Verpuppungsprobleme Eupackardia calleta

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    • Verpuppungsprobleme Eupackardia calleta

      Hallo,
      meine E. calleta-Raupen machen mir Kummer. Etwa die Hälfte der verpuppungsbereiten Tiere hat offenbar keinen Plan mehr, wie man einen anständigen Kokon anfertigt. Nachdem sie tagelang herumgelaufen sind (meist auf dem Boden des Zuchtbehälters) habe ich sie einzeln in kleinere Behälter mit ausreichend Spinn- möglichkeiten (Zweige/Blätter) gesetzt. Auch hier kamen sie nicht zur Ruhe, fingen an verschiedenen Stellen an zu spinnen, machten aber nichts fertig. So hat die Raupe auf dem Foto ein großflächiges, völlig nutzloses Gespinst angelegt (ich hoffe, es ist halbwegs zu erkennen). Ich fürchte, die betroffenen Tiere werden verenden.
      Kann mir jemand sagen, was das zu bedeuten hat?



      Gruß
      Thomas
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    • Hallo Thomas,

      genau die gleichen Probleme habe ich auch derzeit mit dieser Art.
      Ich habe extra alle Raupen einzeln gehalten. An einer Störung kann es also nicht liegen.
      Ich hatte viele sinnlose Flächengespinste.
      Auch habe ich bemerkt, daß die Hälfte der Raupen, trotz gleichen Bedingungen, in ihrer Entwicklung weit zurückgeblieben sind.

      Die Raupen, die keinen Kokon bauen konnten, habe ich in einer separaten Dose mit etwas feuchten Zewa getan. Mal sehen, was daraus wird.

      Viele Grüße,
      Mario
    • Hallo Thomas, Mario,

      ich halte das zu dieser Jahreszeit für einen Fall von Mangelernährung.
      Die Größe der Raupen, die sich verpuppen wollen, ist auch sehr unterdurchschnittlich.
      In den Blättern ist schon mindestens einen Monat nicht mehr das an Inhaltsstoffen enthalten,
      als was reingehört.
      Einfach mal zur passenden Jahreszeit die Zucht durchführen, das geht wesentlich
      einfacher. Bei E. calleta ist es nun auch nicht so, dass es eine seltene und nur
      begrenzt angebotene Art ist.
      Gruß Frank

      "Bier trinke ich nur an Tagen die mit ‘g‘ enden... äääh und natürlich Mittwochs" :thumbsup:

      The post was edited 1 time, last by Schnägge ().

    • Hallo Frank,

      da hast Du natürlich vollkommen recht.
      Aber die Ligusterblätter sehen noch so schön grün und saftig aus und laden zur Winterzucht ein....Vielleicht sollte man wirklich mal zum Vegetationsende zur Ruhe kommen und auf das nächste Jahr warten....
      Aber es ist so schwer :evil:
      :schwierig:
    • Hello Thomas,

      In summer 2018, I reared a large number of Eupackardia calleta caterpillars. The caterpillars hatched in early spring and came from wild eggs originating in southern Texas. I reared the calleta caterpillars on Privet. Almost all of my calleta caterpillars spun large, perfect cocoons. The cocoons are beautiful objects. However, two or three of my otherwise normal-looking calleta caterpillars were mysteriously unable to spin proper cocoons. These caterpillars instead spun a messy mass of silk that in no way resembled a normal calleta cocoon. This shows that cocoon-spinning can sometimes go haywire even in wild, healthy, well fed calleta caterpillars.

