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  • Hallo, der Kokon ist auch ein Schutz gegen Austrocknung während der Trockenzeit und übermässige Feuchtigkeit während der Regenzeit. Deshalb sind Actias-Kokons oft mehr oder weniger stark perforiert und Attacus-Kokons dickwandig mit einer sehr dichten Schlupfreuse. Wenn man die Kokons entfernt kann es zu Schlupfschäden führen, weil die Falter dann eventuell ihre Puppenhülle nicht abstreifen können. Bei einigen Gattungen der Saturniiden verankern sich die Puppen mit ihrem Ende (Kremaster) im Kokon…

  • Hallo Martin, Grundsätzliches: 1. du kannst nur absolut trockene Insekten in Kunstharz einbetten. Kunstharz wird sehr heiss wenn es reagiert, Feuchtigkeit in den Insekten verdampft und der Block kann explodieren (eigene Erfahrungen). 2. Es macht keinen Sinn bunte Falter / Käfer einzugiessen, weil viele Farben nur durch Lichtreflexe entstehen. Das Kunstharz übermantelt aber die dafür vorhandene Oberflächenstruktur und die "künstlichen" Farben verändern sich zu wenig attraktiven Farben. 3. Frage d…

  • Moin noch einmal an Alle wegen der Chemie von Thymol, also nach diverser Gefahrgutblätter SOLL Thymol nicht krebserregend sein wie ich aus Erinnerung schrieb, sondern Thymol ist NUR ein ätzender Stoff, NUR ein gesundheitschädlicher Stoff und NUR ein umweltgefährlicher Stoff. Thymol ist deshalb mit den entsprechenden drei Gefahrgutzeichen zu kennzeichnen. Muss jeder für sich selber entscheiden, ob er Thymol benutzt oder nicht. Grüsse von der Waterkant Ulrich

  • Moin Rudi 1 oder 2, Sorry, das war ein Lapsus mit den ml der mir mal so nach 18 Std Flug und insgesamt 36 Std Anreise nach WHV passiert ist und nicht hätte passieren sollen. Aber schön, dass es doch jemanden aufgefallen war, dass die Diabetiker-Spritze keinen derartigen Inhalt hat. Trotzdem halte ich doch die Bemerkung mit "dem hohlen Kopf" für überflüssig, da nicht lustig. Noch etwas zu dem Thema, je mehr Einstiche man macht, um so mehr Löcher gibt es aus denen das Wasser dann auch wieder rausl…

  • Moin Rudi, FRAGE: Warum glaubst du mir das nicht? Habe mir also meine Insulinspritze noch einmal genauer angesehen. Also es müsste dann richtiger heissen 5 - 10 Einheiten auf der Insulinspritze oder umgerechnet ca. 0,125 - 0,25 ml. Man kann natürlich auch mehr spritzen, dann werden die Falter aber unnötig nass. Grüsse Ulrich

  • Moin miteinander, bin nach drei Monaten wieder im Lande und lese die interessanten Beiträge zu verschiedenen Aufweichtechniken. Tiefgefrorenes frisches Material wird bei uns aufgetaut und dann präpariert. Gut durchgetrocknete Tütenfalter (kleine und grosse Saturniidae) werden vorsichtig der Tüte entnommen. Antennen, Thorax und Abdomen, sowie die Flügelansätze wurden mit Tissue eingewickelt um Bruch und starke Verölung zu vermeiden. Das Tuch wird vorsichtig entfernt. Je nach Grösse werden mit ein…

  • Moin Moin noch mal, also, den IKEA Wäschekorb hatten wir auch schon benutzt, aber nur auf Reisen. Ist eine tolle Sache und man bekommt sogar ca. 5-10 Attacus-Raupen hinein. Es passen natürlich auch mehr aber dann haben später die Falter Grösse S, jedenfalls kaum XXL wie wir sie gerne haben möchten. Die Flaschenzucht, man kann auch ehemalige Gurkengläser mit Blechdeckel etc. nehmen in die Löcher entsprechend der Dicke der Futterpflanzenstiele gepiekt werden, hat den grossen Vorteil, das alles wäh…

  • Moin moin, wir züchten so wie bei Arnd beschrieben fast alle Saturniiden-Arten seit etwa 40 Jahren mit Erfolg. Wichtig wäre noch die Populationen möglichst klein zu halten. Als Unterlage reicht auch Zeitungspapier, weil es Feuchtigkeit besser aufnimmt und man sich die Reinigung von Untersetzern erspart. Warum sollten sich Raupen auch im Zimmer verlaufen, wenn genügend Futter bereitgestellt wird, insbesondere kurz vor dem Kokonbau. Wir können übrigens auch Actias dubernardi einem Anfänger empfehl…

  • Moin Dominic, generell hast du ja Recht, aber doch nicht ganz. Ich meinte damit nicht, die Schimmelsporen mit den Händen zu übertragen, sondern Schmutz auf dem die Schimmelsporen, die natürlich auch in der Luft sind, dann einen idealen Nährboden finden. Übrigens werden Bombyciden- / Saturniiden-Eier in Asien keimfrei gewaschen, bevor sie für die Überwinterung gelagert werden. Grüsse von der Nordseeküste Ulrich

