Beiträge von Joe

    Hallo Jonas,
    ich habe schon häufig Wolfsmilchschwärmer gezüchtet - auch als Schüler in Deinem Alter.
    Dabei habe ich mich meist an die Anleitung zur Zucht von Schwärmern im Buch "Wir bestimmen Schmetterlinge" von Manfred Koch gehalten.
    (Wenn Du das Buch nicht hast, kannst Du es hier online lesen: [klick!] - auf der linken Seite den Punkt "Züchtung" auswählen).]

    Für die Überwinterung habe ich mir aus einer Obstkiste einen Puppenkasten gebaut und darin und die Puppen zwischen kleine Baumoll-Lappen gelegt.
    Während des Winters kommt der Kasten ein eine Stelle, wo die Puppen Frost abbekommen aber sicher vor Mäusen sind (Gartenschuppen, Balkon, ...) Während frostfreier Zeit die Baumoll-Lappen ein wenig mit dem Wassersprüher besprühen (aber nicht durchnässen!).
    Ab März kann man dann den Kasten in die Wohnung nehmen und ab und zu ein die Lappen wieder ein wenig besprühen. Hier können dann auch die Falter schlüpfen (regelmäßig kontrollieren).
    Nach meiner Erfahrung gibt es manchmal Probleme, wenn die Puppen über den Winter keinen Frost bekommen. Dann schlüpfen ab und zu verkrüppelte Tiere oder der Schlupf erfolgt erst ein Jahr später.
    Arnd hat aber offenbar andere Erfahrungen gemacht (s.o.).

    Probiere es einfach selbst aus.

    Auf alle Fälle wünsche ich Dir Erfolg bei der Zucht und viel Freude bei der Beschäftigung mit Insekten.
    Joachim

    Offenbar sehen die Autoren keinen hinreichenden Grund, isabellae in eine eigene Gattung zu stellen, sondern stecken sie entsprechend ihrer Merkmale zur älteren Gattung Actias Leach 1815.
    Ich kenne die genauen Gründe (bzw. entsprechende Publikationen) leider nicht, aber Wolfgang Nässig ist ein herausragender Spezialist für Saturniidae, der eigentlich immer behutsam mit nomenklatorischen Änderungen umgeht.
    Andererseits schreibt Tony Pittaway: "A in-depth cladistic analysis of the Actias/Argema/Graellsia species group by Ylla, Peigler & Kawahara (2005) demonstrated that Graellsia should be retained as a genus separate from Actias. It appears to be the most basal of this group, being the first species to split off the Actias/Argema evolutionary line."

    Hier scheint also noch keine endgültige Klarheit zu bestehen :face_with_open_mouth: .

    Cheers
    Joachim

    Hallo allerseits,

    Zitat

    Bild Nr. 49 sieht irgendwie unserer heimischen Roseneule, Thyatira batis ähnlich.

    Dabei dürfte es sich um Thyatira mexicana EDWARDS, 1884 handeln (siehe z.B. hier - klick! )

    Zitat

    Eine Frage noch: wie unterscheidest du auf den Fotos Eumorpha anchemolus von satellita? Ich habe da immer noch meine Probleme damit.

    Bei Eumorpha satellita ist der Trapez-Fleck auf dem VFl-Hinterrand auch zur Basis hin deutlich abgegrenzt und der dunkle Punkt in der VFl-Zelle ist geteilt (es sind also eigentlich jeweils zwei Punkte).

    Cheers
    Joachim

    Hallo allerseits,

    Zitat

    Bild Nr. 49 sieht irgendwie unserer heimischen Roseneule, Thyatira batis ähnlich.

    Dabei dürfte es sich um Thyatira mexicana EDWARDS, 1884 handeln (siehe z.B. hier - klick! )

    Zitat

    Eine Frage noch: wie unterscheidest du auf den Fotos Eumorpha anchemolus von satellita? Ich habe da immer noch meine Probleme damit.

    Bei Eumorpha satellita ist der Trapez-Fleck auf dem VFl-Hinterrand auch zur Basis hin deutlich abgegrenzt und der dunkle Punkt in der VFl-Zelle ist geteilt (es sind also eigentlich jeweils zwei Punkte).

