Posts by caligo58

    Und Löwenzahn (solange kein Schnee) klappt prima. Notfalls die Brennnessel Pflanzen ausgraben und ins "Warme" bringen.

    Die sollten flott austreiben. Auch in Hinblick auf eine evtl. Nachzucht im Winter, da die Falter vermutlich im Spätwinter / zeitiges Frühjahr schlüpfen werden und je nach Winterverlauf, dass Futter unterm Schnee liegen könnte.

    Grüße Armin

    Hallo Hans,

    abgesehen davon, dass die Art sehr variabel gefärbt ist, finde ich es schlimmer, dass die Art offensichtlich so selten geworden ist, dass die Falter nicht mehr an jeder Hauswand oder Haustürleuchten in vielfacher Zahl sitzt. In älterer Forstliteratur wird er noch als zu beobachtender Schädling geführt. Leimringe an Waldbäumen um anhand der gefangenen Frostspanner-Weibchen den Fraßschaden im Frühjahr abschätzen zu können

    Habe selbst mehrfach erlebt, dass die "Frostspanner-Schadgesellschaft" in Laubwäldern (Eichenmischwälder) zu Kahlfraß auf größeren Flächen geführt hat. Auch in Ortschaften saßen dann im Herbst / Winter die verschiedenen "Frostspanner"-Arten in sehr großer Zahl überall an den Hauswänden etc.

    Habe diese Jahr bislang auch nur 2 Falter vom Großen Frostspanner gesehen und wesentliche Fraßschäden an den mir seit rund 50 Jahren bekannten Waldflächen auch nicht mehr.

    Grüße Armin

    Obwohl meine "Tropenreisen" nicht mit denen von Manfred vergleichbar sind (18 Thailand / 4 CR), kann ich ihm nur voll und ganz zustimmen.

    Vor allem in der Regenzeit (ohne größeren Kühlschrank) ist es eine Herausforderung größere Mengen Falter vor Schimmel und Ameisen geschützt aufzubewahren.

    Hallo Luis,

    als ich vor 50 Jahren angefangen habe, war ich etwa in Deinem Alter.

    Die gezielte Suche nach Puppen, wie von Manfred richtig beschrieben, war zumeist "ernüchternd" und dies zu einer Zeit in der es noch (aus heutiger Sicht) massig Insekten incl. Schmetterlinge gab.

    Habe Erdpuppen in der Regel zufällig beim Umgraben im Garten etc. gefunden. (Ist oft wie beim Pilze sammeln; die großen Funde hat man, wenn man nicht danach sucht oder an Orten an denen man mit nichts gerechnet hat)

    Hinsichtlich der Suche nach Raupen vom Brombeerspinner. Habe diese im Herbst in den Abendstunden gesucht. Bei Sonnenuntergang sind die Raupen an den Pflanzenstengeln hochgekrabbelt.

    Konnte diese dann gut sehen. An manchen Abenden waren Dutzende zu finden.

    Auch andere "Glucken" wie Eichen-und Kleespinnerraupen habe ich (Ende Mai / Anfang Juni) in der Abenddämmerung gesucht.

    Im Dunkeln mit Taschenlampe haben mich meine Eltern nicht gelassen.

    Wie auch Kevin und die Anderen geschrieben haben. Jeder fängt kleine an und muss immer Lernen (das hört nie auf).

    Weiterhin viel Freude und Erfolg.

    Grüße Armin

    Hallo soil74,

    losgelöst von der Frage ob H. euphorbiae zurück in den Süden wandert, sind m.E. Rückwanderungen etlicher Arten (z.B. Distelfalter oder Taubenschwänzchen) durchaus bekannt.

    Das etliche Arten z.B. Admiral / Taubenschwänzchen heute (war bei den Wintern vor 30+ Jahren nicht denkbar) auch in Deutschland überwintern können, ändert daran nichts.

    Kann mich selbst an massive Wanderungen des Distelfalters (2009 ?) erinnern. Flugrichtung immer Richtung Süden.

