Pieris brassicae - Fragen

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    • Pieris brassicae - Fragen

      Ein herzliches Hallo in die Runde!

      Ich habe diesen Sommer begonnen, zunächst ein paar Autographa gamma aufzuziehen. Seit knapp drei Wochen habe ich aus 25 Eiern, die auf meinem Radieschen im Hochbeet abgelegt wurden, Pieris brassicae "gezüchtet". Ich bin also noch ein absoluter Neuling.

      Jetzt haben sich für mich ein paar Fragen ergeben. Einige der Raupen von Pieris brassicae haben - als sie bereits fast oder zum Teil sogar ganz ausgewachsen waren - plötzlich aufgehört zu fressen aber sich, anders als der Rest der Gruppe, nicht verpuppt. Sie sitzen seither lethargisch herum oder sind zum Teil auch bereits gestorben. Andere wiederum haben sich ganz normal verpuppt.
      Einen Parasitenbefall kann ich ausschließen, da ich bereits die Eier von Pieris brassicae eingesammelt hatte, bevor die Raupen geschlüpft waren.

      Ich habe die Raupen mit Weißkohl aus dem Supermarkt gefüttert. Die einzelnen Blätter habe ich jeweils heiß abgewaschen und daraufhin wieder abgetrocknet, bevor ich sie den Raupen zu fressen gegeben habe. Die Behälter habe ich täglich gesäubert.
      Hat vielleicht einer von euch eine Idee, was das Problem gewesen sein könnte? Ist es vielleicht sogar normal, dass einige Raupen sterben (natürliche Auslese)? Wenn der Weißkohl "giftig" für die Raupen wäre, dann hätte es doch alle erwischt oder?
      Ich bin ein bisschen betrübt, weil ich nicht recht weiß, was den Raupen fehlt bzw. ob und wenn ja was ich falsch gemacht haben könnte.
      Über Ideen oder Tipps von euch, was es sein könnte, würde ich mich freuen!

      Abschließend noch eine Frage zu Autographa gamma. Acht von neun Exemplaren haben sich bei mir zum Imago entwickelt. Die neunte Raupe hat - wie die anderen natürlich auch - einen Kokon gebaut, ist aus diesem aber nicht geschlüpft. Als ich nach einiger Zeit (die anderen waren schon lange geschlüpft) nachgesehen habe, hab ich festgestellt, dass die Raupe sich zwar in einen Kokon eingesponnen hatte, sie sich dann aber nicht mehr verpuppt hat (auf gut Deutsch gesagt: sie lag vertrocknet im Kokon).
      Habt ihr eine Idee was da schief gelaufen sein könnte? Kommt es öfters vor, dass einige Raupen sich zwar einspinnen, dann aber nicht mehr verpuppen?

      Ich habe schon versucht die Antworten auf meine Fragen zu recherchieren, bin aber leider nicht wirklich weiter gekommen. Daher wende ich mich nun an euch.
      Vielen Dank schon mal im Voraus!
      ENTOMO-SATSPHINGIA

      The post was edited 2 times, last by Autographa Gamma ().

    • Hallo,

      ich nehme an, dass die lethargischen P. brassicae-Rp. schlicht erkrankt sind - kommt immer mal wieder vor, eine Ursachenforschung verläuft meist im Sande; aber oft ist zu feuchtes /saftiges Futter schuld. Zu A. gamma: es ist ganz normal, dass bei einer Zucht nicht alle Rp. durchkommen. Man kann bei allen Falterarten erleben, dass die Präpuppen im Einzelfall absterben (bei machen Arten, insbes. bei 'Erdverpuppern' kann dies einen hohen Anteil ausmachen).
      Noch eine Bitte: bei Angabe der wissenschaftlichen Namen den Gattungsnamen stets mit großem, den Artnamen mit kleinem Anfangsbuchstaben schreiben!

