Beiträge von Butterfly-1978

    Hallo zusammen,

    ich habe gestern einige Raupen gefunden.

    Leider sind zwei dabei, die mit diesen kleinen weißen ovalen Fliegeneiern besetzt sind.

    Bei einer Zitronenfalterraupe habe ich das einzige Ei ganz vorsichtig entfernen können. Zuerst vorsichtig mit einer Nadel und einem Teppichmesser gelöst, dann mit Pinzette abgezogen. Das Ei saß ziemlich fest und es sah so aus als ob ein Teil in der Raupe steckte.
    Der Raupe geht es augenscheinlich sehr gut. Noch ....
    Die andere Raupe hatte schon dunkle Punkte, daher gehe ich davon aus, dass hier schon die Larven eingedrungen sind. Eine Operation habe ich mir und ihr erspart.

    Habe diesbezüglich 2 Fragen:

    - Werden die Eier auf der Raupenhaut abgelegt oder in die Raupenhaut gebohrt?
    - Wie lange braucht eine Fliegenlarve von der Eiablage bis zum Schlupf?

    Besten Dank für ein paar Hinweise.

    Ich fahre immer im Mai/Juni für 1 Woche in Urlaub. Ausgerechnet in der für mich (beginnenden) wichtigsten Zuchtzeit des Jahres. Aber anders geht es leider nicht.

    Jedenfalls habe ich schon öfters verschiedene einheimische Arten ausgebunden und nach einer Woche wieder zurück geholt. Das haben alle Raupen problemlos verkraftet.
    Ich habe mir dazu allerdings immer verschiedene Stellen ausgesucht und die Raupen aufgeteilt - eben für den Fall, dass sich Fremde daran zu schaffen machen.

    Wünsche dir -egal für welche Möglichkeit du dich entscheidest - viel Erfolg bei der weiteren Aufzucht.

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Gelege von E. similis gefunden und nun etliche Raupen, die mittlerweile in L2 sind. Sie fressen weiterhin genüßlich an Hasel und Weide.

    In welcher Größe bzw. welchem Stadium der Raupenentwicklung überwintern die Raupen?

    Wie kann ich die Überwinterung in Gefangenschaft am besten simulieren?

    Hat jemand Tipps und Tricks für mich?

    Freue mich über Antworten.

    Hallo zusammen,

    ich habe bei der Arla-Aktion mitgemacht und ein Distelfalterzuchtset "gewonnen". Mich interessierte allerdings mehr, was in diesem Set enthalten ist - die Raupen habe ich schon einige Male erfolgreich an der Pflanze gezüchtet.

    Mit dem beiliegenden Code konnte ich mir in England die Raupen bestellen.
    Ich war sehr erstaunt, denn ich hatte damit gerechnet, dass nun kleine Raupen ggfs. auf Distel ankommen und ich die Raupen weiter auf Distel züchten müßte.
    Stattdessen kamen sie in einem kleinen Plastikbecher an, der ungefähr 2 cm hoch mit einem geleeartigen Kunstfutter gefüllt war.
    Den Becher sollte man auf keinen Fall öffnen. Daran habe ich mich dann auch gehalten.
    Die Raupen waren schon recht groß und haben sich innerhalb der nächsten Woche am Deckel fest gemacht. Nach nur 1 Tag haben sie sich verpuppt. Das kam mir recht schnell vor.

    Was mich auch gewundert hat, ist, dass die Tiere vom Kunstfutter fressen, darauf Kot absetzen (der übrgrigens die gleiche Färbung wie das Futter hatte) und es nicht zu Krankheiten oder Schimmelbldung führt.
    Wie funktioniert dieser Mini-Lebensraum? Ist das alles im Sinne der Tiere?

    Und noch 2 weitere Fragen:

    1) Was ist das für ein Kunstfuttergemisch? Kann ich das selber herstellen? Oder sind da noch spezielle Zusatzstoffe drin, die ein Wachstum beschleunigen?
    2) Kann man die Art der Zucht auf andere Tagfalterarten übertragen und anwenden? Nicht falsch verstehen: Ich bin absolut für die natürliche Zucht, da ich auch gerne die Stadien beobachte und fotografiere. Aber es könnte ja mal Sinn machen, wenn man kein Futter besorgen kann oder die Zucht somit einige Tage alleine lassen könnte.


    Freue mich über Eure Antworten und sage schon mal vielen Dank dafür.

    Hallo zusammen,

    auf einer riesigen Fläche mit Wuchs von Lotus corniculatus (gewöhnlichem Hornklee) habe ich vorgestern 2 Pärchen von Z. viciae in Kopula gefunden.

    Die Kopula hat bei einem Paar über 24 Stunden gedauert!

    Hat jemand eine Ahnung wie ich die Weibchen nun am besten zur Eiablage bewegen kann?

    Wie verläuft die Überwinterung der Raupen?

