Beiträge von Joe

    Hallo Manuel,
    ich kann Dir leider auch nicht aus eigener Erfahrung Deine Frage beantworten.
    In dem großartigen Buch "Pro Natura (1997): Schmetterlinge und ihre Lebensräume. Band 2" ist für den Pappelschwärmer Laothoe populi angegeben "Er kommt bei uns [der Schweiz] in der Ebene wie im Gebirge ziemlich häufig vor". Bei den sehr vorsichtigen Angaben in diesem Werk kann man davon ausgehen, dass es sich um eine häufige Art handelt. Beim Kiefernschwärmer Hyloicus pinastri ist zu lesen "Er ist in der Schweiz nirgends selten". Diese beiden dürften wahrscheinlich die häufigsten Sphingiden der Schweiz sein.

    Ansonsten würde ich weitgehend mit der Aussage von Sphinx mitgehen, wobei ich glaube, dass Laothoe populi deutlich häufiger ist als Smerinthus ocellata.
    Noch häufiger sind nach meiner Ansicht jedoch der Mittlere und Kleine Weinschwärmer Deilephila elpenor und Deilephila porcellus. In Nadel und Mischwäldern ist sicherlich Hyloicus pinastri eine gemeine Art. Außerdem ist der Ligusterschwärmer - vor allem im Bereich kleiner Städte und den Vororten von Großstädten - häufig. Zwar kann man den man den Falter nur selten beobachten, aber die Raupen sind häufig zu finden (vor allem auf Grund der charakteristischen Kotballen unter den Ligusterhecken).

    Viele Grüße
    Joachim

    Hallo Falk,
    das ist schon ein sehr schönes und gelungenes Filmchen. :daumenja: :applaus:

    Zitat

    Liegt's vielleicht an meinem doofen Kommentar

    Nö - es liegt sicher daran, das wir bei dem Wetter nicht länger als unbedingt nötig vor dem Computer sitzen :winking_face: .

    Cheers und einen schönen Abend
    Joachim

    Hallo allerseits,
    mein Großvater hat mir berichtet, dass es früher viel mehr Schmetterlinge gab, meine Eltern erzählen das und ich ertappe mich inzwischen gelegentlich auch dabei, das zu sagen. In den alten Protokollen unseres Entomologischen Vereins von 1884 ist auch nachzulesen, dass die ehrenwerten Herrschaften einen Rückgang der Schmetterlinge beklagten.
    Wenn das wirklich so wäre, müssten sich die Falter früher auf den Wiesen gestapelt haben. Ich denke, dass die Eindrücke sehr subjektiv sind und man sich ohnehin eher an positive Erlebnisse erinnert. So bleiben uns die schönen Sommertage mit den vielen bunten Faltern auf duftenden Waldwiesen im Gedächtnis, währen wir die tristen, kühlen und regnerischen Tage (die es garantiert gab) vergessen haben.

    Andererseits haben sich die landschaftlichen Strukturen tatsächlich sehr verändert. Die Vorgärten in den Randgebieten unserer Städte sind seltener geworden. Blühende Randstreifen entlang der Straßen und an Äckern gibt es kaum noch und die Wälder sind blütenärmer geworden, weil es viel weniger Lichtungen gibt.

    Jedoch unterliegt das Auftreten der Schmetterlinge einer langfristigen Dynamik, die vom Zusammenspiel vieler Faktoren abhängt (weshalb Untersuchungen, die nur ein Jahr umfassen, keine große Aussagekraft besitzen).
    In diesem Jahr sehe ich es so, dass der strenge Winter keine negativen Auswirkungen hatte. Ganz im Gegenteil - die Überwinterer vertragen Frost gut, während milde Winter oftmals zu Verlusten durch Verpilzung führen. Jedoch wird das nass-kalte Wetter im Frühjahr problematische Folgen gehabt haben. Tiere, die als Falter überwintern, müssen nach der Winterruhe zunächst meist auf Nahrungssuche gehen. Wenn es so kalt ist, dass die Schmetterlinge einerseits nicht fliegen können, andererseits das Angebot an Blüten zu gering ist, besteht die Gefahr, dass Tiere schlicht verhungern. Bei Arten, die als Puppen überwintern, verzögert sich oftmals der Schlupf der Falter. Das könnten aus meiner Sicht zwei Gründe dafür sein, dass man bis jetzt nur relativ wenige Falter beobachten kann. Wir sollten die Situation einfach noch ein wenig verfolgen.

