Posts by suparmani

    Hallo Ernst,


    bei 80° kochen reicht auch, dauert aber etwas länger. Habe die Reagenzgläser in einer passenden Lochplatte (9 Löcher = max. 9 Gläser) im Wasserbad stehen. Ich stecke zusätzlich ein Toilettenpapierknäuel oben ins Reagenzglas quasi als Verschluss. So können Gase entweichen, aber keine Flüssigkeit. Es versteht sich von selber, dass man eine Schutzbrille trägt und einen Eimer Wasser für den Notfall stehen hat.

    Ulrich

    Hallo Michael,

    Kaliumhydroxid (KOH) chemisch rein (kleinste Abfüllmenge 250g) gab es z.B. über Amaz.. im "laborladen.de, Römerstr.39 78183 Hüflingen, 0771-162 925 88" (dies ist keine Werbung und keine Garantie, das die noch liefern) zu kaufen. Versand der Kristalle kein Problem. Ich mische das nach Gewicht 1:10 um eine etwa 10%ige Lösung zu erhalten. Das kommt nicht auf ein paar % drauf an. Man muss aber Probe-kochen und dann mit dem Zeitfaktor entsprechend kompensieren. Bei Saturniiden aller Grössen klappt das hervorragend. Lieber 2x kochen, als 1x kaputt kochen!

    Grüsse von der Nordseeküste

    Ulrich

    Moin Ernst,

    Ich benutze mit sehr gutem Erfolg (vielleicht sogar besser als HQL und ML) 27 W 12 V Schwarzlicht LED Fotolampen, die allerdings bisher immer direkt aus China kamen.

    Ulrich

    Moin Ernst,

    Schreibfehler: muss mich berichtigen, es heisst richtig Schwarzlicht Stromspar Fotolampen. Die letzten beiden, die ich gekauft hatte sind E27 12V 30W Schwarzlicht Energiesparlampe Spiral Typ (13,99€), habe aber auch dto. als Gerader Typ mit 15W (11,99€) in Gebrauch und diverse andere für direkte Vergleiche plus diverse Lichtbänder. Deine Lampe ist mit ca. 52€ vergleichsweise recht teuer, hat aber den grossen Vorteil gegenüber den entomologischen Lampen, dass auf 360° 6 Reihen a 22 LED eingebaut sind und sich das Licht somit besser verteilt (leider fehlen detaillierte Produktinformationen von Omnilux). Dann dürften das bei der Menge an LED auch preiswertere low power LED sein, was aber nicht negativ sein muss, denn die Masse bringen auch die 27W. Die Omnilux würde ich jedenfalls einer entomologischen Lampe mit nur 2 oder 3 sehr hochwertigen (teuren) power LED vorziehen.

    Vorschlag: Du könntest Omnilux direkt anschreiben und anfragen, ob die Lichtausbeute nach einer gewissen Zeit nachlässt. Dort sitzen die Fachleute!

    Grüsse von der Nordseeküste

    Ulrich

    Moin Ernst,

    doch bitte mal selber gooooogeln. Es gibt z.B. das VOLTCRAFT UV-500 UV-Messgerät 0.002 - 19.99 mW/cm2 das geeignet sein könnte (149,99€ im Angebot bei Conrad Electronic - dies ist keine Werbung!). Eine neue Lampe wird preiswerter! Viele Iphones können mit oder ohne App die Lichtintensität messen. Ob das allerdings bei reinem UV-Licht auch funktioniert bin ich überfragt.

    Mit Omnilux Stromspar-Schwarzlichtlampen hatte ich früher grosse Probleme da man diese besonders vorsichtig anfassen musste und auch der Generator perfekt eingestellt sein musste. Bei einer zu hohen Hertzzahl oder im Sturm gingen mir oft die Lampen kaputt. Mit Omnilux LED habe ich keine Erfahrung. Ich benutze mit sehr gutem Erfolg (vielleicht sogar besser als HQL und ML) 27 W 12 V Schwarzlicht LED Fotolampen, die allerdings bisher immer direkt aus China kamen.

    Ulrich

    Ich will hieraus kein staatstragendes Thema machen, möchte meine Aussage dann aber doch einmal kurz erklären.

    Es war ja vor meiner Antwort nie die Rede von LED-Bändern, sondern von der Ummantelung von LEDs. In LED-Bändern sind (fast) immer nur minderwertige Bauelemente und Materialien verarbeitet, was durchaus negative Auswirkungen haben wird.

