Naja, besser als nichts, oder?
Beiträge von Martin
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Vielleicht ein Trauermantel. Dafür spräche die gelbe Linie am Flügelrand (dagegen das rote Muster). Ich vermute, der Künstler hat mehrere Falterarten miteinander vermischt. Nymphaliden kommt aber jedenfalsl hin.
Gruß Martin -
... zumal der Referenzzeitraum Anfang der 90er Jahre ist. Aber schon damals war der Rückgang der Insekten dramatisch im Vergleich zu den 50er Jahren.
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Na, jetzt kommen aber doch ein paar Zungenschläge in die Diskussion, die man beim Thema "Verschwinden der Schmetterlinge" so nicht erwartet hätte. Jedenfalls erschließt es sich mir nicht, was Flüchtlinge, die erst vor relativ kurzer Zeit hier ankamen, mit einer Agrarpolitik zu tun haben, die in den letzten 25 Jahren zum Verschwinden von vielen Insekten beigetragen hat.
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Was genau ist das Gegenteil: dass die Hornissen friedlich waren oder die Schmetterlinge die Hornissen angriffen (Vorsicht Ironie...)?
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Ich habe beobachtet, wie Hornissen vor einer Buddleja regelrecht Wache hielten und saugende Schmetterlinge attackierten. Das waren wahre Raubzüge.
Gruß Martin -
und fressen sehr gerne an insektensammlungen
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Hallo liebe Ute,
das hast Du fein beobachtet. Danke! Auch ich hatte die Raupen auf dem Bild (und in natura) gesehen. Nun kann man das so und so interpretieren: einerseits haben einige überlebt, andererseits sind die Raupen auf dem Bild (gegenüber der Behörde) der Beweis dafür, dass ich nicht irgend etwas erfunden habe, sondern dass tatsächlich Raupen dort waren bzw. sind. Aber vorher waren's eben wesentlich mehr. Und sie stehen eben für die vielen anderen Insekten, die unter einer solchen Aktion leiden.Gruß Martin
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Wie habe ich mich gefreut, als ich vor ein paar Tagen an einem asphaltierten Waldweg einige Nester von tagpfauenaugen-Raupen fand. Nur zwei Tage später war ein breiter Streifen abgemäht und mit ihm natürlich die meisten Raupen kleingeschnitten. Übrigens das Ganze in einem FFH-Biotop; Kottenforst nahe Bonn.
Was kann da getan werden? Ansprechen des Försters? Leserbrief in die Zeitung???
Anbei das Bild dieses Frevels.Meine Trauer und mein Zorn sind wirklich riesengroß.
Ich vermute, dass ein Argument, das mir entgegen gehalten wird, das der Wegenutzung als Wirtschaftsweg sein wird, ein anderes, dass es im Wald genügend Brennnessel gibt. Gibt es Belege dafür, dass gerade an Wegrändern die Dichte an Insekten höher ist, weil dort die Sonneneinstrahlung besser ist und damit die Wärmezufuhr besser? dass es also gerade die Wegränder sind, die ökologisch besonders sensibel sind?
Viele Grüße,
Martin -
Wough! Eine wirklich schöne Gechichte, danke fürs Berichten.
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Bisweilen ganz nett zu lesen sind die Bände:
Fritz Taschner - Mit dem Schmetterlingsnetz um die WeltBesonders erwähnenswert die bibliophilen Ausgaben von Jean Henry Fabre "Erinnerungen eines Insektenforschers", auf 10 Bände ausgelegt.
Viele Grüße,
Martin -
Meines Erachtens eines er besten Bücher am Markt:
Schmetterlinge: Die Tagfalter Deutschlands: Amazon.de: Josef Settele, Roland Steiner, Rolf Reinhardt, Reinart Feldmann: BücherBringt Schmetterlinge in ihrem Lebensraum, dazu sehr gute Abbildungen von Präparaten, die die Bestimmung leichter machen.
Gruß Martin
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Einverstanden.
Insgesamt ist das natürlich ein Problem dieser Rubrik, denn in vielen Kästen schlummern geschützte Arten.Gruß Martin
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Ich weiß nicht, ich finde den Ton ein bisschen hart, oder? Nenne mir einen Sammler, der in seiner Sammlung nicht ein geschütztes Tier hat - man kann darüber streiten, ob es klug ist, diese Sammlung im Internet zu präsentieren. Aber wir Schmetterlingsliebhaber wissen doch alle, dass durch das Erstellen Roter Listen keine Art geschützt ist, sondern letztlich nur durch den Erhalt ihrer Biotope. Und an einem mangelt es der Schmetterlingszunft nun wirklich: an Nachwuchsleuten, die Schmetterlinge lieben, ihren Lebensraum schützen, und dann durchaus auch mal ein Tier einstecken für die Sammlung.
Sorry, die Kästen lassen NICHT darauf schließen, dass da jemand verantwortungslos gesammelt hätte.Gruß Martin
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Hallo liebe INsektenfreunde,
gibt es eine Möglichkeit, bei so meiner Exkursion mal mitfahren zu können? Es ist ein ewiger Traum von mir, einmal in den regenwald zu dürfen und dort die Fülle des INsektenlebens zu erfahren.
Viele Grüße
Martin -
Beim dritten deuten die fühler drauf, dass es sich um keinen Saturniden handelt, Nummer 2 vielleicht Lasiocampide?
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Danke für die vielfältigen Tips.
Die Lernkurve zeigt nach oben.Gruß Martin
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Danke, Werner,
daran habe ich noch nicht gedacht, allerdings war ich auch beim Futter vorsichtig und wir wohnen in einer Gegend, wo die Umweltverscmutzung nicht so stark ist. Die Art ist eben sehr empfindlich, fürchte ich. Wenn ich immerhiun 3 oder 4 Tiere durchkriege, war es zumindest kein totaler Fehlschlag.Gruß Martin
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Ich versuche mich gerade zum dritten Mal an dubernardi, ein Inzuchtstamm aus dem jahr 2009. Obwohl ich peinlichst genau auf Sauberkeit achte, auf die richtigen Verhätlnisse von Luftfeuchtigkeit, nachts Kühl, tags warm, ab L4 nicht mehr so viel Feuchtigkeit etc. sind doch 75 Prozent der Raupen gestorben, besonders ärgerlich: die meisten in L5. Sie hatten die sog. Raupenkrankheit, d.h. fraßen ab einem bestimmten zeitpunkt nicht mehr und hingen dann schlaff und tot an einem Zweigchen.
Eine Auffrischung der Zuchtlinien tut aus meiner Sicht Not. Wenn jemand frische dubernardis hat, wäre ich gerne dabei.Viele Grüße,
Martin -
vorher sollten die falter "angeweicht" sein, sonst brechen womöglich Beine oder Fühler ab, wenn man sie spritzt.