  • Moin an Alle, Schimmel kann man natürlich durch ein geeignetes Substrat verhindern, aber Schimmel entsteht z.B. auch wenn die Eier unsachgemäss angefasst wurden. Deshalb ist es sehr wichtig die Hände steril zu haben, eine Pinzette zu benutzen oder Wollhandschuhe. Das gibt einen zusätzlichen Schutz vor Schimmel an den Eiern und nicht am Substrat. So kann man auch Schimmel allgemein an allen Insekteneiern vermindern. Grüsse von der Nordseeküste Ulrich

  • Moin Matthias, wir hatten die auf ein saugfähiges Haushaltstuch, täglich 1-2 x mit Wasser bestäubt, in einem offenen Behälter. Nicht zu kühl lagern, aber auch grosse Hitze vermeiden. Die Eier liegen in der Natur am Boden, also auf der kalten, feuchten Erde. Wichtig ist, dass sich kein Schimmel bildet. Gruss Ulrich

  • Futter für unbekannte Raupe?

    suparmani - - Butterflies

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    Hallo Wera, versuche es doch einmal mit einem Futtermix aus den Bäumchen die bei euch am Haus wachsen. Eine kleine Arctiide (cribaria) hüllt bei uns ganze Bäume, also Äste und Stämme komplett in einen Seidenstrumpf ein. Die Raupen fressen nachts und sind tagsüber nahe der Erde "verborgen". Bei den Massen können die sich natürlich nicht mehr verstecken. Grüsse von der Nordseeküste Ulrich

  • Hallo Sabrina, das ist eben Natur! Es gibt drei Möglichkeiten, einmal könnte die Temperatur zu niedrig gewesen sein, zwischenzeitlich hatte sich unbemerkt ein Räuber eingestellt ohne ihn aber zu fressen, oder aber das Tier hatte sich beim Schlupf oder später die Tarsen verletzt. Das wäre ein Grund warum sich das Tier nicht mehr festhalten konnte. Grüsse von der Nordseeküste Ulrich

  • Hallo Christian, also bei perfekter Qualität, auch die Antennen werden flach präpariert und der Hinterleib wird ausgerichtet und festgesteckt schaffe ich 60 Saturniiden (alle gleiche Grösse, egal ob Cricula oder Antheraea) in einer Stunde ohne mich besonders anzustrengen. Das setzt aber voraus, dass die Tiere spannweich sind, also frisch geschlüpft oder frisch aufgetaut sind. Das setzt auch voraus, dass zeitsparend auf Metallbretter mit Magnete präpariert wird. Wenn Nadeln und die üblichen Spann…

  • Hallo Thomas, du hast Recht mit dem Weibchen, es hat doch Flügel! Grüsse von der Nordseeküste

  • Moin Peter, bin zwar kein Geometriden-Spezialist, aber bei pomonaria passt die Zeichnung doch überhaupt nicht. Die Art pomonaria ist eher dünn beschuppt. Jedenfalls soweit ich das mit den Beschreibungen und Farbabbildungen bei Koch (1961) und dem WWW vergleichen kann. Jedenfalls ist hirtaria auch sehr variabel. Grüsse von der Nordseeküste

  • Hallo, ich tippe eher auf die grössere Lycia hirtaria. Auch hier ist das Weibchen flügellos. Suparmani

  • Moin Moin, ein mehrmaliges entölen ist sinnvoll, besonders wenn es sich um dickleibige Falter handelt. Die Tiere dann nach dem Entölen auf ein saugfähiges Küchentuch legen, das auch noch etwas Benzin / Öl aus den Körper "saugt". Dann verkleben auch keine Härchen nach der letzten Entölung, denn die kann man, natürlich nur wenn der Falter wieder absolut trocken ist einfach hochpusten (oder Fön?). Bei einigen ex Tütenfaltern, z.B. Loepa kann man besser die Tiere verölt lassen, denn das Öl bekommt m…

  • Moin Moin, einen Kopf abtrennen und dann wieder ankleben halte ich für nicht gut, denn dann verliert der Falter seinen wissenschaftlichen Wert und ist für taxonomische Arbeiten praktisch unbrauchbar. Es wäre dann ja nicht auszuschliessen, dass einmal Köpfe vertauscht worden sein könnten. Wir haben für unsere Saturniiden die Rinnen der Spannbretter mit Watte "ausgestopft". Dadurch wird einmal verhindert, dass der Hinterleib absackt und auch, dass der Kopf / Antennen absacken. Zuerst wird der Kopf…

  • Hallo Werner, ich vermute stark, dass es sich bei dem abgebildeten Pärchen nicht um frithi frithi handelt, denn die wurde von Indien beschrieben. Im Mekong-Gebiet gibt es einige recht ähnliche Arten aus der frithi-Untergruppe der mylitta/frithi-Gruppe. Gewissheit kann eigentlich nur eine DNA-Analyse bringen. Stefan Naumann hatte kürzlich eine "frithi" aus SE Asien beschrieben, die dem abgebildeten Pärchen ähnlich sieht. Habe hier in Indonesien keinen Zugriff auf unsere Literatur, deshalb kann ic…