Beiträge von caligo58

    Hallo David,

    ob die Tiere vollständig flugfähig sind, kann ich nicht sagen.

    Zumindest im Schupfkasten (80x 30x 50) und z.T. im Zimmer (nachdem sie mir abgehauen sind) fliegen die größeren Geschrumpften nachts durch Zimmer.

    Die Tiere fangen i.d.R. zwischen 01.00 und 02.00 an zu flattern, sowohl ich wie die Falter sind noch nicht ganz fit.

    Die mit den sehr geschrumpften Flügeln flattern zwar auch sehr heftig, können aber nicht "abheben".

    Und wie auch gesagt, kommen mir die Falter -im Mittel- kleiner vor wie Freilandfänge (Falter) aus Thailand.

    Grüße Armin

    Hallo Rudi,

    Danke für die Antwort.

    Wie gesagt, nicht verkrüppelt, sondern "geschrumpft"

    Der Anteil der Falter mit geschrumpften Flügeln (nicht verkrüppelt sondern einfach geschrumpft) z.T. mit interessanten Färbungen im normalen grün / violetten Spektrum beträgt jetzt 30 - 40 % der geschlüpften Falter. Spannweite zwischen 80 bis < 40 % des "Normalen".

    Keine Ahnung warum. Habe ich in dieser Form noch nie erlebt.

    Minifalter in Folge Inzucht / Verkrüppelte Flügel aufgrund Trockenheit beim Schlüpfen / Verkrüppelt, weil Puppe am Körper hängt/ habe ich alles schon erlebt, aber m.E. hier nicht der Fall.

    Inzucht dürfte ja kaum die Ursache sein, da ja die Eltern / Großeltern aus Freilandraupen stammen.

    Habe eine Teil gespannt und einige auch getütet.

    Wie Du richtig sagst, 1 Bild sagt mehr als 1000 Worte. Sobald ich die Tiere vom Spannbrett nehmen kann, werde ich Bilder machen.

    Grüße Armin

    Dank der Großzügigkeit eines Kollegen von ACTIAS hatte ich eine größere Anzahl L1 / L2 Raupen von Daphnis nerii. Nachzucht aus Thailand. Habe die Art zum ersten Mal

    Zu Glück gingen die Raupen problemlos von Oleander auf Liguster über. Die Zucht verlief relativ problemlos.

    Seit einigen Nächten fangen die Tiere an zu schlüpfen. Insgesamt sind die Falter im Mittel kleiner als meine Freilandfänge aus Thailand.

    Bei den ersten war ein relativ kleines Männchen mit sehr kleinen Flügeln. Körpergröße etwas wie ein mittlerer Weinschwärmer, die Flügel aber nur wie die eines Taubenschwänzchens. (Flügellänge nur etwa halbe Körperlänge).

    Ansonsten sind die Flügel nicht deformiert und schön gefärbt, aber "geschrumpft".

    Heute Nacht sind 18 Stück geschlüpft, auch größere Exemplare und wieder waren 3 Stück mit sehr kleinen Flügeln dabei. Bei einem Weibchen nur knapp ein Drittel der Körperlänge. Da ich schon um 5.45 ins Büro musste, konnte ich mir die Tiere heute früh noch nicht alle in Ruhe ansehen bzw. Bilder machen.

    Habe so etwas noch nie erlebt. Hungerformen scheidet m.E. aus. Die haben gefressen wie die Blöden; die Flügel sind nicht verkrüppelt nur sehr klein und die Falter sind auch sonst fit bzw. kein Schäden am Körper (soweit heute Früh festgestellt).

    Hat jemand eine Idee?

    Werde versuchen (nach dem Spannen ?) Bilder zu machen. Aber der Eindruck war so heftig, dass ich nicht solange warten wollte bis ich diese Anfrage starte. (Habe keinen privaten PC; ja so Menschen gibt es auch noch :irrelachen: )

    Bin für alle Hinweise dankbar.

    Grüße Armin

    Kleine Hinweis.

    Nach meinem Kenntnisstand lassen sich die Jungraupen vom Wind verwehen (solle auch z.B. beim Schwammspinner der Fall sein) => Verteilung der Raupen weg vom zentralen Gelege.

