Posts by Brunschi

    Die einzige Freilandraupe die ich von Atropos sehen konnte, war auf Liguster (siehe Foto in Galerie) ... aber leider schon parasitiert. Also würde ich mich nicht unbedingt auf Kartoffel versteifen.

    Ist schon klar dass sie auch auf Liguster fressen und ich habe schon Raupen von Bekannten erhalten die sie in Ihrer Garten-Ligusterhecke fanden...aber es ist doch viel einfacher Kartoffeläcker abzusuchen als Ligusterhecken.

    Ein Bekannter geht meist in den frühen Morgenstunden wenn die Raupen oft noch im oberen Teil der Pflanze fressen. Dann werden offenbar gerne die Ackerecken als Fundstelle erläutert. Auch die Kotballen der L5 Raupen sollten recht gut sichtbar sein in den seitlichen Erdgräben der Kartoffelstaude.

    Wichtig ist einen ungespritzten Acker zu finden und diesen alle 3-4 Tage abzusuchen. Es muss schon etwas Zeit investiert werden wenn man Erfolg haben möchte.


    Viel Glück!

    Ab Mitte Juli wäre ein Suche sinnvoll. Ab dann könnte ab Hand von Frassspuren L3/4 Raupen gefunden werden aber dieses Jahr vielleicht auch noch etwas später.

    ..Also ich habe jetzt auch gerade ausgewachsene Raupen welche an Blacke fressen und die hauen ja richtig ein. Im letzten Larvenstadium sind sie ja richtige Fressmaschinen und manche Kotzen gleich wenn sie gestört werden. Da die Art ab und zu in Massen (eher Südeuropa ausser 2003 da gab es auch hier in der Scheiz eine grosses Vorkommen) auftritt und die Raupen daher alles fressen was ihnen so vorliegt kann ich mir gut vorstellen das es auch Kanibalismus gibt wenn kein anderes Futter zu finden ist. Selber habe ich es noch nicht beobachtet.

    Hallo Raffael,

    Habe mich auch schon öfters gefragt wie in fern der Kot als Pflanzen Dünger dienen kann.

    Ich werfe den Kot meiner Zuchten auch meistens im Garten unter die Büsche. Wenn es sehr regnerisch oder Feucht ist und z.B in einem Blumentopf übergossen wird dann bildet sich in den meisten Fällen zuerst Schimmel auf dem Kot denn er muss sich noch weiter abbauen bevor er zu Humus wird.

    Schlussendlich ist er voll und ganz organisch und sicher kompostierbar.

    Was mich aber auch intressieren würde ist was an Chemie übrig bleibt von der Futterpflanze . Ich meine gibt es ein Unterschied von Giftstoffen z.B Kot von den einer Wolfsmilch fressender Raupe zu einer Eichen fressenden Raupe ?! Falls hier jemand etwas mehr darüber weiss würde es mich sehr interessiern.;)

    @ Ulrich

    I dont think so. Its depending of the genus we speek . Some Nymphalidae maybe need less but Papilionidae are flower visiters and need sugar in small amount and nectar is a power food contains sugar like glucose and fructose.

    They need water and salt (electrolyte ) too but also needed is sugar for energie and longer live.

    Ich kann nicht viel dazu sagen was in Wien oder Berlin bezüglich Artenvielfalt Sache ist obwohl ich auch mindesten für einmal diese Städte besucht habe und wie es schon bereits geschrieben wurde kann man grundsätzlich keine Stadt mit der anderen vergleichen sei es aus geografischen,klimatischen oder geopolitschen Unterschieden.


    Zum Beispiel hier in Zürich Schweiz unsere grösste Stadt in der Schweiz mit einer Einwohnerzahl von knapp einer halben Million Stadtzürcher wäre also in Deutschland eher ein Provinzstädtchen gibt es laut Artenkartierung tatsächlich eine überaus höhere Artenvielfalt als in den angrenzendem intensiven genutzten Agrargebieten.

    Es gibt z.B. eine Glühwürmchen Art die nur in der Stadt Zürich vorkommt und sonst nirgens in der restlichen Schweiz.


    Da wir aber ein kleines Land sind mit sehr unterschiedlichen geologischen Verschiedenheiten mit immerhin noch 30 % Waldstrukturierten Gebieten unzähligen Hügal ,Tal und Berglandschaften bleiben generell die Naturlandschaften artenreicher als die kleinen Stadtgebiete.


    Das schweizer Mittelland ist das am dichtesten besiedelte Gebiet der Schweiz und hat das dichteste Strassennetz auf der Welt dazu ein durch und durch enges Bahnnetz und auf Googel-Earth sieht es aus als wäre es von St.Gallen bis Genf (Ost nach West ) eine 300km lange Stadt .

    Diese Zersiedelung ist für die Natur meiner Meinung nach viel schlechter als zentierte Grossstädte weil dann auch seltene Biotope wie Ried,Auen,Heide oder andere mehr unter Druck kommen und dann vor allem den seltenen Arten kaum ungestörter Raum fürs überleben ermöglichen.


    Für unsere Alpen ist der Klimawandel und Tourismus wohl das grösste Problem und so dürfte mit dem Gletscherschwund bis ende dieses Jahrhunderts noch manche Arten aussterben lassen.

    Dagegen dürften es Arten welche sich in den Städten etabliert haben leichter haben zu bestehen.

    Hi Giacamo,


    I dont know more about biology as you ask for that species. But 2019 I bought some eggs and just a few hatched. I dident know much about the hostplant but they grow until L3 ok on Hawthorne (Crataegus )

    Unfortunatly later they died I dont know the reason cause of the host or other problems. But if they will hatch befor sweetgum is available might be a try start with hawthorn which become leafs quite early in spring.

    Maybe it helps.


    Beste

    André

    :dafür:Herzlichen Dank Frank !

    Uff ja, da habe ich mich wohl zusehr auf eine Eule eingeschossen ^^ Also bin etwas überrascht aber auch froh dass das Geheimnis so schnell gelüftet wurde !


    Beste Grüsse,

    André

    Gestern 28.Feb. Sonntagnachmittag bei Sonnenschein ca.14.00Uhr habe ich diesen Falter gesehen und bin etwas ratlos welche "Noctuidae" Art es sein könnte?!


    Fundort; Am Waldrand aber auf offenem Gelände nördlich der Stadt Zürich Schweiz. Grösse und Verhalten in etwa wie Euclidia glyphica (Braune Tageule).

    Leider konnte ich nur dieses eine qualitative nicht so tolles Foto mit dem Smartphone machen da er sehr flink unterwegs war.

    Auffällig ist die schwarze Zeichnung auf den Hinterflügel.Catocala schliesse ich schon von wegen der Jahreszeit aus. Erstaundlich auch die Aktivität ende Februar.


    Wer hat eine Idee ?


    Beste Grüsse,

    André