Samia ricini scheiden roten Kot aus.

    Bienenkiller verbieten!

    Neonikotinoide sind für Bienen tödlich. Letztes Jahr noch hat Agrarminister Schmidt die Pestizide deswegen verboten. Jetzt gibt er dem Druck von Bayer, BASF und Co. nach – und könnte die Bienenkiller schon in den nächsten Tagen wieder erlauben.

    Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen die Bienenkiller!

    Für den Erhalt des privaten Sammelns

    Das geht uns alle an. Die Freiheit des Sammelns soll massiv eingeschränkt werden. Mehr hier zu unter Neues Kulturgutschutzgesetz betrifft auch alle naturwissenschaftlichen Sammlungsobjekte.

    Bitte unterschreibt die Petition.

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    Vielen Dank,
    Eric van Schayck

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    Marc Fischers World of Silkmoths


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    Cage
    • Samia ricini scheiden roten Kot aus.

      Hallo,

      ich habe heute die Box gereinigt. Wie immer, Western habe ich Ihnen von einer anderen Hecke Lobeerkische ein älteres Blatt gegeben.
      Sie sahen vor dem reinvent noch Munter aus.
      Nun meine Frage könnte die Hecke mit Pestiziden gespitzt worden sein oder warum sieht das so aus? Nun winded sick die raupen und between sich nicht mehr von der Stelle ?(

      aus dem After kommt was festes Durchsichtes zu Vorschein.

      Gruß Mandy
      We specialise in rare and common butterflies from the Neotropical (Central/South America, Caribbean Islands) and Holarctic regions (North America, Europe, Asia).
    • Danke an euch zwei. Die Lorbeer habe ich in einer wenig befahrten Straße geschnitten, und es sind Blätter von diesem Jahr, nicht gerade die frischen Austriebe sondern vier fünf Blätter darunter.
      Nur finde ich es komisch weil aus dem After durchsichtig/feste Substanz raus schaut.
      Und die Raupen winden sich.

      Gruß Mandy
    • Huhu,

      wie steht es mittlerweile um die Raupen?

      Winden und hohe Flüssigkeitsausscheidung in dem frühen Raupen-Stadium finde ich eher bedenklich und würde tatsächlich auch auf Pestizide tippen.

      Nach Möglichkeit direkt wieder das Futter nehmen, mit welchem du bisher gute Erfahrungen gemacht hattest und die gesundwirkenden Tiere von den krank wirkenden Tieren separieren.

      Ich drücke fest die Däumchen.
    • Hallo,

      Die wenigen Raupen hatte ich gestern schon von den Kranken entfernt und neues Futter besorgt, was sie von der alten Hecke vorher bekommen hatten.

      Mir ist leider der größte Teil Elend verreckt. :cursing:

      Mir viel ein das ich vor drei Tagen Perückenstrauch für andere Raupen geschnitten hatte und tat sie in die selbe Vase worin die Lorbeerkirsche stand. Meine Vermutung dass das Gift von dem Perückenstrauch die Lorbeerkirsche durchs aWasser aufgenommen haben könnte.

      Gruß Mandy
    • Der Perückenstrauch ist nicht das Problem. Seine toxische Wirkung ist nicht gegeben, es handelt sich eher um Alergische Komponenten die bei Kontakt Hautreizungen verursachen können, aber auch nur sehr schwach. Hingegen ist Kirschlorbeer recht giftig. Beim zerkauen der Blätter entsteht Blausäure. Ich gehe davon aus, das je nach Standort der Toxische Gehalt variiert.

      Alte Blätter aus dem Vorjahr dürften zudem giftiger sein als junge. Trockene Standorte begünstigen zudem die Giftigkeit. Raupen kommen bis zu einer bestimmten Schwelle mit der Giftigkeit klar. Bei Dir war die Schwelle vielleicht überschritten.
    • Danke Frank,

      dann bin ich schon mal erleichtert das es nicht am Perückenstrauch lag.
      Kann die toxische Wirkung von Lorbeerkirsche Sorten unterschiedlich sein. ?
      Dann sollte ich in Zukunft drauf achten das ich nicht zu junge aber auch nicht zu alte Blätter nehme.
      Wie sieht es aus mit dem zunehmendem Alter bzw. L4/L5 aus....sollten Sie doch besser mit dem Gift des Lorbeer zurecht kommen?!"

      Gruß Mandy
    • Hi,
      Lorbeerkirschen und weitere aus der Gattung Prunus, vor allem jene Pflanzen welche Stress wie Beschnitt oder Schädlingsbefall ausgesetzt waren, haben während der Sommermonate scheinbar die EIgenschaft für Zuchten nicht allzu geeignet zu sein. Das Thema gab es schon mal hier, hier der Link:actias.de/thread/280-warum-wer…ht=lorbeerkirsche#post685
      Das Problem hatte ich noch nicht, da ich Lorbeerkirsche bisher nur als reines Winterfutter verwendet habe.

      Viele Grüße
      Jörg
      Colector's Secret
    • Danke Jörg,

      der Anhang über die Giftigkeit und ab wann die Giftigkeit verstärkt vorkommt ist sehr lehrreich.

      Meine letzten 20 Samia Raupen bekommen zwar von der selben Hecke, aber Blätter von diesem Jahr. Und den Raupen geht es super. Dank erfahrenen Halter hier im Forum.

      Das könnte ich bei meinen Langfühlerschrecken beobachten. Zu frische Triebe fielen mir die Tiere nach wenigen Tagen von den Trieben.

      Lg. Mandy
    • Also ich halte Samia Ricini und Antherina Suraka das ganze Jahr an Lorbeer-Kirsch.
      Antherina Suraka da eher an den schmalblaettrigen Varianten, da diese weniger ausgasen und sie das Gift nicht in dem Maß vertragen (aber eher im stillen sterben ohne Durchfall oder sich winden), aber Samia Ricini auch an den breitblaettrigen Varianten und hatte mit Samia Ricini NIEMALS Probleme dieser Art.
      Das Bild welches Mandy gepostet hatte, hatte ich unter meiner gesamten Raupen population ein erschreckendes Mal, wo mir 200Raupen innerhalb von 2 Tagen elendig gestorben sind, weil ich wohl trotz waschen und desinfizieren noch Insektenvernichtungsmittel (Ardap) an mir hatte und damit das Futter konterminiert habe :(

      Ich fuettere derzeit meine Samia Ricini auch ausschliesslich mit breitblaettrigen Lorbeer-Kirsch, weil die Hecke gerade bei uns staerker beschnitten werden kann. Die jungen Triebe werden von den Raupen meist überhaupt nicht gefressen.
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