Das ist eher sehr ungewöhnlich und ich bin gespannt, was Rudi dazu sagen wird.
Falls es Dir möglich sein wird: ich hätte grosses Interesse daran zu wissen, ob sich das vererben lässt. Wirst Du den Stamm weiter züchten? Am besten den Behälter markieren, in den Du die Raupe für die Verpuppung geben wirst. Falls ja: ich melde sofort Interesse an Eiern an. Oder gar an der Puppe ( ;
Habe eben welche, die zeitlich perfekt matchen, gleiches Larvenstadium… Übrigens ist das L4 auf deinem Foto.
Und wenn wir hier schon bei spannenden Farbmorphen bei atropos sind: ich hatte schon sehr helle und sogar eine weiße. Habe ich bisher sonst nicht gehört oder gesehen. Weiß jemand dazu mehr oder hatte selbst solche?
Grundsätzlich bin ich an Austausch zu Acherontia interessiert, da es eine meiner absoluten Lieblinge sind und ich atropos sehr gut kenne. Schreibt mir gerne eine Nachricht und wir tauschen uns eine Runde oder zwei aus. Ich stehe total auf alles an Infos!
Ich bin auch Team Kokosnusssubstrat in Kombination mit To-Go-Boxen, die man von zb gebratenem Reis kennt. Das scheint ein gutes Mikroklima zu ergeben und habe keine Probleme mit Schimmel.
Bei Eiern in einer Petrischale sprühe ich direkt nach Erhalt einen kräftigen Wassernebel mit einem Zerstäuber in die Luft und lasse diesen auf die Eier rieseln. Das sorgt für eine Haftung der Eier an der Petrischale, sodass Räupchen später leichter aus dem Ei kommen.
Sollte die Eihülle am Popo hängen: lässt sich mit einem feinen Pinsel leicht abstreifen.
Zur Dunkelheit: ich tippe, dass sie sich im Dunkeln geschützt fühlen. Ergo sich dem Essen widmen. Bei Helligkeit scheint der instinktive Drang sich zu verstecken / einen guten Platz zu finden Priorität zu haben.
Soweit ich weiß, kann man Mai-, Juni- und Rosenkäfer am einfachsten anhand der Art der Fortbewegung unterscheiden. Wenn die Larve sich auf dem Rücken liegend fortbewegt: Rosenkäfer. Auf der Seite: Maikäfer. Auf den Beinen/Bauch: Junikäfer.
am 22. März wird es eine Abendveranstaltung in Leipzig von Science Notes geben. Das ist ein, wie ich finde, sehr gutes Wissenschaftsmagazin, das aktuelle Themen interessant und freudig beleuchtet und niederschwellig zugänglich macht. Auch mit Veranstaltungen im Format 5 x 15:
5 Wissenschaftler:innen je 15 Minuten.
Ich bin zwar keine Wissenschaftlerin und freue mich, auch deswegen, dass ich Raupen auf die Bühne bringen darf. Auch im wörtlichen Sinne, ich nehme Raupen mit, dann ist es für Menschen oft griffiger. Inhaltlich wird es kein Fachvortrag, sondern eher eine Einladung mit mir die Wunder der Natur über das kleine zu entdecken. Und auch über meine künstlerische Interpretation.
Ich würde mich freuen jemanden von hier zu treffen und kennenzulernen! Herzlichste Einladung
Für mehr Infos, schreibt mir gerne oder auch hier zu finden:
der Eintritt für ein Tropenhaus ist zu teuer, aber fliegen kann sich jeder leisten?
Und nur wenn man in der Natur großgeworden ist, darf man das Feld der Entomologie betreten?
Und wenn der Name so egal ist, wieso interessiert sich Leo dann dafür?
Und werden die von Dir ausgestellten Präparate auch automatisch zum Dekoartikel, wenn ein Besucher sie nur unter dem Aspekt der Schönheit angesehen hat und ihm oder ihr die korrekte Bezeichnung egal war?
Kein Wunder, dass Vereine und andere Vereinigungen um Mitglieder und Nachwuchs kämpfen müssen.
Ähm, ja. Wenn nicht mit der Zeit gegangen wird, muss man sich nicht wundern, dass man jungen Menschen nicht abholt.