    Cheers
    Joachim

    Hallo Lepifarms,

    verstehe ich die Frage richtig, dass Du wissen möchtest, ob Graphoderus zur Familie Dytiscidae gehört?
    Do you want to know whether Graphoderus is a member of the family Dytiscidae?

    Ja/Yes:
    Family Dytiscidae
    Subfamily Dytiscinae
    Tribe Aciliini
    Genus Graphoderus

    Cheers
    Joachim

    Hallo allerseits,
    ich habe früher - als Schüler - relativ häufig P. machaon gezüchtet.
    Zur Überwinterung habe ich in eine hölzerne Obstkiste Leisten mit Bohrungen eingebaut. In diese Bohrungen habe ich einzeln die Stängel mit den Puppen gestellt, die Kiste mit einem Holzdeckel verschlossen und im Geräteschuppen im Garten untergebracht. Bei frostfreien Perioden leicht mit Wasser besprüht. Dazu verwendete ich seinerzeit einen Haarlackzerstäuber (so etwas - klick). Die erzeugen feinere Sprühnebel als gewöhnliche Wassersprüher, gibt es aber heute offenbar nicht mehr.
    Nach der Schneeschmelze habe ich die Kiste dann ins Haus genommen. Wenn sie in einem beheizten Raum untergebracht werden, schlüpfen die Falter schon ab Mitte/Ende März - in einen unbeheizten Raum zur natürlichen Zeit - ab Ende April.

    Zitat

    Grünfärbung ist für 2. Generation nicht typisch, aber immer häufiger.

    Ähm - ich hatte eigentlich immer überwiegend grüne Puppen. Eine Zuordnung der grünen bzw. hellbraunen Puppen zu 1. oder 2. Generation konnte ich nicht beobachten.

    Viele Grüße
    Joachim

    Hallo Schlawienchen,
    willkommen hier bei Actias und vielen Dank für die sehr schönen Bilder.

    Nein - bei dem abgebildeten Tier handelt es sich nicht um einen Schmetterling, sondern um einen Fadenhaft (Familie Nemopteridae aus der Ordnung der Netzflügler, Neuroptera). Es dürfte Nemoptera sinuata Olivier 1811 sein.

    Viele Grüße
    und weiterhin viel Freude bei der Beobachtung von Insekten
    Joachim

    Hallo Antje,

    Zitat

    Schwefelkohlenstoff killt garantiert alles! Selbst die Eier der Kabinettkäfer überleben die Attacke mit dem zugegebenermaßen übelriechenden Stoff nicht.

    Schwefelkohlenstoff (=Kohlenstoffdisulfid) ist zweifelsohne ein hoch wirksames Begiftungsmittel. Es ist jedoch auch für den Entomologen nicht ganz ohne. Es ist brennbar, leicht entzündlich (Flammentemperatur < 200°C), giftig, reizt die Augen und die Haut und wird über Lunge und Haut leicht aufgenommen. Es kann möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und das Kind im Mutterleib schädigen. (Siehe hier - klick ) Ist es denn über Apotheken, Drogerien (...?) frei erhältlich?

    Zitat

    Der fiese Geruch nach faulen Eiern verzieht sich mit der Zeit restlos aus dem Kasten.

    Reines Schwefelkohlenstoff (als Feinchemikalie) riecht gar nicht so unangenehm (ähnlich wie Narkose-Ether). Weniger reines Schwefelkohlenstoff (für technische Zwecke) ist meistens jedoch mit anderen Schwefelverbindungen (z.B. Schwefelwasserstoff) verunreinigt, wodurch der faulige Geruch entsteht.

    Viele Grüße
    Joachim

    Hallo Andy,
    vielen Dank für den sehr instruktiven und wunderbar illustrierten Beitrag. :daumenja:
    Mit wenigen Worten und sehr anschaulichen Bildern schilderst Du hier eine nicht ganz einfache Präparationsmethode, die - wie man sieht - sehr gute Ergebnisse bringt.