    Viel Freude bei der Insektenbeobachtung wünscht
    Joachim

    Hallo Klaas,
    was Du schreibst ist alles sehr richtig und kann nur unterstrichen werden.
    Hinzu kommt aber noch, dass sich die rote Farbe der Marienkäfer tatsächlich leicht in einem Lösemittel (hier Ethylacetat) löst. Das wird deutlich, dass bei zu viel Essigäther im Tötungsglas rote Farbflecken zurückbleiben können. Bei der Aufbewahrung von Marienkäfern in Alkohol färbt sich häufig die Konservierungsflüssigkeit rötlich ein (das sieht man aber nur bei relativ kleinen Alkoholmengen im Vergleich zu den Tieren - z.B. in kleinen Tubes).

    Viele Grüße
    Joachim

    Hallo Roland,
    Farbverluste bei Marienkäfern durch Ethylacetat sind mir bisher nur aufgefallen, wenn die Konzentration des Giftes im Tötungsglas so hoch ist, dass die Tiere dadurch befeuchtet wurden.
    Wie dem auch sei - bei empfindlichen Exemplaren empfehle ich als Tötungsmethode das Einfrieren der Tiere. Auch bei Marienkäfern habe ich da ausgezeichnete Erfahrungen gemacht (ich habe eine größere Anzahl Marienkäfer für Ausstellungszwecke und für Präparierübungen unserer Studenten gefrostet).

    Viele Grüße
    Joachim

    Ja - so kann man das machen, empfehlen würde ich es aber nicht.
    Vor einigen Jahren hatte ich das mal ausprobiert - bei 50°C in einem Labor-Wärmeschrank. Nach einem Tag sahen die Tiere trocken aus. Später haben sich jedoch bei einem großen Teil der Falter (nicht bei allen) die Flügel nachträglich abgesenkt - auch bei kleinen, eher filigranen Faltern wie Eilema complana und Araschnia levana.
    Üblicherweise lasse ich die Falter lange auf dem Spannbrett (ca. 1 Monat). Deshalb empfehle ich eher die Anschaffung/Herstellung ein paar weiterer Spannbretter.

    Cheers
    Joachim

    Zitat

    Eine Draufsicht auf den Curculio sollte hier vollkommen reichen um die Art klar zu benennen.

    Ja nee - möglicherweise.
    Andererseits kann man wohl von ober erkennen, dass das Scutellum m.o.w. quadratisch ist - das trifft aber für 7 einheimische Arten zu.
    Also ist zu klären, ob die Vorderschenkel Zähne aufweisen, was bei dem obigen Bild sehr schön zu sehen ist. Dadurch kommen Curculio nucum, C. villosus und C. glandium. Schließlich kann man auf Grund der Fühlerkeulen dann dieses Tier jetzt eindeutig als Curculio glandium, den Eichelbohrer identifizieren.
    Die Färbung/Zeichnung der Oberseite allein reicht wohl nicht aus, da sie variabel von gelblichbraun bis dunkelbraun sein kann.
    Aber wie gesagt - ich kenne mich mit Rüsselkäfern nicht so aus, sondern gebe hier nur die Information meiner Kollegin wieder.

    Cheers
    Joachim

    Hallo allerseits, hallo Franz,
    ich habe eben mal meine Kollegin, Frau Dr. Schneider - eine Rüsselkäferspezialistin gefragt.
    Beim ersten Bild tendiert sie auch zu Curculio glandium. Für eine exakte Determination müsste man sich genau die Zähne an den Vorderschienen und die Antennen ansehen.

    Im zweiten Falle ist es wohl schwieriger. Auf alle Fälle handelt es sich um einen Vertreter der Gattung Cionus, von der in Europa 32, z.T sehr ähnliche Arten bekannt sind. Sie meint jedoch, das es sich wahrscheinlich um Cionus longicollis oder C. hortulanus handeln dürfte.