      LG,
      HM
    • Hallo Werner,

      das ist absolut richtig!
      Ich habe aber mal eine echt verrückte Situation erlebt:
      Ich hatte einige Rp. von Eurois occulta über den Winter gebracht und erfolgreich aufgepäppelt, bis das Schicksal eine Darminfektion bescherte, und die Rp.gingen folgerichtig bis auf 2 Exemplare ein, die sich 'in die Puppe' retteten - auch die Ppp. stanken jämmerlich nach Fäulnis, und kurz darauf starb die eine ab. Unglaublich, aber wahr: die zweite schaffte Entwicklung und Schlupf (einwandfreier Falter), aber auch dieser stank fürchterlich. Hätte nie gedacht, dass die Viecher eine solche Infektion überleben können - war aber wohl eine absolute Ausnahme!

      LG,
      HM
    • Eine Frage habe ich noch zum Weißkohl: Reicht es tatsächlich, die Blätter heiß abzuwaschen? Ich denke immer, dass auch durch behandelte Erde Gift in die komplette Pflanze gelangt und dass das äußerliche Waschen nur einen Teil entfernt. Was meint ihr?
      Kommt der Kohl vom „normalen“ Supermarkt oder vom Bio- Supermarkt? Ich füttere meine P. brassicae aus diesem Grund nämlich nur mit Kapuzinerkresse, die ich selbst gezogen habe.
    • Hallo,

      ich halte eine Supermarkt-Weißkohlfütterung wg. potentieller Gifte nicht für sooo problematisch ( da müßten ALLE Rp. in kurzer Zeit abnippeln!) - mich stört eher die 'Behandlung' (Abwaschen mit heißem Wasser). Das kann nämlich dazu führen, dass das Kraut ZU NASS verfüttert wird, mit der Folge der Darminfektion. Da ist die Methode mit der Cappuccino-Kresse wesentlich besser!

      LG,
      HM
    • Also ob Futter aus dem Supermarkt problematisch ist, ist sehr unterschiedlich. Wenn es das ist, merkt man das ziemlich schnell. Raupen die an behandeltem Futter gefressen haben (und das kann auch passieren, wenn man Futter aus der Nähe von behandelten Feldern bezieht) sterben meistens ausnamslos, spätestens bei der nächsten Häutung. Bio ist zwar eine Lösung, aber ganz sicher ist die auch nicht. Zum einen weil auch im Bio-Landbau Insektizide begrenzt zugelassen sind, zum anderen weil Flächen für Bio-Landbau auch neben denen für konventionellen Landbau liegen können. Insektizide machen leider nicht an der Feldgrenze halt.
      Abwaschen hilft eher wenig. Den Großteil bekommt man damit nicht ab. Je nach eingesetztem Insektizid, können die auch in die Pflanze aufgenommen werden. Besser man besorgt sein Futter irgendwo, wo man ein direkten oder indirekten Eintrag von Insektiziden sicher vermeiden kann, sofern das möglich ist.

      Gruß Dennis
    • Hallo,

      Ich habe auch noch ein paar Fragen zu Pieris brassicae.

      Meine großen Kohlweißling sterben bevor sie sich paaren und Eier legen.
      Welche Erfahrung habt Ihr gemacht?

      Bei welchen Bedingungen (Licht, Temperatur, Nektar Pflanze, Verhältnis von männlichen zu weiblichen Faltern, Platz) paaren sich die Schmetterlinge und legen Eier?

      Freue mich über Eure Antworten.

      Viele Grüße
      Patrick
    • Hallo Patrick

      Ich hatte vor 2 Jahren kleine kohlweisslinge ich denke di brauchen beide etwa die gleichen bedingungen.

      Ich habe etwa immer 15 stück im freien bei mir gefangen und sie dann in ein 1.75x1.75x1.75 Aerarium gepackt, sie haben sich immer erfolgreich gepaart und auch Eier an Rucola abgelegt, Nektar pflanzen hatte ich Sommerflieder und sonst noch eine weisse blime im Aerarium ! Hat super geklappt! ich hatte si bis zu 5 Tagen dort drin und keiner ist gestorben :)
      (das sind meine erfahrungen)

      ps: das auf den Bildern ist auch eine kohlweisslingen Art die sich genau so wie die kleinen Kohlweisslinge erfolgreich im Aerarium gepaart haben!(leider habe ich keine Bilder von den kleinen Kohlweisslingen)

      Lg

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