Halli Hallöchen !
Ich wollte nochmal unabhängig von anderen Kommentaren meine Erfahrung teilen.
Ich gehe mir Futterpflanzen entweder im freien sammeln und behandle sie hier zuhause (Nützlinge gegen Schädlinge oder waschen der Wurzel und Blätter)
Oder ich nehme direkt die Wurzel und wasche sie. Dann trenne ich das Grün ab und setze sie neu ein. (sofern sie neu ausschlägt und es ein Rhizom- Gewächs ist)
Als letzte Möglichkeit wähle ich immer Bio Saatgut, setze es in Compo Tomaten und Gemüseerde um (perfekte Bio Erde für alles) und ziehe selbst. (Bitte auf Bio oder gute Qualität der Samen achten, sonst zieht man manchmal Monate lang um sonst)
Aus dem Gartencenter Pflanzen aufzunehmen finde ich sehr riskant und würde Ich persönlich auch nicht tun. (Ausnahme ist, wenn du über die Punkte hier unten aufgeklärt bist.
Denn du weißt meist leider nichts über das lebende, essende, atmende, kommunizierende und sehr intelligente (Pflanzen-)Wesen. Doch du solltest die Geschichte und Herkunft verstehen um richtig mit dem Wesen umgehen zu können. Das ist genau so wichtig wie bei einer Katze oder einem Hund den man aufnimmt.
Ich bin jetzt 25 Jahre alt und Pflanze alles mögliche (von Waldpflanzen über Nahrung bis hin zu Meskalin und Lsa) und mache alles staatl. geprüft Bioverfügbar. Ich habe mit dem 9 Lebensjahr angefangen und über sehr sehr sehr viele Themenbereiche praktisch und theoretisch gelernt. Wenn du dir Pflanzen aus der Gärtnerei holst ist es leider oftmals wie hier unten aufgeführt:
- Du weißt nicht von welcher Mutterpflanze der Steckling oder woher das Saatgut kommt. Also weißt du auch nicht ob dein Wesen auch wirklich stark und robust ist.
- Du weißt nicht was das Wesen erlebt hat und wie es großgeworden ist (Lichteinflüsse, Fürsorge, Aufmerksamkeit, etc.)
- Du bringst eventuell Schädlinge, wie Trauermücken, Thripse oder Spinnenmilben mit nachhause.
- Villeicht bringst du schädliche Bakterien oder Pilze in deine Wohnung (Z.B Dadurch das in der Erde kein Rindenhummus oder Kokossubstrat vorhanden ist)
- Vielleicht wurden die Wesen mit gentechnisch verändertem Saatgut gezogen,
- Es ist halt auch Massenhaltung, die nicht gut für die Umwelt oder Wesen selbst ist.
- Sie wurden künstlich gezogen und vielleicht auch überzüchtet, sodass sie unter Sonnenlichteinstrahlung nicht wachsen wollen. Man darf nicht vergessen, dass sie unter genauer Kontrolle der Lampen kaum Stress ausgesetzt sind und sie deswegen erstmal ans Sonnenlicht gewöhnt werden müssen.
- Du weißt auch nicht mit welchen Elementaren Bedingungen sie versorgt wurden (Mineralaufbau durch Nahrungsangebot, PH und Ec Wert des Wassers oder Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation)
- Dann musst du dich natürlich über chemische oder Synthetische Dünger oder Pflanzenschutzmittel informieren.
- Vielleicht habe ich noch den einen oder anderen Punkt vergessen. Dann bitte ich vielmals um Verzeihung dafür.
Im Grundsätzlichen kann man sagen, (Pflanzen und Pilze, die immer in Symbiose leben) sind lebende Wesen, die essen, trinken, atmen, kommunizieren, verstehen, mitfühlen und sehr Aufmerksam sind.
Wenn man sich die Aufgabe vornimmt, diese Wesen groß zuziehen, sollte man alles vorbereitet haben, sich viel informieren und all diese Punkte ernst nehmen und richtig umsetzen, da man ansonsten große Probleme bekommen kann oder sehr stark enttäuscht wird.