      Regards,
      John
    • Hallo Kollegen,
      also bin ich nicht der Einzige mit diesem Problem. Schlechte Futterqualität hatte ich auch schon in Verdacht. Und tatsächlich, Frank, sind die L5 und die normalen Kokons überraschend klein. Und ich habe sogar das Gefühl, dass die Raupene mit zunehmendem Alter abmagern.
      Normalerweise sind ja Winterzuchten an Liguster problemlos durchführbar, aber diesen Winter ist der Zustand der Büsche überwiegend wirklich schlecht, selbst Büsche, die sonst den ganzen Winter prall belaubt waren, haben nun alle Blätter abgeworfen. Vielleicht wegen der Dürre von Frühjahr bis Herbst?
      John, your observation is very interesting, what happened to the unnormal ones? And did you see this phenomenon only in E. calleta?
      Schöne Grüße
      Thomas

    • Habe gerade auch eine E. caletta Zucht mit Liguster, aber die bisher verpuppten Raupen machten einwandfreie Kokons im recht engen Futterbehälter mit belaubten Zweigen....siehe Foto.
      Die Zuchtbox stand immer auf dem Fensterbrett oberhalb der Zentralheizung (trockene Luft). Habe auch nie das Futter benetzt...vielleicht ist warm und trocken wichtig.
      schöne Grüße...
      Joachim
    • Hallo,
      Also ich hatte warscheinlich vom selben Anbieter Eier gekauft und anfangs Dezember 16 verpuppungsreife Raupen davon haben 13 einen perfekten Kokon gesponnen und 3 haben nach einem
      zuerst angefangenen Kokon diesen wieder verlassen und weitere Anfänge gemacht bis sie am Boden landeten.Diese Irrläufer habe ich je in ein rundes Plastikröhre mit 3cm Durchmesser gesteckt wo sie dann endlich wenn auch nicht perfekte aber stabile Kokon sponnen.
      Die Futtertheorie wage ich zu bezweifel da ich auch noch sehr schönes Laub zu verfügung hatte und wenn es am Futter läge wären eher andere Probleme im frühen Raupenstadium zu erwarten als erst beim Kokonspinnen.
      Da würde ich mich eher Joachim anschliessen wobei es auch hier wiederum seltsam wäre wenn die meisten sich gut einspinnen und ein kleiner Prozentsatz damit Mühe hat!?
      Dieses Phenomen hatte ich aber bereits schon in früheren E.calleta Zuchten ist also nicht neu.
      Eine Erklärung habe ich leider auch nicht.Ich werde aber mal genau beobachten ob es bei den 3en beim Falterschlupf etwas auffallendes zu entdecken gibt.

      Allen frohe Weihnachten
      André
    • Hallo zusammen,

      Dieses Problem ist nicht nur bei caletta anzutreffen. Bei anderen Saturniden Arten, sogar bei pavonia oder pavoniella schon angetroffen. Kommt aber vor. Ich nehme dann alte lehre Kokons, schneide sie auf, putze sie sauber und gebe sorgfältig die verpuppungs reife Raupe darin. Meist gibt es dann kein Problem.
      Viele Grüße,
      Henri
    • Schön, dass es diese lebhafte Teilnahme gibt, habe wieder was gelernt (enge Röhrchen, alte Kokons).
      Kleiner Nachtrag zu meinen Problemtieren: Eine von drei Verweigerern hat sich nackt und bloß am Boden verpuppt, die beiden anderen sind eingegangen. Die vorhandenen Kokons scheinen mir viel zu klein (max. 3,5 cm).
      Guten Rutsch
      Thomas
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    • Hallo,

      Wie schon erwähnt. In solchem Fall, ist es ratsam die Pre-Puppe in ein größeren alten Kokons zu geben. Die Raupe findet so einen besseren und sicheren Platz zur Verwandlung. Man erkennt schon leicht wenn so etwas nötig ist. Die Pre-Puppe ist dann geschützt und findet fast einen idealen Platz. Ich mache es immer so mit pavoniella und pavonia. Für mich ist das Problem gar nicht so selten und bekannt zeit meinem Anfang mit der Zucht im Jahr 1969. Das soll bedeuten, etwas später, als ich mit größeren Mengen von Zucht-Tieren hantieren musste. Da fand man ab und zu das Problem, zum Glück nur mit einigen seltenen Raupen. Aber bis heute, kommt es immer noch vor.

      Viele Grüße aus dem Elsass,
      Henri

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