    Ende Oktober 2018 war ich in Andalusien. Sehr viele Distelfalter! Sofern diese nicht Nahrung aufgenommen haben, war eine deutlicher Tendenz der Flugrichtung Richtung Süden (übers Meer) zu erkennen.

    Grüße Armin

    Zur Frage vom Toni,

    nein ich habe nicht geleuchtet; der Fundort des "Muttertiers" war in eine Wohnsiedlung mit Wohnblocks aus den 60igern Ka-Durlach mit parkartigen Gehölz-Strukturen.

    Es war in 15 Jahren, dass einzige dort beobachtete Weibchen von L. dispar. Männchen konnte ich öfters zur Flugzeit tagsüber beobachten (eher vereinzelt).

    Sofern Männchen nachts an der Hausbeleuchtungen (Eingangstüren) saßen, waren diese "normal" gefärbt.

    Keiner Hinweise am Rande (will damit aber keinesfalls eine Verschwörungstheorie verbreiten !!!!!)

    Die Tigermücke wurde schon vor ein paar Jahren (weiß nicht mehr genau wann) in Karlsruhe nachgewiesen.

    Der Fundort der Mücken hat eine Abstand zum Fundort der "Muttertiers" von ca. 700 m Luftlinie.

    Pfützen entlang von Bahnlinien. War damals einer der ersten Funde in BaWü.

    Hallo Andreas,

    wie gesagt, könnte ich mir in den Ars... beißen, dass ich die meisten Raupen ausgesetzt habe.

    Aber wer rechnet den mit so etwas.

    Von den rund 25 Raupen habe ich 3 Weibchen und 18 Männchen erhalten. Neben den 12 Exemplaren auf dem Foto habe ich noch 4 Stück mit z.T. deformierten Flügeln gespannt (aber Mosaikgynander) und 4 Stück hatten so verkrüppelte Flügel, dass ich diese "entsorgt" habe.

    Grüße Armin

    Hallo Kollegen,

    vielen Dank für die Rückmeldungen.

    Von "Wolbachia" hatte ich noch nie gehört.

    Wie gesagt, konnte mir nicht vorstellen, dass alle Männchen "FLECKZWITTER" sein könnten. Könnte mich jetzt sehr ärgern, dass ich die meisten Raupen ausgesetzt habe.

    Wäre eine interessante Falterserie geworden.

    Auch eine Folgezucht (falls überhaupt bei "FLECKZWITTER" möglich) wäre vermutlich sehr interessant gewesen.

    Nun ja, hinterher ist man oft schlauer.

    Beste Grüße Armin

    Hallo Thomas,

    habe so meine Probleme mit den Ausführungen von Herrn Rangnow. Klar ist es m.E., dass die Raupen, welche es bis in den Wald geschafft haben (überwiegend) parasitenfrei waren.

    Die Schlupfwespenlarven habe die Raupen i.d.R. ja vorher "umgebracht". Daraus abzuleiten, dass die verpuppungsreifen Raupen im Wald parasitenfrei bleiben, erscheint mir deshalb nicht schlüssig.

    Und in den Baumkronen gibt es i.d.R. keine Spitzmäuse oder räuberische Käfer wie auf dem Waldboden.

    Grüße Armin

    Danke für die Rücjmeldungen.

    Den Gedanken hatte ich auch, aber warum waren dann die 3 Weibchen eindeutig wie Weibchen gefärbt und bis auf 1 geschlüpftes Männchen (und dies hat auch eine kleinen weißen Streifen) waren alle ! Mosaik-Gynandromorphen?

    Der sonstige Habitus ist doch eindeutig männlich.

    Erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich?

    Hatte noch 3-4 Falter mit sehr verkrüppelten Flügeln; auch verfärbte Männchen.

    Hallo Actias-Gemeinde,

    im August 2020 fand ich eine Weibchen von L.dispar in unserem Treppenhaus. Es hatte schon abgelegt. Der Falter kam in die Sammlung und die Eier wurden im Kühlschrank überwintert.