    Moin Rudi noch einmal (letztmalig!),

    eigentlich ging es primär doch um die UV-Led Lampe (sensu Ernst). Wie ich bereits schrieb war mir nicht bekannt was Ernst speziell unter UV-Led Lampe bezeichnete, jedenfalls keine entomologische Lampe, denn die hat eine eindeutigere Bezeichnung. Deshalb kam von mir auch nur eine allgemeine Antwort auf eine ebenso allgemeine Frage. Wenn ich jetzt mit diesem allgemeinen Begriff "UV-LED Lampe" bei Amazon suche finde ich sehr verschiedene ummantelte oder "eingepackte" LED (z.B. auch Deckenlampen, Wachstumslampe, LED-Lampen mit Kunststoffkolben etc. etc.), so wie ich sie auch bei Amazon bestellen oder in den Tropen (SE Asien - wo ich überwiegend fange) kaufen kann. Dazu gehören auch LED-Bänder, die ich gerne verwende weil sie oft wasserdicht sind und als Band mit 300 LED eine grössere Fläche erleuchten. Natürlich gibt es bei dem Preisunterschied zwischen einer einzigen Bio...-Lampe und einem Amazon LED-Band, der fast in der Höhe meiner Flugkosten nach Indonesien liegt, Qualitätsunterschiede. Mein LED-Band, ich benutze übrigens gleichzeitig 4 Bänder und 2 UV (365nm) Stromsparlampen auf 12 Volt mit einem 80A/h Akku über volle 12 Std., kann ich aber in den Müll werfen, wenn ich nach einem Jahr meine, dass es eine Altersschwäche zeigen würde und muss dann nicht um mein Geld weinen, das ich für die Lampe ausgegeben hatte.

    Die hier auch diskutierten entomologischen LED-Lampen haben m.E. einen grossen Nachteil. Aus den Datenblättern der verwendeten LED kann man ersehen, dass der Abstrahlwinkel recht klein ist. So müsste man bei einem 360° Radius mindestens 4, besser 5 x 365nm LED einbauen, was aber aus Kostengründen nicht mehr realisierbar wäre. Gerade diese speziellen LED sind recht teuer und schreckten mich bereits davor ab, diese Lampen nachzubauen. Eine Lampe mit nur 2 oder 3 der wirkungsvollsten (teuersten) LED, dafür aber mehrere "billige" LED-Farben deren Wirkung unbekannt sind muss nicht zwangsläufig deutlich besser sein, als eine "normale" Beleuchtung am richtigen Ort zur richtigen Zeit und unter optimalen Wetterbedingungen eingesetzt.

    Gruss Ulrich

    Stimme deinem letzten Satz voll zu. Dem mit der Sonne so aber nicht. Zumindest der Plastiklinse der UV-LED mit dem hier wichtigsten Spektrum macht die Sonne überhaupt nichts aus. Falls eine physikalische Erklärung gewünscht wird, liefere ich diese gern nach.

    Moin Rudi,

    mir ist nicht bekannt mit welcher LED Ernst arbeitet. Meine LED-Bänder sind wasserdicht in Kunststoff eingeschweisst und der zersetzt sich durch Sonneneinstrahlung, weil er langsam von voll transparent nach leicht gelblich tendiert. Also die LEDs bleiben ok, aber die Ummantelung offensichtlich nicht. Möglich, dass dazu nicht das UV-Licht der Sonne, sondern die Temperatur und die Qualität der Kunststoffe beitragen. Es gibt natürlich Hochleistungskunststoffe aus denen sicher die Linsen, wenn vorhanden, der LEDs gemacht sind aber wohl aus Kostengründen nicht die kompletten Lichtbänder.

    Ulrich

    Moin Ernst,

    bei uns an der Nordseeküste ist die Vegetation etwa 2 Wochen hinter der Situation im letzten Jahr. Trotzdem fliegt schon "etwas". Aber die Singvögel sind auch verschwunden / noch nicht da, also sind wohl auch Insekten noch zu wenig vorhanden.

    Eine LED hat 100% abhängig von der Stromzufuhr. Wenn Du diese fest installiert hast und kein Sonnenschutz vorhanden ist, könnte es aber passieren, dass die Sonne die Ummantelung der LED spröde macht / zersetzt und dadurch Leuchtkraft verloren gehen würde. Würde vorschlagen, die weiter zu verwenden und beobachten. Umwelteinflüsse haben einen grösseren Einfluss auf den Anflug als die Lichtstärke (eigene Beobachtungen).

    Ulrich

    Hallo Ernst,

    bei Leuchtstoffröhren ist mir das bekannt und kann an der Gasfüllung oder an der Innen-Beschichtung der Röhre liegen, also "Verschleiss". Meine Röhren sind ca. 10 Jahre alt und erfüllen noch ihren Zweck, aber die werden nicht als "Dauerbrenner" eingesetzt da zu unhandlich und schwer (4 x 18 Watt Schwarzlichtröhren im Turm). Die Anflugergebnisse übertrafen in den Tropen übrigens die von gleichzeitig in der Nähe betriebenen ML 2 x 125 Watt. Viele Arten flogen eben nur Schwarzlicht an (Brahmaea, div. Lucaniden, viele Sphingiden).

