Die Saison 18/19 ist eröffnet!

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    Marc Fischers World of Silkmoths


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    Ständig neue Angebote von Eiern und Kokons/Puppen tropischer Schmetterlinge. Darüber hinaus werden qualitativ hochwertige Zucht- und Flugkästen angeboten.



    Cage
    • Eben darum frage ich. Bei w-Album sitzen die Raupen auch mit Vorliebe in den Knospen, bei quercus bohren sich die Raupen noch vor dem Austrieb in die Blütenknospen hinein und fressen diese von innen heraus. Das Angebot von Blättern endete bei mir zumindest in den jungen Stadien immer mit Misserfolg. Und genau darum bin ich eigentlich versucht zu behaupten, dass an vielen Such-Schemata schon etwas dran sein sollte. Bei w-album habe ich jedoch auch schon öfter Eier auch an Blattknospen gefunden -hier bin ich mir auch nicht so sicher, ob die Jungraupen nicht auch die frischen Blätter akzeptieren...Dennis' Erfahrung scheint ja eher dafür zu sprechen.
      Rechtschreibefehler sind gewollt und dienen zum Test der Leseaufmerksamkeit und Erheiterung des Forums;)
      We specialise in rare and common butterflies from the Neotropical (Central/South America, Caribbean Islands) and Holarctic regions (North America, Europe, Asia).
    • Rudi schrieb:

      Ob auch pruni, quercus oder w-album so flexibel sind, könntet ihr ja mal testen.
      Schon geschehen ;) . Zumindest in der Zucht ist es bei all diesen Arten überhaupt kein Problem sofort nach dem Schlupf Blätter zu verfüttern (bei mir jedenfalls). Ich verwende schon lange keine Blüten mehr, da diese schneller schimmeln und die Raupen darin leicht verloren gehen. Was die Freilandbedingungen angeht: Ich konnte im Frühjahr bei Laubaustrieb F. quercus Raupen beim Schlüpfen beobachten. Sowohl Eier an Blütenknospen als auch in Astgabeln von endständigen Zweigen. Die kleinen Raupen laufen schnell und können durchaus einige Entfernungen zurücklegen. Die Raupen, wo die Eier unterhalb von Blütenknospen abgelegt waren, gingen natürlich direkt an die frisch austreibenden Blütenknospen, war ja nicht weit. Die in den Astgabeln fanden nach längerer Zeit ebenfalls frisch austreibende Blüten- aber auch Blattknospen. Bei den Eichen treiben die Blütenknospen in der Tat etwas früher aus, aber erste Blätter (halt nur Ansätze) sind dann meistens auch schon vorhanden. Die Raupen schlüpfen nach meiner Beobachtung direkt, wenn die Knospen anfangen aufzubrechen und bohren sich zunächst in diese ein.

      Rudi schrieb:

      Th. betulae und dort wird von den L1 eindeutig die Blüte als Futter bevorzugt
      Wenn du es sagst... ich konnte das nicht beobachten. Ich habe aber auch nie explizit Blüten angeboten. Die Blüten, die ich unbeabsichtigt mit dem Futter gegeben habe, blieben bei mir immer unangetastet. Ich war bis hier der Meinung Th. betulae wäre eine der Arten, die von Blüten nichts wissen wollen. Interessant wie unterschiedlich das zu sein scheint. Diese Art ist ja auch die einzige, wo die Raupe nicht fertig entwickelt im Ei überwintert und braucht zum schlüpfen etwas länger als die anderen. Daher sind zum Schlupfzeitpunkt meistens schon Blätter ausgetrieben.

      Toni Kasiske schrieb:

      Ich bin mir nicht sicher, ob ich dies fälschlicherweise irgendwann einmal gesagt habe - aber wiederum meiner Erfahrung nach ist es durchaus so, dass die Eier vorrangig an Blütenknospen zu finden sind
      Nein, nein, du hast das nicht gesagt. Ich habe diese Aussage aus der Literatur entnommen (z.B. Hermann 2007).
      Außerdem sind viele Fotos von Eiern, die man so sieht, in diesem typischen Ablageschema (vgl. lepiforum S. w-album)
      Ich persönlich finde Eier auch sehr oft so, an endständigen Blattknospen, aber eben auch an Blütenknospen oder Zweigen.

      Toni Kasiske schrieb:

      ...,aber ich würde schon dazu tendieren, zu sagen, dass die Wahrscheinlichkeit für w-album mit dem Alter steigt.
      Das würde ich nicht unterschreiben. Wie gesagt vieles davon kann aber regional sehr unterschiedlich sein. Das Hauptproblem ist, dass man an die richtig alten, großen Ulmen gar nicht dran kommt, weswegen ich da nicht sagen kann, wie gut die belegt sind. Ich finde Eier aber durchaus auch an relativ kleinen, maximal 2-3m hohen Ulmen.

      Toni Kasiske schrieb:

      Was ich aber an den "Regeln" bzw. Schemata schätze bzw. weshalb ich diese auch verwende und teile ist, dass sie (zumindest regional -die überregionale Variation kann sicher auch einen starken Einfluss haben) doch zumeist im Großteil der Fälle zutreffen. Mir geht es meist um das Erklären der Suche für Anfänger - und wenn man gewisse Regeln bei der Suche einhält, ist die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg deutlich höher, als wenn man einfach überall sucht. (...) Aber mir geht es eigtl. normalerweise eher um das "wo ist die Mehrzahl zu finden?".
      Das wollte ich überhaupt nicht in Frage stellen. Wenn es um das reine Auffinden einer Art geht, sollte man natürlich die am meisten Erfolg versprechende Methode wählen. Manchmal klappt aber auch das nicht so ganz. Zum Beispiel würde bei mir die in der Literatur beschriebene Suche von S. pruni am Stamm komplett schiefgehen, weil die hier so nicht abzulegen scheinen. So wie bei deinem Fund oben, legen sie hier an ältere Äste auf mittlerer Höhe.

      Gruß Dennis
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