    Cheers
    Joachim

    Meines Wissens reicht dieser Name bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals hatte man wohl beobachtet, dass Falter im Melkeimer ertrunken sind. Man ging davon aus, dass die Tiere Milch stehlen wollten. Daraus ergaben sich Bezeichnungen wie Molkedieb und Schmantdieb oder Schmantling, schließlich Schmetling. Die Zwischensilbe -ter- wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingefügt. Das so entstandene Wort Schmetterling lässt sich nun zwar gut aussprechen, sagt aber eigentlich nichts mehr auf seinen Ursprung.
    In diesem Zusammenhang ist auch das englische Wort Butterfly zu sehen.

    Wo ich das seinerzeit aber gelesen hatte, weiß ich nicht mehr.

    Viele Grüße
    Joachim

    Ähm ja. Perchlorethylen (=Tetrachlorethen) ist tatsächlich ein ausgezeichnetes Lösemittel für Fette (und vieles anderes). Es findet deshalb hauptsächlich Anwendung in der chemischen Textilreinigung. Es ist jedoch gesundheitsschädlich und sehr umweltgefährlich. Außerdem besteht der begründete Verdacht auf krebserregende und fruchtschädigende Wirkung. Vor allem ist es (meines Wissens) in Deutschland nur über den Chemikalienfachhandel und die Zulieferer von Reinigungen zu beziehen.

    Viele Grüße
    Joachim

    Hallo Mario!

    Kann ich meinen noch übrig gebliebenen Streichköder vom Herbst aus Rotwein, dunklen Bier usw noch verwenden oder wieder aktivieren ??

    Wenn er noch fruchtig-gärig riecht, sollte er auch noch funktionieren.
    Ich weiß jedoch nicht, ob die Jahreszeit geeignet ist. Ich habe es noch nie versucht, im Frühling zu ködern.

    Cheers
    Joachim

    ...wobei ich aber empfehle, in diesem Falle die Falter zuerst mit den fettigen Flügeln zu präparieren (was zwar etwas schwieriger aber durchaus möglich ist) und danach die Präparate zu entfetten/entölen.
    Der Grund dafür ist, dass sich (nach meiner Erfahrung) die entölten Falter nur sehr schwer wieder aufweichen lassen.

    Viel Erfolg!
    Joachim

    Hallo allerseits,
    vielen Dank für die wirklich interessanten Beiträge! :dafür: :dafür: :dafür:

    Ich verwende ein ähnliches Rezept, wie die Annett, gebe jedoch noch etwas Glyzerin hinzu. Durch die hygroskopische Wirkung des Glyzeris trocknet die Mischung nicht so schnell und ist länger wirksam.
    Ansonsten habe ich auch gute Erfahrungen damit gemacht, die Köder aufzuhängen - wie Heinz weiter oben schreibt. Allerdings gebe ich zu, dass ich keine eleganten Leinwandstreifen verwende, sondern einfach Küchenpapier - das wandert nach der Anwendung in den Müll oder auf den Kompost.
    Ich hatte vor einiger Zeit auch mal die "klassischen Köderschnüre" aus Apfelscheiben ausprobiert, wie sie z.B. im KOCH empfohlen werden - das brachte aber keine Vorteile, die Handhabung war jedoch eine Riesensauerei.

    Es gibt da noch ein Rezept, welches ich noch nicht ausprobiert habe - es aber unbedingt noch tun will.
    Dieses geht auf SCHEERPELTZ zurück und ist eigentlich für Baumsaft-trinkende Käfer gedacht (SCHEERPELTZ, O. (1951-1954): Eine einfache Ködermethode für alle an ausfließenden Baumsaft zu findenden Insekten. Coleopt. Rdsch., 32: 97.):
    Rohrzucker in warmem Wasser auflösen und in diese Lösung abgekratzte Harzreste zufällig gärend angetroffener Laubbäume oder entsprechende Rindenstücke hineingeben.
    Gären lassen und dann etwas Glyzerin unterrühren.

