Posts by wern

    Aber der Buddleja: aus meiner Sicht bringt er mehr Nutzen, als Schaden, und hat in einer von Intensivlandwirtschaft und sterilen Gärten geprägten Welt durchaus eine Daseinsberechtigung als wichtiger Nektarlieferant für Insekten.


    Thomas

    Ich kann das nur bestätigen. Obwohl er ein Neophyt ist kann man ihn mit anderen Neophyten nicht vergleichen. Bei uns in Nordtirol (Großraum Innsbruck) ist er nur an klimatisch begünstigten Plätzen zu finden. Momentan ist er sicher noch kein Problem. Sollte die Klimaerwärmung so weiter gehen kann sich das natürlich ändern.


    Werner

    Das Problem hatte ich auch schon. ich biege mit dem Finger ganz vorsichtig den Rand auf. Das geht allerdings nur bei Spannstreifen aus Transparentpapier.


    Werner

    Hallo Manfred,


    inhaltlich hast Du recht. Es ist aber eine Möglichkeit das Interesse an Schmetterlingen zu wecken und doch manche Jungen Leute zum züchten animieren.

    Leider wird in unserem schönen Hobby der Nachwuchs immer weniger.


    Werner

    Hallo Marcel,


    ich züchtete S. ocellata immer problemlos mit Apfel. Die Zweige stellte ich ins Wasser und darüber ein Gazebeutel der unten gut zugebunden ist um zu verhindern daß die Raupen ins Wasser kriechen und ertrinken. Den verpuppungsreifen Raupen (erkennbar an der Verfärbung und ständiges umherkriechen) mußt Du ein Gefäß mit Erde/Sandgemisch bieten wo sie sich dann verkriechen.

    Ich vermute aber daß Deine Raupen eine Infektion erwischt haben.


    Werner

    Zitat von einem Züchter aus Wien Umgebung:


    "Obwohl die Raupen auch auf Kirschen leben (in der Borke von Kirschenbäumen habe ich schon einige, aber leider

    immer leere Kokons gefunden) ergeben die mit Esche gezogenen Raupen die größeren Falter."


    Ich habe erst 1mal Pyri auf eingefrischter Birne ohne Probleme gezüchtet. Esche bleibt im Wasser nicht lange frisch.


    Werner

    Bei meinem Nachbarn sind auf Petersilie immer wieder einzelne Raupen zu finden. Selber habe ich vor 2 Jahren Fenchel (keine Bioqualität) gepflanzt und auch hier legte ein Machaon-Weibchen die Eier ab. Fenchel ist für die Zucht das optimale Futter. Auf den Feldern in meiner Umgebung sind auch manchmal Raupen auf Karotten zu finden. Sogar auf Schafgarbe fand ich einmal Raupen.


    Werner

    Hallo Johanna,


    wie groß ist die Raupe? Wenn sie im letzten Raupenstadium ist zeigt sie ein solches Verhalten und sucht einen passenden Verpuppungsplatz.


    Gruß Werner

    Hallo Micha,


    4 Grad ist zu kalt. Ideal ist es wenn die Sonne scheint und es mindesten über 10 Grad hat. Bei meinen Anflugversuchen hatte es immer solche Bedingungen.


    Viel Erfolg

    Werner

    Wenn man die Möglichkeit hat ist es am besten die Pavoniella-Kokons im Freien überwintern. Regen, Schnee und Frost ist kein Problem. Ein luftiger, schattiger Standort ist empfehlenswert.

    Ich überwintere meine Kokons in einem Puppenkasten der oben mit einem Fliegengitter versehen ist. Am Boden des Kastens ist ein eckiger Blumenuntersetzer gefüllt mit Wasser und Lecasteinen.

    Darunter ist auch ein Fliegengitter damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Darüber ist ein durchlöcherter Untersetzer. Hier sind die Kokons/Puppen.


    Werner

    Leider wurden wieder einige tolle Fluggebiete wo Ebereschen etc. wuchsen, "durchforstet".

    Bestandsschwankungen haben sehr wohl mit Gehölzrückschnitten zu tun. Aus dem einfachen Grund daß die Falter weniger Ablagepflanzen bzw. die Raupen Überwinterungsäste finden.

    Den Wald "Aufräumen" speziell aus wirtschaftlichen Gründen hat in den meisten Fällen negative Folgen. Falls eine Pflanze überhand nimmt ist ein regulierendes Eingreifen des Menschen

    möglich. Hier müssen aber Fachleute die Aktion überwachen.


    Werner

    Hallo Chris,


    Otmar teilte mir mit daß die Falter aus dem Hochgebirge stammen und eine Diapause machen.

    Ich habe dasselbe Problem und meine Raupen sind schon ca. 2 Wochen im Freien im Schatten in Buchenlaub versteckt.

    Sicherheitshalber lege ich etwas Löwenzahn dazu da es untertags doch schon mehr Plusgrade hat. Ob sie daran knabbern konnte ich noch nicht sehen.


    Werner

    Hallo Micha,


    wenn sich die Eier verdunkeln dann sind sie befruchtet. Die Befruchtung fällt manchmal ganz unterschiedlich aus. Es kann sein daß ein Großteil der Eier hell bleibt und auch umgekehrt.


    Viel Erfolg

    Werner

    Hallo Micha,


    mehr als 2 -3 Tage sind die Weibchen selten paarungsbereit. Da die Paarung bei relativ niedrigen Temperaturen stattfindet hilft auch ein Kühlstellen des Weibchens wenig.

    Ideal wäre wenn Du ein 1 Tag altes Männchen hast.


    Viel Erfolg Werner

    Ich empfehle jedem Schmetterlingsliebhaber ein Überdenken seiner eigenen Philosophie. Der Vergleich, dass Spinnen oder Vögel weltweit jährlich Megatonnen von Schmetterlingen vertilgen würden und deshalb das Wegfangen durch Sammler völlig irrelevant sei, ist nichts als die Rechtfertigung des eigenen fragwürdigen Tuns.

    Die Vernichtung Megatonnen von Schmetterlingen durch Spinnen und Vögel ist auch ein fragwürdiger Vergleich. Es ist nichts gegen dem Umgang mit der Natur unserer

    Wohlstandsgesellschaft. Sprich Landschaftsversiegelung, Unkrautvertilgung, Monokulturen, Massentierhaltung, Massenverkehr und Tourismus, Industrie, Lichtverschmutzung, Zerstörung der letzten Naturräume usw.

    Hier die Moralkeule zu schwingen gegen Schmetterlingssammler ist auch sehr "fragwürdig".


    Viele Grüße von einem alten Schmetterlingsliebhaber und Züchter

    Werner