmer und bei hoher Luftfeuchtigkeit vermehren sich natürlich auch Bakterien, Viren und Pilze. Andere Parasiten haben natürlich auch eine bessere Chance aktiv zu werden.Man sollte daher das Futter gut waschen das ist natürlich bei der Stacheligen Brombeere recht unangenehm.


    Gruß Falk und Annett :winken:

    Perus Schmetterlinge


    [URL=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,7183256,00.html]Die Dokumentation ist eine Entdeckungsreise in die Welt der Schmetterlinge[/URL].
    Vor der Kulisse des tropischen Regenwaldes in Peru taucht der Film ein in die
    faszinierende Welt der Schmetterlinge, ihre Metamorphosen und ihre Lebensgewohnheiten.


    Besonders schöne Schmetterlingsexemplare sind weltweit begehrte Sammlerobjekte und erzielen hohe Preise.


    Einheimische Schmetterlingsjäger fangen die Tiere in großen Mengen.
    Die 46-jährige österreichische Tierschützerin Gudrun Sperrer, die seit 1982 abgeschieden im Amazonasgebiet
    nahe der Provinzhauptstadt Iquitos lebt, hat mit ihrem peruanischen Ehemann Robler Moreno eine Schmetterlingsfarm aufgebaut.
    Das Ehepaar züchtet Schmetterlinge und bewahrt sie so vor dem Aussterben.
    Außerdem will man in der lokalen Bevölkerung ein besseres Bewusstsein zum Schutz der Schmetterlinge schaffen.


    Die Sendung wird noch einmal wiederholt am 05.04.2008 1:00 Uhr
    Dauer 45 min auf ZDF doku.


    Wir haben den Bericht eben gesehen und sind begeistert.


    Falk und Annett

    Ein nettes Hallo an Euch alle,


    zuerst möchte ich mich für Eure zahlreichen Antworten recht herzlich bedanken. Super mit so einer Resonanz hätte ich nicht gerechnet, ich konnte mir sehr viel " mitnehmen". :freudentanz:
    Wir haben uns für 3 verschiedene Zuchten entschieden!
    Mit Fotos und Kindermund werden wir uns zu gegebener Zeit bei Euch bedanken (da wir ja nun Dank Marc eine eigene Rubrik haben). :daumenja:


    Liebe Grüße
    Annett und Falk

    Hallo,


    erst einmal danke für Eure Beiträge.
    Das mit dem Liguster und den anderen Sträuchern und Pilzen ist uns schon bekannt, jedoch gibt es gesetzliche Bestimmungen, in denen solche Sträucher nicht in Kigas gepflanzt oder gar in die Innenräume gebracht werden dürfen. Und genau an diesen Gesetzen ziehen sich manche Eltern hoch.
    Deshalb schrieb ich (giftig).
    Wir gehören nicht dazu und wir waren auch keine Babykostkonsumenten, unser Kleinster hat nur das bekommen was wir alle gegessen haben (mit 5 Monaten hat er bereits Leberwurstbrot gegessen und bis jetzt war er auch fast nie krank, außer einer kleinen Erkältung) Dies ist natürlich nebensächlich, aber mir geht es um die Eltern, die sehr sehr vorsichtig sind und denken Kinder muss man im Glaskasten halten. Was man nicht kennt könnte ja gefährlich sein .
    Kastanien kennt man, hat man als Kind selber schon gesammelt und keiner würde seinen Kindern das Kastanien sammeln verbieten. Dabei gab es gerade da schon Vergiftungen und sogar Todesfälle sind bekannt.
    Durch das aufbeißen der Samenkapsel gelangt Aesculin in den Körper, Angst, Unruhe, Fieber, Verwirrungszustände und Leibschmerzen mit Erbrechen sind die Folge.
    Auch wenn es Ekelhaft Bitter schmeckt, man will ja unbedingt an die kleine braune Murmel.