    Noch eine Frage:
    in der Literatur wird bisweilen auf Apfeläther als Ködermittel verwiesen.
    Weiß jemand, was das für eine Substanz ist? Hat jemand Erfahrungen damit?

    Ach ja - liebe Annett:

    Zitat

    Hast Du im Gelände immer welches [Bier] dabei??? :smiling_face_with_sunglasses:

    Oh - wir Entomologen sind doch ein sehr soziales Völkchen! Wenn nicht noch eine Heimfahrt ansteht, ist beim Nachtfang eigentlich immer etwas Bier oder Wein dabei.

    Alles Gute
    Joachim

    Hallo Lucas,

    Zitat

    ich weiß nicht, ob wir uns hier missverstehen, aber nichts anders hab ich doch geschrieben mit den Worten..."

    Nun - da muss ich Dich wohl missverstanden haben:
    Du schriebest: "Wie du sicherlich weißt, gibt es einen Unterschied zwischen "Essigäther"/ether und "Essigsäureethylester"
    Worauf ich darauf hingewiesen habe, dass es keinen Unterschied zwischen Essigäther und Essigsäureethylester gibt, da Essigäther der (chemisch falsche) Trivialname von Essigsäureethylester ist.
    Auf alle Fälle sind wir offenbar einer Meinung :smiling_face: .

    Was das Verölen angeht: dabei trocknen offenbar die Fettkörper der Präparate nicht (völlig), sondern die langkettigen Fette werden zu kurzkettigen Ölen bzw. zu Glycerin aufgespalten. Es gibt übrigens eine Publikation, in der explizit empfohlen wird, den frischen Tieren ein Lösemittel zu injizieren, um ein späteres Verölen zu vermeiden.
    Das führt jetzt aber zu weit vom Thema weg.
    Bei Interesse können wir uns gerne an anderer Stelle im Forum (einem eigenen Thread) darüber unterhalten.

    Cheers
    Joachim

    Hallo allerseits, hallo Lucas,
    das sind sehr interessante Ausführungen - aber

    Zitat

    Wie du sicherlich weißt, gibt es einen Unterschied zwischen "Essigäther"/ether und "Essigsäureethylester"

    Das stimmt so nicht. Essigäther ist die landläufige (aber chemisch falsche) Bezeichnung von Essigsäureethylester (=Ethylacetat, =Ethylethanoat). Es handelt sich also bei Essigäther nicht um einen echten Ether, es gibt aber keinen Unterschied zwischen Essigäther und Essigsäureethylester.

    Mit der Lösungsfähigkeit hast Du völlig recht, jedoch wird bei Ethylacetat als Tötungsmittel im Allgemeinen nur die Gasphase genutzt und die Tiere sollten nicht mit der Flüssigkeit in Kontakt treten. Dass man es injiziert, ist eher ungewöhnlich. In diesem Falle hast Du recht, dass die Körperfette gelöst werden dürften. Das nutzt man ja auch aus, um verölte Präparate zu entfetten.

    Viele Grüße
    Joachim

    P.S. Ether funktionieren auch als Tötungsmittel (Diethylether (= Narkoseether, = Schwefelether)), das führt hier aber zu weit weg vom Thema und wurde auch im Forum schon öfter diskutiert)

    Hallo

    Ein Profi ist das sicher nicht.

    Naja - wie man es nimmt.
    Gary Hevel ist Mitarbeiter am Smithsonian National Museum of Natural History, Department of Entomology (USNM Entomology Collections) - siehe hier (klick!).
    Aber so ganz eng scheint er die Sache nicht zu sehen.

    Bei Tieren, die sich leicht spannen lassen, sind die Löcher im Flügel tatsächlich nicht nötig!
    Andererseits - bei problematischen Tieren stellen sie einen sehr vertretbaren Kompromiss dar. Wenn ich einen "störrischen" Falter habe, der schwer zu spannen ist und dessen Flügel immer wieder zurück wollen, dann fixiere ich die Flügel auch mit einer dünnen Nadel (Gr. 00 od. 0) hinter der Costal- oder Subcostal-Ader (allerdings durch den Spannstreifen). Das kleine Loch ist meist nicht zu sehen und kein Vergleich zu dem Schaden, der entstehen kann, wenn man die Flügel immer wieder nachkorrigieren muss. Aber dieses Verfahren ist eine Ausnahme.