    Bei LED sind mir keine Ermüdungserscheinungen bekannt beziehungsweise sind von mir noch nicht beobachtet worden (erst ein Jahr im Einsatz). Allerdings kann da auch nicht mehr Licht rauskommen, als Power rein geht. Betreibe die über einen PKW-Akku und der muss natürlich voll sein, um auch volles Licht über die ganze Nacht zu haben.

    Ulrich

    Die Raupe hatte wohl keine optimalen Spinnbedingungen gehabt. Bild Mitte ist der Kokon beschädigt worden. Bild rechts hängt der Kokon wohl über Kopf. Massstab fehlt, aber wenn das ein Strohhalm sein sollte sind die Kokons zu klein, also hatten die Raupen wohl auch keine optimalen Zuchtbedingungen vorgefunden. Würde vorschlagen hier in ACTIAS einige Zuchtberichte zu studieren, bevor Du mit der nächsten Zucht beginnst.

    Hallo Michl,

    da stimmt etwas nicht in Deiner Beschreibung. Wenn die Raupe sich eingesponnen hatte, dürftest Du sie nicht mehr sehen können. Ausserdem sondert eine bereits eingesponnene Raupe keine Flüssigkeit(en) mehr ab.

    Entwicklung: Ei, Raupenstadien, am Ende des letzten Raupenstadium wird nach einer vollständigen Darmentleerung der dichte (undurchsichtige) weisse Kokon gesponnen, wenige Tage später verpuppt sich die Raupe, die Puppe ist zuerst hell und später rötlichbraun gefärbt, nach 3 Wochen sollte der Falter schlüpfen.

    Ulrich

    Hallo Micha,

    dubernardi ist doch ein Gebirgstier und im Gebirge ist es kalt und es gibt Schnee! Wenn Du die Kokons, bzw. bereits die älteren Raupen kühl gehalten hattest, dann sind die zwangsläufig in eine Diapause gegangen.

    Ulrich

    Hallo,

    interessant die Beiträge über die diversen Lampen. Wir benutzten auf Sumatra über einen Zeitraum von drei Jahren fast permanent Mischlichtlampen, Schwarzlicht- und superaktinische Röhren mit Generator mit wechselndem Erfolg. Das lag nicht an der Ausrüstung, sondern ganz einfach an der Falter-Saison die auch in den Tropen keine 12 Monate gleichbleibend gut ist. Während der Trockenzeit fliegt eben viel weniger. Zwei Generatoren und 40 Ltr Benzin waren mit dem Auto kein Problem. Bei Reisen ohne Auto wurden zuerst noch ein kleinerer Generator und Stromspar-Schwarzlicht-Fotolampen eingesetzt, zusammen mit einer weissen Stromspar, um überhaupt Licht zu haben und die Augen zu schonen. Die Stromsparlampen passen in grössere Kunststoff-Mineralwasserflaschen und sind dann wasserdicht und bruchsicher. Im letzten Jahr wurden erstmals LED-Schwarzlichtlampen (ähnlich der Stromsparlampen) und Schwarzlicht-LED Lichtbänder beides auf 12 Volt ausprobiert (Java und Molukken). Diese hatten sich ebenfalls bestens bewährt, jedenfalls wurde kein Unterschied zu anderen Anlagen beobachtet. Allerdings ist die Handhabung der wasserdichten Lichtbänder und der LED-Schwarzlichtlampen (sind nicht wasserdicht und müssen in Wasserflaschen) viel einfacher und das Fluggepäck ist deutlich leichter. Man muss nur ein digitales Ladegerät mitnehmen und kauft am Urlaubsort einen 80Ah Akku dazu. Den Akku muss man allerdings anschliessend verschenken / tauschen, weil im Flieger nicht erlaubt. Die 12 Volt Lampen / Lichtbänder kann man sämtlich im Internet (z.B. bei Amazon) bestellen - auf die Wellenlänge des Lichts achten ca. 365 - 400nm, und auch hier darf ein rein weisses LED-Lichtband nicht fehlen. Bei Lampen gab/gibt? es Lieferfristen von ca. 3-4 Wochen (Direktimport aus China). Das ist eine äusserst preiswerte Alternative zu den teuren "entomologischen" Lampen.

