Käferflug

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    • Moin,

      zu meiner Frage gibt es eigentlich nicht die richtige Rubrik. Gestern kam mir ein Hirschkäferweibchen im Flug entgegen. Schnell war es ja nun wirklich nicht. Es war zu sehen, daß auch die Deckflügel ausgebreitet waren. Da ich mich mit dem Flug der Rosenkäfer beschäftigt habe, stellte sich für mich die Frage, wie es allgemein denn bei den Käfern ist. Gibt es bestimmte Gattungen, die die Deckflügel geschlossen lassen, so wie ich es bei den Rosenkäfern vermute, oder wie verhält es sich da?

      Beste Grüße
      Andreas
    • Moin Michi,

      anscheinend habe ich hier eine Frage gestellt, die nicht so leicht zu beantworten ist...

      Den Herrn Prof. Nachtigall kann man schnell googlen:
      Prof. Dr. rer. nat. Werner Nachtigall : Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

      Mit Jahrgang 1934 dürfte er schon lange ermeritiert sein.

      Ich kann mir vorstellen, daß es eher eine Frage der Anatomie, als die der Aerodynamik ist. Das Hirschkäfermännchen dürfte einen weit schlechtere cw-Wert haben als die Marienkäfer. Trotzdem spreizen beide die Deckflügel ab. Hast Du schon einmal versucht die Deckflügel eines Rosenkäfers nach vorne zu bewegen? Problematisch!

      Beste Grüße
      Andreas
    • ... letzteres würde ich auch nicht tun, denn sie sind zusammengewachsen. Es ist die Eigenart aller Rosenkäferverwandten (inklusive Goliathkäfer), die verwachsenen Deckflügel nur leicht anzuheben. Aaskäfer stellen die Deckflügel parallel aufrecht auf den Rücken, etwa wie eine Haifischflosse. Irgendwas ähnliches tun Scarabaeus-Arten auch. Alle anderen spreizen sie meiner Kenntnis nach ab wie dein Beispiel, das Hirschkäferweibchen.