    Beide Arten sind extrem polyphag, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass die Raupen auf einer "Futterpflanze" landen sehr groß ist. => Futterwechsel sollte kein Problem sein.

    Bei Jungraupen habe ich mir angewöhnt, das alte Futter in eine gesonderte Dose zu tun. Beim nächsten Futterwechsel, schau ich nach ob eine übersehene Raupe ggf. in dieser Dose jetzt am Deckel sitzt.

    Grüße Armin

    In meiner ehemaligen "Kolchose" (große Gartenfläche) auf Ackerfläche (sandiger Lehm) in der Rheinebene / Karlsruhe war die "Werre" sehr häufig.

    Liegt rund 25 Jahre zurück. Beim Umgraben habe ich immer Maulwurfsgrillen aller Größen und Geschlecht gefunden. Auf ca. 10 qm bis zu 20 Exemplare.

    Teilweise auch frühmorgens oberhalb der Erde.

    Interessant war, dass ich oft kleine Höhlen gefunden haben, in denen ein großes Weibchen mit 10 - 15 sehr jungen Tieren saß (Brutführsorge?).

    Da die Tiere Allesfresser sind, hatte ich ein gespaltenes Verhältnis zu den Maulwurfgrillen. Es mach keinen Spaß zu erleben, dass ganze Reihen von Sämlingen in den Erdgängen der Werren verschwinden. Auf der anderen Seite fressen sie auch Schneckeneier.

    Nachdem ich meine "Kolchose" seit rund 15 Jahre nicht mehr betreibe, kann ich nicht sagen, wie es mit dem Bestand heute aussieht.

    PS: Werre ist die örtliche Bezeichnung für Maulwurfsgrillen.

    Es ist wieder mal eine besondere Leistung, auch diese Art innerhalb von 20 Jahren an den Rand des Aussterbens in D bzw. BaWü zu bringen.

    Grüße Armin

    Hallo Policeman,

    Du hast schon außergewöhnliche Rahmenbedingungen für die Ausübung Deiner Passion.

    Platz / Garten / Zeit und vor allem eine Ehefrau mit sehr hohen Toleranzwerten.

    Da sind die Möglichkeiten in einer 3 Zimmerwohnung etwas eingeschränkter.

    Spätestens bei Schlupfeimern im Schlafzimmer hätte schon eine sehr vorsichtige Anfrage bei meiner grundsätzlich toleranten Ehefrau das Fass zum Übergelaufen gebracht.

    Hallo Raoul,

    Bild 6 ist sicher Amberbaum; bei Bild 7 bin ich mir nicht sicher; eher nein.

    Für mich ist bei einer sicheren Bestimmung auch der Gesamteindruck des Baumes / Gehölz wichtig. (Wuchsform; Rinde; etc.) wichtig.

    Bei Bäumen aus Parkanlagen, Gärten etc. gibt es einfach zu viele Möglichkeiten z.B. Ahornarten all over the world können sehr ähnliche Blätter haben.

    Amberbaum hat oft "Korkleisten" an den Ästen. Dies haben die meisten Ahornarten (außer z.B. Feldahorn, aber viel kleiner Blätter mit rundlichen Spitzen) nicht.

    Bei mir gibt es zum Glück viel Amberbäume als Straßenbäume. Wenn einer eindeutig bestimmt ist, erkennt man die anderen sofort.

    Grüße Armin

    Aus Zeiten in welchen selbst in KA wochenlang Schnee lag, habe ich bei Bärenzuchten Rosenkohl verfüttert. Ist sehr frosthart.

    Sonst war -bei 20 -30 cm Schnee- nichts zu finden bzw. war erfroren. "Biosalat" gab es noch nicht. Hat bei verschiedenen Arten aus Thailand / Costa Rica / Europa funktioniert.

    Problem war die Feuchtigkeit des z.T. aufgetauten Futters. Kann deshalb die Mischung mit getrocknetem Löwenzahn gut nachvollziehen.

    War damals nicht auf die Winterzuchten (und die Schneelage) von den Mitbringsel vorbereitet und habe einfach alles ausprobiert, was an "Grün" noch zu finden war.

    Nachdem Brom - und Kratzbeere leicht Wurzeln ziehen, werde ich für meine kleine Zucht von Eichenspinnern, ein paar Pflanzen für die Überwinterung der Raupen heranziehen.

