guten Abend Leo und andere Actionisten,
dumi Raupen verpuppen sich nicht in sondern auf der Erde,das Problem ist derSchlupf. Fast 50% sind verkrüpppelt. Woran das liegt, ist mir schleierhaft. Man darf die Falter keinesfalls stören, wenn sie aus der Puppe gekrochen sind und irgendwo nach oben krabbeln wollen. Dass sich dumi senkrecht verpuppt, dürfte ein Gerücht sein, keine Raupe verpuppt sich im oder ohne Gespinst senkrecht.
Beiträge von Phoibos
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guten Abend Reinhard,
auch wenn es im Breisgau wärmer ist als in Südbayern, dürfte es für Freilandanflug noch zu früh sein. Vor Mitte April wird wohl kein Männchen anfliegen. Auf die Paarungsbereitschaft der Männchen hat der Aufenthalt im Kühlschrank keinen Einfluss, Weibchen werden aber i.d.R. nach 3 Tagen nicht mehr angeflogen.Ob in Freiburg und Umgebung pavonia vorkommt, weiß ich leider nicht.
Wenn ja, kommen die Männchen aus großer Entfernung angeflogen, da musst Du nicht an den Waldrand fahren. Ein sonniger Platz wäre aber bestimmt erfolgversprechender.
Viel Glück! -
Hallo Wera, die Puppe überwintert in einem Gespinst an der Erde. Also trockenes Gras und/oder Laub in eine Schachtel geben und die Raupe dazu. Weiteres ist auch bei Wikipedia zu finden.
Viel Erfolg und schönen Abend!
Gruß
Wolfgang -
Das müsste Inachis (Vanessa) io sein.
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Hallo Helga,
das ist eine Jungraupe von Aglia tau (Nagelfleck). Bis zum vorletzten Stadium haben die Raupen diese Hörner bzw. Stacheln.
Die Raupen von A. tau fressen in der Natur fast ausschließlich Rotbuche (Fagus sylvatica), für die Zucht habe ich seit langer Zeit erfolgreich Tilia euchlora (Krimlinde) verwendet, aber auch andere Laubgehölze werden von den Raupen angenommen, z.B. Hainbuche, Hartriegel, Kirsche, auch Weide.
Villeicht habt Ihr in der Nähe der Haustüre einen entsprechenden Baum, von dem das Tier durch einen starken Wind abgeschüttelt worden ist.
Viel Grüße aus Südostbayern
Wolfgaang -
Hallo Thorsten,
das sieht ganz nach Grasmilben aus. Die beißen dort besonders gern, wo der Mensch meist schwitzt, also speziell untere Körperhälfte.
Das jetzt warme Frühlingswetter hat diese Plagegeister früher in Aktion treten lassen, sonst kommen die Biester eher ab Juni zum Einsatz, jedenfalls in Südbayern. Die Pusteln kann man mit Prednitop einschmieren, das lindert den Juckreiz.Allerdings ist diese Salbe verschreibungspflichtig.
Man kann sich gegen Bisse schützen: Insbesondere die entsprechenden Körperteile mit Autan besprühen, das hilft!
Also viel Vergnügen im Garten mit Autan!
Und gute Besserung!
Grüße aus dem Chiemgau
Wolfgang -
Alles hängt von den Temperaturen und der Qualität des Futters ab.
Grundsätzlich kann man von einer Zuchtdauer von etwa 5 Wochen ausgehen. Jedes Raupenstadium dauert etwa 7 Tage, das letzte i.d.R. etwas länger. Nach meiner Erfahrung sollten die Raupen ab 3. Häutung in luftigen Zuchtkäfigen gehalten werden.
Wenn die Raupen jetzt noch nicht geschlüpft sind, sollte gleich mit anderem Futter als Walnuss begonnen werden. Beim 1. Frost fallen nämlich die Walnussblätter ab.
Dann viel Erfolg! -
Hallo Mario,
in der Literatur kann man Bemerkungen finden, dass bei E. versicolora eine 2. Generation bei Zuchten erzielt werden kann.
Das ist aber meist ungewollt, weil die Birken bereits im Frühherbst gelbe Blätter bekommen, man muss dann auf andere Futtersorten ausweichen, die oft nur widerwillig angenommen werden.Der Grund für den vorzeitigen Schlupf ist der Lagerort. Die Kellertemperaturen sind i.d.R. gleichbleibend und zu hoch, Schwankungen bewegen sich meist nur im Bereich von +/- 3o .
Mein Tipp: Puppen untersuchen, wenn noch nicht entwickelt, Kasten sofort ins Freie an einen schattigen und regensicheren Platz stellen. Im zeitigen Frühjahr (ab ca. Februar) an frostfreien Tagen hin und wieder befeuchten.