    Erlaube mir bitte noch ein paar wenige Anmerkungen:
    * Üblicherweise wird nur das Abdomen unterseits aufgeschitten. Dass Du auch den Thorax öffnest hat den Vorteil, dass sich der sogenannte Kropf leicht entfernen lässt. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der Heuschreckenkörper seine Stabilität verliert, wenn die festen Thoraxsegmente aufgetrennt werden - was bei Dir jedoch offenbar nicht der Fall ist.

    * Im Allgemeinen wird empfohlen, Orthopteroida durch den Thorax etwas seitlich der Mitte zu nadeln, da (wie oben geschrieben) an dieser Stelle das Präparat am stabilsten ist.

    * Wie Du auch schreibst, kann man anstelle von Watte auch Dichtungshanf verwenden. Die Hanffasern werden dazu auf eine Länge von 1 bis 2 mm zugeschnitten und der Heuschreckenkörper wird mit diesem feinen Material gefüllt. Hanf hat den Vorteil, dass er selbst nur relativ wenig Feuchtigkeit aufnimmt und daher das Präparat rasch trocknet. Zudem kann die Insektennadel leicht durch den Körper gestochen werden, was bei Wattefüllungen bisweilen Schwierigkeiten bereit.

    * In der Literatur wird empfohlen, die Füllung noch mit einer fäulnishemmenden Flüssigkeit zu tränken (alkoholische Borsäurelösung). Das ist aber auch nach meinen Erfahrungen nicht unbedingt nötig - vor allem, wenn die Tiere sorgfältig ausgenommen wurden.

    * weichhäutige und kleinere Arten mit überwiegend braunen Farbtönen sowie die Nymphenstadien werden (zumindest in wissenschaftlichen Sammlungen) meist als Flüssigkeitspräparate konserviert.

    Das sind aber nur ein paar Anmerkungen, die den Wert Deines Beitrages keinesfalls schmälern sollen.

    Viele Grüße
    und weiterhin viel Freude bei der Beschäftigung mit den Insekten
    wünscht Joachim

    Hallo Lukas,
    ganz ausgeschlossen ist das nicht - aber es wäre schon eine äußerst bemerkenswerte Beobachtung.

    Tony PITTAWAY* schreibt in seinem Buch, dass Heinemann 1859** die Art für Kärnten verzeichnet. Freyer*** meldet die Art 1836 bei Salzburg und Hoffmann & Klos nennen sie 1914 für die Steiermark. Tony selbst hat die Art offenbar schon selbst im äußersten Süd-Osten Österreichs beobachtet.

    Andererseits legt eine Beobachtung von Hemaris croatica nicht unbedingt eine Vertreter der Gattung Hemaris nahe, da H. croatica im Gegensatz zu den anderen Vertretern dieser Gattung keine transparenten Vorderflügel besitzt.
    Ohne Beleg für die Beobachtung bin ich also zugegebenermaßen skeptisch, ob es sich tatsächlich um die o.g. Art handelt.

    Viele Grüße
    Joachim


    * Pittaway, A.R. (1993). The hawkmoths of the western Palaearctic, London & Colchester, UK: Harley Books.
    **Heinemann , H.(1859):. Die Schmetterlinge Deutschlands und der Schweiz, Braunschweig.
    ***Freyer, C.-F. (1836): Neuere Beiträge zur Schmetterlingskunde mit Abbildungen nach der Natur, Augsburg
    ****Hoffmann, F. & Klos, R. (1914): Die Schmetterlinge Steiermarks. 2. Mitt. naturw. Ver. Steierm. 51

    Hallo allerseits,
    da es nicht der 1. April war, befürchte ich auch, dass es ernst gemeint war.
    Werner - könntest Du bitte mitteilen, um welche Zeitung es sich dabei handelt?

