Posts by Brunschi

    Auch Dir Danke Reto,
    also bis jetzt sind erst 4 Raupen vor 3 Tagen geschlüpft und eine ist schon hin. Die Faulbaumblätter sind erst gerade dabei sich zu entfalten
    da vom Anbieter Birke als sicheres Futter angegeben wurde hatte ich nur diese vorangetrieben.
    Du gibst mir aber Hoffnung das es mit Faulbaum trotzdem noch klappt. :rolleyes:
    Denn Eier nach schlüpfen diese wahrscheinlich noch an diesem Wochenende.


    Gruss
    André

    Liebe Zuchtkollegen,
    habe gerade kürzlich Eier von Epiphora mythimnia bestellt und es sind die ersten drei Larven geschlüpft
    laut Anbieter fressen sie gut an Betula(Birke) habe sogleich Äste vortreiben lassen und stelle jetzt fest dass sie diesen ignorieren.
    Ebenfalls wurde Quercus (Eiche) und Rhamnus frangula (Faulbaum)genannt, habe hier auch junge Triebe beigelegt aber
    auch das scheint sie nicht gross zu interessieren. :bibber:
    Wer hat Epiphora mythimnia schon einmal erfolgreich an einer EINHEIMISCHER Pflanze gezüchtet und
    hat mir dazu einen Tipp?
    !Ziziphus und andere Exoten habe ich nicht zu verfügung !
    Bin Dankbar für jede Auskunft,


    freundlichst


    André (Brunschi)

    Hallo Heiko,


    ich verstehe schon dass es dich schmerzt wenn Du erleben musst wie dein Sammelrevier von einem Tag zum anderen weggeschnitten wird und dabei sicher einige Tiere wie auch Schmetterlingseier vernichtet werden,
    ähnliches habe ich auch schon erlebt.
    Im ersten Moment sieht es dramatisch aus aber so tragisch ist es schlussendlich auch wieder nicht wenn die beschnittenen Hecken die Chance haben wieder wachsen zu dürfen und es gibt auch wiederum andere Arten von Tieren und Pflanzen
    die durch denn Eingriff profitieren so ähnlich wie nach einem Waldbrand wo Pioniere wieder Fuss fassen.
    Es sei denn die Hecken und Bäume werden ganz entwurzelt und bauliche Massnahmen lassen der Natur keinen Platz mehr.
    Also für Dich sicher sehr ärgerlich aber für die Natur irrelevant wenn sie auch ein paar Opfer hergeben muss.
    Mein Tipp; besuche den Ort trotzdem weiter in den kommenden Jahren und Du wirst sich auch einiges Interessantes finden und feststellen können. :thumbup:


    freundliche Grüsse aus der Schweiz


    Brunschi

    Hallo Rätselfreunde,


    kann mir jemand erklären wieso ich die letzten zwei Bilder (letzteres von Heiner) mit einem Schloss versehen ist und sich nicht öffnen lässt??? :confused:
    Hätte gerne mitgerätselt :(


    Brunschi


    :huh: Nun sowas ,jetzt wo ich mein Beitrag reingestellt habe sind die Bilder auch für mich sichtbar geworden ich check das nicht!

    Hallo,
    Nun die Hypothese vom Pilzbefall wie sie Rudi schreibt ist durchaus denkbar allerdings hatte es bei uns vom 21. Okt. bis anfangs Dezember kein Regen mehr gegeben also
    nicht feucht-warmes Wetter sondern sehr trocken-warmes Wetter ohne Reifbildung in den Novembernächten, habe auch schon anfangs November festgestellt
    dass das Laub schon gelblich verfärbt war die schwarzverfärbung gibt es erst bei starkem Frost.
    Das eingestellte Zitat von Rudi; "Die Schwärmer der westlichen Palaearktis" von DANNER/EITSCHBERGER/SURHOLT
    bringt es eher auf den Punkt, vermutlich wirkt ein frühzeitiger kalter frostiger Wintereinbruch konservierend und lässt das Laub frisch halten und ermöglicht keine weitere Pilzvermehrung.(Durchaus denkbar)!


    Werner; Danke,für die Tipps der Futterbeschaffung werde es aber gerade noch schaffen diese Zucht mit Ligustrum o. fertig zu führen.

    An alle Züchter die Ligustrum ovalivolium oder andere Winterharte Ligustrum spec. als Witerfutter verwenden.


    Zur Zeit hahe ich gerade eine Zucht von Rothschildia cincta g. und da die L 5. Larven tüchtig zulegen wird es immer schwieriger noch gutes Futter
    sprich grüne Blätter von L.ovalifolium zu finden, dazu muss ich sagen dass ich in der Nordschweiz Raum Zürich wohne.


