Posts by suparmani

    Habe nachgelesen, die 12 Volt Energiesparlampen sind mit 365 nm angegeben und mit 30 W. Aus der von mir gemessenen 1,3 A ergeben sich bei 12 Volt Betrieb rechnerisch aber nur 15,6 W. Sollte mit Energiespar zusammen hängen. Das reicht vollkommen aus wenn die Umgebungshelligkeit gering ist! Leuchtbänder gibt es auch vollkommen wasserdicht zu kaufen. Wenn die nicht wasserdicht sind wickeln wir die um eine kleine transparente Kunststoffflasche und stecken diese dann komplett von unten in eine grosse transparente Kunststoffflasche (Boden herausschneiden), der Anschluss kommt von unten und ist in der Flasche wasserfest und die Halterung (Bindfaden) von oben durch den Verschluss. Das ist absolut wasserdicht, bei Sturm windunempfindlich und verträgt Stürze. Vorteil das sehr geringe Gewicht.

    Ulrich

    Hallo Manfred,

    hatte auch das Problem mit einem tragbaren Honda-Generator im Gebirge. Der war im ostfriesischen Flachland gekauft und im Vergaser war folglich eine Düse auf Meereshöhe angepasst eingebaut gewesen. Nachdem ich nach einer Reklamation die richtige Düse für die Berge bekam, blieben Probleme aus. Der Austausch der Düse (Röhrchen) ist unproblematisch da diese auch gelegentlich von Insektenbeine etc. gereinigt werden sollte. Bei geringerem Sauerstoff in den Bergen muss auch die Benzinzufuhr über den Vergaser reduziert werden, sonst ist das Gemisch zu fett und alles verölt.

    Ulrich

    Hallo

    Eine NONAME "High quality Blacklight energy saving lamp" mit unter 400 nm direkt für den 12 Volt Betrieb bereits mit Anschlusskabel gibt es über AMxxxx für wenig Geld. Die Schwarzlicht-Leuchtbänder tun es auch sehr gut. Diese hatte gemessen 1,3A und ist somit sehr geeignet für einen PKW Akku. So erübrigen sich Stromwandler / Generator, nur ein Ladegerät wäre evtl. notwendig.

    Ulrich

    Die Raupen brauchen manchmal einen guten Tag, bevor die anfangen zu fressen. Frisch geschlüpfte Raupen 1 x besprühen damit sie trinken können. Wasser wieder trocknen lassen. Blattränder vom Ligustrum ovalifolium zackig ausschneiden. In einer kleinen Kunststoffdose dunkel stellen hilft sicher, schadet jedenfalls nicht. Übrigens ist das nicht tancrei sondern lunulata carpenteri wenn von Korea oder Amur oder lunulata wenn vom Peking env.

    Ulrich

    Hallo Manfred,


    ich setze seit 3 Jahren erfolgreich eine 12 Volt / 30 Watt High Quality Blacklight Energy Saving Lamp ein. Davon 2 Stk und diverse Schwarzlicht Leuchtbänder locken auch Saturniiden an. Der PKW-Akku hält problemlos eine Nacht. So brauche ich keinen Spannungswandler sondern nur ein Batterieladegerät wenn der Leihwagen tagsüber nicht gefahren wird.


    Ulrich

    Habe seit fast 50 Jahren keine Probleme mit Worldwide Butterflies. Allerdings blieb bereits kurz vor Brexit eine Sendung mit Lebendmaterial eines anderen UK-Anbieters beim deutschen Zoll 3 Wochen hängen. Habe keine Erfahrungen mit Sendungen von dort nach dem Brexit, ausser mit einem Buch. Dieses wurde wegen der hohen Transportkosten, ein paar Euro Zoll und DHL-Aufschlag für die Bearbeitung dann am Ende recht teuer. Seitdem versuche ich, Bestellungen in GB möglichst zu vermeiden.

    Hallo Sindy,


    so wurde früher immer präpariert; siehe altes Museums Material. Die heutige Methode zeigt eine eher unnatürliche Flügelstellung. Auch Styropor ist gut geeignet, jedenfalls viel besser als Spannbretter aus zu hartem Holz. Das Styropor sollte eine glatte Oberfläche haben. Ich arbeite seit fast 60 Jahren mit Styroporbrettern allerdings mit angewinkelten Steckflächen. Noch einfacher geht es mit Metall-Spannbretter mit Magnete.


    Ulrich

    Hallo Salome,

    den unpräparierten oder besser den präparierten Falter komplett in eine Schale mit Waschbenzin geben (Flügeloberseite nach unten) und bis zu eine halbe Std. (je nach Verschmutzungsgrad) darin "baden". Glasschale mit Deckel verwenden, da Benzin schnell verflüchtigt. Gelegentliche Bewegung ist wichtig, damit das Öl herausgewaschen wird. Den Falter dann Flügeloberseite nach unten auf saugfähiges Küchenpapier legen, damit Benzin und Ölreste aufgenommen werden. Evtl. die Prozedur mit frischem Benzin wiederholen. Wichtig, im Freien oder bei offenem Fenster entölen (Explosionsgefahr!). Wenn das Öl zu alt und ausgehärtet ist funktioniert das eventuell nicht mehr. Den Falter sehr gut durchtrocknen lassen, was bei grösseren / dicken Tieren auch mal eine Stunde dauern kann. Danach die Behaarung (die Falter haben kein Fell) mit dem Mund anpusten bis sie wieder flauschig wird. Ich mache das aber nur bei wertvollem und älterem Sammlungsmaterial da es nicht nur arbeitsintensiv sondern auch kostspielig wird. Waschbenzin ist möglich, es gehen aber auch Alkohole.

