Bauplan Lichtfangfalle, kostengünstig, stromunabhängig und effektiv

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    • Bauplan Lichtfangfalle, kostengünstig, stromunabhängig und effektiv

      Hallo alle zusammen,
      nicht jeder von uns mag mehrere Hundert Euro für eine effektive Lichtfangfalle ausgeben, so möchte ich heute mal meine Konstruktion vorstellen. Ich habe sie in der Nacht vom 28.8.2019 zwischen Buchenmischwaldrand und Streuobstwiese aufgestellt - windstill, 60% bewölkt und 20°C. Sie leuchtete von Abenddämmerung bis morgen etwa 12 Stunden

      Hier erstmal das Ergebnis, danach die Details:

      2 Agrotis exclamationis
      3 Campaea margaritaria
      1 Colostygia pectinataria
      1 Cyclophora cf. porata
      2 Hoplodrina ambigua
      1 Idaea cf. subsericeata
      2 Idaea straminata
      5 Luperina testacea
      1 Macaria liturata
      1 Noctua pronuba
      2 Tholera cespitis
      2 Tholera decimalis
      1 Timandra comae
      2 Triodia sylvina
      5 Watsonalla binaria
      1 Xanthia icteritia
      1 Xestia c-nigrum
      plus verschiedene Kleinschmetterlinge (Wickler, Graszünsler etc.)

      Alle Falter waren im Eimer, an der Lampe oder am Boden daneben.

      Zutaten und Kosten:

      Plastikeimer mit Deckel - 2 Euro
      Pflanzenhut Durchmesser 24 cm - 1,20 Euro
      2m LED Schwarzlicht Streifen - 28,- Euro Hier ein Link zu amazon: die Streifen leuchten mit 3 AAA Batterien die ganze Nacht durch
      amazon.de/DADEQISH-batteriebet…fRID=DJ5ABVN1E262HD59WKS9

      Gesamtkosten unter 32 Euro

      Aufbau: siehe Foto

      Colector's Secret
    • Mit diesem System leuchten meine STAFF und ich seit Jahren im Ausland, insbesondere wo es keinen 220V-Anschluß gibt.
      Es gibt z.Z. denke ich nichts besseres und einfacheres.
      Ein Tipp für Reisen hätte ich noch: eine Plexiglasröhre über die Streifen stecken und evtl. mit Lithium-Akku länger leuchten.

      Habe damit schon einige NEUE Arten entdeckt und einige VERSCHOLLENE Arten wiedergefunden.

      Viel Spaß
      Policeman
    • Ich habe es mit COB LEDs versucht - verschiedene Spektren von UV bis Grün - als 12V Anlage mit 25W. Das ganze im Leuchtturm und im Vergleich mit einer HQL war der Anflug zu vergessen. etwa 10% der Falter, welche an der HQL waren.

      Da hatte ich mit 35W "Xenon"scheinwerfer-Leuchtmittel (an 12V) mehr Erfolg. Dieser war vergleichbar mit der HQL.

      Seither habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu den LEDs. Dann lieber noch Energiesparlampen für 12V, gemischt - eine weiß und eine UV.

      Grüße
      Rigo
    • Also ich habe eine (zugegebenermaßen ziemlich teuere) Falle mit High-Power LEDs gebastelt (12V System mit je 3X 365nm und 460nm LED), die stark genug ist auch in einem Leuchtturm eingesetzt zu werden. Damit habe ich bis jetzt gute Ergebnisse, auch wenn eventuell noch Optimierung möglich/nötig ist. Ich werde noch weiter mit LED Systemen experimentieren, als nächstes mit den oben verwendeten LED-Streifen. Falls es jemanden interessiert, kann ich dazu auch noch mehr schreiben oder eventuell auch einen Baubericht schreiben. Jedenfalls finde ich LEDs sehr vorteilhaft, vor allem wegen der hohen Effizienz und dem dadurch geringen Energiebedarf. Rein theoretisch sollte man damit außerdem jedes Lichtspektrum nachmodellieren können, sodass es möglich sein sollte das Anflugergebnis von alteingearbeiteten Leuchtmitteln wie HQL zu reproduzieren (Betonung auf theoretisch).
      Noch ne Frage an Rigo: Was für eine 12V Stromquelle benutzt du für die Energiesparlampen?

      Grüße Dennis
    • Moin zusammen !

      Mit den UV-LEDs (LED-Streifen wie die von Mario, 12 Volt Akku, selbst gebastelte Anlage) hatte ich bisher nicht so den durchschlagenden Erfolg, das Leuchten findet wie seit Jahren bei mir im Garten statt. Wenn die Terrassen-Aussenbeleuchtung brennt ("normale" Energiesparlampe), hat diese wesentlich mehr Anziehungskraft als die LEDs. Diese werden in erster Linie vom Buchsbaumzünsler angeflogen.

      @ Rigo: könntest Du vielleicht noch die Bezugsquellen und die genaue Art Deiner Xenon-Leuchtmittel und der 12-Volt-Energiesparlampen verraten ?

      Grüsse
      Hans
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      fossilien51 wrote:

      Hallo Mario !

      Drei Batterien pro Nacht scheint mir nicht gerade sehr umweltfreundlich zu sein. Aber ansonsten ist die Anlage, wie schon Manfred erwähnte, wirklich einfach, leicht, und auch auf Reisen oder auch in der näheren Umgebung des Wohnorts gut zu verwenden.

      Viele Grüsse
      Hans
      Hallo Hans, da hast du natürlich recht. Deswegen nehme ich auch Akkus in derselben Größe, mir ging es dabei nur um die Größenangabe. Aber das sollte doch jedem eigentlich klar sein, dass man da Akkus reinsetzen kann. Viele Grüsse Mario


      Es ist mit Sicherheit nicht die effektivste Anlage, aber sie ist billig, für jeden umsetzbar und sie kann überall problemlos aufgestellt werden. :)
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