    Das mit S. cynthia haben wir auch schon diskutiert, jedoch sollte man die fertigen Falter mit gutem Gewissen in die Freiheit entlassen können. Das wiederrum ist nur mit einheimischen Arten möglich. Welche ja größtenteils unter Schutz stehen, wo sich einige Eltern auch wiederrum dran stoßen könnten.
    Wie sieht es aus mit Sondergenehmigungen?
    Auf jeden Fall sollten die Raupen an einer Pflanze fressen, die nirgendwo auch nur ansatzweise als giftig aufgeführt wird. Natürlich sollten die Raupen selbst auch keine Allergien oder Unverträglichkeiten hervorrufen ,wie z.B. Eichenspinner, Prozessionsspinner u.a.!
    Liebe Grüße
    Annett

    Hallo Dirk,


    Danke für Deine rasche Antwort, Eier von Samia cynthia hätten wir gerade selbst, aber ich glaube nicht das Liguster im Kindergarten erlaubt ist. (giftig)
    Vielleicht fallen dem einen oder anderen noch andere Zuchten ein.


    MfG
    Zahlaus Annett

    Ein liebes Hallo an alle,


    es geht sich um folgendes!


    Unser kleiner Sohn (fast 3 ) möchte mit seinen "Kindergartenkumpels" eine Schmetterlingszucht im Kiga starten.
    Nun zu meinen Fragen:
    1. Was eignet sich da? ( Tagpfauenaugen wohl nicht, wegen den Brennnesseln, da würde es wohl häufig Tränen geben)
    2. Man bräuchte eine Zucht die auch mal 2 Tage allein bleiben kann. (Kiga am We zu )
    3. Welche Bestimmungen sind dabei zu beachten?
    4. Braucht man Genehmigungen, da es vielleicht Eltern gibt, die sich als Naturschützer ernennen? (und zu Hause spritzen sie auf Ihren Feldern alles tod )
    5. Hat jemand schon mal Erfahrungen mit Zuchten in anderen Kindergärten sammeln dürfen?


    Auf baldige Antwort hoffent, verbleibt Annett (Ehefrau von Falk)


    Und Danke im Voraus für Eure zahlreichen Antworten

    Hallo Marc,


    bei den Nagern im Jogurtbecher handelt es sich doch um Apodemus agrarius.
    Wenn ich mich nicht irre. :freude:
    Mit den Tierchen hab ich vor Jahren mal einen Turmfalken aufgezogen.
    War ziemlich ansträngend, aber das Erlebnis ein Falkenpapa zu sein bleibt einem gut in Erinnerung.


    Gruß Falk

    Nochmals ein liebes Hallo an alle,


    leider kann ich kein Statment abgeben, ob viel los war auf der Börse oder nicht. Habe keinen Vergleich zur Herbstbörse. Für mich und meinen Sohn war es ausreichend. Er hat sich ja auch wieder einiges mitnehmen können. Ja es gab Mantiden und Achatschnecken, um die er sich ja jetzt auch schon wieder mit viel Liebe kümmert (er ist erst 13,und ich unterstütze ihn wo ich kann) Das mit den Fotos ist so eine Sache, das nächste mal bitte genaue Angaben was jeden so interessiert!


    Liebe Grüße
    Falk



    Seid mir alle recht herzlich gegrüsst,


    so, also ich war gestern auf der Tauschbörse in München.
    Ich bin recht zufrieden, es war schon nett (meiner Meinung nach).
    Jedoch muss ich eins sagen: "Wo ist die Jugend?".
    Es waren fast nur "Alte Hasen" vor Ort.
    Fotos von der Börse seht Ihr in der Galerie.
    Vielleicht erkennt sich der eine oder andere wieder.


    Liebe Grüsse
    Falk

    Danke für die Hilfe!


    Die Seite von Herrn Ziegler ist sehr interessant.
    Meine Falter tauchen da auch auf: Syn.: tkatschukovi BANG-HAAS, 1936: Armenien.
    Ist also kein wirklicher Erst fang .
    Das rote Etikett macht sich trotzdem gut, dass wird sich wohl der Herr Bang-Haas auch gedacht haben. :ok:

    Ich habe die Eier aus Namibia heute Mittag erhalten und ein Räupchen hat überlebt und ist wohlauf.