    Trotz der Lagerung im Kühlschrank schlüpften die Raupen bereits Ende März. Fütterung mit den ersten Weißdornblättern und später mit Hainbuche. Da ich eigentlich nicht vor hatte diese (ehemals sehr häufige) Art zu züchten, habe ich die meisten Raupen ausgesetzt. Habe nur ca. 20 Stück fertig gezüchtet.

    Beim Schlüpfen war ich über die Färbung der Männchen sehr verwundert. Fast alle hatten mehr oder weniger weiße Färbungen auf den Flügen. Die Färbung der Weibchen war "normal". Ich habe in den letzten 50 Jahren sehr viele Schwammspinner Männchen (insbesondere Anfang der 90iger, als es zu Kahlfraß im Bereich KA kam und die beleuchtetet Hauswände voll mit Faltern waren) gesehen und weiß, dass die Färbung von hell-Grau bis fast schwarz schwankt.

    Doch solche Weiß-Färbungen habe ich noch nie gesehen.

    Ideen über die Ursachen?

    Freue mich über jede Rückmeldung





    Also welche Entfernung die Raupen von Kohlweißlingen bis zur Verpuppung zurücklegen, kann ich nicht sagen.

    In der Folge ein paar sehr vereinfachte Hinweise, da das Verhalten je nach Art sehr unterschiedlich ist (Verpuppung im Boden; freie Puppen an Ästen / Spinnen von Kokons etc.)

    Je nach Art kann es 1 - 2 Tage dauern zwischen Einstellen des Fressens und Vorbereitung zur Verpuppung. Weißlinge machen eine Gürtelpuppe (siehe auch Wikipedia-Großer Kohlweißling), d.h. die Raupe verpuppt sich meist an "senkrechten" Fläche oder Ästen etc.

    Deshalb sollten in dem Terrarium entsprechende Möglichkeiten (Äste etc.) geboten werden, damit nicht alle Puppen an den Wänden hängen, nach der Verpuppung das Terrarium kühl / kalt gestellt werden, damit die Tiere erst im Frühjahr schlüpfen.

    Ob die kleinen Raupen -im Freiland- hängt vom weiteren Witterungsverlauf ab.

    Würde eher die Kleinen im Terrarium weiter füttern und nach der Verpuppung langsam an kühle Temperaturen gewöhnen und überwintern.


    Siehe auch das 1x1 der Schmetterlingszucht auf Actias für das Grundlagen Wissen.


    Grüße Armin

    Es kommt immer wieder vor, dass Raupen es nicht schaffen oder die Puppen deformiert sind.

    Falls es nur einzelne sind i.d.R. kaum erklärlich. siehe Woostock.

    Bei einer hohe Anzahl bedenklich: Störungen, da zu viele Raupen ?/ falsche Luftfeuchtigkeit ?/ Temperatur ? / keine geeigneten Verpuppungsmöglichkeiten / Krankheiten / usw.

    Grüße Armin

    Hallo Hans,

    stimmt alles. Aus meiner Erfahrung kann es interessant sein, diese "Schwächlinge" versuchen durchzufüttern.

    Hatte mal rund 100 Raupen von R.orizaba. Dabei ein "Schwächlinge", er hat es -wider Erwarten- geschafft ganz normal zu verpuppen und zu schlüpfen

    Der Falter war deutlich kleiner als der Rest und die Färbung (nicht die Musterung) war wie "ausgeblichen". Hatte diese Phänomen schon bei verschiedensten Zuchten incl. Aufzucht von Schwalbenschwanzraupen (in den 70iger Jahren) aus Freilandsammlungen auf Möhren- / Fencheläckern im Herbst (Nach Überwinterung fliegen lassen).

    Trockenheit und ggf. Lausbefall der Nadeln.

    Bei "Weihnachtbäumen" wäre ich vorsichtig, sofern nicht sicher ist, dass diese ohne "Spritzung" gezüchtet wurden.

    Habe meine Zucht auf Zeder durchgeführt, da keine Kiefer etc. erreichbar waren. (Alle viel zu hoch).

    Ging problemlos. War auch im Winter sehr gutes Futter. Der Baum zeigt auch nach diesem Sommer in KA keinerlei Schäden an den Nadel.

    Viel Erfolg.

    Grüße Armin

    Dann hatte ich 2021 offensichtlich Glück.

    Da ich nicht wusste ;) , dass eine Zimmerzucht von Hyalophora cecropia problematisch sein kann, habe ich die Raupen in meinen "üblichen" Plastik-Zuchtboxen mit Luftlöchern bzw. Gaze gehalten.

    Ab L 3 habe ich die Zweige (Futter: Hainbuche) in kleine Wassergefäße gestellt. Futterwechsel / Reinigung alle 2 Tag. Die Raupen hatte relativ viel Platz, in Abhängigkeit Ihrer jeweiligen Größe.

    Habe von 24 Eiern nach Überwinterung 14 Falter erhalten.

    Vermutlich auch sehr erfahrene Züchter haben erlebt, dass Zuchten -trotz aller Erfahrung / Bemühungen- scheitern

    Das von Raoul geschilderte Massensterben hatte ich, abgesehen von eingeschleppten Krankheiten, nur einmal -vermutlich in Folge Inzucht-erlebt.

    Hatte Samia cynthia zwei Jahre hintereinander (durch Geschwisterpaarungen) ohne wesentliche Ausfälle gezüchtet. Bei der F3 Zucht sind auch viele Raupen geschlüpft und haben wie Ihre Vorfahren munter Götterbaum gefressen und sind gewachsen. L 4 hat aber von 60 Raupen keine überlebt. Innerhalb einer Woche -trotz gleicher Zuchtbedingungen wie Vorjahre- Totalausfall. Im gleichen Raum durchgeführte andere Zuchten => keine besonderen Ausfälle.

    Grüße Armin

    Hallo Thomas,

    was sind inzwischen "Normalbedingungen"? In den letzten Jahren gab es im Bereich Karlsruhe Winter, bei denen die Kapuzinerkresse (extrem frostempfindlich) im Blumenkasten nicht erfroren ist.

    Nun ja, dass mit dem "Wanderfalter aus dem Mittelmeerraum" ist m.E. nicht mehr voll gültig.

    Zumindest in Norditalien haben "früher" die Falter "überwintert".

    Habe schon in Karlsruhe an einem warmen Januartag ein Taubenschwänzchen an einem Schneeglöckchen rütteln gesehen.

    Vermutlich saß der Falter an einem geschützten Platz (wie inzwischen auch der Admiral) in Winterruhe. Anders kann ich mir das Vorkommen dieser "Wanderfalter" bereits im sehr zeitigen Frühjahr nicht erklären.

    Gehe davon aus, dass Viele Interesse an "Tütenfaltern" von dieser Art hätten (ich auch :saint: ), da sie wirklich sehr schön ist.

    Könnte aber problematisch (zu Recht) bei der Einfuhr werden.

    Aus Vortrag Deutsche Pflanzenschutztagung 2021:

    Die Gepunktete Laternenträgerzikade Lycorma delicatula wird zukünftig als Unionsquarantäneschädling geregelt.

    In den USA schreitet die Ausbreitung trotz Eingrenzungsmaßnahmen

    (Quarantäne) weiter voran. In Europa ist diese Art nicht vorhanden

    Mal sehen wie lange es dauert bis die ersten Lebenden auch in Europa auftauchen

    Die Art soll in der Lage sein, allein durch die Saugtätigkeit an Gehölzen (soll sehr polyphag sein), diese zum Absterben zu bringen.

    Die Art scheint (mangels natürlicher Feinde) außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes eine sehr große Gefahr darzustellen.

    Aber schön ist sie trotzdem.

    Grüße Armin

    Mal völlig losgelöst von der obigen Diskussion.

    Aus dem Gedächtnis kann ich mich an Falter an der Leuchtwand auf der Finca Hamadryas (Zentral CR) erinnern, welche zumindest zu der Gattung Apatelodes gehören.

    Ob es explizit die Art Apatelodes torrefacta dabei war, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

    Grüße Armin