Farbechtheit

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    • Farbechtheit

      Hallo allerseits,
      ich frage mich immer, welche Lichtquelle die Farbechtheit am besten gewährleistet. Ich habe Tests gemacht mit Blitz, Sonnenlicht, Schatten, Glühbirnen und einem Mix aus allem.
      So richtig zufrieden bin ich nie, Blitzaufnahmen sind scharf aber immer etwas blaustichig. Lampen zu gelb, Sonnenlicht hat man nicht immer und da sehe ich nicht immer das, was ich meine sehen zu müssen.
      Ausserdem wäre es hilfreich, eine Lichtquelle , oder mehrere zu nutzen, so dass man auch in langen Wintertagen fotographieren kann.
      Ich habe div. Software zum Nachbearbeiten aber es gilt ja, gut geknipst ist die halbe Miete.
      Zur Verfügung habe ich eine Nikon Spiegelreflex und - nicht lachen - ein Samsung S8 was fantastische Fotos macht, wenn auch nicht 100 % vergleichbar mit einer Spiegelreflex.

      Danke für tipps. Ich fand die Diskussionen, die schon etwas älter sind, sehr hilfreich vor allem beim Basteln .

      Gruß Joachim
      We specialise in rare and common butterflies from the Neotropical (Central/South America, Caribbean Islands) and Holarctic regions (North America, Europe, Asia).
    • Hallo Joachim,

      das kannst du nur mit Hilfe einer Graukarte erreichen.
      Vorraussetzungen für die Nachbearbeitung sind ausreichend Bildinformationen,
      die du im RAW-Format speicherst - und das ist mit einer Handy-Kamera nun mal nicht möglich.
      Anleitungen dazu gibt es genug im Internet.

      Graukarten und Weißabgleich sind Ihre Rettung wenn Sie Korrekte Farbtöne brauchen! - Pixelz Deutschland
      Gruß Frank

      "Bier trinke ich nur an Tagen die mit ‘g‘ enden... äääh und natürlich Mittwochs" :thumbsup:
    • Hallo Joachim

      Ich bearbeite nicht gerne, deshalb sehe ich auch zu soweit wie möglich gleich brauchbare Bilder zu machen. Mit verschiedenen Nikon Kameras (natürlich ist die neueste immer die Beste, aber wenn die mal beim Service ist ... )
      Ich finde das Licht der Blitze durchaus gut, auch als Aufhellblitz (mit oder ohne Diffusor) bei Sonne, um genau dort auch Licht zu bekommen, wo ich es haben will.

      Zusätzlich habe ich kleine LED-Lampen (mit einstellbaren Farbtemperaturen), für Dämmerung und Nacht, oder einfach mal um den Hintergrund aufzuhellen.

      joachim schrieb:

      nicht lachen
      Natürlich nicht, ich weine ;)

      joachim schrieb:

      Blitzaufnahmen sind scharf aber immer etwas blaustichig
      Du kannst die Farbtemperatur an der Kamera einstellen. Wenn du noch in RAW fotografierst, lassen sich die Bilder später noch besser bearbeiten.
      Gruß, Ingrid
    • Ingrid schrieb:

      Du kannst die Farbtemperatur an der Kamera einstellen.
      Hallo Ingrid,

      da drängt sich mir aber die Frage auf, wie du die exakte Farbtemperatur ermittelst?
      Ist sie nämlich nicht exakt, kannst du auch den automatischen Weissabgleich der Kamera nutzen -
      aber darum ging es in der Fragestellung von Joachim aber nicht.
      Bei meiner Variante lassen sich - abhängig von der gewählten Lichtquelle - verschiedene Einstellungen
      nutzen, auf die man immer wieder Zugriff hat.
      Gruß Frank

      "Bier trinke ich nur an Tagen die mit ‘g‘ enden... äääh und natürlich Mittwochs" :thumbsup:
    • Hallo Frank

      Ich ermittle gar nicht, das war lediglich ein Tipp, denn die Möglichkeit gibt es nun mal. Und wenn es nur die Einstellung Blitz, Neonröhre, usw. ist.

      Ich bin mit dem automatischen Weißabgleich der neueren DSLRs von Nikon meist zufrieden, Joachim aber wohl nicht. Vielleicht schaut er dadurch ja mal in die Einstellungen, und stellt eventuell fest, dass die eine oder andere gar nicht richtig, bzw. nach seinem Geschmack, eingestellt ist. Manchmal sind es blos Kleinigkeiten, die einen verzweifeln lassen.

