Posts by bellargus

    When you say butterflies are bad pets, do you mean butterflies specifically or also moths?

    I mean Lepidoptera in general. Moths aren't really any different because even though they fly at night, they need at least a little light to see. So if there is a tiny amount of light they will fly towards that. It's maybe not as pronounced as in butterflies and there are some exceptions. I found Hippotion celerio and Macroglossum stellatarum are exceptionally good at navigating in small spaces without hitting cage walls, etc.
    I mean it's not a problem keeping Lepidoptera for generations and breed them but if you want pets as in "nice to look at when they fly around a big space" or like you have fish in an aquarium, that's not really what you can expect.

    Do butterfly cages (...) help in keeping the butterflies from flying against the mesh, towards the light?

    No, not really. They just provide a reasonably small space where they can find each other and their hostplants easier. That's not to say that in certain cases bigger spaces don't work. I know of people that had successful attempts of breeding some species in a greenhouse.

    I believe the nectar mix is just honey water with a few minerals

    I didn't know you can buy stuff like that. In America, I could see that, maybe for feeding hummingbirds but in Europe? You always find out new things...


    Greetings Dennis

    Well, if you ask me butterflies are really bad pets. They don't live very long, if you want to keep them as long as possible their natural habitat is quite difficult to reproduce and they require a lot of care, depending on the species. To keep them in a big space like yours is especially difficult because they will fly towards the light and as you already observed will mostly fly against the window. The only thing that I would do is locating all the important things to that window (the cabbage plants), so they will find it there. If you want them to reproduce it would probably be a good idea to check if you even have both sexes.


    To the first question, they probably died because they didn't feed enough. I don't know what's in the "nectar mix" you're feeding them, it sounds certainly weird. Just giving them plain sugar water or honey water will do. But you have to feed them by hand. They won't find a food source reliably in captivity. You could try to offer them flowers, but that's usually not enough. You can't provide as many flowers as a butterfly would need. Yeah, I kinda answered the rest of the questions already...


    Greetings Dennis

    Well, I don't know what you got planned, but if you don't even know the sex how do you want to breed anything? I mean if it's a male you won't have much luck with that. So if you're asking for someone to help you identify the sex, then a photo would help a lot. Usually, females have a bigger abdomen, but I'll admit that in case of C. dominula the difference is quite subtle.


    Greetings Dennis

    Da hast du mich mißverstanden. Ich hatte das auf Nachtfalter im Allgemeinen und die hell beleuchteten Städte bezogen.

    Das kann gut sein. Ich hatte das irgendwie so verstanden, als ob du sagen wolltest Schwärmer meiden Städte weil sie da überfahren werden oder vom Licht irritiert werden. Ja, bei genauerer Betrachtung habe ich deinen Punkt wohl noch nicht so ganz verstanden.


    Ich weiß gerade leider nicht mehr wer das war und in welchem Thread, aber irgendwer hat mich hier mal belehrt, dass es in Bremen angeblich durchaus einige Schwärmerarten gibt. Ich glaub da war von Pappelschwärmer, Abendpfauenauge und Weinschwärmern die Rede. Oft ist es so: Wenn man nichts findet hat man nicht gut genug gesucht. Trifft nicht immer zu, aber Schwärmer sind jetzt auch nicht gerade leicht zu finden.


    Welche Pflanzen, könntet ihr mir empfelen, um die Schwärmer vieleicht ein bisschen zu fördern.

    Na ja, halt alle, welche die typischen Schwärmerarten so fressen? Ligustrum, Salix, Populus, Epilobium, Galium... evtl. Pinus und Tilia. die Sache ist nur, dass das nicht viel bringen wird, wenn einmal zu wenig "Trittsteinbiotope" da sind und zweitens die Pflanzenbestände nicht groß genug sind. Letzteres gilt vor allem für die gehölzfressenden Arten. Bei Galium und Epilobium reicht vielleicht auch ein kleinerer Bestand. Aber gut, alles ist besser als nichts.


    Grüße Dennis

    Die Sache ist halt, dass sich Eier auch schwarz verfärben können wenn sie vergammeln (durch Pilzbefall oder ähnliches). Deswegen bin ich weiterhin nicht so überzeugt. Zumal, wenn es ein ligustri Ei ist, würde man erwarten dass ein möglicher Hybrid eher die Charakteristika von ligustri aufweist, sprich keine schwarze L1 hat wie euphorbiae. Ich kann antürlich nicht beurteilen, ob in dem Ei eine Raupe ist, weil das vermutlich nur in natura zu sehen ist. Willst du ein Ei vielleicht mal aufpulen?

