Beiträge von Phoibos

    durch meine Aufnahme mit Ringblitz erscheinen die VFl zu weiß. sollte beinahe "mausgrau" sein.

    Damit wird natürlich jede Determination erschwert. Somit schließe ich mich Leo und Walter an, ohne einen "minimalen " Ansatz für A. leporina aufzugeben (vgl. Forster-W, Tafel 26, Fig. 5/6).:smiling_face_with_sunglasses:

    errare humanum est

    Nach meiner Erfahrung sollte die Zucht in luftigen Käfigen durchgeführt werden. Stauluft führt zu Ausfällen. Tipp von Andreas ist betimmt erfolgreich!

    Wie auch in der einschlägigen Literatur zu lesen ist, fliegen die Männchen schon am späten Vormittag und nachmittags ab ca. 14.00 Uhr - auch ohne Sonnenschein (eigene Beobachtungen - betr. Südostbayern).

    Salve Carolin, man kann die Puppen an ihrem Ende, mit dem sie mittels kleinen Gespinsts am Blatt befestigt waren, mit einem sog. Klebestift, z.B. Pritt, an einem rauhen Blatt Papier befestigen: Papier mit Klebestift bestreichen Puppenende vorsichtig draufdrücken, hält i.d.R. gut.

    Wenn die Puppen am Boden liegen, sind verkrüppelte Falter möglich.

    Uhu oder Pattex sind nicht zu empfehlen, da sie Chemikalien enthalten, die womöglich die Puppen beeinträchtigen können.

    Vor dem Schlupf verfärben sich die Puppen dunkel.

    Viel Erfolg!

    Grüße, Wolfgang

    Hallo Dirk,

    die Ameisen dürften nicht für das Massensterben verantwortlich sein, eher war´s die Hitze.

    Meine Zuchterfahrungen mit E. versicolora liegen schon einige Jahrzehnte zurück, aber was ich noch weiß bzw. notiert habe: Raupen eher kühl , ab L 3 nicht zu viele in einem Behälter und zwar in einem luftigen entspr. großen Kasten halten.

    Obwohl ich das Futter (nur Birke) immer gewässert habe, waren keine Verluste zu beklagen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg für die Überlebenden!

    Grueße

    Wolfgang

    Möchte kurz meine Erfahrungen zu dieser Zucht beisteuern:

    Vor vielen Jahren habe ich mehrmals in meinem Sommerurlaub Weibchen dieser Art gefunden, am Lago maggiore und in den französischen Alpen. Sie saßen auf Blüten des Wasserdosts, konnten mit der Hand gefangen werden. Die Eiablage fand in einer Käseschachtel statt, ca. 30-40 in einer Nacht, dann Freilassung der Tiere. Noch während des Urlaubs schlüpften die Räupchen, als Futter stand Himbeere zur Verfügung, wurde sogleich und gern angenommen, Vorteil: Blätter welken nicht so schnell.

    Schon Ende September war der Fresswille sehr eingeschränkt, die Räupchen waren nicht mal 2 cm lang. Das ist das Problem bei der Überwinterung, denn sie vertrocknen leicht, aber zu viel Feuchtigkeit führt schnell zur Schimmelbildung an den Räupchen.

    Die Überwinterungsquote war immer minimal, höchstens 10%. Wenn die Raupen die Überwinterung überstanden haben, fressen sie alles mögliche Gewächs, Taubnessel, Wegerich, auch Labkraut etc.

    Wünsche den Züchtern viel Glück und Erfolg!

    Grüße Euch!

    Wolfgang

    Hallo Martin,

    ein sicheres Unterscheidungsmerkmal sind die Bauchfüße und die Bauchseite der Raupe (leider auf dem Foto nicht gut erkennbar).

    Verbasci: Bauchfüße schwarz, Bauchseite schwarz gefleckt

    Scrophulariae: Füße nur schwarz gefleckt, Bauch ohne schwarze Bauchflecke

    vgl. Berge´s Schmetterlingsbuch, 8. Auflage 1899

    Hallo Soil74,

    Deinen Klarnamen kann ich nicht ermitteln, macht nix.

    Also, Bilder der Raupen lassen sich nicht öffnen; da muss man vermutlich etwas anders schalten.

    Der Vorderflügel könnte von C. sponsa stammen. Das Feuerzeug eignet sich leider wenig als Größenhinweis. Auch wäre es interessant zu wissen, wo der Flügel gefunden wurde.

    Schönen Sonntag!

    Wolfgang

    Das wird schwierig, denn in der Natur überwintern die Eier, manchmal auch die Raupen etwa im 2. oder 3. Stadium. Von Treibzucht bei L. trifolii hab ich noch nichts gehört. Koch gibt als Futterpflanze auch Ginster an, der ist im Winter verfügbar.

    Mit Endivien- oder ähnlichen Salatarten wird´s wohl nicht klappen, die Raupen fressen trotz des Namens kaum Klee.

    Viel Glück!

    Guten Morgen AB,

    Zuckerwasser? Hast Du Raupen oder Schmetterlinge im Gehege gehabt? Kohlweißlinge saugen an Blüten, Rapsblüten sind nicht ihre Lieblingsnahrung. Mit Zuckerwasser geht das nur mittels Zwangsernährung, was aber bei Tagfaltern eher nicht so gut klappt, wenn es nicht größere Falter z.B. Exoten sind.

    Die Raupen von V. cardui brauchen kein Zuckerwasser, aber schöne Disteln, die nicht in der Nähe von Feldern, auf welchen immer noch gespritzt wird, wachsen.

    Viel Erfolg!

    W.

    Markus ist zuzustimmen: Noctua pronuba L. ,N. fimbria käme auch in Betracht.

    Das Rätsel löst sich beim Schlupf des Falters.

    Puppen wieder in die Erde buddeln, am besten in einem Blumentopf aus Ton, leicht feucht halten, in ca. 2-3 Wochen weißt Du Bescheid.