Posts by wern

    Ganz ehrlich: Die Zucht ist nicht einfach, bitte für nächstes Jahr besser vorbereiten. Für meinen Geschmack ich der Besatz schon viel zu dicht. Denk dran; es sind Lebewesen, die Du dir anvertraut hast.


    Gruß Dirk

    Die Zucht von Cerura erminea ist genauso unproblematisch wie bei Cerura vinula wenn gewisse Bedingungen erfüllt werden. Geschlossene Behälter mit wenig Lüftung dann bleibt auch Zitterpappel (Espe) länger frisch. Täglich den Kot entfernen (Schimmel) und Kondenswasser vermeiden. Für die Verpuppung Rindenstücke, Holzreste bereit stellen. Vor der Verpuppung verfärben sich die Raupen.

    Die Raupen zur Verpuppung in einen separaten Behälter geben.


    Werner

    Hallo Dieter,


    wie die meisten Saturniidaen leben die Falter je nach Temperatur nur einige Tage. Du kannst das Weibchen maximal 2 Tage im Kühlschrank paarungsbereit halten um auf ein Männchen zu warten.

    Danach verströmt das Weibchen zu wenig Pheromone um ein Männchen anzulocken. Ideal wäre es wenn ein Männchen schlüpft das 1 bis 2 Tage älter ist. Die Männchen sind auch länger im Kühlschrank "brauchbar". Wenn ein Pärchen am gleichen Tag schlüpft klappt eine Paarung meistens auch.


    Viel Erfolg Werner

    Bei meinen Zuchten von Actias isabellae hatte ich meistens Probleme bis L3. Die Räupchen gingen teilweise nicht ans Futter oder starben nach L2/L3 ohne ersichtlichen Grund.

    Die Zucht erfolgte zuerst ausgebunden an einer eingetopften Pflanze im Freien. Ab L3 in Plastikboxen auf eingefrischten Zweigen. Die Box wurde oben mit Gaze abgedeckt.

    Die Zweige wurden alle 3 Tage erneuert. Die Raupen fressen mit Vorliebe alte Nadeln. Trotz aller Bemühungen bei ca. 10 Zuchten erzielte ich meisten nur maximal eine 50%ige Zuchtrate.


    Werner

    Bei meinen Zuchten von Actias isabellae hatte ich meistens Probleme bis L3. Die Räupchen gingen teilweise nicht ans Futter oder starben nach L2/L3 ohne ersichtlichen Grund.

    Die Zucht erfolgte zuerst ausgebunden an einer eingetopften Pflanze im Freien. Ab L3 in Plastikboxen auf eingefrischten Zweigen. Die Box wurde oben mit Gaze abgedeckt.

    Die Zweige wurden alle 3 Tage erneuert. Die Raupen fressen mit Vorliebe nur alte Nadeln. Trotz aller Bemühungen bei ca. 10 Zuchten erzielte ich meisten nur maximal eine 50%ige Zuchtrate.


    Werner

    denn ich züchte gerade S. pyri von recht kleinen Elterntieren weiter. Das werden keine Mega-Saturniden. Ich habe trotzdem Freude daran, und Größe ist ja nicht alles :)

    Viele Grüße von Martin

    Bei der Zucht kommt es in erster Linie darauf an wie die Zuchtbedingungen sind. Unter Freilandbedingungen ergebe meistens normal große Falter. Hier hängt es aber auch vom Wetter ab.

    Bei der Zimmerzucht bei meistens gleichen Temperaturen geht es meistens schneller und man erzielt auch größere Falter. Manche Arten bilden dann auch eine zweite Generation die kleinere Falter ergibt. Die Nachkommen dieser Generation ergeben nach der Überwinterung der Raupen/Puppen wieder normal große Falter. Wenn die Elterntiere recht kleine Tiere sind heißt das nicht daß auch die Nachkommen klein sind. Entscheidend sind immer die Zuchtbedingungen wie Temperatur, Tag/Nachtabsenkung, Futterqualität und ganz wichtig die Hygiene. Kleine Falter sind manchmal auch

    Hungerformen. Einheitliche Normen bei der Zucht gibt es nicht da auch von Art zu Art das Wachstum verschieden ist.


    Werner

    Werner sollte vielleicht sinnvolle Hilfestellungen geben, da er als älterer Herr sicher Erfahrung hat,

    anstelle sinnlose Aufrufe zu unterstützen. Lasse mich gerne eines Besseren belehren,

    wenn jemand tote Raupen mit Ferndiagnose untersuchen kann.

    Hallo Manfred,


    ich bin zwar ein älterer Herr trotzdem habe ich es nicht notwendig mit meiner Erfahrung bei jeder Gelegenheit zu prahlen wie Du es auch als "älterer Herr" machst.

    Zumindest traust Du mir Erfahrung zu, das ist schon positiv aus Deinem Mund. Gegen eine bessere Belehrung bist Du offensichtlich resistent.


    Grüße aus Tirol

    Werner

    Das ist eventuell die Nachkommenschaft eines durch die Bahn etc. verschleppten Weibchens.

    Ich erhielt einmal in den 60iger-Jahren ein Männchen das in der Nähe des Innsbrucker Frachtenbahnhofes gefunden wurde.

    Wahrscheinlich wurde es über den Brennerpaß aus Südtirol "importiert". In Nordtirol fliegt Saturnia pyri nicht.


    Werner

    Hallo Andre,


    ich hatte in den letzten Jahren immer wieder Paarungen von Actias isabellae. Es waren F1-Nachzuchten von Freilandweibchen.

    Die Eiablage zog sich bis zu 4 Tagen hin. Im Schnitt wurden ca. 80 bis 100 Eier gelegt. In der ersten Nacht nach der Paarung wurden

    ca. 20 Eier gelegt. Der Rest folgte in den nächsten Tagen. Die Falter waren in größeren Brot-Papiertüten mit einem Ästchen von Pinus sylvestris.

    Die Eier wurden auf den Ästen und auch auf dem Papier abgelegt. Ob eine F2/F3-Zucht die Eiablage beeinflußt kann ich nicht sagen.


    Werner

    Hallo Andreas,


    die Zucht von Catocala pacta macht keine Probleme mit schmalblättriger Weide. Wichtig ist aber die Eiraupen in kleineren geschlossenen Boxen dunkel stellen und reichlich Futter hineingeben.

    Sobald sie fressen kann man sie in größeren Boxen weiterzüchten. Die Boxen sollten nur eine mäßige Lüftung haben da die Weide sonst zu schnell vertrocknet.

    Ein täglicher Futterwechsel ist notwendig. Die Kopula ist problemlos möglich wenn man die Falter mit Zuckerwasser 1:10 füttert.


    viel Erfolg Werner

    Wiesen-Bärenklau – Wikipedia und Riesenbärenklau, Herkulesstaude: Gefährlicher Neophyt - Mein schöner Garten (mein-schoener-garten.de)

    Bitte keinen Bärenklau nehmen Sindy, der ist hochgiftig und wirkt schon aus einigen Metern Entfernung. Kenne da auch tolle Storys hier aus der Gegend dazu.

    Soweit ich informiert bin ist der Riesenbärenklau giftig. Daß er aus einigen Metern Entfernung wirkt ist unwahr. Gefährlich ist der Pflanzensaft und das bei Sonnenschein.