    Vielen Dank und beste Grüße
    Joachim

    Hallo Vitali,
    der geographische Rahmen ist ziemlich weit gesteckt.
    Grundsätzlich würde ich Dir empfehlen, Dich nach Manfred Koch :"Wir bestimmen Schmetterlinge" umzusehen. Ursprünglich waren das vier Bände. Später ist das Werk auch in einem dicken Band erschienen.
    Leider ist das Werk lange vergriffen und es wird nie wieder eine Nachauflage geben. Deshalb werden bisweilen horrende Preise dafür verlangt. Vielleicht hast Du in einem kleinen Antiquariat Glück, das Werk günstig zu erwerben. Obwohl schon ein paar Jahre alt ist (ursprünglich von 1954 bis 1961erschienen, Nachauflagen - z.T. in einem Band - bis ca. 1990), ist es nach wie vor "die Bibel" der Schmetterlingsforschung in Deutschland. Es gibt immer noch eine Reihe von Entomologen, die keine Artnamen nennen, wenn sie sich austauchen, sondern nur die Koch-Nummern :face_with_rolling_eyes: )
    Der "Koch" beinhaltet das Gebiet Deutschland/Mitteleuropa - ohne Alpen. Einen Einblick in dieses Buch findest Du hier: http://schmetterlings-katalog.de/</a>

    Ansonsten - wenn es nur um Tagfalter geht - würde ich Dir den "Ulmer Naturführer Schmetterlinge: Die Tagfalter Deutschlands" ans Herz legen - siehe hier (klick). Ich kenne keinen Naturführer im Taschenbuchformat, der so viele Informationen beinhaltet: ausgezeichnete Bestimmungstafeln, Angaben zu Lebensraum, Lebensweise, Futterpflanze, zu Gefährdung und Schutz, Phänogramme der einzelnen Stadien sowie Nachweise in den einzelnen Bundesländern. Angaben zu Fang und Präparation fehlen hier jedoch.

    Eine sehr gute Übersicht über die Tagfalter der ganzen Erde gibt Dir Paul Smart: "Enzyklopädie der Schmetterlinge". Das gibt es jedoch auch nur antiquarisch - z.B. hier: (klick).

    Für die Zucht findest Du sicherlich nichts besseres als den von Paul genannten Ekkehard Friedrich: "Handbuch der Schmetterlingszucht". Wie wir hier bei Actias lesen konnten, ist eine Neuauflage dieses Buches in Vorbereitung.

    Viele Grüße und viel Freuder bei der Beschäftigung mit Schmetterlingen wünscht
    Joachim

    Hallo allerseits,
    die Präparation von Raupen ist eine interessante Sache.
    Für befriedigende Ergebnisse bei Trockenpräparaten grüner Raupen ist die Gefriertrocknung tatsächlich die einzig erfolgversprechende Methode.
    Alle andern Raupen - ab einer gewissen, handhabbaren Größe - lassen sich gut "aufblasen".
    Die Raupen werden in einem Tötungsglas oder im Tiefkühlschrank abgetötet.
    Danach muss der Darm entleert werden. Dazu legt man die Raupe auf Filter- oder Löschpapier (Küchenpapier ist auch hervorragend geeignet). Mit Hilfe eines runden Stabes, Stiftes ... oder einfach mit dem Finger drückt man erst am After, dann von der Körpermitte und schließlich vom Kopf aus den Darminhalt nach hinten aus. Ein kleiner Einschnitt am After mit einer feinen Schere vereinfacht das.
    Anschließend wird ein dünner trockener Grashalm passender Größe durch die Afteröffnung bis etwa zur Mitte der Raupenhaut eingeschoben. Der Halm muss durchgängig hohl sein (keine Knoten/Nodien!) und sollte etwa 25 bis 30 cm lang sein.
    Nun muss die leere Raupenhaut in Form gebracht und gleichzeitig getrocknet werden. Man braucht dazu eine Trockenkammer. Früher hat man sich für solche Zwecke extra "Raupenöfen" aus einer Blechkiste gebaut, die mit einem Spiritusbrenner beheizt werden (s. oberer Teil der untenstehenden Abbildung). Bei den Präparationsübungen mit unseren Studenten klemmen wir Rundkolben in ein Stativ und erhitzen diesen mit dem Spiritusbrenner (unterer Teil der Abb.).
    Man pustet also durch den Grashalm die Raupenhaut auf und trocknet diese unter ständigen Drehen im Trockenofen. Das sieht dann ein wenig nach Glasbläser aus. Der Vorgang dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Wenn man aufhört zu pusten und die Raupe Ihre Form nicht mehr verändert, ist das Objekt weitgehend trocken.
    Nun steckt man eine Insektennadel am Hinterende der Raupe durch Raupenhaut und Grashalm (Abb. c) und schneidet den Halm kurz hinter dem Körper ab. Mit der Insektennadel kann man das Präparat gut handhaben und z.B. in einen Insektenkasten stecken.
    Dieses Verfahren eignet sich auch und vor allem für stark behaarte Raupen. Wie oben geschrieben, ist es jedoch für grüne Raupen ungeeignet. Diese verlieren meist schon während der Präparation ihre Farbe. Versuchen kann man es jedoch.
    Man kann anstatt in einen Raupenofen/Rundkolben das Objekt während des Pustens auch einfach neben eine Wärmelampe halten. Dann dauert der Trocknungsvorgang aber deutlich länger.
    Es sieht viel professioneller aus, wenn man statt des Grashalmes ein Glasröhrchen mit Doppelbalggebläse aus Gummi verwendet (s. Abb.) - aber Aufpusten mit Grashalm geht jedoch deutlich besser.