    @Rudi
    Ja ok, aber dafür müssen nur Zufälle zusammen kommen und nichtmal so viele. Tachiniden sind für gewöhnlich nicht so wirtsspezifisch. In diesem Fall müssten nicht nur Zufälle zusammen kommen, sondern auch noch die Tatsache überwunden werden, dass das nach üblichem Kenntnisstand einfach nicht geht. Ich sag ja nicht, dass das unmögliche nicht möglich ist, aber ich sage lieber nie, solange die Beweislage nicht eindeutig dafür spricht :D

    Außerdem ist der Straßenverkehr für sie sehr gefährlich, da sie erstens von den Lichtkegeln der Autos irritiert werden und zweitens meistens zu langsam fliegen, um ausweichen zu können.

    Ich bezweifle, dass Schwärmer neurdings so weit denken können, dass sie potentiell gefährliche Orte meiden.


    Ich denke das steht und fällt mit dem Angebot an Raupennahrungspflanzen und deren Vernetzung mit umliegenden Habitaten. In Städten mit vielen Linden als Park- oder Alleebäume ist Mimas tiliae vielleicht häufiger, in anderen Städten gibt es vielleicht kaum Linden. Arten die Weiden und Pappeln fressen dürften es im Zentrum von Städten schwer haben, da diese dort selten zu finden sind (es sei denn es gibt vielleicht einen großen Fluss oder ein anderes Gewässer). Selbst wenn genügend Futterpflanzen zur Verfügung stehen ist die Frage, was ist drumherum? Wenn Epilobium in einem Park im Stadtzentrum steht, ringsrum dichte Bebauung ist und das nächstentfernte Habitat 2 km durch Betonwüste liegt, dürfte die Wahrscheinlichkeit dass sich da mal ein Weibchen hinverirrt sehr gering sein.


    Grüße Dennis

    So recht nachvollziehen kann ich das nicht. Ich meine ich würde es nicht für unmöglich halten, aber zumindest nah dran an unmöglich. Die beiden Arten stammen immerhin nicht nur aus verschiedenen Gattungen, sondern aus zwei komplett anderen Unterfamilien. Mich würde es schon wundern wenn da die Geschlechtsorgane überhaupt noch zusammenpassen und wenn sie das tun, würde man spätestens dann erwarten, dass keine Befruchtung stattfinden kann, weil da irgendwas nicht funktioniert. Und wenn aus irgendeinem doofen Grund all das doch geht, würde man wenigstens noch erwarten dass die Genome so unterschiedlich sind, dass da nichts sinnvolles bei rumkommt. Also nichts für ungut, aber ich bleibe skeptisch. Ich glaub ich würde es für wahrscheinlicher halten, dass ein Ligusterschwärmermännchen sich durch deinen Käfig gebohrt hat, als das da was befruchtet wurde. Aber vielleicht bin ich zu Engstirnig. Kannst du wenigstens von den Eiern mal Fotos machen?


    Grüße Dennis

    Die sind da sehr unkompliziert. Einfach in einen Flugkäfig mit eingetopftem Gras setzen. Ab und an mal füttern. Das sollte reichen. Am besten du legst Pappe oder Papier unten rein, sodass die Eier sich irgendwo sammeln. Sonst wird das aufklauben mühsam.


    Grüße Dennis

    Nun, diese Benennung ist sowieso etwas willkürlich umadaptiert worden. Eigentlich gibt es F0 nichtmal. Ursprünglich hat man die Ausgangsgruppe von Individuen mit denen man über mehrere Generationen irgendwas untersuchen wollte mit P (für Parentalgeneration) bezeichnet und die nachfolgenden mit F1, F2, ... (für Filialgeneration 1,2, ...). Der Zusammenhang mit den Inzuchtgenerationen wurde irgendwann mal hergestellt, aber ich hab keine Ahnung wer das angefangen hat und wer das sonst noch so außer den Entomologen benutzt.

    Freilandanflug ist also qualitativ gleichbedeutend mit Freiland F0, auch wenn das angeflogene Weibchen zu einem ewig alten Inzuchtstamm gehört?

    Dementsprechend hat sich auch etabliert, dass man bei Einkreuzen nicht näher verwandter Tiere wieder F0 sagt. Was auch nah genug dran ist. Ich meine diese ganze Benennung ist eh nicht sonderlich systematisch und dient nur einer groben Abschätzung. Letztlich weiß man auch bei Freilandtieren nicht wie ingezüchtet die so sind.