    Seit denn letzten paar Winter habe ich bemerkt dass diese Futterpflanze auch im Winter das Laub abwirft und sogar an geschützten Orten eine immer
    öftere gelbfärbung am Laub bemerkbar wird.
    Ich frage mich wieso dass so ist wo ich sonst vor ein paar Jahren eigentlich denn ganzen Winter durch, vorallem in den Städten immer schön grünen L.ovalifolium vorfand
    und so das Züchten von diversen Saturniden(Rothschildia spec. A.attacus )oder Sphingidaen (A.atropos,D.neri u.s.w ) einfach machte.


    Es würde mich interessieren ob Ihr auch ähnliche Erfahrung gemacht habt oder ob es im spezielen nur in meiner Gegend so eine veränderung gibt.
    Ob es klimatische oder andere Gründe hat? :confused:
    Da die Winter eher wärmer daher kommen als z.B in den 90er ist es um so merkwürdiger oder was denkt Ihr darüber.


    Gruss
    Brunschi

    Hallo Bennet,


    wie kommst Du darauf das P.pilumnus Citrus frisst ? Meinem Wissen nach frisst diese Art nur an Lauracaea Arten.
    Bei den anderen weiss ich es nicht aber viele Citrus-fresser nehmen auch gerne Ruta graveolens Weinraute an.




    Gruss,
    Brunschi

    hallo Andreas


    schön das die Raupen fressen!


    Als zusätzlichen Tipp; teile die Raupen auf die verschiedenen Futter auf und halte ein Teil etwas kühler als die anderen oft mögen es
    die tropischen Arten gar nicht zu warm natürlich ist da die genaue Herkunft auch aufschlussreich, in Brasilien gibt es
    auch sehr verschiedene Klimaunterschiede schon einmal Nord/Süd und dann ist dort auch Winter zur Zeit,Meereshöhe nicht vergessen u.s.w


    Wenn Du die genaue Herkunft kennst kannst Du per Internet die Wetterverhältnise etwa abschätzen.


    Drück Dir die Daumen


    Gruss
    André

    Hallo Andreas,
    es kann gut möglich sein das die Jungraupen 2-3 Tage warten bis sie ans Futter gehen in dieser Zeit ist es nützlich sie etwas mit Wasser fein zu besprühen 1 bis 2 mal täglich
    reicht aber völlig aus.
    Die Futterauswahl finde ich gut evtl. noch Buche probieren.
    Bin der Meinung dass es sich nicht um eine Automeris handelt eher richtung Eacles,Adelonaivaia,Caio,Citheronia... aber sicher interessant zu sehen was sich ergibt!
    Hoffe Du bringst sie ans Futter und berrichtest wieder.


    Spühen nicht vergessen!



    Gruss



    André

    Hallo Toni


    vergiss Deine Idee einfach es ist nicht wie bei vielen Nachtfalter die über Hormone die Männchen anlocken es ist selbst dann Problematisch
    solltest Du z.B. das Weibchen mit einem Männchen von Hand verpaaren.
    Da ein flugunfähiges Papillio Weibchen (egal welcher Art )so kaum Eier legen würde.
    Ich glaube es ist doch dem Schicksal geweiht als Ameisen oder Vogelfutter zu enden ausser Du machst im ein Ende! Natur !


    Freundlichen Gruss


    André

    Liebe Zuchtkollegen,


    Hier ein Kleiner Tipp von Mir(keine Werbung!)


    seit zwei Jahren habe ich schon entdeckt dass sich die Tomaten-Vlies gut eignen um Raupen im Garten auszubinden.
    Weiterer Vorteil; sie sind relativ günstig und können nach Maas zugeschnitten werden nach einem mehrwöchigen Gebrauch ist er aber nicht
    mehr einsetzbar und kann entsorgt werden was aber der Hygiene zugute kommt.


    Nachteil; nicht alle im Hobbymarkt,Gartencenter erhältlichen Vlies sind von gleicher Qualität und bei all zu dünnen Vlies können auch mal Ameisen durch maschieren
    was dann zum Disaster werden kann aber durch einen doppelte Schlauch wieder wett gemacht werden.
    Der Schlauch kann zur Kontolle jederzeit oben geöffnet werden und unten um dann den angesammelte Kot auszuleeren.




    Danke Annett,


    es war auch meine Absicht das alle Fotos gleich sichbar sind so wie das erste Bild,
    vielleicht sind es einfach zuviele Anhänge ?!


    Werde aber noch weitere Fotos in die Galerie stellen.


