Belüftung Dosen

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    • Belüftung Dosen

      Hallo,
      wie müssen eigentlich die Dosen von Raupen belüftet werden?
      Bei den dubernardi habe ich gelesen, dass bis L3/4 spärlich bis keine Lüftung vorhanden sein soll und ab dann sollen sie luftiger, aber was heißt luftiger. Oben und unten eine Öffnung und Gaze davor spannen?

      Gleiche Frage zu A. yamamai und A. luna.
      Meine yamamai sitzen jetzt in einer 5,8 Liter Dose (sie sind L2) ohne Lüftung. Soll ich mit einer Lochsäge jeweils oben und vorne ein 6-8cm breites Loch bohren und mit Gaze bespannen.
      Kann man die lunas dann auch so setzen?

      Wenn jemand Beispielbilder von seinen Dosen hätte wäre das super. Das Thema Raupen unterbringen ist noch so eine Sache ?(

      Und noch eine Frage zum Futter - Im anderen Thema hieß es das aufgefrischtes Futter nicht so gut wäre. Ich habe die Zweige bei den dubernardi und yamamai in kleine Filmdöschen mit nassem Zewa gesteckt. Ist das so ok?

      Grüße,
      Dominic
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      The post was edited 1 time, last by Dominic Albrecht ().

    • Hallo Dominic,

      die Belüftung ist generell eine Frage der Regulation der Feuchtigkeit.

      Für L1er und L2er verwende ich in aller Regel vollständig geschlossene, kleinere Behälter.
      Später artabhängig 1,5l bis 3l Boxen. Sowohl mit einem Gazefenster (c.a. 5x10cm) als auch ohne.

      Für die letzten Stadien dann meist Aerarien oder noch größere Plastikboxen (Gazefenster wenn vorhanden c.a. doppelt so groß).

      Welche der jeweiligen Varianten nun für eine Art zum Einsatz kommt, ist dabei abhängig von der Art und ihrer Herkunft.
      Dubernardi ist ein klassisches Nebelwald-Tier: trotzdem gehen die Meinungen teilweise auseinander. Viele Züchter scheinen die größeren Raupen sehr erfolgreich in Aerarien zu halten. Meine Erfahrung ist, dass die L5er sich sowohl in vollständig geschlossenen als auch Boxen mit der beschriebenen Belüftung im Deckel gut entwickeln.

      A. luna als Art der (überwiegend) gemäßigten Zone ist deutlich einfacher. Hier ist mMn. der "Klassiker" (bis etwa L3 in geschlossenen, leicht belüfteten Boxen - danach im Aerarium) die beste Variante.

      Als Faustregel würde ich raten, die meisten Arten nach der für die Luna beschriebenen Methode zu halten (luftigere Haltung verhindert gestaute Feuchtigkeit und damit Infektionen) und nur für Arten, welche kleinräumiger / in bestimmten Habitaten vorkommen (Regenwald, Nebelwald, Steppe, Hochland usw.) die Haltung entsprechend anzupassen. Ein Blick auf Klimadiagramme der Herkunftsregion lohnt sich dabei auf alle Fälle.


      Liebe Grüße,
      Julia
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