      Blaustichig wirken meine Bilder eigentlich nur mal, wenn sie zu dunkel sind, also z.B. im Schatten gemacht.


      Schnägge schrieb:

      da drängt sich mir aber die Frage auf
      Grundsatzdiskussioen gehören zu den Dingen, für die ich keine Zeit aufbringen will, deshalb klinke ich mich hier auch schon wieder aus.

      Wünsche allen anderen aber viel Spaß beim Suchen nach den verschiedenen Lösungsmöglichkeiten.
      Gruß, Ingrid
    • Ich finde eigentlich, dass die Voreinstellung "wolkig" beim Weißabgleich bei mir die natürlichsten Ergebnisse erzielt. Ich benutze sie zwar nur als Basis zur späteren Bildbearbeitung, muss daran aber meist nicht mehr viel schrauben. Ich habe allerdings eine Canon DSLR und weiß nicht, wie sich das bei Nikon darstellt, ob es da Unterschiede gibt. Der Automatische Weißabgleich liefert normal auch brauchbare Ergebnisse, liegt aber bei schwierigen Lichtverhältnissen gerne mal total daneben. Ist mir als Basis zu unstet, außerdem finde ich ihn für meine Begriffe auch meist zu kühl. Das könnte man aber auch über die Weißabgleich-Korrektur einstellen. Wenn man volle Kontrolle haben will, würde ich direkt die Farbtemperatur in Kelvin als Weißabgleich einstellen. Das erfordert natürlich etwas Können, öfters mal Anpassung und man muss wissen, wann etwa welche Kelvin-Werte zu erwarten sind. Letztlich ist aber all das ziemlich viel Aufwand für nichts. Ich kann die Bildbearbeitungs-Abneigung schon ein bisschen verstehen, aber gerade der Weißabgleich ist wirklich schnell erledigt und geht, wenn man im RAW- Format fotografiert (was man eigentlich immer tun sollte), ohne Qualitätsverlust von statten. Dann kann man den Weiabgleich einmal auf irgendwas einstellen und dann vergessen.
      Mit den Lichtverhältnissen würde ich übrigens den Weißabgleich nicht steuern wollen. Mit Kunstlicht schon gar nicht, wenn das Ziel eine natürliche Lichtsstimmung ist. Wenn das Licht zu blaustichig ist (oder sonstwie nicht die gewünschte Farbtemperatur hat), würde ich lieber den Weißabgleich in der Kamera anpassen, als dann mit künstlichem Licht zu arbeiten. Dafür ist der ja da. Künstliches Licht würde ich nur einsetzen, wenn das natürliche Licht für eine ausreichende Belichtung zu wenig ist (bzw. schnellere Verschlusszeiten benötigt sind) oder nicht die gewünschte Ausleuchtung liefert.
      Graukarte ist natürlich eine Option für ganz exakte Ergebnisse, aber ich bezweifle, das sie bei unseren Motiven so viel Sinn macht. Ich möchte nicht für die Weißabgleicheinstellung vor jedem neuen Motiv stehen und erst mal die Graukarte fotografieren und dann den Wießabgleich errechnen lassen und so weiter. Bis dahin ist das ja weg. Mal abgesehen davon ist das ein wenig mit der Philosophie eines jeden Verbunden, ob man die ganz exakten Verhältnisse abbilden möchte oder auch noch ein wenig seinen Vorstellungen für die beste Bildwirkung anpassen möchte. Da ist die Graukarte dann nämlich auch egal.
      Am einfachsten finde ich Automatischer Weißabgleich oder eine Voreinstellung finden die einem zusagt, bei Bedarf noch mit der Weißabgleich-Korrektur anpassen und fertig. Dann evtl. hinterher nochmal per Bildbearbeitung anpassen wenn nötig.

