Posts by Brimstone

    Für atalanta ist die Temperatur eigtl. egal. Die fliegen schon bei +2° und Sonne. Das Freilassen ist wirklich am erfolgsversprechendsten. Vielleicht vorher versuchen etwas zu füttern, dass sie sich angefuttert ein Versteck suchen können. Und dann beim ersten Mal über 5° und Sonne rauslassen.


    Das mit 40 Tagen ist natürlich Quatsch. Bei Nachzuchten hat man oft in den ersten ein, zwei Wochen die nächste Ablage. atalanta ist ein kräftiger Flieger, aber zur Not sollte die Zucht im Terrarium trotzdem funktionieren.


    Die 40-Tage-Info kommt wohl von wikipedia, da wird dauernd abgeschrieben. Die sagen auch, dass Hecatera dysodea nur rechts rum fliegen kann 🙈


    Also auf gutes Wetter hoffen oder Terra vorbereiten.


    VG Jonas

    Ich würde überhaupt keinen Bodengrund nehmen, allerhöchstens etwas Zewa, um die Kacke entfernen zu können.

    Im Gegensatz zu meticulosa halte ich pronuba im Winter für eine Sisyphusaufgabe. Ich glaube diese Art braucht den Winter zur Verpuppung. Sich bei der Zucht zu beeilen ist sowieso sinnlos, weil die Falter erst zum Sommerende bis aktuell legen und meist übersommern.

    Demnach haben sie es draußen vmtl. besser, das Futter geht nicht aus und ab Mitte Februar kann man ganz leicht etliche Arten reinholen.

    Einfach an milden Abenden Ampfer, Löwenzahn und Gräser ableuchten.


    VG Jonas

    Hallo zusammen,


    seit 60 Jahren war die Chance nie höher, den wunderprächtigen Harlekinbär Uthetheisa pulchella zu Gesicht zu bekommen.

    Seit einigen Tagen gibt es in ganz Mitteleuropa eine massive Beobachtungswelle. Das Tolle: Die Falter hocken tagsüber an Greiskraut Senecio und Feinstrahl Erigeron und sind dort gut zu entdecken. Haltet die Augen auf und lasst euch die Chance nicht entgehen. Gefunden wurde er von Bayern, über NRW bis rauf nach SH!

    Nebenbei erwähnt sind auch weitere Wanderer unterwegs, Palpita vitrealis und Spodobtera exigua am Licht zB.


    https://www.lepiforum.de/2_for…l?page=1;md=read;id=44474


    https://germany.observation.org/soort/photos/10033


    VG Jonas und viel Erfolg!

    oder wir sind insgeheim doch so schlau und kriegen die Bezeichnung Lorbeerkirsche hin 😀


    einst, gar nicht so lange her, sollte das Wort Kirschlorbeer in diesem Forum mal zensiert und aus unserem Wortschatz entfernt werden 😉

    naja. es ist nunmal ne Kirsche und kein Lorbeer. das ist ein himmelweiter Unterschied. wir sind doch schlau, wir kriegen es sicher hin den richtigen (besseren) Namen zu benutzen :)

    Prunus = Kirsche.

    Natürlich nennt man Schlehe nicht Schlehenkirsche, da steht aber ja auch kein Kirsche dran.

    und klar sind Namen Schall und Rauch, aber in so einem Forum kann man da ja durchaus drauf achten 😜

    doch, leider tut mannii das mittlerweile und zumindest an den Senfarten sind alle 4 Pieris erwartbar. es hilft daher weiterhin nur der schwarze Kopf in jungen Stadien...

    Regen und Wärme ist das beste was passieren kann.

    Ich würde allerdings empfehlen zu ködern, da kommen jetzt oft hunderte Individuen, wohingegen Licht oft eher weniger ist.


    plumigera ist auch sehr selten, gibt es in vielen Regionen nicht.

    Gut ans Licht und züchtbar sind sicherlich Colotois pennaria und Poecilocampa populi.

    Vielleicht erwischts du ja sogar Griposia aprilina.

    Die Raupen müssen und halten -10° aus. Anders würde die Art auch nicht überleben.


    Du musst übrigens nicht unbedingt überwintern und dann im Februar/März weiterzüchten.

    Ich würde die freilassen und an milden Februar-/ und Märztagen einfach mal das Gras und den Ampfer am Straßenrand ableuchten. Da findest du dutzende Raupen vieler Arten, die du super leicht züchten kannst :)

    Ein Blick ins lepiforum tut oft Wunder 😀


    Aglia tau ist längst verpuppt, für Raupen bist du etliche Monate zu spät. Am besten wartest du bis April/Mai und leuchtest nach dem adulten Falter oder suchst ihn tagsüber fliegend in Buchenwäldern.

    Raupen dann ab Mai/Juni an den Blättern der Buchen.

    Mal ein paar Überlegungen von mir.


    1. 400km sind keine Binnenwanderung. Binnenwanderer wie Inachis io, Aglais urticae und Co. wandern viel umher, aber in einem kleinen Raum, vlt. 5 bis 25km!


    2. wenn du den Falter rauslässt, sogar im Gewissen, dass ers nicht überlebt, aber irgendjemand den in den nächsten Tagen findet und zB bei germany.observation.org hochlädt, hat man einen vollkommen falschen Fund aufgenommen.


    3. sind die echten Wanderungen von v.a. Vanessa atalanta und/oder Vanessa cardui sehr gut dokumentiert. Siehe dazu die jeweiligen Erläuterungen von Jürgen Hensle im lepiforum! (einfach cardui, atalanta etc. mit ggf. dem Zusatz wandern/Wanderung eingeben und durchlesen).


    VG Jonas