    Bin für jegliche Tipps dankbar.

    Liebe Grüße
    Alex

    Klasse Stefan, bzw. an deinen Sohnemann!

    Ich habe ja auch schon viele Raupen von P. m. gefunden, aber noch nie eine verpuppungsbereite Raupe ode gar eine fertige Puppe.

    Übrigens: an dem Bahndamm, wo wir voriges Jahr zusammen waren, habe ich schon wieder einige frische Raupen gefunden.

    Ich denke, es wird wieder ein gutes P. machaon- Jahr.

    Hallo Nesrin,

    auch ich zähle mich noch zu den Anfängern und habe wenig botanische Kenntnisse. Ich habe die Raupen des Braunwurzmönchs auch nur zufällig gefunden. Kennt man aber einmal die Futterpflanze, ist es wirklich einfach, Raupen und auch Eier zu finden. Vielleicht hilft es dir anfangs auch mit einem Pflanzenbuch durch die Natur zu streifen.

    Die von mir aufgezählten Pflanzen (zumindest wilde Möhre und Königskerze) wirst du sicherlich nach kurzer Zeit erkennen.
    Wo du in Wien Erfolg haben wirst, das mußt du wohl selbst heraus finden.
    Ich war bei uns (auf dem Lande) bei unserem hiesigen Naturschutzhof, die diverse Pflanzen und Wildwiesen angebaut haben. Vielleicht gibt es ja bei Euch einen botanischen Garten, der nicht nur Besucher mit Nagelscherentick begeistert.

    Mit Brachflächen (keine Ahnung ob das der richtige Fachausdruck ist) meinte ich Ränder an leer stehende Grundstücke, Ränder an alten Parkplätze, Ränder von Bahnstrecken - im Grunde Stellen, die lange brach liegen und sich keiner drum kümmert. Wilde Möhre braucht (so wie ich das sehe und die Erfahrung gemacht habe) keinen besonderen nährstoffhaltigen Boden mit viel Erde. Bei uns wächst die Pflanze neben wirklich jedem leer stehenden Grundstück, das länger nicht gepflegt wurde. Am ehesten wirst du allerdings Raupen ab Ende Juli - Anfang August finden, wenn die ersten Blüten vorhanden sind.

    Die Eichen wachsen bei uns zum Teil in der Stadt oder auch außerhalb an Feldrändern. Ich kann dich gut verstehen, dass du im Dunkeln nicht alleine raus möchtest. Zum Teil kommt mein Freund mit mir. Bin aber auch oft alleine unterwegs (mit Pfefferspray und Brotmesser bewaffnet :winking_face: )Vielleicht kannst du ja mal Freunde, Bekannte, Familie oder Nachbarn fragen, ob sie dich begleiten.
    Die Beobachtung der herauf wandernden Raupen habe ich auch zufällig gemacht. Wir haben ein paar Bäume mit Köder beschmiert und abgewartet, welche Falter so kommen. Es kam natürlich kaum was Interessantes :frowning_face: Dafür krabbelten aber an jedem Baum zig Raupen nach oben an die Blätter, da sie anscheinend nur nachts fressen. Diese Beobachtung habe ich jedes Mal beim Ködern gemacht (wenn natürlich Raupenzeit für L. dispar war). Du kannst diese Raupen aber auch tagsüber oftsmals an Eichen finden. Manche krabbeln nicht zurück ins Unterholz. Du kannst ja auch mal die Stämme absuchen, manche verkriechen sich in Ritzen an den Stämmen.

    So, liebe Nesrin, jetzt bist du an der Reihe und mußt auf die Suche gehen.

    Wünsche viel Erfolg dabei.

    LG Alex

    Ich möchte auch noch ein paar Tipps abgeben .... vielleicht hast du ja Erfolg.

    Schau mal an Königskerzen nach Raupen des Königskerzenmönchs (Shargacucullia verbasci). War vorhin extra noch mal an meinen bekannten Fundstellen suchen und habe 3 große Raupen gefunden. Die erste Generation scheint aber schon durch zu sein.

    Auch sind Raupen an Braunwurz zu finden, nämlich der Braunwurzmönch (Shargacucullia scrophulariae) - sehr verwechselbar mit dem Königskerzenmönch.

    Versuch´s auch mal an Leinkrautarten - dort habe ich etliche Möndcheneulen (Calophasia lunula) gefunden.

    Eher im späteren Sommer (ab August) findest du mit Sicherheit Raupen des Schwalbenschwanzes (Papilio machaon) an wilder Möhre auf trockenen Brachflächen.

    Und ein letzter Tipp für eine sehr weit verbreitete Art: Gehe mal in der Dämmerung Eichenbäume ab. Dort habe ich Invasionen von herauf wandernden Raupen des Schwammspinners (Lymantria dispar) gesehen.

