Posts by selene4

    So Manfred, wenn wir nicht ohne GU weiterkommen, weil wir nichts wissen, dann erklär mir doch mal was das für ein Falter ist, den ich hier suche.

    Offensichtlich weißt du ja alles, also sag mir doch genau um welche Art es sich hier handelt.

    Du wirst es genausowenig schaffen wie wir, die das hier versucht haben. Aber wir konnten uns auf eine Gattung einigen, die halt eben ohne GU nicht festlegbar ist. Ich bin zufrieden mit der Zusammenarbeit von Siegfried und Brimstone.

    Leider gibt es hier keine Ignorieren Funktion, dann müßte ich deine arroganten Beiträge nicht mehr lesen.

    Keiner ist auf dich neidisch, sondern einfach nur genervt.

    Das ist genau das Problem, daß er seine Meinung vertritt und auch nicht davon abbringen lässt, auch wenn sie falsch ist. Dadurch kommen doch diese ganzen Diskussionen auf. Ich habe mich die letzten Monate nicht mehr eingemischt, hab mich hier weit zurückgezogen, aus genau diesem Grund.

    Typhonia gibt es in Deutschland genau 2 Arten und keine davon sieht auch nur im Geringsten meinem Präparat ähnlich. Und wenn Manfred behauptet "optisch gar nicht so weit weg zu liegen", sieht er entweder sehr schlecht oder er kann einfach nicht anders als bei seiner Meinung zu bleiben.

    Ich habe kein Problem mit einer Fehlbestimmung, aber dann sollte man auch dazu stehen und nicht versuchen sich irgendwie rauszureden.

    Micros sind schwer zu bestimmen und oftmals ohne GU gar nicht möglich. Dazu bräuchte man dann aber Leute mit denen man vernünftig an die Sache rangeht. Siegfried und Brimstone haben das mit mir versucht und somit kam ich damit zu einem Ergebnis.

    Ist ja nicht das erste mal, daß da irgendwelche Fehlbestimmungen von Manfred kommen, die dann letzten Endes zu einer Megadiskussion ausarten und zwar NUR wegen Manfreds Äusserungen, weil überheblich und arrogant.

    Ich bin nun mal die ganzen Cnephasia im Lepiforum durchgegangen. Wenn ich nun nach dem Ausschlußverfahren gehe, was die Flugzeit, die Größe und das markante zackige Zeichenelement betrifft, komm ich auf Cnephasia incertana. Ich werde den Falter also bis auf Weiteres in meiner Sammlung mit "non det cf. Cnephasia incertana" führen.

    GU hab ich bis jetzt noch nicht gemacht, wird auch sicher nicht einfach zu machen sein und ich sollte mich da vorher vielleicht an größeren Tieren versuchen. Leider kenne ich auch keinen Sammler, der GU macht. Aber was nicht ist kann noch werden...

    Danke trotzdem und liebe Grüße, Heiko

    Siegfried hat das Tier nicht im original und somit sehr scharf, sondern ich habe das Präparat vor Augen. Manfred, ich bezweifle, daß du in irgend einer Weise was mit Micros zu schaffen hast, denn dann wüßtest du wie schwer es ist, mit scharfen oder unscharfen Bildern, eine Bestimmung zu machen.

    Ich hab hier auch keine Lust auf deine provokanten Kommentare. Ich bin froh, wenn ich mit Mitgliedern hier eine einigermaßen vernünftige Einstufung hinbringe und das Präparat in eine Richtung bringe, mit der ich zufrieden bin.

    Danke Siegfried, daß du hier versuchst, mir zu helfen.

    Ja, bei den Cnephasia war ich auch schon. Die sind sich halt wirklich alle recht ähnlich. Was mich da aber etwas stört ist, daß die eigentlich alle noch nen dunkelgrauen Fleck oder ein Band, in der Nähe der Flügelwurzel haben. Der von mir aber nicht.

    Is auch keine Psychidae.

    Nein, leider kein Lebendbild. Ich muß mir echt wieder ne Kamera kaufen. Bei sowas dringend notwendig. Ich hab eigentlich so in die Richtung Tortricidae tendiert, find da aber nichts was dem hier ähnlich sieht.

    Grüß euch,

    ich hab hier nen Micro, bei dem ich überhaupt nicht weiter komme. Vielleicht kann mir jemand helfen um wenigstens in die Richtung zu kommen.

    Gefangen am 25.7.2025 am Licht. Bayern, Straubing, Mitterharthausen. 18 mm Spanne.

    Das Bild ist nicht super, aber leider hab ich nur noch eine Handycam und der Falter ist halt schon klein.

    Vielen Dank schon mal.

    Grüß dich,

    ich gehe hier von Araschnia levana aus. Die Dornen am Bauch sind doch recht deutlich und der in der Mitte ist stark hervortretend. Das haben io und urticae nicht so deutlich, da sind die Dornen eher gleichmäßig und bei c-album ist der nicht so spitz.

    Wie groß is die denn?

    Gruß, Heiko

    Hier im Straubinger Raum ist machaon seit eh und je häufig. So konnte ich die letzten 40 Jahre immer mal den Falter züchten. Das ganze Ablageverhalten ist sehr interessant. Im Garten hab ich jedes Jahr 2 Generationen. Im Frühjahr meist an Dill und dann später an Möhre. Ab und zu hab ich im Sommer auch Eier an Dill, dann aber nur in der Blüte. In der Regel ist die Sommergeneration aber an Möhren. Erst 2x konnte ich eine Ablage bei der Weinraute beobachten. Für eine Ablage in Gefangenschaft ist dies aber die beste Pflanze, so meine Erfahrung.

    Im Gegensatz zum "Freiland". Machaon fliegt hier überall. In den Dörfern genauso wie auf Feldwegen oder dann eben auch in der Stadt und dort ganz stark vertreten an der Donau auf den Dämmen. Dort ist das Ablageverhalten wieder ganz anders. An den Feldwegen wird wilde Möhre der Pastinake vorgezogen. Am Donaudamm auch, aber dort eben nur im Frühling, später dann auf oben erwähnten Haarstrang. Ich konnte schon bis zu 5 Raupen in einem Haarstranghorst finden. Allerdings hab ich noch nie in der Blüte des Haarstrangs Raupen gefunden, sondern stets an den Blättern.

    Was ja auch noch erwähnenswert wäre ist, daß "draussen" immer kleine, teils mickrige, solitär stehende Pflanzen bevorzugt werden. Im Garten hab ich aber die Raupen im dichten Möhrenbeet.

    Das Bild zeigt eine Ablage an der Donau, auf einer geradezu winzigen wilden Möhre. Daneben standen deutlich größere Pflanzen.

    Sehr interessant das Ganze und immer wieder beobachte ich das mit Vergnügen.

    Hier ein Foto vom Haarstrang. Leider hab ich keines welches die ganze Staude zeigt. In der Mitte im oberen Bereich ist eine machaon Raupe zu sehen und wenn man genau hinsieht, sieht man auch noch ne kleine Raupe in der Mitte leicht unten.

    Hallo Ingrid,

    ich kannte Haarstrang auch nicht, hatte ihn zwar oft gesehen, hab mir aber gedacht es wäre sowas wie wilder Dill. Irgendwann bin ich zufällig mal auf ein Foto gestoßen und hab dann erkannt, daß ich dauernd falsch gelegen bin mit meiner Vermutung.

    Der wird relativ groß und hat Blüten wie Dill. Die Blätter sind lang und dünn, dewegen vermutlich der Name. Am Donaudamm kommt der recht häufig vor, ansonsten kenn ich kein Gebiet hier bei mir, wo der wächst.

    Gruß, Heiko

    Grüße,

    ich hab das Glück in einer Gegend zu wohnen, in der machaon häufig vorkommt. Schon in meiner Kindheit konnte ich den Falter oft sichten. Icvh hab den dementsprechend oft gezüchtet und auch beobachtet. Meine Erfahrung in meinem Gebiet ist, daß machaon Blüten als Ablageort bevorzugt, was zumindest meinen Garten angeht.

    Am Donaudamm ist es wesentlich interessanter zu beobachten. Hier legt machaon im Frühjahr an wilder Möhre ab, an den kleinsten Pflanzen hauptsächlich. Im Spätsommer und Frühherbst, legt er an der selben Stelle aber nur an Haarstrang.

    Sehr schön zu beobachten und immer wieder interessant.

    Bei mir im Garten hab ich immer machaon an Möhre und Dill. Jedes Jahr.

    Grüße, Heiko

    Ich wies in meinem ersten Satz nicht auf das Merkmal der Punkte hin, sondern darauf, daß irrorella einzeln lebt und nicht gesellig.

    Aber ja, eine Zucht würde sicher Gewissheit bringen.

    Grüß euch,

    ja, mach ich so wie Frank. Körper Fixieren und dann auf zwei Etappen spannen, erst Hälfte links und dann Hälfte rechts, dann links voll und rechts voll. Ich hatte früher auch diese Probleme, hab dann mal zuerst die rechte Seite gespannt und dann die Linke, war auch nicht besser. Verdrehen der Körpers auf jeden Fall vermeiden, drum fixieren.

    Es hilft auch, den toten Falter mal für nen Tag in einer Kunststoffbox im Kühlschrank lagern. Dann ist auch die Totenstarre komplett weg.

    Bei Spannern geht das, die sind nicht so widerspenstig.

    LG Heiko

    Ja, irrorella lebt auch auf Pfaffenhütchen, allerdings leben die Raupen von dieser Art nicht gesellig im Gespinst, sondern einzeln.

    Yponomeuta irrorella - LepiWiki

    Uwe Büchner fiel allerdings eine Reihe aus kleinen schwarzen Punkte auf dem vorletzen Raupensegment auf, die so nicht bei den wenigen, von hinten fotografierten, Bildern von Y. cagnagella Raupen zu sehen ist. Ob das schon ein Unterscheidungsmerkmal ist, sollte durch mehrere dokumentierte Zuchten überprüft werden [Forum]. Im Gegensatz zu den gesellig in einem Gespinst lebenden Raupen von Y. cagnagella leben Y. irrorella Raupen einzeln in einem Gespinst [Uwe Büchner im Forum] und [ukmoth] (abgerufen 13. Juni 2020). Allerdings schreibt [SCHÜTZE], dass die Raupen von Y. irrorella vereinzelt mit denen von Y. cagnagella in einem Gespinst zusammenleben. Uwe Büchner vermutet: "Das wird so sein, wenn die Raupen von Y. cagnagella fast erwachsen sind und die Zweige großflächig eingesponnen haben."

    [Blocked Image: https://s1.lepiforum.org/i/f/forum_2_2017g/28986_3_s.jpg]


    Quelle: Lepiwiki


    Hier sind aber ein ganzer Haufen zusammen, was auf cagnagella schließen lässt.