      Gruß Dennis
    • Achso noch was. Wenn es künstliches Licht sein muss, würde ich mal nach speziellen Tageslichtlampen schauen. Die haben etwa dieselbe Farbtemperatur wie Tageslicht (Überraschung!). Dann hat man es nicht so schwer den Weißabgleich einzustellen. Meistens steht die exakte Farbtemperatur der Lampen dabei und man kann diese direkt in der Kamera einstellen. Ansonsten sind Blitze natürlich erste Wahl, weil sehr kompakt. Bei beidem würde ich Diffusoren empfehlen, damit das Licht nicht so hart ist. Außerdem auch besser mehrere Lichtquellen mit unterschiedlicher Intensität verwenden und nicht direkt frontal aus Richtung der Kamera beleuchten, aber das hat wiederum mit der Farbe nichts zu tun, sondern eher was mit möglichst natürlicher Beleuchtung. Das ist wieder ein ganz anderes Thema. Was das S8 angeht: Ich glaube da kann man bestimmt auch irgendwie mit den Weißabgleich-Einstellungen spielen, aber für gescheite Fots ist das natürlich nicht unbedingt die erste Wahl. Die reine Schärfe und Pixeldichte mag gut sein, aber die Einstellungsmöglichkeiten sind doch eher begrenzt.

      Gruß Dennis
    • hennetv schrieb:

      Wenn es um Farbechtheit geht, ist viel mehr als der Weißabgleich die Frage nach dem CRI der Lichtquelle interessant
      Aber der CRI ist an sich nicht unbedingt Aussagefähig. Eine Glühlampe kann durchaus nahe an einen CRI von 100 kommen, emittiert aber trotzdem ziemlich viel Licht im gelben bis roten Wellenlängenbereich. Der CRI wird ja nur gegen eine ideale Referenzlichtquelle (gleicher Farbtemperatur) gemessen. Nun ist eine Glühlampe zum Fotografieren eher ungeeignet, eben weil sie dem Tageslicht nicht sehr nahe kommt. Man sollte daher schon auch auf die Farbtemperatur achten. Die meisten Tageslichtlampen erreichen aber naturgemäß auch hohe CRI-Werte.

      Gruß Dennis
    • Hallo, sagt die Spinne zu der Fliege, die ihr entwischt ist: Na warte,. morgen kriege ich dich. Sagt die Fliege: Ätsch, ich bin eine Eintagsfliege.

      Okay, zum Ernst der Sache. Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Hinweise.
      Ingrid, no woman no cry!
      Mit dem Handy kann man tolle Fotos machen wenn es darum geht, mal eben etwas zu dokumentieren oder auszudiskutieren. Für meine Zwecke ist es natürlich die hier diskutiert werden nicht ausreichend. ( Obwohl es wohl einige geben soll die ein RAW Format abspeichern können )
      Ich werde das mal mit der Graukarte testen und div. Lichtquellen. Ich habe ja eine Nikon Software, mit den man aus dem RAW Format beliebige Fotos machen kann bzgl. des Weißabgleiches. Ach ja, und der Monitor, ich habe einige aber die haben auch ihre individuellen Farben.
      So eine Tageslichtlampe hat ja auch Vorteile, da muss man nicht nach dem Wetterbericht die Fotos planen.

      Danke Euch allen, immer offen nur Tipps

      Joachim
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    • Zum CRI

      da denke ich vor allem an so tolle Tageslicht LED Lampen - auf den ersten Blick schön Tageslichtweiß aber im CRI unter aller Sau.

      Klar sagt der CRI gar nichts zur Farbe der Lichtquelle aber dafür hat man ja den WA. Nur nützt einen das beste tageslichähnliche (in der Gesamtfarbwirkung) Licht nichts, wenn das Spektrum der Lampe Lücken hat. ZBsp. eine LED die noch immer weiß aus RGB mischt. Da kann man auch bei Tageslichtlampen reinfallen, wenn die Leuchstoffröhre nur einfachen Leuchtstoff hat.

      Also wenn ich gar nichts hätte, würde ich trotzdem Glühlicht nehmen - aber dann nicht mit Tageslicht mischen. Dann den richtigen WA und gut ist. So sind wenigstens auch alle Farben abgebildet und es fehlt nicht etwa an Cyan, Amber etc., denn wem nützt es etwas, wenn weiß weiß ist aber Cyan nur grau wird.

      Ich bekomme auch mit einer Natrium Niederdrucklampe ein Weiß weiß aber der Rest außer Orange ist dann eben grau, obwohl der Falter Blau auf den Flügeln hatte.
      Ich bekomme auch HQL Licht weiß im Bild aber ....

      Grüße
      Rigo
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