    Grüße Dennis

    Ist mir egal, ob die daran interessiert sind. Die gibt's gratis.


    Nein, ernsthaft das weiß man ja vorher nicht und es gibt durchaus einige wenige die interessiert sind und das vielleicht im Hinterkopf behalten. Allein für die lohnt es sich schon.

    (...) gestern habe ich die Auswirkungen von Glyphosat auf meine Schmetterlingszuchten faktisch nachgewiesen.

    Na ja, faktisch nachgewiesen ist auch etwas weit entfernt davon. Ich will nicht in Abrede stellen, dass das möglich ist oder dass Glyphosat Mist ist, aber vor den EU Gerichtshof kannst du mit der Beweislage jetzt nicht gerade ziehen.


    Glyphosat ist dafür bekannt, dass es über die Spaltöffnungen und auch über die Wurzel aufgenommen wird und dann an alle Pflanzenzellen weitergegeben wird. Damit wird der Stoff in den Zellen eingelagert und dient als Fraßschutz vor jeglicher Art von Pflanzenblätter vertilgenden Insektenlarven.

    Ich glaub über die Wurzeln wird das kaum aufgenommen, mehr über die Blätter bzw. alle oberirdischen Teile. Ähm, nein. Glyphosat ist ein Herbizid, kein Insektizid. Kann es sein, dass du da was durcheinanderbringst? Natürlich hat das irgendwie den Nebeneffekt, dass alle Insekten auf der Pflanze auch draufgehen, weil die Pflanze draufgeht. Primär sollte Glyphosat aber auf Insekten zumindest kurzfristig keine Auswirkungen haben. Nochmal ich sag nicht Glyphosat ist toll, just sayin... für unsere Zunft sind da wohl die Neonicotinoide und Häutungshemmer wie Diflubenzuron eher als Feinde anzusehen. Da hatte ich schon eindeutigere Verluste mit. Eine ganzes Raupennest von Nymphalis polychloros in der Puppe stecken geblieben, nachdem ich Salweide aus der Nähe eines Feldes bezogen hatte... das wäre dann doch etwas viel Zufall.


    (...) aber unsere sog. Veganer brauchen diese Sojamengen

    Sorry, aber das ist schlicht falsch. Es ist genau umgekehrt. Es sollte mittlerweile allgemein bekannt sein, dass um die 80% der Sojaproduktion in die Tierfutterindustrie geht und damit zur Fleischproduktion eingesetzt wird. Wenn man auch den unverschämt riesigen Flächenverbrauch der Nutztierhaltung (und damit meine ich jetzt nichtmal die Anbauflächen für Futter) betrachtet täten wir nicht schlecht daran diese abzuschaffen.


    Das fügt sich prima in's Thema völlig abgedriftete Landwirtschaft. Es wären dringend Konzepte nötig die Landwirtschaft wieder nachhaltig und umweltverträglich zu machen. So wie das momentan läuft sollte selbst dem einfältigsten Landwirt klar sein, dass das so nicht lange gut geht. Es ist ja auch nicht so, dass es keine Konzepte gäbe, aber weder der politische Wille ist da vorhanden, noch eine Bereitschaft der Bevölkerung. Da wären wir wieder beim Grundsatzproblem. Wenn ich unendliches Wirtschaftswachstum propagiere, meine Amazonaktien wachsen sehen will, meinen Panzer jeden Tag mit 300 auf der Autobahn ausführen will und mein tägliches Schnitzel für 99 Cent aus dem Supermarkt haben will, dann geht das mit ein paar Folgeproblemen einher.


    Aber gut, sich darüber aufzuregen ist nicht weiter zielführend (wobei man solchen Leuten gerne unter die Nase reiben kann, dass das keine gute Idee ist). Ich denke unsere "Aufgabe" ist es trotzdem dran zu bleiben, freundlich aber bestimmt die Landwirte und die Bevölkerung aufzuklären und zu versuchen ein Bewusstsein zu schaffen. Auch bei den Behörden immer mal rumnerven. Die haben auch die Aufgabe solch sinnlose Aktionen zu unterbinden. Ja, da wird man sich viel anhören müssen, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Also nicht aufgeben.