    Wünsche viel Erfolg.
    Freue mich über weitere gute Tipps anderer Leute.
    Auch freue ich mich über eine Rückmeldung, ob du Erfolg hattest.

    Grüße, Alex

    Hallo zusammen,

    vielen lieben Dank für die wichtigen Informationen.

    Nein, ich möchte die Falter nicht für eine Sammlung verwenden, sondern unter möglichst natürlichen Bedingungen zum Falter bringen und dann in die Freiheit entlassen.
    Daher werde ich sie noch -wie erklärt - länger draußen lassen und mal sehen, was bis Mitte April passiert ist.

    Schönen Rosenmontag noch
    LG Alex

    Hallo zusammen,

    ich habe hier ca. 50 Raupen des Brombeerspinners (Macrothylacia rubi) überwintert.
    Es gab leider ein paar Ausfälle - vermutlich sind die Raupen vertrocknet.
    Da ich nicht noch mehr Ausfälle riskieren möchte, wollte ich mal nachfragen, wann man i.d.R. die Überwinterung beendet? Dazu konnte ich nicht so viele Infos mit der Suchfunktion finden.
    Wenn ich die Raupen nun reinhole und mit dem Baden anfange, kann ich die Puppen später wieder raus legen (auch wenn es ggfs. noch mal Frost gibt)?? Würden die Puppen dann draußen bis zum natürlich Schlupf (analog zu Freilandtieren) abwarten oder würde ich dadurch auch einen früheren Schlupf herbei führen?

    Standort ist NRW, Raupen haben den ganzen Winter über draußen gestanden. Wir haben hier derzeit wechselndes Wetter: von Frost nachts bis 10-15 Grad tagsüber.

    Freue mich über einige Tipps zur weiteren Zucht.

    LG Alex

    Hallo zusammen,

    ich wollte mal in die Runde fragen, ob es in anderen Gegenden in diesem Jahr auch extrem viele Papilio machaon - Raupen zu finden sind?

    Falter habe ich nur wenige beobachtet, dafür konnte ich aber seit Ende Juli bis jetzt ca. 500 Raupen und mehr zählen.
    Sie sitzen hier bei mir in der Gegend überall: auf Brachflächen mit wilder Möhre, an Straßenrändern mit Pastinak/wilder Möhre, .... Es gibt im Grunde kaum eine Stelle, an der ich keine Raupe gesehen habe.

    Ich kann hier nicht mehr von "bedroht" sprechen, wenn es im nächsten Jahr entsprechend viele Falter gibt.

    Wie sieht es bei euch aus???

    Gespannte Grüße
    Alex

    Hallo zusammen,

    ich steh schon wieder auf dem Schlauch und brauche Eure Hilfe.

    Diese Raupe habe ich vor gut 2 Wochen auf Weide gefunden. Sie ist ca. 1,5 cm lang und war anfangs von den Proportionen eher "rautenartig".

    Bin mir noch nicht mal sicher, ob es eine Raupe ist :confused_face:

    Fundort: Feldrand mit Busch-/Baumbestand, u.a. Weide, in 41334 NRW

    Besten Dank :winken:

    Liebe Annett,

    besten Dank für den Schubs in die richtige Richtung. Habe noch mal nach geguckt.

    Es könnte sich um Raupen der Möndcheneule (Calophasia lunula) handeln.
    Die Raupen fressen an Leinkrautarten. Diese Pflanzen wuchsen auch in der Nähe der Fundstellen. Von denen habe ich allerdings keine mit genommen.
    Also werde ich mich mal auf den Weg machen und das richtige Futter holen gehen.

    Die Möndcheneulen möchte ich schließlich auch mal in Natura sehen.

    Hallo,

    ich habe beim Suchen nach P. machaon-Raupen diese kleinen hübschen Raupen entdeckt. Es müßte die gleiche Art sein, nur in unterschiedlichen Stadien.
    Die größere saß an wilder Möhre, die kleinere an vertrockneten Gräsern.

    Fundort: 41334; NRW

    Ich habe ihnen derzeit verschiedene krautige Pflanzen angeboten, weiß aber leider nicht, ob und an welcher sie fressen. Noch sehe ich keine Kotspuren.

    Daher freue ich mich, wenn sie jemand bestimmen könnte. Bislang bin ich noch nicht fündig geworden.

    Besten Dank!

    Hallo Stefan,

    ich habe voriges Jahr tyria jocobaeae gezüchtet.

    Ein Hinweis von mir:
    Die relativ kleinen Puppen wirkten trotz regelmäßigem Besprühens hart und vertrocknet und ließen keinerlei Bewegung des Hinterleibs zu.

    Da ich ziemlich hartnäckig bin, habe ich weiter gesprüht und die Puppen einfach verwahrt.

    Und siehe da: Es sind dieses Jahr doch noch alle Falter geschlüpft.

    Viel Spaß weiterhin beim Züchten :winken: