Posts by caligo58

    Hallo Andreas,


    zumindest als "Beifutter" sind die Früchte z.B. für meine LAG gut geeignet.

    In einen mexikanischen Salat oder als guacamole mit Chili und Koriander. :):frage:


    Ist zwar keine Antwort auf die Raupenzucht, aber deine Frage ist beantwortet.


    Allgemeines Frohes Züchten.


    Grüße Armin

    Will auch mal mitspielen,

    letzten Samstag vormittags saß an einer Hauswand ein Schwärmer. 10 m Entfernung zum Gartenzaun. Dachte zuerst an einen kleinen Windenschwärmer (September hätte gut gepasst), obwohl die Flügelhaltung nicht ganz gepasst hat.

    Nachdem der Hauseigentümer (war gerade im Garten) erlaubt hatte den Garten zu betreten, konnte ich bis auf 50 cm an den Falter heran.

    War mehr als positiv überrascht einen Laubkrautschwärmer (sah recht frisch aus) zu sehen. (Kann ihn vom Wolfmilchschwärmer unterscheiden).

    Leider hatte ich mein Handy nicht dabei und der Versuch ihn mit der Hand zu fangen war erfolglos. War auf dem Weg zum Einkaufen und in keinster Weise vorbereitet.


    Fundort Karlsruhe-Durlach. In ca. 200 m Luftlinie gibt es passenden Biotope.


    Für mich war es in 50 Jahren die 2. Beobachtung dieser Art in Deutschland. Für mich war dieser Tag gerettet.


    Weiterhin schöne Eindrücke,


    Grüße Armin

    Und noch meinen Kommentar,


    halte es für ausgeschlossen, dass es sich um L. populi handelt.

    Habe in meiner Jugend (Ende 70iger / Anfang 80iger) im Juni regelmäßig Schillerfalter und Eisvögel (auch den Großen) mit "stinkenden Ködern" (alter Käse / Pferdeäpfel/ etc.) angelockt; süße Köder waren für diese Arten völlig erfolglos;

    Ein Weibchen des Großen Schillerfalters habe ich schon Ende August / Anfang September bei Pilze suchen beobachtet.

    Ansonsten siehe Policeman; Ködern hat seinen Reiz; bei Verdacht auf Eisvögel und Schillerfalter => "stinkende Köder" (Aas und siehe oben).

    Meine Erfolge mit diesen Ködern waren in den Tropen (und in der Rheinebene) durchschlagend.


    Grüße Armin

    Küchenpapier verwende ich regelmäßig als Unterlagen (auf dem Boden) des Zuchtbehälters.

    Erleichtert das Säubern und saugt ggf. die Feuchtigkeit aus dem Kot.

    Grüße Armin

    Dennis,

    Du hast ja mit " Ich sehe nicht warum die Puppenhülle einen besseren Platz darstellt als jeder x-beliebige Zweig" recht.

    Es ist aber besser, die Puppe hängt und der Falter hat die Option sich an die Leere Puppe oder direkt daneben an einen Zweig oder so aufzuhängen.

    Solche Puppen auf den Boden zu legen und Klettermöglichkeiten zu bieten ist möglich und es geht manchmal nicht anders , aber es ist eine suboptimale Lösung.


    Grüße Armin

    Hallo Uwe,

    es gibt deutlich erfahrenere Züchter als mich, aber

    ich lasse die Puppen grundsätzlich in den Kokons.

    Aussagen gelten für "harte" Kokons und nicht leichte Gespinste wie z.B. bei Bären etc.

    ca. 10 Tage nach dem Einspinnen entferne ich alle Gespinstteile / Blätter etc. am Kokon welche das Schlüpfen behindern könnten.

    Allenfalls vorsichtiges Einschneiden bzw. Freimachen der Reuse, aber nicht entfernen.

    Habe in der Vergangenheit erlebt, dass bei freiliegenden sprich den "harten" Kokons entnommenen Puppen, Teile der Puppen-Hülle am Hinterleib der Falter hängen geblieben sind => i.d.R, verkrüppelt.

    Es gibt schon einen Grund für den Kokon => Schutz und Microklima im Inneren.

    Wichtig ist, dass die Kokons angemessen befeuchtete werden. Menge / Häufigkeit hängt von der Art und deren Verhältnissen im natürlichen Lebensraum ab.

    dubernard kommt in höheren Bergregionen vor => Auch im Sommer ist mit morgentlichen Nebel / Tau zu rechnen.


    Grüße Armin

    Hallo Dennis,

    genau Deine Frage "Sind unsere heimischen Arten prinzipiell alle zur Überwinterung im Puppenstadium fähig?" ist ein Grundwissen. Antwort: Klares Nein!

    Es kommt immer auf die Art (Gattung etc.) an. Ein paar Beispiel:

    Alle einheimischen Schwärmer (sofern keine Wanderfalter wie z.B. der Totenkopf; Windenschwärmer; ....) überwintern als Puppe in der Erde

    Weißlinge überwintern i.d.R. als Gürtelpuppe; Arten wie Tagpfauenauge; Kleiner Fuchs als Falter;

    Bären (z.B. Brauner Bär) überwintern i.d.R. als Raupe; das kleine Nachtpfauenauge als Puppe in einem festen Kokon und so weiter.


    Neben dem 1x1 der Schmetterlingszucht helfen schon "einfache" Bücher über einheimische Schmetterlinge weiter. Siehe diesbezügliche Angebote auf Actias oder

    ganz einfach gib z.B. Kleines Nachpfauenauge oder Tagpfauenauge beim Google ein und lies was bei Wikipedia über diese Art steht.

    Heute ist es leicht, solches Grundwissen anzueignen; vor 40 -50 Jahren nur über Bücherlesen und Erfahrung machbar.


    In diesem Sinne

    Beste Grüße Armin

    Hallo Dennis,


    bevor Du mit Zuchten anfängst, solltest Du m.E. noch einiges an grundlegendem Wissen über Schmetterlinge und deren Zucht aneignen.

    Gibt ja genug Möglichkeiten auch hier auf Actias.

    Und lasse Dich nicht durch die Hinweise "für Einsteiger geeignet" täuschen. Sind zwar i.d.R. leicht zu züchtende Arten, aber ohne Grundlagen-Wissen geht es nie!

    Zu Deiner Frage: Wenn nicht gerade absolutes Mistwetter ist => fliegen lassen.


    Auch so ein Punkt bei Einsteigern: was mache ich mit den geschlüpften Faltern? Bei "Exoten" ein Problem; Fliegen lassen (Nö; Faunenverfälschung); Töten + Präparieren (nicht jedermanns Sache).

    Deshalb zum Anfang immer "einheimische" Arten (Tagpfauenauge; Kleiner Fuchs, etc.) welche man -an geeigneten Stellen- fliegen lassen kann.


    Beste Grüße Armin

    Bin gespannt, wie lange es dauert bis die Hamburger Park Wächter Dir auf die Schliche kommen.

    Hatte mich auch schon gefragt, wie Du 1.000 Raupen halten und füttern willst.

    Die Verhältnisse einer thailändischen Zuchtfarm (Größe einer mittleren Sporthalle) dürftest Du ja nicht haben.


    Dennoch viel Glück und Erfolg

    Grüße Armin


    (Habe leider keinen Maulbeerbaum in der Gegend)

    Optimal ist, dass sich der geschlüpfte (Tag-) Falter an der leeren Puppe hängend seine Flügel entfalten kann.

    Falls er "runter fallen sollte" (kann vorkommen, aber nicht die Regel) sollte er die Möglichkeit haben hoch zu klettern.

    Warum nicht einfach ein dünnes Stück (an dem die Puppe hängt) von dem Apfel abschneiden.

    Nadel oberhalb der Puppe durch die Apfelscheibe auf z.B. ein Stück Styropor (oder so) stecken und trocken lagern

    Die dünne Apfelscheibe dürfte vertrocknen und der schlüpfende Falter kann sich an der Puppe hängend entfalten.


    So würde ich es machen.


    Grüße Armin

    Alter Spruch ohne "t" : lich und luf, gib saf und kraf !