    Grüße Dennis

    Zum Thema Tagfaltermonitoring: Ich bin da jetzt kein riesen Fan von, aber ich find's an sich schon wichtig und richtig. Ich denke immer noch die qualitative Erfassung ist irgendwo wichtiger als die quantitative. Ja gut, das Tagfaltermonitoring macht beides, aber in der Regel sind die Gebiete so, dass hauptsächlich sowieso häufige Arten gezählt werden. Es ist wie mit allen Werkzeugen. Alle haben ihre Stärken und ihre Schwächen und es macht keinen Sinn das eine für das andere Abzuschaffen. Zusammen bekommt man immer noch das beste Bild.


    Es ist viel zu früh, um wirklich sagen zu können was für Auswirkungen die Temperaturerhöhung auf die heimische Schmeterlings- und Insektenfauna hat. Fakt ist, dass es einige Arten gibt die davon profitieren, besonders diese die sowieso seit der letzten Eiszeit noch in der Ausbreitung begriffen waren. Fakt ist aber auch, dass man jetzt schon bei vielen Arten begründet annehmen kann, dass diese unter den längeren Trockenperioden und den hohen Temperaturen leiden. Das sind nichtmal die typischen montanen Arten an die man sofort denkt, sondern sogar gerade Trockenrasen-Arten. Viele Trockenrasen werden in den letzten Sommern zunehmend zur Wüste. Da gerade Schmetterlinge extrem an ihre Nahrungspflanzen gebunden sind, ist vor allem auch deren Fähigkeit diese Bedingungen zu überstehen entscheidend.
    Das geht natürlich Hand in Hand mit der Habitatzerstörung, die den Biotopgemeinschaften zunehmend die Möglichkeiten nimmt Extrembedingungen zu überwinden. Ich denke das ist auch ein Grund warum wir in den Alpen weniger dramatische Auswirkungen auf die Biodiversität feststellen können als in den Ländern der Ebene, einfach weil dort die Habitate noch mehr Puffermöglichkeiten besitzen. Deswegen ist meiner Meinung nach, Klimawandel hin oder her, das beste großflächig Habitate zu erhalten und zu schaffen. Diese ganzen Handtuch-NSG's werden auf Dauer nur den Pflanzen was bringen.


    Bei uns ist der Große Fuchs, Nymphalis polychloros seit den letzten 2-3 Jahren häufiger anzutreffen

    Dazu noch kurz: Das ist auch mein Gefühl. polychloros ist eigentlich eine recht wärmeliebende Art, die aber Wald oder Gehölze als Puffer braucht. Solange die vorhanden sind scheint denen die Wärme nicht so viel auszumachen, jedenfalls waren die letzten Jahre auch hier erfreulich gut.


    Grüße Dennis

    Aber Dennis, viele Leute (einschließlich ich) füttern die in meinem Fall Stadtvögel doch auch einfach um sich an ihrer Gesellschaft zu erfreuen

    Ich weiß, ist ja in gewissem Umfang auch in Ordnung. Mir ist es ja lieber wenn jemand Vögel in seinem Garten füttert, als dass er auf seinem liebevoll totgemähten Golfrasen sitzt oder in seiner schönen Kieswüste im Vorgarten rumharkt. Nur im Naturschutzgebiet überall Meisenknödel aufzuhängen muss dann vielleicht nicht sein. Man muss den Aktivismus ja begrüßen und ich enttäusche die oft sehr enthusiastischen Leute ungern, aber bringen tut es deswegen trotzdem nix ;) . Is halt nunmal so. Zum anschauen ist es ja gut, besonders wenn man noch andere Leute damit für die Natur begeistern kann.


    Was mir bei der ganzen Diskussion VIEL zu kurz kommt, ist der Straßenverkehr. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Anzahl von Autos überfahrenen Raupen und Schmetterlingen erheblich ist.

    Ja, sag ich ja. Das ist sicher schlimmer als das Windrad. Aber Tempolimit kam politisch irgendwie nicht so gut wie Windräder kritisieren. Weil die sehen ja doof aus. Die neue Umgehungsstraße ist doch da viel besser in die Landschaft integriert und am Sonntag kann man seinen Klappstuhl so schön auf dem Seitenstreifen aufstellen. Ich hab fast das Gefühl aus dieser Ecke von "ich will aber weiter meinen Audi Q4-Panzer fahren" kommen auch diese Leute die so schlecht auf das Wort Klimawandel zu sprechen sind. Na ja ist ja auch egal.
    Trotzdem würde ich behaupten wollen, dass alle diese Faktoren vergleichsweise unwichtig sind. Ja, das alles schadet den Insekten und ja gerade bei kleinen Populationen kann das mittlerweile ein erheblicher Faktor sein. Hätten wir doch aber noch brauchbare Habitate, dann könntest du so viel du willst mit dem Auto drumherumheizen, Windräder im Kreis drum stellen und noch zwei Braunkohlekraftwerke dazu, so viele Insekten bekommst du nicht tot wie in einem guten Habitat leben können. Das sind Insekten. Die sind es seit relativ lange gewohnt in großen Mengen draufzugehen.