    Sie hat sich wohl von den Eierschalen ihrer toten Geschwister ernährt.
    Die verbliebenen Schalenreste zusammen mit Mahonie, Feuerdorn und Ilex aquifolium Schnipsel habe ich, dem traumatisierten Winzling, als Futter gereicht.
    Der austretende Pflanzensaft an den Schnittflächen wurde gierig aufgesogen.
    Mal schauen ob sie durchkommt.
    Schade das meine Mail untergegangen ist, dadurch eine Woche Verzögerung.
    Nachdem ich gelesen hatte, dass bei euch auch schon Räupchen im Brief geschlüpft waren, ist meine Hoffnung gegen Null gesunken die Tierchen lebend zu erhalten.
    Immerhin eine von 20 :freude:


    Seid mir erst einmal alle auf’s herzlichste gegrüßt!



    Es war einmal, vor langer, langer Zeit, als ich noch zur Schule ging, da besuchte ich mehr oder weniger regelmäßig,
    einen Entomologengreis namens Paul Schmidt aus Neumark in Sachsen.
    Da er inzwischen weit über hundert Jahre alt sein müsste, nehme ich an, daß er wohl nicht mehr unter uns weilt.
    Dennoch, so bin ich der Meinung, lebt er ein Stück weit in mir weiter, durch die vielen Geschichten aus seinem Leben,
    wodurch er das entomologische Feuer in mir entfacht hat.


    Eines Tages, nachdem ein Besuch bei Herrn Schmidt sich wieder einmal viel zu schnell dem Ende zu neigte,
    stand ich wie so oft vor dem einzigen Schmetterlingskasten, der ihm aus seiner großen Sammlung noch verblieben war.
    Den Rest der Sammlung, so erzählte er mir, hat ihm sein ex-bester Freund Hermann Gerisch aus Lengenfeld,
    nach einer Ausstellung einmal abgeluchst.


    Wie dem auch sei, in diesem Kasten befanden sich seine besten Stücke ( z.B: «mein erster selbstgezüchteter
    und gespannter Papilio machaon» und viele andere).
    Er nahm den Kasten von der Wand und reichte ihn mir mit den Worten: «Ich glaube, bei dir ist er besser aufgehoben.»
    Mit einem Kloß im Hals verabschiedete ich mich von ihm.
    :traurig:


    Die Falter aus dem Kasten habe ich natürlich Heute noch und die dazugehörigen Geschichten auch.


    Hier nun eine dieser Geschichten:


    Herr Schmidt war in seiner Jugend mit Herrn Otto Staudinger bekannt und später mit Herrn Andreas Bang-Haas befreundet.
    Aus dessen Sammlung erhielt er ein Paar Colias chlorocoma v. tkatschulkovi.
    Über die Firma Staudinger & Bang-Haas waren etliche Schmetterlingsfänger beschäftigt (ein Traumjob)
    :freudentanz:,
    unter anderem auch der Herr Tkatschulkovi.
    Herr Schmidt berichtete mir, dass sich der arme Kerl, beim Fang von 6 Faltern dieser Art drei Rippen gebrochen hat.
    «Eigentlich ein guter Schnitt», wie Herr Schmidt bemerkte.

    :bibber:



    [Blocked Image: http://kunde7.juli.bimetal.de/bilder/chlorocoma.jpg]


    Nun zu meinem eigentlichem Anliegen. :hilfe:


    Wie ihr auf dem Bild hoffentlich sehen könnt, ist auf dem Fundortetikett keine Jahreszahl vermerkt.
    Das war damals wahrscheinlich nicht so üblich.
    Es wäre interessant für mich, mehr über Herrn Tkatschulkovi zu erfahren.
    Trägt die Form auch heute noch diesen Zusatznamen v. tkatschulkovi?
    Hat das Co-Type Etikett heute noch Bedeutung?
    Eventuell hat jemand Literatur zu Hause oder stellt sich beim Suchen im Internet weniger dumm an als ich.
    Ich wäre für jede noch so kleine Hilfe dankbar.


    Servus bis demnächst!