    Brunschi


    Liebe Kollegen,


    Ueber Weihnachten/Neujahr reiste ich mit meiner Frau wieder einmal nach Peru. Eigentlich für ein Familientreffen seitens meiner lieben Frau Teresa.
    Nach all den familiären Feierlichkeiten konnte ich mit meinem Schwager für die letzten verbliebenen 5 Tage einen Trip in die Provinz Pasco unternehmen
    wo wir in Villa Rica (Hochland Regenwald) Francois Steiger (Actiasmitglied" Franc 11")trafen.
    Francois lebt schon seit zwei Jahren mit seiner Frau in Villa Rica.


    Obwohl es nicht gerade die beste Reisezeit ist da gerade die Regenzeit begonnen hat konnten wir in der kurzen Zeit doch so einiges
    finden und sehen.
    Mit der Lichtanlage von Francois konnten wir so einiges fangen und ich konnte mit meinem neuen Macroobjektiv so einige Schönheiten
    der Nacht ablichten.
    Die östliche Seite der Peruanischen Anden oder das Amazonaseinzugsgebiet hat unglaublich viel zu bieten neben Insekten auch viele Pflanzen wie
    Orchidaeen,Heliconien und mehr.
    Francois verfügt über alle nötigen Mittel für entomologische Bedürfnisse und ich möchte ihn allen empfehlen die einmal eine Sammeltour oder eine Auszeit
    in nach Südamerika planen. Ideale Reisezeit ist von Mai bis Oktober.
    Für alle Interessierte gebe ich gerne Auskunft.


    Im Anhang gibt es ein paar Bilder von der Reise!


    André Brunschwiler (Brunschi)































    Hallo Leute
    Erst möchte ich Falk zu seinem tollen Schneemann gratulieren,
    wirklich toll gemacht! :daumenja:


    Deshalb kam mir folgende Idee zum Thema :idee:8o


    Wir könnten doch hier einen Wettbewerb starten" Wer baut die geilste Schneeraupe, Schneekäfer oder sonst ein Insekt?


    Das Objekt sollte ganz aus Schnee oder Eis gebaut,bunte Dekorationen sollten aber Erlaubt sein.
    Bis zum Frühjahr (sagen Wir bis ende März) kann mann die Bilder im Forum einstellen und es kann dann dass schönste Eisinsekt gekürt werden.
    Also Kreativität ist gefragt!
    Was meint Ihr? :thumbdown: oder :thumbup:


    :) Brunschi

    Hallo Jakob,


    ja, bewiesen ist es dadurch nicht. Aber ich habe auch schon im Januar in einem Schuppen einen Falter gefunden, der sehr starr aber lebend da verharrte.
    Beim Skifahren an einem warmen Februartag konnte ich Falter beobachten, die sicher nicht eingewandert sind um diese Jahreszeit .


    Die überwinterten weiblichen Falter sind vermutlich schon befruchtet, nehme ich an.


    Was die Puppen angeht, sollten die überhaupt auch unter idealer Bedingung in freier Natur überwintern können (eher unwahrscheinlich), dann würden sich die Falter logischerweise erst im Frühjahr paaren können.

    Ich habe heute am 10. November in Zürich bei Sonnenschein, aber nur 8 C°im Schatten aus dem Fenster eines Restaurant ein Taubenschwänzchen beobachtet, das während 10 Minuten versuchte, einen idealen Platz unter den Storen zu finden.
    Vermutlich hatte es schon zuvor dort gesessen und ist durch die sonnenerwärmte Fassade aktiv geworden.


    Ich wollte es nur als Beispiel aufführen dafür, dass Taubenschwänzchen-Falter gezielt bei uns überwintern.


    Gruss


    Brunschi

    Totenkopfschwärmer paaren sich meist mehr alls einmal bevor sie Eier legen deshalb sollte man die Männchen über die ganze Zeit mit den Weibchen
    zusammen halten. 3 bis sogar 5 Kopulas pro Weibchen ist nicht selten und begünstigt die Fertilität der Eier.


    Für einen Freiland Anflug müssten Eure Weibchen erst (schätze mal gegen ende Mai) schlüpfen wenn die Freilandtiere einfliegen damit es überhaupt klappen könnte.( und eine Kopula ist nicht genug)!
    Dann bin ich mir nicht sicher ob die Männchen überhaupt einfliegen im Frühling oder ob es nur die befruchteten Weibchen in den Norden treibt!?


    Die Falter über mehrere Tage zusammen halten (inkl. Partnertausch), reichlich mit Honigwasser füttern eine Zweig mit Liguster in den Käfig stellen dann klappt die Zucht
    eigentlich fast immer.


    Gruss André