Viel Glück und beste Grüße
Wolfgang -
Hallo Tim,
der Kasten ist ja riesig und die Klappe musst Du schließen, da entweicht auch das Weibchen bei der Ablage, da es dabei wie wild herumfliegt, um immer neue Ablagestellen zu suchen.
Also heute Abend Fußmarsch(10 Min.), Klappe zu und Kasten mitnehmen.
Der Vorschlag von Werner ist perfekt, denn in dem großen Kasten findest Du garantiert nicht alle abgelegten Eier und sie vom Holz oder Gitter abzulösen ist eine Spielerei mit Beschädigungsgefahr z.N. der Eier.Grüße
Wolfgang -
Hallo Tim,
wenn die Reuse richtig konstruiert ist, kann weder Männchen noch Weibchen aus dem Anflugkasten entkommen.
Die Kopula dauert bei Smerinthusarten durchaus bis zu 24 Stunden. Nach der Trennung der Tiere fängt das Weibchen i.d.R. bald mit der Ablage an. Das Männchen dürfte da nicht stören, wenn der Anflugkasten genügend groß ist, also etwa 20x20x30 cm. Außerdem sind die Männchen nach der Kopula meist so k.o., dass sie sich einige Stunden ausruhen und nicht fliegen.
Dann guten Erfolg und viele Eier! -
Guten Spätabend Elias,
es handelt sich bestimmt um eine Noctuidenraupe, ich tippe auf Orthosia stabilis oder incerta.Hab solche Tiere im Mai mehrfach auf Eiche gefunden, bis nächstes Jahr muss man sich gedulden, was da schlüpft.
Phoibos
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Guten Abend,
es handelt sich zweifelsfrei um Autographa gamma, die in günstigen Jahren 3 Generationen bei uns hat. Wenn die Fotos die Farben naturgetreu wiedergeben, könnte es sich um die Form rufescens handeln.
Gamma variiert sehr stark in der Färbung, die Zeichnung auf den Vorderflügeln ist aber immer konstant.
Wenn man das Exemplar fliegen lässt, wird es wohl in den waren Süden ziehen, eine Überwinterung bei uns hält es i.d.R. nicht aus.Gruß,
Wolfgang -
Buona sera Janyn,
das ist ja zum Mäuse melken, was da alles experimentiert wird.
Also ich habe mehrmals s. pyri gezüchtet, bei Eizucht immer mit Pflaume oder Mirabelle, ging einwandfrei. Die Raupen vertragen keine Trockenheit - jedenfalls in den ersten Stadien, aber gewässertes Futter ist auch nicht gut! Also Glaszucht, nach er 4. Häutung kann man sie in Zuchtkästen halten, sind dann auch sehr gefräßig, so dass im Glas schnell Futtermangel eintritt.
Esche geht auch, aber jetzt sind die Blätter ja noch winzig, das ist nicht gut. Futterwechsel ist in späteren Stadien nicht empfehlenswert, wenn Du jetzt Eberesche gefüttert hast, dürfte Pflaume oder Schlehe ohne Weiteres akzeptiert werden. Eberesche und Weide habe ich noch nie als Futterpflanze gehört; in Südfrankreich habe ich zweimal Raupen gefunden: an der südeuropäischen Esche, waren schon fast erwachsen und haben sich bis bald verpuppt. Daher kein Futterproblem.
Birne soll auch gut sein; Kirsche müsste auch akzeptiert werden. S. atlantica (nordafrikanischer Vetter von pyri) frisst mit Vorliebe Kirsche.
Bei Futterwechsel würde ich Eberesche dazutun, dann siehst Du,was sie bevorzugen und das wird dann fortgesetzt. Viel Erfolg und Freude! LG Wolfgang -
Grüezi Dominik! zu Deiner Anfrage einige Anmerkungen aufgrund meiner Erfahrungen aus der letztjährigen Zucht.
Liguster eignet sich auch, aber die Raupen wachsen langsamer und die Puppen und dementsprechend die Falter werden nicht so groß wie bei Idealfutter Ailanthus altissima. Diese Bäume findest Du in der Schweiz auch in Großstädten wie Zürich usw. meist verwildert in Hinterhöfen, Bahnanlagen etc. Der Baum ist nicht zu übersehen allenfalls zu verwechseln mit Essigbaum Rhus ssp. Blick in Fachliteratur hilft.
Nach meinen Beobachtungen ist es von Vorteil, die kleinen Räupchen im Glas zu halten, nach der 3. Häutung allerdings in einem Zuchtkasten. Bei Liguster ist das ohnehin kein Problem, das Futter bis zu 3 Tagen frisch zu halten, Ailanthus welkt eher, aber man kann das Futter ohne weiteres ins Wasser stellen. Ich habe weder Futter noch Raupen besprüht Zucht war ohne Verluste.
Dann viel Erfolg!
Grüße
Wolfgang