Wespen vernichten ausgebundene Raupen

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    • Wespen vernichten ausgebundene Raupen

      Nachdem die Hitze den Versand von Raupen schwierig machte, habe ich etwa 100 Raupen von Pseudoimbrasia an Eiche ausgebunden. Ein neues Moskitonetz band ich um die Eiche.

      Die Raupen entwickelten sich gut und in L4 wurden es plötzlich immer weniger. Ich konnte mir das nicht erklären, keine Toten nichts einfach weg, auch nicht abgehauen. Heute weiß ich warum. Nach und nach flogen Wespen das Netz an immer an der gleichen Stelle bis ich ein ganz kleines Loch fand. Zielsicher kam eine Wespe nach der anderen ins Netz. Im Netz fand ich eine halbe große Raupe, die zerstückelt wurde. Von 100 Raupen fand ich noch 10. ich binde seit 30 Jahren Raupen aus, immer recht erfolgreich, dieses Jahr nicht. Das Ameisen ganze Stämme von Raupen vernichten hatte ich schon aber Wespen.? Wer hat das noch erlebt?
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    • Auch ich hatte heuer dasselbe Problem mit Raupen vom Ligusterschwärmer. Ich hatte allerdings die Raupen frei ohne Netz auf eingefrischten Zweigen. Bis L4 ging alles gut erst als die Raupen verpuppungsreif waren gingen die Probleme los.
      Ich konnte beobachten wie die Wespen die großen verpuppungsreifen Raupen anbissen. Die Raupen verbluteten dann.

      Werner
    • Wegen der Trockenheit haben die Wespenvölker ein großes Ausmaß angenommen ...die Larven wollen viel Eiweiß da werden die Wespen erfinderisch um die vielen Mäuler zu stopfen ...
      ein Stück Fisch würde sie von den Raupen ablenken und noch was süßes für die Erwachsenen Tiere ...
      Ich füttere die Wespen dann lassen sie mich bei. Grillen in Ruhe ;) ...
    • Ich könnte mir vorstellen, dass wegen der extremen Trockenheit in vielen Gebieten das Beutespektrum für Wespen eingeschränkt ist. In meiner Region (Hamburg) hat es seit Anfang April nur an 2-3 Tagen nennenswert geregnet, Kräuter und Stauden sind weitgehend vertrocknet, der Laubfall hat eingesetzt. Somit sind vermutlich die Entwicklungsmöglichkeiten für viele Insekten eingeschränkt, und wenn dann zusätzlicher Druck durch größere Völker entsteht, sind sonst wirksame Hindernisse wie ein Moskitonetz vielleicht keine Hürde mehr.
      In meinem Arbeitsraum erschien an mehreren Tagen eine Hornisse, die in einem unglaublich geschickten Flug gezielt die oberen Ecken (davon gibt es einige) erfolgreich nach Zitterspinnen absuchte. So etwas habe ich vorher auch noch nicht gesehen.
      Thomas
    • In meinem Garten gibt es dieses Jahr überdurchschnittlich viele Hornissen. An meinen Bienenvölkern herrscht Hochbetrieb. Etwa alle 2 Minuten kommt mindestens eine Hornisse und schnappt sich eine Biene, obwohl Hornissen eigentlich Fliegen als Hauptbeute bevorzugen. Wenn ich das hochrechne, fressen die Hornissen etwa 300 Bienen pro Tag. Da kann einem Imker schon Angst und Bange werden. Verteilt auf 14 Völker dürfte das trotzdem nicht ins Gewicht fallen, aber so stark wie dieses Jahr war der Anflug noch nie.

      Die Frage an Euch alle wäre. Was meint Ihr, ist diese extreme Trockenheit für die Gesamtheit der Markrolepidopteren in Deutschland nun vorteilhaft oder eher nachteilig. Viele Arten schieben ja mindestens eine Generation mehr als sonst. Will morgen in einem Naturschutzgebiet leuchten (natürlich mit Artenschutzrechtlicher Erlaubnis). Bin gespannt was da so fliegt im Vergleich zu den Vorjahren.
    • FrankyM schrieb:

      Die Frage an Euch alle wäre. Was meint Ihr, ist diese extreme Trockenheit für die Gesamtheit der Markrolepidopteren in Deutschland nun vorteilhaft oder eher nachteilig. Viele Arten schieben ja mindestens eine Generation mehr als sonst.
      Das kann man so pauschal sicher nicht sagen. Natürlich profitieren wärmeliebende Arten und Wanderfalter aus dem Süden davon. Ich habe fast das Gefühl, dass es in der Gesamtheit eine höhere Individuendichte als sonst gibt, zumindest was meine Region angeht. Nun lebe ich in einer relativ warmen Zone Deutschlands (Rheintal) wo eben eher die wärmeliebenden Arten vorkommen. Es gibt natürlich aber auch die eher kälteliebenden Arten in den Mittelgebirgen, die dürften damit ihre Probleme haben. Wie gesagt, dass ist eben von Art zu Art unterschiedlich. Im Allgemeinen scheint es mir aber kein übermäßiger Nachteil zu sein, was ich eigentlich nicht erwartet hätte.

      Gruß Dennis
    • Bei mir haben sehr wahrscheinlich die Wespen ( habe es nicht gesehen ) 2 Schwalbenschwanzraupen vom Fenchel weggeholt.
      Anders kann ich mir nicht erklären, das sie weg waren. Normalerweise verlassen sie nicht die Futterpflanze, wenn noch genug Grünes da ist.
      Verpuppen kommt auch nicht in Frage, da sie noch nicht groß genug waren. Zumindest konnte ich eine Raupe retten, die nach 3 Tage Möhrengrün fressend,
      sich auch daran verpuppt hat.
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