    Ulrich

    Hallo Carmen,

    das ist nicht die Schlafkrankheit, sondern heisst richtig Schlaffkrankheit. Der Name kommt vom Aussehen der bereits toten Raupen. Diese beissen sich am Substrat (Blatt etc.) fest und hängen schlaff herunter. Der Darm wird schliesslich mit einer schwarzen Flüssigkeit entleert. Diese häufige Raupenkrankheit können die Raupen überleben. Die Erreger, es sind Nosema Erreger, werden dann über das schlüpfende Weibchen und deren Eier an die nächsten Nachkommen übertragen. Die Schlaffkrankheit ist äusserst ansteckend. Wir hatten vor einigen Jahren nach und nach über einen eingeschleppten Rrreger alle Zuchten verloren. Da half auch kein Abstand halten (Wohnzimmer, Garage, etc.) weil es beim ersten offensichtlichen Auftreten bereits zu spät war. Die Zuchten "gehen den Bach runter" und es bleibt letztlich nur eine totale Vernichtung.

    Einige Sorten vom Kirschlorbeer sind äusserst giftig. Manche Raupen mögen (brauchen?) das, um selber ungeniessbar zu werden. Andere Raupen gehen oft daran Zugrunde. Bei mir hatte Kirschlorbeer bei Attacus nicht geklappt. Andere Züchter hatten aber keine Probleme. Die Säfte können auch erhebliche Irritationen der Haut bei Berührung verursachen.

    Ulrich

    @ Ulrich

    I dont think so. Its depending of the genus we speek . Some Nymphalidae maybe need less but Papilionidae are flower visiters and need sugar in small amount and nectar is a power food contains sugar like glucose and fructose.

    They need water and salt (electrolyte ) too but also needed is sugar for energie and longer live.

    Hallo Brunschi,

    Mein Kommentar bezog sich auf Papilio und warum die Falter nach Schlupf bei Ethan verstorben sein könnten. Wenn ich denen den Rüssel mit Honig und Sirup verklebe, können die kein Wasser zu sich nehmen. Ich halte mineralhaltiges Wasser für ebenso notwendig wie oder sogar notwendiger als Nektar. Habe genügend Papilio in freier Natur am Wasser saugend beobachten können, aber selten an Blumen. Deshalb war meine Idee gewesen, den Faltern zuesrt Mineralwasser zu geben. Ich war vor 2 Jahren in einem Butterfly Park auf Java mit reichlich Papilio und anderen Tagfaltern, die täglich mit frischem Material aus dem Freiland kommend ausgetauscht werden mussten weil sie nicht lange überlebten. Warum??? Blüten / Blumen waren reichlich vorhanden, aber keine einzige Wasserstelle oder feuchte Stelle am Boden. Was die Falter brauchen oder mögen sollten die sich selber aussuchen können: Wasser oder schwache Zuckerlösung. Anbei 3 Bilder von Sumatra (Flusslandschaft, die Pieriden saugten an Büffel-Urin) und Butterfly Park in Kuala Lumpur (Papilio auf einem feuchten Stein). Die Papilio saugten Wasser, obwohl reichlich Blüten vorhanden waren. Die gleiche Art saugte aber auch an überreifem Obst (Fruchtzucker). Es muss also nicht unbedingt Nektar sein.

    Ulrich

      


    Hi Brunschi,

    it was already discussed that honey, this includes also maple syrup and other artificial food for butterflies might stuck in the proboscis. So it makes no sense to present any food which finally will kill the butterfly. The best for butterflies is what they will get in the wild and this is mostly water from the bottom, stones, river bank. I would say that mineral water will be ok to keep the butterfly alife for a time. If they are able to suck liquid fruit sugar later (from bananas or pineapple) this should be perfect.

    Ulrich

    Hi Ethan,

    have followed the contributions above. Unfortunately I've got no experiences with butterflies but have visited many Butterfly Parks in SE Asia. You're right, butterflies like / need sunshine and heat and they like to fly around. Your exhausted Papilio is hardly damaged so it was not flying too much and consequently the cage seems to be not too small. One problem might be the feeding with honey solution. Most of the honey offered is not poisonous for human although contaminated with pestizides etc. So, the contamination, if any, might have hurt your Papilio though the honey has been within the acceptable range for human use. Butterflies very like to drink clean water. I observed Papilio sitting on the ground sucking water from a shallow stone or from the sand at the river banks in the tropics. They like contamination with urine (salt)! In Butterfly Parks they accept sucking from rotten bananas and pineapple. They do not need honey solution since they will not find any honey solution in the wild. Honey solution might "glue" the proboscis. You should try with clean water rather.

    Cheers

    Ulrich

    Hi Kevin,

    the foodplants used (picture) have been Rhododendron (top) and Ligustrum (middle), in the bottom should be ivy but unfortunately is not (misidentified). Rhododendron was misidentified, too as laurel. Portugese laurel is a much better artificial host but hardly available. The broad leaf laurel is more common in Germany. So the only hostplant identified correctly has been Ligustrum.

    Cheers Ulrich