    Habe gute Hoffnung, dass ich diese als Winterfutter in den Überwinterungsbehälter stellen kann und die Raupen etwas zum knabbern haben.

    Mal sehen ob es klappt.

    Grüße Armin

    Zu meinem "Beitrag":

    So jetzt will ich mich auch mal als "Klugs- , ähm Besserwisser" outen. :winking_face: :smiling_face:

    Auch Fliegen und Mücken haben 4 Flügel.

    Nur sind hier die "Hinterflügel" zu so genannten Schwingkölbchen reduziert.

    :winken: sorry, konnte es mir nicht verkneifen :winking_face_with_tongue:

    Beste Grüße Armin

    Leider wurde mein Ironisch / Sarkastischer Beitrag völlig missverstanden.

    Hatte gehofft, dass :ironie: offensichtlich ist.

    Wollte keinesfalls noch mehr Öl ins Feuer gießen.

    Deshalb => Sorry!!!!. Wollte keinem geistig auf die Füße treten.

    Grüße Armin

    So jetzt will ich mich auch mal als "Klugs- , ähm Besserwisser" outen. :winking_face: :smiling_face:

    Auch Fliegen und Mücken haben 4 Flügel.

    Nur sind hier die "Hinterflügel" zu so genannten Schwingkölbchen reduziert.

    :winken: sorry, konnte es mir nicht verkneifen :winking_face_with_tongue:

    Beste Grüße Armin

    Hallo Enrico,

    kann deiner Meinung nur zustimmen. Anhand einer Sachfrage entwickelt sich mal wieder eine eher persönliche Auseinandersetzung. Welche Hintergründe es hierfür gibt, kann ich nicht beurteilen, aber diese Auseinandersetzungen sollten die Kontrahenten wirklich wo anders austragen. Falls es keine Alternative gibt, im Morgengrauen an der Friedhofsmauer.

    Ich kann und will nicht urteilen, aber manchmal habe ich den Eindruck => alle in eine großen Sack und ordentlich draufhauen. Sorry über dies drastischen Worte.

    Obwohl ich mich seit 50 Jahren mit Schmetterlingen beschäftige, halte ich mich nur für einen interessierten Laien gegenüber wirklichen Kennern, welche ich im Lauf der Zeit kennengelernt habe und werde mich nicht in die Bestimmungsdiskussion der eigentlichen Frage einmischen. Aber wie groß ist heute die Wahrscheinlichkeit eine Raupe von Arctia matronula zu finden? Wie sicher sicher kann diese "Jungraupe" anhand eines Fotos von einer Raupe der ungleich häufigeren Art z.B. Spilarctia lutea unterschieden werden?

    Und das Ganze führt dann zu dieser eher persönlichen Streiterei. Wie Du schon gesagt hast, gibt dies kein gute Bild.

    Wir sollten, bei ggf. gerechtfertigter Kritik nicht vergessen, dass neben dem Insektensterben auch die Insekten-Interessierten (Kenner / Experten) am aussterben sind.

    In diesem Sinne, weiterhin viel Freude an unserm "Hobby"

    Armin

    Anna hat schon recht, aber das "Ausweiden" muss vor dem Spannen erfolgen.

    Bei "kleinen" Körpern (eigentlich alle Tagfalter) ein richtiger Spaß.

    Durch das "Ausweiden" gehen i.d.R. auch die Geschlechtsorgane verloren => Bestimmung von Arten ggf. nicht mehr möglich. (bei Zweifelsfällen; beim Tagpfauenauge besteht z.B. kein Bedarf)

    Sinnvoller bei großen Arten ggf. auch um das "Verölen" zu verhindern. Die kommt vor, wenn sich die Innereien zersetzen.

    Musterbeispiel ist der Weidenbohrer. Die verölen fast immer.

    Ist aber ein sehr weites Feld und ich empfehle das Studium älterer Schmetterlingsbücher.

    Es gibt / gab kleine Glasgefäße mit Spitze in die man Insektengift als Schutz vor Schädlingsbefall befüllt hat.

    Die Teile wurden mit der Bodenspitze in die Steckfläche gesteckt. Genau so sieht es aus. Habe die Teile früher selbst verwendet.

    Grüße Armin