    Zur Methode mit der Unterseite nach oben:
    Dieses Verfahren haben einige von Euch missverstanden. Auch hier werden die Falter später "richtig herum" - d.h. mit der Oberseite nach oben - in den Kasten gesteckt. Der Knackpunkt ist, dass man sich das Spannbrett sparen kann, da man keine Rinne für den Körper braucht.
    Nach meiner Meinung dürfte dieses Verfahren nur bei frisch toten, sehr leicht präparierbaren Faltern Erfolg versprechen und kann bestenfalls ein Notbehelf sein.
    - der Falter steckt mit dem Nadelkopf nach unten im Schaumstoff, was zunächst gewisse Probleme bereitet, den Kopf in den Schaumstoff zu bringen, danach dürfte die Nadel nicht wirklich fest stecken.
    - durch das Fehlen der Rinne des Spannbrettes ist das Tier nicht ausreichend gegen Verdrehen während des Spannens gesichert.
    - die Insektennadel ragt relativ weit mit der Spitze nach oben heraus (ca. 2/3 ihrer Länge) - denn sie muss ja später weit genug in die Steckfläche des Insektenkastens gesteckt werden, damit der Falter fest steckt und auch das (die) Etikett(en) aufnehmen. Dadurch besteht aber die Gefahr, dass man während des Präparierens unbeabsichtigt gegen die Nadelspitze stößt, wobei das Präparat verrutschen könnte.
    - schließlich der Hauptgrund, weshalb mir dieses Verfahren sehr suspekt ist (Sphinx hatte schon darauf hingewiesen): durch die plane Präparation der Flügel besteht die Gefahr, dass diese später absinken.

    Selbst bei sehr großen Faltern, wo herkömmliche Spannbretter gewisse Schwierigkeiten bereiten - worauf Claude weiter oben hinweist - würde ich nur ungern auf dieses Verfahren zurückgreifen. Man kann sich auch Spannbretter entsprechender Größe herstellen lassen oder selbst bauen (siehe hier - klick).


    Da aber im Verlauf dieses Threads darauf eingegangen wurde, doch noch ein kurzer Hinweis zu Präparaten, die mit der Unterseite nach oben in der Sammlung stecken.
    Dieses Verfahren war vor einiger Zeit üblich. Bei größeren Serien von Faltern wurde oft ein Tier "verkehrt herum" in die Sammlung gesteckt. Zum einen hat das natürlich einen gewissen Schauwert, da die Unterseiten einiger Arten sehr schöne, teils filigrane Zeichnungen aufweisen. Andererseits wird die Unterseite oft auch zu Bestimmungszwecken herangezogen - man denke dabei z.B. an einige Bläulinge oder Perlmutterfalter.
    Präpariert wurden die Falter auf einem ganz normalen Spannbrett - nur mit der Ventralseite nach oben. Eine Alternative dazu waren die Glasbodenkästen, bei denen man die Unterseite der ganzen Sammlung ansehen konnte.
    Sowohl diese Kästen als auch die Methode, einige Falter mit der Unterseite nach oben in die Sammlung zu stecken sind inzwischen aber etwas aus der Mode gekommen.

    Viele Grüße
    Joachim

    Hallo,
    also ich benutze seit fast 30 Jahren sehr erfolgreich eine 125W HQL-Lampe mit einem klaren Quarzglas-Kolben.
    Ich hatte zwischendurch auch mal 250W und 400W getestet - aber der Gewinn an Lichtleistung steht in keinerlei Verhältnis zur Gewichtszunahme beim Vorschaltgerät. Vor allem ist die 125W mit Quarzglas-Kolben deutlich effektiver als die 250W mit Milchglas-Kolben.
    Mann muss sich nur Mühe geben, möglichst nicht direkt in die Lampe zu schauen - sonst holt man sich schnell eine Bindehautentzündung.

    Cheers
    Joachim