Ich lese hier auf actias immer wieder mal „die jungen Menschen interessieren sich nicht für unser Hobby, es stirbt aus“ und das steht für mich im Kontrast zu dem, was ich auf zB Instagram sehe. Natürlich ist alles was grob mit „Natur“ zu tun hat immer noch deutlich weniger / kleiner vertreten, als Themen, die die breite Masse ansprechen. Doch gibt es auch Accounts, die tausende und hunderttausende erreichen und abholen.
Einen mir wichtigen Punkt möchte ich hier nicht unerwähnt lassen: Die besten wissenschaftlichen Erkenntnisse bringen uns rein gar nichts, wenn diese nicht kommuniziert werden oder nicht in einer Form, dass sie auch eine breitere Öffentlichkeit erreichen. Es gibt großartige Einzelpersonen und Institutionen, die das erkannt haben und Wissenschaftskommunikation at its best machen - auch und gerade auf Instagram:
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Die Liste könnte ich sehr lange weiterführen. Braucht es actias? Definitiv! Ich liebe diese Plattform und bin Euch allen dankbar!! Und hoffe gleichzeitig dazu beigetragen zu haben, dass wir statt niederzumachen, offen bleiben und Chancen nicht ungenutzt lassen. Ich persönlich tummel mich auch auf anderen Kanälen und bin auch dort sehr dankbar für Informationsaustausch und Vernetzungsmöglichkeiten.
Mein Profil auf Instagram ist unter „nataliaeulberg“ zu finden:
stimme Dir in allem zu und würde mich sehr über Infos zu den Salix-Arten freuen!
Eine Frage habe ich, die mich schon länger quält: Arten, die polyphag sind, aber deren Raupen nur die Pflanze futtern, auf der sie angefangen haben zu essen, sich nicht umgewöhnen lassen auf eine andere Pflanze - gibt es hier einen Fachbegriff für?
hast Du den Arbutus unedo direkt im Boden oder als Topfpflanze? Wie kalt wird es bei Dir im Winter?
Ich habe Erdbeerbäume im Topf und jetzt drinnen. Da ich aber leider echt keinen grünen Daumen habe, befürchte ich, sie überleben den Winter bei mir nicht (oder nicht unbeschadet). Draussen ist das immer einfacher. Gleichzeitig mag Arbutus nicht, wenn man ihn ständig rumschiebt, soweit ich weiss.
Für Tipps beim Handling wäre ich sehr dankbar!
Wäre schade, wenn ich meine Möglichkeit für Charaxes jasius vernichte…
Especially in the case of A. atropos, the immense amount of food plant, which is devoured until pupation, could also be decisive for the individually laid eggs. They are also site-loyal, so in my opinion the single egg-laying makes total sense.
I have also noticed cannibalistic behaviour in Smerinthus ocellata. Similar to what you have described, Mothdragon, the victims are mostly caterpillars that are resting before moulting. Whereby I assume that atropos has the clear intention of wanting to eat. In the case of ocellata, there could be a risk of confusion: I have observed that the anal horn is nibbled and the caterpillar usually survives. But a caterpillar in moulting rest of ocellata is also more able to defend itself than in atropos. They lash out very fast and hard.
I would be interested in your thoughts on this. Intentional or accidental? Or an attempt to eliminate a food competitor? After all, could atropos really feed on a conspecific to such an extent that it survives? (If no other food is available?)
So so, I would therefore recommend never keeping too many Sphingidae in too small a space.
As already written, separate is an option. Otherwise, more space and more food if they are kept together. I am quite sure that if the caterpillar has the choice between food and conspecifics, it will choose the food. When the caterpillar is under feeding stress (not enough or good enough plant), I have observed cannibalism in this species.
gerne würde ich einen Tausch vollziehen und Saturnia pyri Kokons nach Japan verschicken. Jetzt bin ich etwas unsicher, wann dafür ein guter Zeitpunkt wäre? Lieber jetzt, wo es noch so kalt ist? Oder besser näher Richtung Frühjahr, falls es auf dem Versandweg mal wärmere Temperaturen gäbe (Schlupf getriggert wird)?