    Grüße Dennis

    Na ja, das stimmt so auch nicht. Die Naturschutzvereine füttern in großem Stil auch mitten im Wald und diverse Naturliebhaber hängen Meisenknödel etc. auch an alle Büsche und Bäume die sie finden können. Zumal die Vögel vielleicht in der Fütterungszeit in die Gärten kommen, aber durchaus wieder in die Landschaft zum brüten ziehen. Aber du hast recht, die Körnerfresser brauchen natürlich Arthropoden und darüber ist die Vogelpopulation quasi gedeckelt. Also mehr Füttern bringt irgendwann nichts mehr. Nur wenn's nichts bringt kann man es auch lassen. Zumal es den Vögeln unter Umständen mehr schadet als den Insekten.

    Wäre noch zu klären und auch Gegenüberstellung von Braunkohleabbau und deren Kraftwerke, wieviel Insekten dadurch sterben und wieviel Biotope vernichtet werden.

    Ich stelle mal die gewagte Hypothese auf: Mehr als durch Windräder. Da braucht man den Klimawandel nichtmal mit einrechnen. Ich weiß eh nicht warum wir über Windräder diskutieren. Auf jeder Autobahn werden Insekten plattgefahren, alle möglichen Lichtquellen töten Insekten und jetzt sind Windräder schlimm? Am Ende ist eh nichts mehr da für die Windräder zum schreddern, weil da wo das alles herkam jetzt ein schönes Feld, eine Umgehungsstraße oder ein Neubaugebiet ist.

    ich lese "blöd, doof, Gesabbel, Quatsch, dämlich". Und mir möchtest Du unterstellen, ich werde persönlich?

    Ja, weil du nicht richtig liest. Ich sagte das Argument ist blöd. Ob ich Wörter oder einen Mensch als blöd bezeichne macht einen Unterschied. Das gleiche gilt für Gesabbel. Als dämlich hab ich die Verschwörungsdebatten bezeichnet nichts von dem was du gesagt hast, genauso wie ich Ideologie-Quatsch sogar als ein Wort verwendet hab, was überhaupt nichts mit dir zu tun hat. Wo ich "doof" verwendet haben soll weiß ich jetzt nicht.
    Du versuchst nur meine Aussagen aus dem Kontext zu reißen, um jemanden der nicht alles mitgelesen hat fehlzuleiten. Wenn es dich persönlich angreift, dass ich eine blöde Aussage so bezeichne tut es mir leid.


    Zumal das ein tu-quoque-Argument ist. Selbst wenn ich persönlich werden würde, dann hast du keinen Grund mir das gleichzutun. Ansonsten kannst du dir dieselbe Medaille umhängen.

    Offenbar habe ich einen Nerv getroffen. "Das Klima" muss schuld sein.

    Das hättest du wohl gern. Den einzigen Nerv den das bei mir trifft, ist der dem es wehtut wenn Leute Behauptungen aufstellen, die sie dann nichtmal begründen können.
    Lustig ist auch, dass du mir vorwirfst zu behaupten das Klima wäre Schuld am Insektenrückgang, obwohl ich das nichtmal gesagt habe.
    Ich kann mich sogar daran erinnern:

    (...) ,dass der Biotopschwund das Hauptproblem ist. Wenn irgendwo was zum Klimawandel oder Pestiziden oder was weiß ich steht, hat jemand vermutlich die Originalveröffentlichung nicht richtig gelesen (...)

    Ich sage nur, das es keinen Grund gibt zu glauben der Klimawandel macht es besser, aber das hab ich schon geschrieben. Kann man alles lesen.

    "was nicht sofort heißt "weil da nicht steht dass es andere Gründe gibt gibt es keine"" und noch ein paar andere Bemerkungen. Das meine ich mit A und B.

