Beiträge von Martin

    Danke für die Hinweise, ich habe das gleiche problem und warte auch. werde es jetzt mit mehr Feuchtigkeit versuchen. Vom Sprühen habe ich aber die Nase voll. Meine Erfahrung ist, dass dabei so feine Feuchtigkeit entsteht, dass sie sich überall in die Puppe reinsetzt und Fäulnis erzeugen kann. Ich habe neben den Puppen Moos liegen, den ich nass mache, der dann die Feuchtigkeit nach und nach an die Umgebung abgibt.
    Viele grüße
    Martin

    Jetzt, da die ersten Weidenkätzchen ihre Blüten entfalten, wollte ich mal in die Gemeinde fragen: Leuchtet Ihr schon? Nachts ist es ja noch gewaltig frisch? Fliegen da die ersten Kätzcheneulen, oder sollten wir uns noch etwas gedulden? Und fliegt noch anderes?

    Viele Grüße,
    Martin

    Ich kann mir nicht vorstelen, dass alle DNA durch den einsatz von Äther zerstört wird. Die Arbeitsgruppe von Herrn Päabo in Leipzig hat aus Neandertalern DNA isoliert. es ist sicherlich noch genügend DNA in Insekten übrig, auch wenn sie durch Äther getötet werden.
    Gruß Martin

    ich habe sehr gute Erfarungen mit dem Nachtfalter-Buch von Steiner et al. gemacht. Da sind alle Nachtfalter Deutschlands drin, auch zugeflogene, südlichere Arten, in sehr guten abbldungen von Präparaten im hinteren teil, vorne mit Beschreibungen zur Biologie und jeweils einem Bild des Falter im natürlichen Habitat. Absolut empfehlenswert. Die rund 100 Euro ist es absolut wert! Einzig fehlen Zygaeniden.
    Gruß Martin

    Furchtfliegen (Drosophila melanogaster) sind da nicht mit Schmetterlingen zu vergleichen. Bei Drosophila kann man tatsächlich Dutzende von Inzuchtstämmen produzieren, ohne dass es auf die Qualität Auswirkungen hat.
    Bei Schmetterlingen ist es artabhängig. Arctia caja (Brauner Bär) z.B. variiert schon nach ein paar generationen, andere sind sehr stabil.

    Gruß Martin

    Nö, das wäre gar nicht toll, wenn es funktionieren würde, sämtliche Arten irgendwie miteinander zu kombinieren. Zu Ende gedacht käme dann nämlich ein Riesenschlamassel an Schmeterlingen raus, ohne Artzugehörigkeit und ganz zu Ende gedacht nur noch eine Sorte Schmetterlinge, die alle Artmerkmale irgendwie auf sich vereinigt, also ein Mischmasch aus allem. Analog zu Farben käme ein bräunlicher Schwarzton raus.
    Es ist schon gut, wie die Natur es eingerichtet hat.

    Viele Grüße
    Martin

    ich war gestern im Wald bei schönstem Sonnenwetter. So viele Zitronenfalter, Füchse und C-Falter habe ich noch selten auf einmal gesehen. Das lässt sich gut an für dieses Jahr!!!
    Viele Grüße Martin

    Hallo Dominik,
    eine höchst ägerliche Sache. Gerade Verluste so spät in der Zucht sind enttäsuchend, ist mir auch schon passiert.
    Kann es daran gelegen haben, dass die tiere beim verpuppen gestört wurden? Ich habe letztes Jahr bei einer anderen Bären-Art die Erfahrung gemacht, dass Störung zum Abbruch der verpuppung führt. Mangelende Feuchtigkeit kann auch ein grund sein. generell habe ich abstand vom Sprühen genommen, weil die Gefahr einer Infektion m.E. erhöht wird. ich gebe wenn dann Wasser auf Leinengewebe oder Moos.
    Aber so richtig helfen konnte ich mit diesen Vermutungen wohl auch nicht.
    Viele entomologische Grüße,
    Martin

    Die Idee Landkärtchen ist ja ganz gut, aber was, wenn sie keine Eier/Raupen bekommen sollte. was wenn die Zucht nicht gelingt? Ich meine, bei Anfängern muss man ja damit rechnen, dass etwas schiefgeht. Mein Rat wäre deshalb, die Wintermonate jetzt zu nutzen, um schon einmal Raupen- und Schmetterlingszucht vorzuüben. Vielleicht mit einer nicht geschützten, einfachen Saturniden-Art, die jetzt zu bekommen ist. Dann hätte sie auf jeden Fall etwas zum Dokumentieren für die Facharbeit und könnte sich etwas entspannter ans Landkärtchen machen.
    (habe selbst einen Sohn in dem Alter, der sich mit facharbeiten rumschlägt, ich weiß, dass man da auch damit rechnen muss, dass einmal etwas nicht so klappt wie gewünscht)
    Viele Grüße
    Martin

    Hallo Michelle,schau Dich mal um nach Arctia caja, das ist der Braune Bär, ziemlich leicht mit Löwenzahn zu füttern und eine tolle Schmetterlingsart. Im frühling auch Kohlweißling etc. Aber das mit den Hormonen, das wird leider nicht klappen. Was Du aber versuchen könntest ist herauszubekommen, wie Umweltvariablen wie z.B. Temperatur Einfluss auf die Farbe der flügel hat. Aber auch das ist nicht ganz einfach.
    Viel erfolg und viele Grüße

    Martin

    Die Absenkung ist mir uchs chon bei enigen spannern passiert. Die Tiere waren ziemlich lange auf dem Spannbrett und mussten also trocken sein, dennoch ist es passiert. Die Sammlung wird unterm Dach aufbewahrt, es ist also nicht feucht im Raum, dennoch senkten sich die Flügel. Ich kann es mir dieses phänomen, das wirklich nur bein wenigen Spannern auftritt, acuh nicht wirklich erklären. Hat jemand von Euch eine Ahnung? Gruß Martin

    Hallo Dominik,

    ich habe zwar gelesen, dass du dir die Hände desinfizierst, aber wie sieht es mit den Boxen aus?
    Das klingt nach schwerer Infektion und die kann sich leicht von Box zu Box verbreten, auch wenn die Hände desinfiziert sind. Ich hatte sowas beim blauen Ordensband: kurz vor dem verpuppen gingen alle Raupen ein. Es war zum heulen.

    Ich denke, es hilft nichts außer alles desinfizieren, auch Pinzetten, Pinsel etc.; quasi neu anfangen.

    Viel Glück damit, ich fühle mit,

    Martin

    Das hört sich nach einer Infektion an. Typisch ist, wenn sie schlaff werden und dann sterben. Da ist wohl nichts mehr zu machen, so hart das klingt. Wichtig die Zuchtbehälter zu desinfizieren, wenn die nächste Zucht gelingen soll. Ich denek, das ging jedem von uns schon einmal so.

    Kopf Hoch, Martin