    Deine Aufweichmethode ist zu kompliziert. Es reicht etwas kaltes Wasser in den Thorax zu spritzen und den Falter mit Nadel auf eine Styropor- / Schaumstoffleiste in eine dichtschliessende Plastikbox zu stecken. Ohne Fensterreiniger etc. etc. Die Box mit nassem Haushaltstuch auslegen. Die Falter sind weich nach 6-24 Std.

    Ulrich

    Hallo Katie,

    Puppenruhe bei Attacus atlas zwischen 3 Wochen und 3 Jahre ist alles möglich; das sind eigene Beobachtungen. Bei einer Sommerzucht erreicht man den Schlupf in der Regel nach 3 Wochen. Bei einer Herbstzucht können es bei einigen Tieren 3 Wochen sein, oder aber ein Teil überliegt bis zum Frühjahr. Importierte Kokons sind ebenfalls unberechenbar. Eine absolute Trockenstellung der Kokons verhindert keinen Schlupf nach 3 Wochen. Wie gesagt, die Atlasspinner sind unberechenbar. Die Falter schlüpfen wenn sie es wollen und nehmen keine Rücksicht auf Manipulationen.

    Ulrich

    Moin Rudi, moin Katja,

    also das Tier auf Sumatra reckte nicht sein Abdomen nach oben, habe davon genügend andere Bilder. Erebidae kann ich 100%ig ausschliessen, da diese in der Regel sehr dünne Antennen haben. Die Einordnung durch Rudi könnte schon in die richtige Richtung gehen. Ich tippe aber auch auf Lasiocampidae, jedenfalls eine Bombycoidea. Wenn es weiter hilft: die Antennen sind dick mit kurzen Rami.

    Holloway Moths of Borneo und The Moths of Borneo Part 3, Barlow Moths of South East Asia, Seitz Indo-Australische Fauna und Chandra et al. (2019) Zoological Survey of India bilden solch ein Tier nicht ab. Muss ja auch noch nicht alles einen Namen haben!?

    Grüsse von der Nordseeküste

    Ulrich

    Moin David,

    Häutungsdatum ist bei uns immer die 1.Raupe. Also wenn bei der täglichen Reinigung die Raupenexuvie oder die Kopfschale gefunden wird, kann man bei intensiver Suche auch die frisch gehäutete Raupe finden. Ist natürlich ein Problem bei L3 bis L4 wenn sich die Zucht hinzieht und die Stadien überschneiden. Deshalb auch ein zusätzlicher Abgleich mit den Kopfschalen (Grösse und Anzahl).

    Grüsse von der Nordseeküste

    Ulrich

    Moin David,

    Rothschildia hat in der Regel 5 Raupenstadien, aber es gibt auch Ausnahmen von dieser "Regel". Lampe (2010) bildet auf den Seiten 239, 240 und 241 drei Rothschildia sp. ab, die bei ihm 6 Raupenstadien unter Zuchtverhältnissen machten, sich bei uns aber teilweise nach "nur" 5 Raupenstadien verpuppten. Das kommt gelegentlich vor wenn die Zuchtverhältnisse (Temperatur, Feuchtigkeit und/oder Futter) nicht gut passen. Ein "supernumeral instar", also eine (zusätzliche) Kleid-Verdoppelung entsteht in der Regel im vorletzten Kleid (eigene Beobachtungen) und ist wegen dann identischer Raupenmorphologien nur schlecht festzustellen. Eindeutig wäre es, wenn Häutungsdatum und Zeiten im jeweiligen Kleid und die Kopfschalen gesammelt werden. Allerdings kann man dann bei den Kopfschalen auch Zwischengrössen festellen, aber die höhere Anzahl Kopfschalen ergibt immer eindeutige Ergebnisse.

    Deine Beobachtung dürfte dann richtig gewesen sein. Georg hatte dann die "normalen" 5 Raupenstadien dokumentiert.

    Ulrich

    Moin Manfred,


    das ist richtig, P. brassicae ist viel grösser. Wenn ich das Bild bei Jens sehe, ohne Massstab, aber mit der Kleeblüte vergleiche, erscheint mir der Falter doch kleiner als brassicae. Deshalb die berechtigte Frage, warum es brassicae sein muss und mannii auszuschliessen ist.


    Grüsse von der Nordseeküste

    Ulrich

    Hallo,


    Jens und ich hatten zumindest genannt warum das mannii sein könnte. Erwarte deshalb etwas mehr Informationen als die, dass es brassicae ist. Da sollte es dann ja ein klares Unterscheidungsmerkmal geben, das wir übersehen hatten - oder nicht?


    Ulrich

    Moin Jens,


    Die Zeichnung ist doch eindeutiger Pieris mannii wegen des eckigen Diskalflecks. Die Art breitet sich weiter nach Norden aus (es gibt Nachweise aus dem nördlichen Bayern). Versuche doch mal später die Raupe zu finden, die ist eindeutiger zu bestimmen.


    Ulrich