    Woran es genau liegt ist unklar.


    Jetzt mal ohne Scherz. Abgesehen von der deutlich besseren "Belüftung" und Futterqualität (kein "Welken") -siehe oben- beim Ausbinden.

    Kann es sein, dass es so etwas wie -Raupen-Rachitis- gibt?


    Sprich manche Arten benötigen die "natürliche" Besonnung (und wenn es nur im Schatten / Halbschatten ist) um wachsen zu können.

    Nach dem Gesetz des Minimums (Pflanzenwachstum) kann z.B. eine Pflanze -trotz ansonsten optimaler Bedingungen- beim Fehlen von Stoffen, welche nur in kleinsten Mengen benötigt werden, nicht wachsen / kümmert / stirbt ab.


    Mal so als Gedanken.

    Um in dem Tenor weiter zu machen, nachdem die Sachfrage (?) von Joachim m.E. abgeklärt ist.

    Joachim ich kenne Deine Bekannten und dessen Lebensumstände nicht (Wochenendhaus in einem lichten Eichen-Altbestand) ?,


    Es wäre aber gemein und niederträchtig, falls es seine Oma bei schönem Wetter immer unter besonnte Eichen platziert hätte. ;):(:) :ironie:


    Ich kenne in Karlsruhe viele Eichen (auch im Schlossgarten) mit Nesten aus 2021 oder früher.

    Da die meisten diese gar nicht sehen, hält sich die Panik in Grenzen. Zumal dieses Jahr -wegen der vielen Niederschläge- die Verwehung der Haare in Grenzen halten dürfte.


    Jetzt aber genug mit den Albernheiten.


    Grüße Armin

    Wie der Superspezialist etwas sehr kurz antwortet: Nicht berühren,


    Laienhafter Langtext: Automeris-Raupen (und Verwandtschaft) haben Nesselzellen (Wie Brennnesseln oder Quallen).

    Diese "schießen" quasi bei Berührung kleine Giftpfeile ab. Aus eigener Erfahrung weiß ich; man spürt es sehr schnell und deutlich / je nach Größe der Raupe und der Art auch länger.


    Im Gegensatz dazu haben Prozessionsspinner leicht abbrechenden Haare, welche auch vom Wind verweht werden können bzw. auch die alten Häute können diese Haare abgeben.

    Bei Hautkontakt kann es zu heftigen Reaktionen kommen. Es gibt alte Beschreibungen von Todesfällen (Kiefernwälder Ostseebereich) bei Waldarbeiter, welche größere Mengen der Haare eingeatmet hatten.


    Kurz: Wie Policeman schon sagte, Berührung vermeiden => erledigt; Und versehentliche Berührungen (die eine Raupe :bibber: saß unter dem Blatt), sind zwar schmerzhaft, dienen aber dazu, dass man besser aufpasst.

    Hallo Sandra,

    keine Ursache. Bei der häufiger gezüchteten Arten würde ich mir keine Sorgen machen. Außer natürlich es wird auf gewissen "Spaßfaktoren" hingewiesen.

    z.B. Automeris etc. deren Raupen sollte man möglichst nicht berühren etc.


    Mehr Respekt habe ich vor (mir) unbekannten Arten aus Freilandfängen. Vor allem aus den Tropen und Subtropen. Da gibt es zum Teil richtig "lustige" Arten (wurde z.B, von einem Kollegen mit größerer Finca mit Primärwald in Costa Rica sehr eindrücklich vor gewissen Raupen gewarnt, Berührung der geselligen Raupen schwerste Gesundheitsschäden!) dass solche Arten aber auf Actias für jedermann angeboten werden, halte ich für SEHR unwahrscheinlich.


    Grüße Armin

    Habe vor einigen Jahren Raupen (L2 - L5) von A. attacus in Thailand gefunden. Saßen übrigens alle in einem kleineren Baum. (Blätter wie eine Bogenfeige).

    Habe von den ausgewachsenen 8 Stück nach Deutschland mitgenommen. (Noch ca. 5 Tage an Liguster ohne Probleme)

    Weder die kleinen Raupen noch die Erwachsenen haben irgend welche Abwehrsekrete "abgeschossen".