    Das interpretierst du völlig anders als es gemeint war. Ich wollte damit nicht sagen, dass wenn A gilt und B folgt auch C oder D folgen können (was übrigens wenn schon die korrektere Interpretation davon wäre). Das war kein Logik-Statement. Mir ging es rein im Kontext von Publikationen darum, dass wenn eine Publikation ein Thema bearbeitet und zu dem Schluss kommt das da ein Zusammenhang besteht, das nicht heißt, dass es nicht auch andere Publikationen gibt die noch weitere Zusammenhänge aufzeigen. Man beachte dass es um Publikationen als begründete Aussagen und nicht um haltlose Meinungen ging.


    (...) ,dass Du es mit Extrema ins Lächerliche ziehen willst

    Das unterstellst du mir? Nachdem du den Amazonas-Antarktis-Vergleich gezogen hast? Ich hab sogar versucht in meiner Argumentation dein Argument besser zu machen indem ich vorgeschlagen habe lieber ein halbwegs warmes Gebiet mit einem wärmeren zu vergleichen. Den Mars-Vergleich hab ich auch nicht gebracht...


    Du gehst von einer physiologischen Tatsache aus, nämlich dass ein Insekt Stoffwechselaktivität besser bei warmen Temperaturen als bei kalten betreiben kann. Jetzt gehst du hin und überträgst das auf eine völlig andere Einheit, nämlich Arten, und sagst der Artenzahl kommen höhere Temperaturen zugute. Wie macht das irgeindeinen Sinn? Tut höhere Stoffwechselaktivität jetzt Arten generieren oder was? Leider hast du ja wieder absolut keine Erklärungen geliefert, sondern wieder nur denselben Satz wiedergekäut und auf meine Argumente bist du auch nicht im geringsten eingegangen.

    Nein, wir können die Klimadebatte hier nicht erschöpflich diskutieren.

    Ich will die auch gar nicht diskutieren. Da gibt es sowieso keine Debatte, es sei denn man macht eine mit verdrehten Fakten draus. Ich diskutiere nur deine Aussage, die schlicht falsch ist und sonst nichts. Dafür braucht es den Klimawandel noch nichtmal geben.


    Grüße Dennis

    wenn A gilt, B nicht unbedingt ausgeschlossen ist und verrennst Dich selbst in eben diesem Argumentationslapsus.

    Wie wär's wenn du deine Aussagen mal begründest? Dann weiß man vielleicht sogar wovon du redest.
    Das ist immer eine schöne Taktik um vom Thema abzulenken, wenn man einfach die argumentierenden Personen persönlich angreift, aber selber keine Gegenargumente liefert. Bei Leuten die nicht mitdenken klappt das vielleicht sogar die damit einzulullen. Wenn du das als besseren Stil empfindest, als Tatsachen auf den Tisch zu legen, kannst du mit dir selber weiterdiskutieren.


    Ich wiederhole es gerne noch einmal:


    Insekten brauchen Wärme.

    Und ich wiederhole es auch gerne:
    Who cares? Deiner Logik, dass der Klimawandel den mitteleuropäischen Insekten hilft, verschafft das keinen Auftrieb.


    Was das Gesabbel mit dem ideologisch-parareligiös soll weiß ich auch nicht. Mir muss erstmal jemand erklären was parareligiös bitte sein soll, aber das wird dann vermutlich wieder einer dieser dämlichen Verschwörungsdebatten. Diskutieren wir hier anhand von Fakten oder anhand von irgendeinem Ideologie-Quatsch?

    (...) ein weiterer Faktor ist das maßlose zufüttern der Wildvögel und dem damit verbundenen ungleichgewicht zwischen Prädatoren und Beute

    Durchaus ein guter Punkt. Zumindest bei ohnehin geschwächten Populationen ist das sicher ein Faktor. In großflächigen, gesunden Landschaftsverbänden sollte sowas allerdings keine Rolle spielen. Zumal die Vögel irgendwann mit den Insekten weniger werden, da kann man so viel Körner hinterherwerfen wie man will.
    Trotzdem betrachte ich die Meisenkästen neben den Schillerfalterweiden doch etwas mit gemischten Gefühlen, auch wenn die leeren Raupenpolster nicht notwendigerweise die Handschrift der Meisen tragen... da kommt halt doch wieder ein bisschen die fachgebietsbedingt eher einseitige Sicht zum Vorschein.


    Kein jubilierender Gesang der Feldlerche, kein unermüdliches Zirpen an heißen Sommertagen -die Stille ist schon da!

    Ich kann dir (leider) nur zustimmen. Ich hoffe nur irgendwie, dass wir doch noch irgendwo die Kurve kratzen können. Zumindest der Versuch ist es wert...