    Man kann auch Flüssigkeitspräparate von Raupen herstellen:
    Dazu werden die Raupen im Tötungsglas abgetötet und möglichst bald in sehr heißes, jedoch nicht mehr siedendes Wasser gelegt. Nachdem das Wasser abgekühlt ist, führt man sie über eine steigende Alkoholreihe (40%, 60% 80% - je 12 Stunden) in 80 %igen Alkohol zur Aufbewahrung. Franssen (1930)* wirft bis 3 cm lange Raupen lebend in ein Gemisch von 95 %igem Alkohol und 75 %iger Milchsäure zu gleichen Teilen. Selbst grüne Raupen sollen darin für mehrere Jahre ihre natürliche Form und Farbe behalten.

    *Franssen, C. (1930): Das Konservieren kleiner Raupen. Natuurhist. Maandbl. 19(93).

    Viel Freude an der Entomologie und am Präparieren
    wünscht Joachim

    [Blockierte Grafik: http://www2.biologie.uni-halle.de/zool/coll/entomol/images/prp/raupen_prp.jpg]

    Hallo Max,
    das obere ist ein Blausieb (auch Kastanienbohrer genannt): Zeuzera pyrina (Linnaeus 1761), ein Vertreter der Holzbohrer (Cossidae), während es sich bei dem unteren Falter um einen Erlen-Zahnspinner ( auch Dromedar-Zahnspinner) handelt: Notodonta dromedarius (Linnaeus 1767), ein Vertreter der Zahnspinner (Notodontidae).

    Nur am Rande sei erwähnt, dass die Holzbohrer (Cossidae) - obwohl sie eine stattliche Größe erreichen - häufig zu den sog. "Kleinschmetterlingen" gezählt werden.

    Alles Gute und viel Freude an der Entomologie
    Joachim

    ...wobei ich gerade im Gelände war auf der Suche nach Tagpfauenaugen-Raupen - und tatsächlich Erfolg hatte! :applaus:
    Ich habe vier Nester unterschiedlich alter Raupen von Inachis io gefunden, obwohl ich in diesem Gebiet heuer noch keinen Falter gesehen hatte.

    Cheers
    Joachim

    Hallo allerseits,
    das haben wir hier [klick!] auch schon diskutiert.
    Es sieht heuer überhaupt recht traurig aus in der Insektenwelt. Hier und da fliegt oder krabbelt etwas aber die richtige Begeisterung will sich nicht einstellen. Vieles, was Jahreszeittypisch ist, kann kaum beobachtet werden. Die meisten Libellen erscheinen 3 bis 4 Wochen später als sonst und in viel geringeren Individuenzahlen. Lediglich den Hummeln hat das problematische Frühjahr offenbar nicht geschadet. Die sind auch deutlich unempfindlicher gegenüber niederigen Temperaturen. Das scheint zu bestätigen, was ich im o.g. Thread geschrieben habe.

    Cheers
    Joachim