    Verweise extra auf diese Freilandfunde, da diese Raupen "natürlich" aufgewachsen waren und somit ggf. noch die natürlichen Abwehrreaktionen gezeigt hätten.


    Grüße Armin

    Mal wieder die alte Leier.

    Mal ein paar allgemeine Gedanken zu dem Thema.

    Vorab auch ich bin heil froh, dass sich immer noch jüngere Menschen / Neueinsteier für Insekten interessieren.

    Was aber immer wieder fest zu stellen ist, dass vielfach nicht die grundlegendsten Kenntnisse vorhanden sind. Offensichtlich nie ein Buch über Schmetterlinge gelesen, Entsprechend blöde Fragen werden gestellt.

    Es wird Zuchtmaterial gekauft, ohne sich nur andeutungsweise Gedanken über die Futterbeschaffung gemach zu haben. Zuchtanweisungen vorher lesen; was für ein abwegiger Gedanke.

    (das diesen Winter sogar Liguster / Brombeere/ etc. erfroren ist=> Pech). Und so weiter. Wäre / würde nie in dieser Reihenfolge vorgehen.

    Ist ein grundsätzliche Generationen- Problem.

    Als ich angefangen habe, musste man sich alles anlesen und nicht rumgoogeln mit dem Haupthirn gelagert in der Gesäßtasche. Selbst lernen und Denken.


    Was ich auch amüsant finde, dass jüngere Menschen oft ein überzogenes Selbstwertgefühl entwickeln. Bei allem Wissen fehlt grundsätzlich (liegt in der Natur der Sache) jedoch die Erfahrung bzw. das in vielen Jahren erlebte.

    Nur weil jemand Bio studiert, kann der mir noch langen nicht oberschlau über irgendwelche Biologische Zusammenhänge etc. aufklären wollen. Ich habe mehr als 50 Jahre -mit begleitendem Studium und als Autodidakt mit dem Thema "Natur"- beschäftigt. Ich habe (wie viel andere auch) die Entwicklungen und Folgen wachen Auges erleben müssen. Aber ich kann auch von diesem Jüngeren etwas neues erfahren; keine Frage.


    Kurz zum Disput:


    Ich kann die Reaktionen von Policeman zumindest in großen Teilen nachvollziehen. Gründe: siehe oben. Manchmal ist er auch mir zu grantig.


    Zu Dir Finn.

    Bei allem Bestreben "auch einmal zu den "Großen" gehören wollen".

    Bei allem bereits vorhandenem Wissen, Du hast noch einen langen Weg vor Dir! Ist aber normal, war bei mir nicht anders.

    Ich weiß, ich bin -in Deinen Augen- eine alter Depp ohne Ahnung, aber lerne etwas mehr Selbstbeherrschung und relativiere Deinen Wissensstand.

    Ich weiß deutlich mehr über Insekten und Schmetterlinge wie die meisten Menschen, aber ich habe echte Spezialisten kennen gelernt, denen gegenüber kam / komme ich mir wie ein Nichts vor.

    Ging mir in vielen Lebensbereich so. Und etwas hatte diese Menschen fast alle gemeinsam? Sie waren ob ihres Wissens nicht überheblich, aber hatten Selbstbewusstsein.

    Für den Spruch : "Ich weiß, dass ich nichts weiß" muss man ein enormes Wissen haben.

    Glaubts Du , Du bist schon so weit?

    Und noch einer meiner Leitsprüche: Wer mir schmeichelt ist mein Feind, wer mir meine Fehler sagt ist mein Freund.

    Nur so kann man wirklich fürs Leben lernen.


    Bevor jetzt der Shit-Storm über mich hereinbricht.


    Es wäre schön falls die Jüngeren etwas mehr "Demut" und die Alten etwas mehr "Geduld" hätte. (Gilt vorrangig für gewisse Hitzköpfe aus allen Altersgruppen)

    Wäre für unsere gemeinsamen Interessen wünschenswert.


    Grüße Armin